Experten: Geldautomaten unzureichend geschützt

Hacker Banken schützen ihre Kunden noch immer nicht ausreichend gegen so genannte Skimming-Angriffe an Geldautomaten, bei denen Kriminelle sich Zugang zu den Konten verschaffen. mehr...

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Ich kann die Kritik verstehen, aber dann kommt wieder ein anti anti skimming Gerät was das magnetfeldstören wieder entstört, und dann wieder ein Gegenschlag dazu... viel mehr sollte man über eine ganz andere Art der Bankkarte nachdenken. warum nicht auch indiziertes Pin Verfahren? Wer keine Pin zur Karte hat, kann nix ausrichten... und beim bezahlen, Geld abheben usw. wird ne Pin per Handy abgefragt. Ich hatte zwar noch nie Probleme mit manipulierten Geldautomaten, weil ich wirklich ständig aufpasse und überall dran rumrüttel, aber manche sind da nicht so skeptisch.
 
@Rikibu: Als hätte jeder ein Handy :) Aber gut, ich zahl auch so schon nicht mit Karte. Geld hab ich auch noch nie vom Konto geklaut bekommen obwohl ich nicht an Automaten rüttel und sie mit der Lupe inspiziere und dran schnüffel usw ^^ Die sollen einfach die Automaten regelmäßig checken und gut ist, das ist auch sicher billiger als ständig neue Features an die zigtausend Dinger zu montieren, vorallem auf Dauer. Oder sich drum kümmern dass man Geld auch zuhause vom Computer ausdrucken kann dass wär eh das Beste.
 
@lutschboy: Geld selber ausdrucken? mutiger Vorschlag, dann dürfte die nflation stark zunehmen. Das müsste ja dann auf handelsüblichen Papier stattfinden und das öffnet Tür und Tor für Kriminalität. Die Kontrolle, ob ein Schein den du dir ausdruckst, nicht schon woanders aufgetaucht ist (gleiche Nummer) ist somit nicht mehr zu verifizieren und es würde jeder beim ausgeben des Geldes als Generalverdächtigter gelten, Falschgeld in Umaluf zu bringen. Dann würde es heißen, wer als erstes den Schein mit der Nummer ausgibt, ist der legale Eigentümer... Man könnte natürlich auch die Idee mit den Tans auf altmodische Art bewerkstelligen, sollen die einfach solche Tan Register austeilen, die man so abreißen kann, sodas man nur eine Nummer mit zum Geldautomaten nimmt, sodas im schlimmsten Fall nur eine Transaktion getätigt werden kann. 100% Sicherheit gibt es nicht, schließlich sitzen auch in den kriminellen Reihen sehr kreative Köpfe.
 
@lutschboy: Klar, dann im Druckertreiber standardmäßig auf 100 Kopien stellen, und die neue Grafikkarte oder das Wochenende in Monaco ist gesichert...
 
@lutschboy: Wenn das ginge dann wäre das längst eingeführt. Das wäre unseren Banken und der Regierung das liebste: Der Kunde übernimmt sämtliche Kosten für die Geldherstellung. Jeder stellt sich einen Münzprägeautomaten und 'n Gelddrucker zu hause hin. Das Sicherheitspapier beschafft er auch selber und alles auf eigene Kosten. Nette Idee, aber lass lieber die Dinge wie sie sind :-))
 
Wie soll das funktionieren? zB Bei der BankAustria sind soviele Kameras drin, da "schauen" locker mal mindestens 4 auf die selbe Stelle, fragt sich, wie man jetzt den Automaten bearbeiten kann, ohne auch nur von 1 einzigen Cam "gesehen" zu werden? :) Klar könnte man die Cams alle irgendwie ausschalten, aber das wäre ja tooootaaaal unauffällig.
 
@Ðeru: Bei den Kameras ist doch auch immer die Frage zu stellen, wie viele von den Kameras für die phösen Purschen arbeiten, die den Pin Code ausspähen. ,-)
 
@Ðeru: Ich glaube nicht, dass diese Bänder wirklic h anschaut werden, solange kein konkreter Verdacht vorliegt. Also wird man solche Manipulationen wohl Nachts vornehmen - vorzugsweise vermummt.
 
@web189: Nö, Installationen machen die phösen Purschen in Sekundenschnelle rotzfrech auch tagsüber an Geldautomaten, schau selbst: http://www.spiegel.de/video/video-1053676.html
 
@Ðeru: Eine Kamera nützt gar nix, wenn keiner das Bild überwacht. Und bis ein Computer von alleine versteht was da vor sich geht, da wird noch viel Wasser den Rhein runterfließen.
 
@Ðeru: Kameras bringen da überhaupt nichts. Wie schon gesagt wurde machen die das auch Tagsüber innerhalb weniger Sekunden. Bis der Bank auffällt, dass irgendwas mit ihrem Automat nicht stimmt, haben die schon ein paar Karten erfolgreich kopiert und sind mit der Kohle über alle Berge.
 
Ich frag mich schon desöfteren warum man auf WinFuture geminused wird, wenn man eine Ernst gemeinte Frage stellt, ach, naja egal ...
 
@Ðeru: In jedem Geldautomaten ist mindestens eine Kamera eingebaut. Das schreckt die Täter nicht ab, die sind anonym, rotzfrech und blitzschnell. Bevor die lahmen Bullen checken das was passiert ist sind die längst wieder zuhause in Rumänien oder Bulgarien. So lange die keine gravierenden Fehler machen haben die hier in D nichts zu befürchten.
 
Sollte sich langsam herumgesprochen haben, wo in jedem zweiten Hacker Board Skimming Sets Angeboten werden.
 
An deutschen Automaten kann man mit "kopierten" Karten kein Geld abheben, weil zuzätzlich der Chip ausgelesen wird. Deswegen wird hier nur geskimmt, aber dann in Rumänien oder der Slowakei das Geld abgehoben. Ferner: wenn ein Schutz vor Skimming von Seiten der Banken oder der Industrie wirklich gewollt wäre, gäbe es ihn schon längst! Ich stelle mir das technisch nicht völlig unmachbar vor, einen Karteneingabeschacht so zu konstruieren, dass ein vorgesetztes Lesegerät sofort auffallen würde, z.b. durch ein vollkommen flaches Gerätedesign oder durch eine den Karteneingabebereich umlaufende Beleuchtung. Die Eingabefelder könnten ebenso per Touchscreen erfolgen und auch in diesem Punkt eine vollkommen flache Eingabeoberfläche vorweisen, deren Manipulation sofort auffallen würde. Wie gesagt, wenns wirklich GEWOLLT wäre, gäbs effektiven Schutz schon lange, ich denke eher, man möchte durch mangelnde Bekämpfung des Skimming die Leute eher vom Bargeld wegbekommen.
 
@ReBaStard: Nicht alle Karten haben auch Chips auf den Karten drauf. Bei mir hat die EC-Karte einen Chrip, die Bankkarte, meine 2 Mastercards und meine goldene Amex-Karte nicht. Dazu kommt, dass die Karten oft noch die alten Chips und keine EMV-Chips drauf haben. In der Regel kann man auch in Deutschland mit kopierten Karten Geld abheben. Ein Freund hat es spaßeshalber mal mit seiner Karte probiert, Kopie mit einem billigen Kartenleser angefertigt und fertig. Funktionierte einwandfrei - auch mit der weißen Karte.
 
@ReBaStard: meinst du den Chip auf den man Geld aufladen kann? Meine Sparkasse hat nur die Karten mit Magnetstreifen, ohne Chips auf der Vorderseite...wieso gibs dafür minus? für Tatsachen? lächerlich, man sollte das Bewertungssystem umändern indem man eine Begründung für die Bewertung angeben muss.
 
@ReBaStard: Also da bin ich mir nicht mehr so sicher, das die wirklich den Chip als Zwang fordern beim auslesen der Karte. Was man so Anfang des Jahres gelesen hat, da haben wohl viele Banken wegen der Probleme zur "Lösung" des Problems, einfach über ein Update am Bankautomaten den Chip deaktiviert und schon hat die Karte wieder problemlos funktioniert, da in solchen Fällen das Lesegerät dann nur den Magnetstreifen liest. Aus dem Grund haben ja auch einige Einzelhändler in Fällen, in denen die Karte nicht ging einfach Tesa über den Chip geklebt. Dieser war nicht lesbar, der Kartenleser hat nur den Magnetstreifen gelesen und der Kunde konnte problemlos bezahlen.
Ansonsten muss man dem aber recht geben. Wenn die Banken wollten könnten sie deutlich besseren Schutz vor Skimming einführen. Aber die zahlen die Gewinne lieber an die ach so tollen Finanzkrisen verursachendenden Manager aus, die sich die Gelder ja auch redlich verdient habn...
 
@ReBaStard: Ob Magnetstreifen oder Chip verwendet wird ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Auch innerhalb Deutschlands.
 
Also bei uns in den Banken ist überall ein Aufkleber auf den Automaten, der einen darauf hinweist, beim Eingeben des PIN das Tastenfeld mit der Handfläche zu verdecken. Wenn jeder mit 2 funktionierenden Augen und Händen dies tun würden, hätten's die Skimmer schon deutlich schwerer. ;)
Aber dann kriegen die jammernden "Experten" natürlich keinen neuen A6 von den Automatenherstellern.
 
@heresy: Das Problem ist dann halt nur. Das es auch Aufsätze für das Tastenfeld gibt, die nur wenige Millimeter dick sind. Und wenn man am fremden Automaten Geld abhebt, wird man dieses sicher nicht so schnell merken. Da nützt auch Hand drüber halten also nix.
 
Der Bundesverband der öffentlich bestellten und vereidigten sowie qualifizierten Sachverständigen" (BVS) sagt da nicht Neues, das ist doch schon lange bekannt. Aber solange die Banken nicht reagieren und umrüsten und auch Gerichte Beweislast und Schuld immer wieder den Kunden zuschieben, wird sich da nichts ändern.
 
Das Bezahlen mit dem Magnetstreifen ist halt einfach bequem und es gibt vermutlich Millionen Lesegeräte dafür - die alle umrüsten auf Chip, was das kosten würde ...

Nur ein Beispiel: Habe gerade meine Mastercard Abrechnung nach 20 Tagen USA bekommen:

Mehr als 10 Seiten mit weit über 100 Transaktionen: Hotel, Parken, Burgerking, Tanken, Einkaufen, Kneipe, Fahrkarte, Eintritt im Nationalpark usw.
Da ist entsprechend oft die Karte durchgezogen worden (von mir oder vom Verkäufer) , da wurde nie der Chip genutzt ...
 
automaten kann man vielleicht noch schützen .. aber was ist mit den lesegeräten an supermarkt kassen? sowas kann jeder mit ein bisschen elektronik kenntnisse manipulieren und wieder hinstellen
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