eBay: Kartellamt gibt grünes Licht für PayPal-Zwang

Recht, Politik & EU Das Bundeskartellamt hat mitgeteilt, kein Verfahren gegen das Online-Auktionshaus eBay einzuleiten. Das Unternehmen verpflichtet seit Februar alle Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungspunkten, ein PayPal-Konto einzurichten. mehr...

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EPIC FAIL!
 
wichtiger wäre das ganze für Händler die aus Hong Kong kommen und sog. Originalware verkaufen
 
@glumada: Komisch, ausgerechnet mit denen aus HK hatte ich bisher den geringsten Ärger.
 
Meine güte ist denn alles in Deutschland mit Lobbys verseucht ?
 
@Menschenhasser: was wilst du machen ... immer noch besser als gegen windmühlen zu kämpfen ... aber so ein zwang kann auch nach hinten loß gehen wen di Kunden sich seswegen von eBay trennen.
 
@C.K.Nock: und wo sonst kaufen????hood und co iss ne menschenleere wüste.
 
@Menschenhasser: Nein, die Bürger haben keine.
 
@Menschenhasser: man zwingt also die Leute, ein Konto bei einer Bank anzulegen... man könnt auch meinen Monopolmissbrauch, da sich andere Banken, die ja auch seriös sind, benachteiligt sehen könnten. Denke das ist nicht ganz einfach wettbewerbstechnisch...
 
@Rikibu:
Du hast vergessen dass jedes paypal konto auch mit einem realen konto verbunden ist und so jede andere bank auch zu ihrer transaktion kommt.
 
@Rikibu: Paypal ist keine Bank sondern ein Bezahldienst, bei dem nebenbei auch verifiziert wird, dass die Bankdaten, die du dort hinterlegst auch dir gehören. Somit hat Ebay bei Betrugsfällen immer die Möglichkeit den Kontoinhaber zur Rechenschaft zu ziehen, was bei Fake-Daten bei einer einfachen Ebay-Anmeldung eben nicht möglich ist. Für die Verkäufer ist es vllt unangenehm und umständlich erst ein Paypalkonto anzulegen, der Käufer trägt dagegen kein Risiko wenn er über Paypal bezahlt und sieht sein Geld im Betrugsfall meistens wieder. Für die Sicherheit ist es ein Pluspunkt. Ich hab auch schonmal was teures ersteigert, was nicht versandt wurde, trotz 99,9% Bewertung - hab mit Paypal bezahlt und mein Geld erstattet bekommen und der Verkäufer wurde gesperrt. Ohne Paypal wär ich der gearschte gewesen. As Käufer bin ich immer froh, wenn es die Option gibt.
 
@XChrome: Lies dir mal die AGB durch. PayPal ist eine Bank!
 
@XChrome: LOL? PayPal ist eine Bank! Lies mal die AGB. Die haben sogar in Europa eine Bankenlizenz (sind in Luxemburg eingetragen als Bank)...
 
@DasFragezeichen: Natürlich haben sie eine Banklizenz, das müssen sie auch haben wenn sie mit Geld in dieser Größenordnung handeln wollen. Davor halt eine E-Bank-Lizenz wie viele kleinere Bezahldienste. Trotzdem ists und bleibts ein Online-Bezahldienst, der nur von meinem regulären Bankkonto abbucht.
--
Zitat aus einem Online-Artikel: Ein PayPal-Mitarbeiter stellt klar: »Ich arbeite nicht bei einer Bank, sondern bei einem Internet-Zahlungsdienst mit Banklizenz.« Es ist zu vermuten, dass die Beantragung der Banklizenz durch PayPal eher auf zukünftige Geschäftsfelder, wie beispielsweise die Ausgabe eigener Kreditkarten, abzielt. In der Tat hat sich am Ablauf und den Rechtsgrundlagen einer PayPal-Zahlung durch den Übergang vom E-Geld-Institut zur Bank nichts geändert.
 
@XChrome: Nein? Du kannst auch dein Konto aufladen und Geld an andere verschicken, als Spende oder anonymere Zahlung usw. Das ist nicht nur ein Bezahldienst, ansonsten nutzt du es halt nur als Bezahldienst, es ist aber eine Bank...
 
@Menschenhasser: Ja!
 
Ich find ja PayPal richtig toll... aber so müssen die, die nur selten in ebay aktiv sind / was reinstellen wollen bei paypal auch noch Gebühren fürs Empfangen von Geld zahlen...
 
@JasonLA: Nix hab grad ein paar sachen bei ebay verkauft hab bald 300 bewertungen und die zahlungsoption für paypal nicht zwingend anhacken müssen
 
@Nobodyisthebest: Tut das der Zahlungsoption weh, wenn Du sie hackst?
 
@Nobodyisthebest:
Ähh Artikel gelesen?
 
@htb: okay ich weiß nicht wieso ich mehr als 50 gelesen hab aber weniger als 50 dort steht ^^ Aber das geile daran ist das birgt auch nachteile. Hatte ich selbst vor kurzem als Käufer Ebay legt einfach nen Paypal account auf den Email Namen des Benuters an ohne das dieser darauf zugriff hat. Der Account an den ich bezahlt habe war nicht zertifiziert und der Verkäufer sagte mir er sei bei Paypal garnicht angemeldet. Das Geld war trotzdem dort erst nachdem ich dann den Käuferschutz aktiviert habe konnte ich nach 10 Tagen mein Geld zurück holen und wo landet es natürlich nicht auf meinem Konto sondern auf meinem Paypal account.
 
Bin seit Jahren weg von Ebay - seh mich bei solchen News schön weiter bestätigt, dem Laden so weit weg zu bleiben, wie nur möglich.
 
Wenn das Kartellamt Kartelle verhindern soll, wieso gibts nur ein Kartellamt? Ich persönlich finde die Entscheidung falsch. Es ist nicht statthaft, Leute zu zwingen, eine Zahlungsweise zu verwenden.
 
@Rikibu: Spätestens wenn du mal von nem Verkäufer betrogen worden bist, weil er die Ware nicht versendet hat, die du für viel Geld gekauft hast, wirst du PayPal sowas von akzeptieren für Verkäufer bis 50 Bewertungen, weil du wegen dem PayPal-Käuferschutz deine komplette Bezahlung erstattet bekommst.
 
@modercol: Naja, wenn ich einige Foren so lese scheint der "Käuferschutz" auf des öfteren nicht zu funktionieren.
 
@modercol: nichtsdestotrotz sehe ich als käufer jederzeit welche verkaufsoptionen mir der käufer bietet. und wenn ich sehe dass ein verkäufer 50 bewertungen hat und kein paypal obliegt es meiner entscheidung dort zu kaufen oder nicht. ich finde zwang in fast jeglicher form falsch. ich warte nur darauf dass ebay auch käufer zwingt diesen paypal mist zu nutzen. es mag sein, dass paypal seine großen vorteile hat. aber ich möchte selbst entscheiden ob ich ein risko eingehe oder nicht.
 
@Frankenheimer: Seit wann hat man mit Paypal als Käufer ein Risiko?
 
@wolftarkin: schon immer , der Käuferschutz kommt nämlich nicht zum tragen wenn der Verkäufer einen Versandbeleg nachweisen kann.
Als Verkäufer mit entsprechend krimineller Energie könnte ich z.B. 1000 teure Flachbildschirmfernseher zur Hälfte des Listenpreises anbieten (z.B.für 1000 € , die gehen wahrscheinlich weg wie warme Semmeln) , verschicke nach 10 Tagen nur leere Pappkartons (habe damit meinen Versandbeleg , wahrscheinlich ne halbe Million Euro auf dem Bankkonto oder das Geld vom paypalkonto auf mein Bankkonto überwiesen und auch schon abgehoben und bin auf dem Weg in die Bahamas)

Interessant wäre jetzt zu wissen wie du als Käufer dein Geld zurückbekommen willst , ich kann die Antwort nach ganz kurzem Überlegen vorwegnehmen : GAR NICHT !!!

Nur um Fragen vorab entgegenzutreten : Natürlich funktioniert das auch ohne die leeren Kartons zu verschicken , aber die Frage war ja das Risiko des Käufers.

Der einzig sichere Weg ist der Versand per Nachnahme mit Kontrolle auf Vollständigkeit und Funktion der Ware bei Erhalt (muss man nur dem Paketboten gut zureden damit er bleibt bis man die Ware ausführlich getestet hat , aber das ist ein anderes Problem)
 
@Frankenheimer: Richtig, aber wenns dann schief gegenagne ist, auf Ebay schimpfen.
 
@modercol: Der Käuferschutz ist nur blenderei. Habe ihn schon 3 mal in Anspruch genommen weil ich bezahlte Ware nicht erhalten habe und keinen Cent bekommen.
 
Ich habe mein Konto bei Ebay gelöscht und denen einen Brief geschrieben, damit sie wissen warum! Das sollten alle machen die meckern dann wird Ebay vielleicht wieder das was es einmal war! Die erfinden sich solange neu bis sie verschlimmbessert sind! Nicht mit mir! Gruß
 
Find ich gut. Da traut man sich wenigsten bei jmd. zu kaufen der noch keine 12585 Bewertungen hat.
 
Einerseits tangiert mich diese Änderung nicht, da ich a) weit über 50 Bewertungen habe und b) Paypal nutze. Anderseits finde ich diesen Zwang zur Paypalnutzung nicht förderlich. Das liegt aber nicht nur darin begründet, dass Paypal durch eBay den Rücken gestärkt bekommen soll. Ich habe schon 3 Fälle wegen Problemen bei eBay als Käufer gehabt und auch Käuferschutz beantragt. Ich bin nicht zufrieden, was die Abwicklung Paypals betrifft. Ein Fall ist abgelehnt worden, obwohl eBay einschritt. Es geht hier zwar um nur rund 50 EUR, aber das Thema ist noch längst nicht vom Tisch. Von daher frage ich mich, wo da eine Zusammenarbeit und vor allem ein Schutz gegeben ist. Zudem habe ich in den anderen 2 Fällen nie den vollen Betrag zurück erhalten. Ich halte diese Zwangsmaßnahme nicht für Abzocke, aber es ist ein falscher Weg und 50 Bewertungen haben hochkriminelle recht schnell zusammen, egal ob mit Paypal oder nicht.
 
PayPal ist toll, ich möchte nicht mehr ohne PayPal. Es ist so toll und einfach im Netz damit zu bezahklen. Und wo Paypal nicht geht, da nutze ich gerne Google Checkout. Gehts einfacher ? Ihr Stümper die keine Kreditkarte wollt, Ihr seid ja nicht mal fähig in den USA Ferien eurer Mietauto zu tanken ohne Kreditkarte. Ts Ts !!
 
@vectrex: die geringe Verbreitung von Kreditkarten in der EU liegt daran, dass wir mit der EC Karte was besseres und billigereres haben! OK die USA hätten das auch aber wir haben die schon immer und bei denen hat sich das halt mit der Kreditkarte entwickelt!
 
@vectrex: Zum ersten Teil meine Zustimmung. Aber was soll das mit der Kreditkarte? Ich benutze Paypal, weil ich KEINE Kreditkarte brauch oder haben will.
 
Ich möchte hier mal auf folgenden Thread bei CB verweisen: http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=539398

Ich habe bisher 2x Käuferschutz beantragt, beide Probleme waren ähnlich, bei einem wurde es bewilligt, beim anderen nicht. Ich habe den Eindruck, beim Käuferschutz wird einfach gewürfelt. Neukunden die Nutzung von PP nun als Zwang aufzuerlegen finde ich eine Unverschämtheit, eBay erhält so bei jedem verkauften Artikel mindestens 10% an Gebühr. Das ist doch nicht normal? Das Problem ist, dass eBay für einige Sachen die einzige vernünftige Anlaufstelle ist (wo sonst kann man getragene Kleidung so schnell zu guten Preisen los werden?). Hardware und Elektronik verkaufe ich seit einiger Zeit nur noch in Foren.
 
Toll das sich das Kartellamt so blenden lässt von wegen Käuferschutz. Ebay macht hier in Verbindung mit Paypal Zwang den dicken Reibach.
 
Dann hat sich Ebay für mich erledigt,werde mir garantiert kein PayPal Konto einrichten.
 
Da hilft wohl nur die Gebühr den Käufern in Rechnung zu stellen (ist das verboten?) oder man gibt 1,9% Rabatt wenn jemand per Überweisung bezahlt! Das ist doch sicherlich erlaubt! Wieviele dann wohl noch mit Paypal bezahlen!
 
Also ich nutze beides. PayPal hat vor allem den Vorteil, dass ich meine Bankdaten nicht hergeben muß - diese Sicherheit lass ich mir in diesen Zeiten gern was kosten. Aber was (aus diversen Erfahrungen) viel schlimmer ist: Wenn man einen Markenartikel bei eBay verkaufen will, wird das PayPal-Konto geprüft, ansonsten reicht eine E-Mail-Adresse in dem Feld - ob da ein PayPal-Konto dran hängt oder nicht, und dann kommt die lapidare Antwort vom Verkäufer: Hab gar kein PayPal, überweise bitte auf Konto ... Hallo, eBay, was soll das: Grundsätze festlegen und nicht durchsetzen?!?
 
ich werde mich mal bei der Verbraucherzentrale beschweren! Der ach so tolle Käuferschutz ist doch nur dummes Zeug! Das Netz ist voll von Gegenbeispielen! Wusstest ihr eigentlich das der Betreiber von www.paypal-deutschland.de eine Ltd. aus Singapur ist? Sehr vertrauenserweckend! Da vertrau ich schon mehr der deutschen Polizei bei ihren Ermittlungen im Betrugsfall als so einer komischen Firma!
 
@Desperados: Wie kommst du darauf? Paypal ist in Luxemburg angemeldet, und die paypal-deutschland Seite auf Paypal Inc. in USA.
 
@wolftarkin: das stimmt aber irgendwie nur, wenn man sich in sein Benutzerkonto einloggt und somit die Daten über www.paypal.com laufen. Wenn man aber auf www.paypal.de oben auf Privatkunden klickt landet man auf www.paypal-deutschland.de/privatkunden und www.paypal-deutschland.de ist Registriert auf Paypal Pte Ltd. Singapur!
 
@Desperados: Kannst Du mal bitte erläutern, wie du darauf kommst?
 
@mcbit: Na, im Firefox wird einem doch links von der Adresse ein farbiges Feld angezeigt, wenn ein gültiges Zertifikat für die Seite vorliegt. Das Feld kann man anklicken und kriegt die Infos aus dem Zertifikat zu sehen. Und das Zertifikat für www.paypal-deutschland.de ist in der Tat auf ne Tochterfirma in Singapur ausgestellt ...
 
@McStarfighter: Und was sagt das genau aus? Die Denic-Abfrage zur Domain sagt nämlich was anderes.
 
@mcbit: Es sagt aus, das die Tochterfirma in Singapur gegenüber VeriSign der Zertifikateinhaber und Ansprechpartner ist. Die Denic ist ja nicht der Zertifikateherausgeber, sondern nur das NIC für .de Domains. VeriSign und Thawte und Konsorten wiederum erstellen Zertifikate (für nicht grad wenig Geld), mit denen nach derzeitigem technischen Stand mit 99,99999%iger Echtheit der präsentierten Seite gerechnet werden kann. Dient einfach nur dazu, zu beweisen, daß man auch der ist, für den man sich ausgibt. Findet man bei vielen Banken und generell überall, wo es um Dienstleistungen bzgl. Geld geht. Auf der Basis des Zertifikats findet dann nämlich auch die SSL-Verschlüsselung statt, welche nur auf die im Zertifikat angegebene Adresse gelenkt werden kann. Also nix mit "Paypal-abuse.freehost.cz.vu" oder ähnliches, denn diese Phisher-Seiten haben ja das Zertifikat nicht für ihre Seite bzw. können sich nicht mit sowas als PayPal ausgeben ...
 
@McStarfighter: Danke.
 
hmm und wer übernimmt die Kosten für den Käuferschutz? bitteschön wenn eBay das dann trägt freut mich das als Verkäufer natürlich ^^
 
Nur blöd, dass meist die User dann schreiben das sie PayPal nehmen mussten um einstellen zu können, es als Zahlungsart nach der Auktion dann aber nicht akzeptieren. Da komm ich mir schon veräppelt vor. Denn wenn der Verkäufer die Füße in die Hand nimmt und ich per Überweisung bezahlt habe ist das Geld weg und ebay wird zurecht sagen, dass ich per PayPal zahlen hätte sollen.
 
@Picard.: Wenn Du nach der Täuschung durch den Verkäufer Dich darauf einlässt, die Sache per Überweisung zu regeln, der Verkäufer sich mit Deinem Geld verkrümelt, hast Du es auch nicht anders verdient. Wenn der Verkäufer Paypal anbietet, dann soll er auch akzeptieren, sonst wird vom Kauf zurückgetreten, so einfach ist das.
 
Kann mit bitte jemand überzeugend darlegen, was gegen Paypal einzuwenden ist (außer, dass Ebay daran mitverdient, das ist im Kapitalismus nunmal so)? Was genau spricht dagegen? Die kleine Gebühr als Verkäufer? Die genau ist es mit wert, dass jemand, den ich nicht kenne, meine Kontodaten nicht bekommt. Desweiteren ist doch nichts schöner, als wenn man 5 Minuten nach dem Verkauf seine Kohle hat (zumindest virtuell) und das Paket evtl schon 30 Minuten nach Auktionsende bei der Post ist. Desweiteren nutze ich die gelegeheit zur Paypalzahlung, wo sie sich bietet, nicht nur bei E-Bay. Immer und überall wird über E-Bay gemeckert, weil sich Betrüger dort rumtummeln. Mit Paypal versucht E-Bay, dem entgegen zu treten. Über die Möglichkeit, auch daran vorbei linke Dinger abzuziehen, brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber was genau ist hinderlich am Paypal-Konto? Es kostet keine Gebühren im Allgemeinen und ist leicht zu handhaben und selbst die Inanspruchnahme, eine Ware zurückzusenden und sich den Kaufpreis über paypal erstatten zu lassen, macht vieles einfacher. Ich persönlich ziehe sogar meistens Auktionen vor, bei denen Paypal als Zahlungsoption steht.
 
@mcbit: Als Käufer empfinde ich PayPal auch als sehr angenehme Zahlungsweise - schnell, der Zahlungsempfänger erhält keine Bankdaten von mir, und hoher Verbreitungsgrad. Den Käuferschutz musste ich bisher ein einziges Mal in Anspruch nehmen, und erhielt mein Geld auch zurück - von daher kann ich zumindest nicht mit negativen Erfahrungen aufwarten (ich hoffe aber, dass ich keine weiteren Erfahrungen damit machen muss :)). Wie es seitens der Verkäufer aussieht vermag ich nicht zu beurteilen - diese werden wohl wegen der Gebühren, die sie für die Nutzung entrichten müssen, sowie etwaig entstehenden Verwaltungsaufwandes etwas unbegeistert sein. Aber das können die Verkäufer selbst sicher besser schildern :)
 
@FenFire: Ist Deine Hausbank gebührenfrei?
 
@mcbit: absolute Zustimmung zu Deinem Text. Aber eBay müßte diesen "Zwang" nun endlich wirklich durchsetzen - bei Markenartikeln klappts doch auch! Ansonsten bin ich eBay-Mitglied und gebe als Zahlmethode nur PayPal an, fühle mich da sicherer - die Prüfen ja auch, ob ein Käuferschutz nicht eventuell ein Betrugsversuch ist - es gibt ja eien Verkäuferschutz ;-) ... schon gewußt??
 
Gegen PayPal ist nichts einzuwenden. Erstens herrscht Käufer- wie Verkäuferschutz. Zweitens kann man als Käufer jederzeit innerhalb von mind. 6 Wochen nach Abbuchung dieselbe bei seiner Bank stornieren lassen - resp. auch die Belastung des PayPal-Kontos wenn direkt von dort belastet wurde, man die Ware aber nicht erhalten hat. Der Verkäufer muss dann übrigens nachweisen können, daß er die Ware auch tatsächlich verschickt hat übrigens! Deswegen sollten Verkäufer Paketeinlieferungsbelege oder Abholnachweise von Kurierdiensten stets aufheben! Kann er das nicht, geht das zu Lasten des Verkäufers, d.h. die Abbuchung bleibt unwirksam und kann auch nicht erneut vom Käufer eingefordert werden. Der Verkäufer ist gegen Betrug geschützt, da ein Kauf ohne Paypal nicht zustandekommt. Gegen den Käufer kann dann ggf. aber trotzdem ein Anspruch geltend gemacht werden, da ebay-Käufe bzw. Gewinne von Auktionen normalerweise bindend sind! Bucht der Käufer den Betrag unberechtigterweise zurück nachdem die Ware bereits durch den Verkäufer zum Versand aufgeliefert wurde, und liegt ggf. sogar mit ein Zustellnachweis durch den Kurier etc. vor, kann gegen den Käufer in jedem Fall geklagt bzw. die Forderung rechtswirksam geltend gemacht werden, da die Zustellung der Ware dann bestätigt ist.
Praxis: Paypal wird - als Bankunternehmen welches dann in Vorleistung gegenüber dem Verkäufer geht - ggf. die Forderung gegen den Käufer geltend machen in der Regel (da der Verkäufer den Betrag in jedem Fall zunächst erhält). D.h ein solcher Käufer wird dann eine schriftliche Zahlungsaufforderung, ggf. Mahnung von PayPal erhalten oder sogar durch ein Inkassounternehmen, welches ggf. dann auch weitere Schritte unternimmt (Mahnbescheid, Klage), sollte der Unterschlagende weiterhin nicht zahlen obwohl die Ware zugestellt wurde und kein anderer Grund vom Käufer wirksam gegen die Forderung angewendet werden kann.
(z.B. Minderung/Wandlung/Rücktritt/falsche Ware/defekte Ware etc.), was ohnehin nur gegen gewerbliche Verkäufer geht. Käufe von Privat sind stets bindend, sofern der Verkäufer korrekt auf den Ausschluss von Widerspruch, Rücktritt oder Garantieansprüchen etc. hingewiesen hat und auch dann wenn das Objekt als "wie gesehen" oder "defekt" deklariert wurde, bzw. eine einwandfreie Funktion bzw. einwandfreier Zustand nicht von vorneherein eindeutig schriftlich zugesichert wurde oder vorher nicht zugesichert werden konnte, auch dann wenn die Bezeichnung "neu" oder "neuwertig" oder "in OVP" verwendet wurde. Dies gibt immer noch keine bindende Beschreibung des Zustandes der eigentlichen Ware ab, sondern nur über den äußeren Zustand der Verpackung, nämlich lediglich "nicht geöffnet" oder auch "wieder verschlossen in der Originalverpackung".
 
@berndpfe: bla bla bla! Was schreibst du hier eigentlich so viel. Achso und zu dem Risiko. DAS trägt in jedem Fall Paypal, sowohl für den Fall das der Käufer zurückbucht, als auch das der Verkäufer das Geld nicht bezahlt wenn Antrag auf Käuferschutz gestellt wurde! ja klar es kommt dann was vom Inkassounternehmen usw..., aber Paypal ist in Deutschland noch nie gegen eine Privatperson vor Gericht gezogen und zieht generell nicht vor Gericht, weil sie dann verlieren würden! Das weiß jeder!
 
@legalxpuser: Warum beschwerst Du Dich, dass er viel schreibt? Ich finde das allemal besser als die häufig hier zu lesenden argumentfreien Meinungsäußerungen (die zudem häufig undurchdacht oder uninformiert wirken). So kann man immerhin seine Argumente nachvollziehen und für sich selbst beurteilen. Das was berndpfe schildert mag die schöne Theorie sein, Du suggerierst dass es Fälle gebe, die zeigen dass die Praxis doch auch anders aussehen kann. Was ich mir durchaus vorstellen kann. Hast Du vielleicht eine Quellenangabe zu einem Beispiel? Wäre vielleicht interessant zu lesen.
 
@FenFire: ne hab ich nicht, aber ich weiß definitiv das Paypal wegen ner ausstehenden Zahlung nicht vor Gericht zieht bzw.. Gerichtsvollzieher usw.. beauftragt! Das Inkassobüro was sie beauftragen ist ebenfalls unseriös! Sprich wenn man nichts zahlt wird halt nur das PP-konto gesperrt und nix weiter!
 
@berndpfe: A C H T U N G - Falschaussage: "... kann man als Käufer jederzeit innerhalb von mind. 6 Wochen nach Abbuchung dieselbe bei seiner Bank stornieren lassen - resp. auch die Belastung des PayPal-Kontos wenn direkt von dort belastet wurde, ..." Stimmt so nicht - die Rückbuchung bei der Bank führt NICHT zur Stornierung der Zahlung!!! Paßt bitte bitte auf, das klappt so nicht und führt zu Ärger: 5 Euro Rücklastschriftgebühr, der Verkäufer hat sein Geld immernoch und das Sicherheitsmodell verweigert dann bei Euch Lastschrifteinzüge!
 
@JU.Ki-oh: jo aber man hat sein Geld wieder!
 
@legalxpuser: Die haben gute und hartnäckige Anwälte - glaub mir, den kurzen Erfolg folgt ne Menge Stress, dann auch bei eBay...
 
@JU.Ki-oh: siehe oben! Sie ziehen in Deutschland NICHT vor Gericht! Das ist gilt 100 pro!
 
@JU.Ki-oh: Kann ich mir so nicht vorstellen ehrlich. Wenn durch eine Rückbuchung der LE nicht auch die Zahlung zurückgenommen wird, ist das ganze System sinnlos! Möglicherweise wird das Konto des Verkäufers zwar nicht sofort belastet, aber ein LE-Einzug ist beim Empfänger solange lediglich vorläufig (!!!!), bis die Widerspruchsfristen des Zahlenden tatsächlich ABGELAUFEN sind. Möglw. kostet das RL-Gebühr, das ist klar. Aber der Empfänger wird darüber informiert und muss sich ggf. auch die Rückbelastung durch die bezogene Bank gefallen lassen bzw. wird ggf. zur Rückdeckung seines Kontos aufgefordert. In jedem Fall muss sich der Empfänger der Zahlung (wenn diese nachweislich berechtigt ist!) SELBST um deren rechtswirksame Inkraftsetzung kümmern, und zwar rechtzeitig (Forderungsverfallsfristen!. Die Bank ist zudem nicht gleichzeitig der Rechtsanwalt von Zahlungsempfängern, sondern nur der Überbringer). Kann der Bezogene jedoch eindeutig nachweisen daß die Belastung unberechtigt war, ist jegliche Verpflichtung zu einer Nachzahlung/Wiedereinzahlung des Betrages bei seiner eigenen oder der Bank des Empfängers unwirksam!
 
@berndpfe: nein, dem ist nicht so. wenn der Verkäufer sein Geld hat und abbucht, isses sowieso weg. Wenn Probleme sind, immer Konflikte melden. Glaubt mir, ich weiß wovon ich schreibe, hab damit tagtäglich zu tun ... ;-)
 
wieviel hat ebay denen "gespendet" für die kaffekasse?
 
Ich gebe zu ich bin zu faul um die Info zu suchen (ggf. bei eBay selbst o.ä.), vielleicht weiss es jemand unmittelbar: Ich habe die News hier sowie die FAZ-Meldung so verstanden, dass Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungen gezwungen werden, PayPal als Zahlungsmöglichkeit anzubieten. Nicht jedoch, es als einzige Zahlungsmöglichkeit anzubieten (sie können also nach wie vor andere Zahlungswege zusätzlich akzeptieren). Ist das korrekt?
 
@FenFire: Ja, ist korrekt.
 
@CGX106: Danke!
 
@FenFire: Alle anderen Zahlungsmöglichkeiten bleiben weiterhin offen !
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