Verbraucherschützer fordern Aufspaltung von Google

Wirtschaft & Firmen Die US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Watchdog hat das Justizministerium aufgefordert, eine Wettbewerbsuntersuchung gegen den Suchmaschinenkonzern Google einzuleiten. mehr...

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Welcher Verbraucherschutz schützt Verbraucher wie mich eigentlich gegen Verbraucherschützer?
 
@Mudder: Du hast scheinbar nichts verstanden...
 
@satyris: Ich verstehe, dass eine Gruppe US-Politiker, welche sauer sind weil sie nicht von Google finanziell unterstützt werden, sich mal wieder zu Wort melden will und verlangt das sich Google in kleinere Firmen aufteilt, was im Endeffekt außer einem finanziellen Mehraufwand für Verwaltung keinen Sinn ergibt.
 
@Mudder: Ein Verbraucher(ge)schütz kal. 250mm gerichtet auf Bundestag...
Wenn Du gut bist, triffst Du sogar dem Schreibtisch von der Hässliche Osi Putte und bleibst geschützt von Verbraucherschutz...
 
@wf-user76: Und jetzt nochmal auf Deutsch.
 
@S.I.C.: ist wahrscheinlich einer, der nur Viva und MTV guckt (guckst Du da, Alder)
 
@wf-user76: Meinst du die Merkel die Mitglied der Christsozialen o.ä. Blockpartei in der DDR war ?
 
@Mudder: welcher schaden ist dir denn durch den oben genannten verbraucherschutz denn entstanden das du vor dieser schutz bräuchtest?
 
@Mudder: Aber rein gar nichts verstanden....Da fehlen echt die Worte! Aber dafür hab ich, falls die Worte knapp werden, immer nen Fisch dabei. So und nun wieder in die Höhle mit Dir!
 
Unglaublich - fordern ist natürlich einfach, wenn man selbst nicht wirklich etwas erarbeitet hat. Solche Forderungen sind einfach nur dreist - in Unternehmensstrukturen hat sich niemand einzumischen, solange ich mich in den gesetzlichen Rahmenbedingungen bewege. Da baue ich über Jahre hinweg ein Unternehmen auf und dann kommt so ein Spassverein und will mir meinen Erfolg nehmen.
 
@web189: "...solange ich mich in den gesetzlichen Rahmenbedingungen bewege..." Richtig! Und an dieser Stelle wird nun gefordert zu überprüfen, ob die Rahmenbedingungen noch eingehalten werden. Wo ist also das Problem?
 
@satyris: Wenn es dabei bleibt, dann ist dagegen garnichts einzuwenden. Dummerweise sind solche Untersuchen in der Regel ein Witz - nicht selten mit schwachsinnigen Folgen. Man denke nur an Browsergeschichte, welche ja auch Wettbewerbshütern zu verdanken ist. Zumal wieder Konkurenzunternehmen im Spiel sind - von Verbraucherschutz kann hier nicht die Rede sein. (Bisher sind mir keine Nachteile durch Google-Nichtnutzung aufgefallen. Es gibt ausreichend Konkurenz)
 
@web189: Welche Nachteile sind dir aus der Browserwahl erwachsen?
 
@satyris: man wird entweder mit der abwahl des updates oder dem auswahlbildschirm selbst belästigt. Wenn dann kam die browserauswahlbildschirm sowieso JAHRE (fast ein jahrzent eigentlich) zu spät...zum aktuellen zeitpunkt nervt es nur weil alternativen für den ie bereits in allen medien bekannt gemacht wurden, der ie marktanteil schwindet und lange nichtmehr irgendwo in der nähe von 90% ist usw usf
 
@satyris: Für mich persönlich gibt es keine Nachteile - die Entscheidung bringt allerdings auch keine Vorteil. Es wird an den falschen Enden gezimmert - als wenn im Jahr 2009/20010 wirklich Bedarf zur Aufklärung bestanden hätte. Diese Entscheidung ist geschätzte 10 Jahre zuspät, damals hätte es vielleicht einen Sinn ergeben. Viel schlimmer sind Vorinstallation von Windows und das Binden des Systems an Hardware.--- Eine Sache sollte jedoch jedem Bewusst sein: Solche Prozesse werdendurch Steuergelder finanziert, insofern gibt es einen Nachteil für jeden zahlenden Bürger!
 
@0711: Weil Microsoft so lange wie möglich geblockt hat, kommt das 10 Jahre zu spät. Die ganzen Verfahren haben sich ja auch extrem lange hingezogen.
 
@web189: Dem Verbraucherschutz in Deutschland sei dank ist das Binden an Hardware nicht erlaubt. Daher kann unter anderem auch jeder Privatmann ein Deutschland legal eine günstige OEM-Version kaufen.
 
@satyris: Stimmt - mein Kommentar war auch eher auf den Wettbewerb bezogen. Kaum jemand kennt etwas anderes als Windows - inzwischen kann man daran auch nicht viel ändern. Diese Verbreitung ist in erster Linie dadurch entstanden, dass Windows auf 99% der verfügbaren PCs vorinstalliert ist. Klar, ist Windows ein tolles Betriebssystem - aber dieses Vorgehen ist wesentlich wettbewerbsschädlicher als die Browsergeschichte.
 
@satyris: dieser auswahlbildschirm geht auf die beschwerde von opera zurück...das ist kaum länger als 1 jahr her
 
@web189: Stimmt. Google ist nicht etwas so groß geworden weil sie alles richtig gemacht haben, sondern vielmehr weil ihre Konkurrenz so ziemlich alles falsch gemacht hat was man auch falsch machen konnte.
 
@web189: in den usa sieht das kartellrecht nunmal so aus....und was google im werbeanzeigenmarkt gemacht hat KANN zu einer aufspaltung führen (prominentes beispiel war für so einen vorgang z.B. at&t). Die büchergeschichte ist hier auch ein eher kritischer punkt für google
 
Das mit den Büchern war bzw ist eine Frechheit, und sollte auch Konsequenzen für Google haben. Denoch ist eine Aufspaltung der falsche weg. Google dominiert den Suchmaschinenmarkt zwar, doch keiner ist gezwungen Google zu verwenden. Es gibt genügend gute/bessere Alternativen (Lokale Suchmaschinen, Bing, Yahoo usw). Das Werbegeschäft ist Googles "Nahrung" ohne diese ist Google "Death", Es ist Logisch, das Google auch das Werbegeschãft dominiert da es auch der grösste Anbieter ist.
 
@Edelasos: Google versucht das Wissen der Menschheit an uns alle bringen.
Was ist daran Falsch bzw. Frech??? Etwa die Verluste, die Geizhals Unternehmen wie Axel Springer-Verlag erfahren?
 
@wf-user76: Ich finde es auch richtig - zumindest den Grundgedanken dahinter. Es kann einfach nicht sein, dass man als Schüler ein halbes Vermögen aufbringen muss, um halbwegs für einen Beruf qualifiziert zu sein. Gute Fachbücher kosten häufig >50 Euro, Bibliotheken hinken Jahre hinterher. Und jetzt sollte sich jeder einmal überlegen, welche Kenntnisse von einem durchschnittlichen Arbeiter erwartet werden (IT-Bereich). Informationen, Bildung und Kultur sollten frei verfügbar sein für jeden. Natürlich müssen Autoren auch leben - aber die jetzige Lösung ist einfach nicht mit grundlegenden moralischen Werten vereinbar.
 
@web189: Stimmt aber oftmals bezahlt das der Srbeitgeber/Schule (Grundbildung) zumindest in der Schweiz
 
@Edelasos: Ist in Deutschland leider nicht so (zumindest nur selten). Wenn man ersteinmal einen Beruf hat, ist das Ganze halb so schlimm. Inzwischen werden mir Weiterbildungsmaßnahmen auch finanziert. Aber um soweit zu kommen muss man sich einiges aneignen und die Berufsschule versagt im IT-Bereich völlig. Im Unternehmen werden Erfahrungen mit extrem teurer Software vorrausgesetzt - in anderen Berufen ist es auch nicht anders. Ein Mediengestalter, der Photoshop und Illustrator nicht beherrscht, der braucht sich eigentlich gar nicht bewerben. Solange es hier keine einheitlichen Förderungen für alle gibt haben Raubkopien ihre Daseinsberechtigung. Urheberrecht schön und gut - aber die Bildung und Entwicklung ist meiner Meinung nach wichtiger. Es ist ja nicht so, dass ein Konsens unmöglich ist - es müsste nur wirklich ein Interesse bestehen. Die jetzigen Vertriebsmethoden sind veraltert, dass sollte inzwischen jeder begriffen haben. Man muss es sich mal vor Augen halten: Es GIBT die technischen Möglichkeiten, Wissen für alle zugänglich zu machen ohne dabei weitere Kosten zu verursachen. Es ist eigentlich pervers, dass wir diese Möglichkeit künstlich beschränken. "Bildung für Alle" sollte der Grundgedanke hinter jedem Gesetz und jeder Überlegung sein - schließlich sichert Bildung unseren Lebensstandard.
 
@wf-user76: Wenn du Autor wärst würdest du es gut finden wenn Google deine Werke Gratis der ganzen Menschheit zur verfügung stellt? Bücher sind Dienstleistungen und kosten etwas, genau wie ein Computer. wenn du nichts ausgeben willst dann musst du auch keine Bücher Lesen (weisst du überhaupt wielange man füt ein 1000 Seitiges Buch schreibt?)
 
@Edelasos: Ehrliche Antwort: JA! Zumindest so wie Google das macht, aber nicht wie du es beschreibst. Google stellt doch nicht ganze Bücher einfach so ins Internet. Da hätte ich als Autor dann sehr wohl was dagegen. Was Google macht ist Auszüge aus Büchern in Netz zu stellen.
Ich bin Informatiker und benötige öfters mal ein Fachbuch zu einem bestimmten Thema. Diese kosten oftmals über 80 oder manchmal sogar 100€. Nun möchte ich natürlich nicht 100€ für ein Buch ausgeben dass nichts taugt. Wenn das Buch aber nicht in der Uni Bibliothek aufliegt hat man kaum eine Chance vor dem Kauf einen Blick hinein zu werfen. Buchläden haben diese Bücher im Normalfall auch nicht im Lager, sondern müssen erst bestellen. Deshalb schaue ich die Bücher wenn Möglich vor dem Kauf bei Google Books an. Einige der Bücher die bei mir herumstehen hätte ich wohl nie gekauft, wenn ich nicht vorher einen Blick hinein werfen hätte können.
Deshalb wäre ich sehr froh darüber wenn ich Autor wäre und Google auch mein Buch teilweise über die Google Suche zugänglich macht.
 
wenn mir jetzt noch jemand erklärt was eine Aufspaltung von Google bringen würde dann wären wir schon einen Schritt weiter. Zudem finde ich sowas sehr fraglich wenn das ganze von Google-Konkurrenten angetrieben wird.
Am besten wärs ja noch wenn das ganze vom angebissenen Apfel kommen würde.
 
@krx: An den Apfel hab ich auch als erstes gedacht ;-)
 
@krx: Och, so eine Aufspaltung von Google bringt einiges! Zum einen sieht der Endverbraucher dann nicht mehr auf den ersten Blick, dass er etwas von Google nutzt - z.B. lädt er sich den Browser der Firma "Chrome" auf sein Handy der Firma "Nexus" mit dem Betriebssystem der Firma "Android", öffnet sein eMail-Postfach bei der Firma "gMail", findet darin eine Mail mit einer Info zu einer Google-Veranstaltung und lässt sich mit dem Routenplaner der Firma "StreetView" den Weg dorthin zeigen - schließlich hasst dieser Mensch die Firma Google und möchte mit Flugblättern (erstellt mit dem Online-Office der Firma "gDocs") gegen den Konzern protestieren. Der Endverbraucher hat also nur Vorteile - schon heute bezahlen wir für abgefüllte Milch im Tetra-Pack unterschiedliche Preise je "Hersteller", obwohl alle Tetra-Packs in der gleichen Molkerei aus dem gleichen Milchtank abgefüllt wurden... Aufspaltungen sind also immer gut für... hm... den Verbraucher?
 
Man haben die Verbraucherschützer ein Vogel.Die 2 Google Gründer haben doch alles richtig gemacht.Ich,glaube da stecken andere große Firmen dahinter den am Anfang wollten sie ja alles verkaufen weil die Firmen nichts wissen wollten von ihrer Idee haben sie selber eine Firma gegründet.Jetzt wo alles super läuft: wollen natürlich die Bänkern alles haben so wie es bei Atomic oder bei Leo Kirch mit Premiere wahr es wird von den Bänkern einfach nicht geduldet das private Menschen zu viel erreichen.Ja den Bänkern gehört die Welt und so soll es auch bleiben.
 
@albertzx: Dank Dir kann ich endlich wieder lachen,... xD
 
@albertzx: Ich bin dafür das der Verbraucherschutz sich für Grammatik und Rechtschreibung in Internet-Foren einsetzt! Herrje!
 
Google hat viel getan um so mächtig zu werden, das ist der Lohn für viel arbeit die investiert wurde. Lasst doch Google, Google sein. Ich finds selber nicht gut das Google in jedem Segment (Handy, Browser, Suchmaschine, BS etc.) mit mischt. Aber wer kann der kann.
 
@Drnk3n: ich dagegen fände es wunderbar, wenn Google aufgespaltet würde. Dann könnte ich nämlich ruhigen Gewissens wieder Google-Produkte nutzen. Derzeit weigere ich mich - so gut es geht - diese "BigBrother is watching you" - Firma zu unterstützen.
 
@Bengurion: das ist ja auch dein gutes Recht. ;) Aber wer fragt nicht deine Daten ab? :D
 
@Bengurion: Dir ist glaube ich nicht wo wirklich bewusst, das die halbe (Wirtschafts)Welt über deine Daten bescheid weiss. Guck doch mal genauer hin, wo du heutzutage schon überall irgendwelche persönlichen Daten angeben musst, bei vielen bekommt man das gar nicht mehr mit, weil man sich daran gewöhnt hat. Aber Google dürfte mit Verlaub, dein geringstes Problem sein. (den Namen, Anschrift, etc haben sie in der Regel nicht, im Gegensatz zu vielen, vielen, vielen anderen)
 
Winfuture eure Werbung nervt! Hab extra adblock abgestellt das ihr ab und zu komische Klicks bekommt aber nein jetzt kommt ein Full Browser Video wtf? Verbraucherschutz?
 
Verbraucherschützer haben kein Interesse daran, die Verbraucher zu schützen. Denen geht es nur darum, in ihre eigene Tasche zu wirtschaften. Der Titel Verbraucherschützer klingt gut, damit will man die Leute angeln und Profit machen. So ist das auch mit den Umweltschützern, die oft gewaltig übertreiben. Alles Betrüger, die mit gut klingenden Namen nur Geld machen wollen. - Nachtrag! Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen, die es ehrlich meinen.
 
@eolomea: Ich stimme dir vollkommen zu - solch differenzierende und in keinster Weise pauschalisierende Beiträge gibt es hier selten. *DaumenHoch*
 
@web189: ^^ (+)
 
Der letzte Absatz ist für mich ein klares Beispiel für Lobyismus. Meint ihr nicht auch?
 
@s3m1h-44: Jepp, und dem haben wir Heute ein Quasi-Standard Betriebssystem, ein Quasi-Standard Office und dessen Formate, Quasi Web-Standards usw. zu verdanken. Dem Verbraucher hätte eine Aufspaltung von MS jedenfalls mehr gebracht als die von Google, aber vll. findet Google ja auch genug Lobbyisten.
 
@OttONormalUser: Dieses politische "Sicherheitsloch" muss man doch irgendwie stopfen...
 
Ist doch lächerlich ... dann überprüft Microsoft auch gleich, die sind, nachweislich sogar über Wikipedia, Dokumentarfilmen und sonstigem, auch nicht gerade "ehrlich" auf den Posten den sie jetzt haben gekommen .... *kopfschüttel*
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