Telekom will tausende unbefristete Stellen besetzen

Wirtschaft & Firmen Die Deutsche Telekom will in den kommenden drei Jahren womöglich bis zu 9.000 neue Stellen besetzen. 4.700 selbst ausgebildete Nachwuchskräfte werden in feste, unbefristete Arbeitsverhältnisse übernommen. mehr...

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Telekom will tausende unbefristete Stellen besetzen...bis sie später wieder abgebaut werden weil (D)Obermann's Bonus nicht fett genug ist oder die Zahlen durch Outsourcing mal wieder geschönt werden müssen. So'ne typische "Tue Gutes und rede darüber"-Meldung pfff!
 
@Hellbend: man kann über gute wie schlechte Nachrichten rummeckern... Ich finde die Sache positiv und die vorangegangen Kündigungen negativ...so einfach ist das
 
@elbosso: Sie schaffen die zuvor abgebauten Arbeitsplätze neu und stellen junge, billige Leute ein. Sie haben diese Arbeitsplätze also immer gebraucht, wollten aber die teuren Mitarbeiter loswerden.
 
@kaffeekanne: klingt insofern nicht plausibel als dass man dann eine Übergangszeit mit zu geringen Kapazitäten besäße und die neuen Leute erst einarbeiten müsste. Die Telekom hätte also vom Humankapital her eine Durststrecke provoziert, meinst du nicht, dass es da eine fließendere Übergangslösung gegeben hätte?
 
@kaffeekanne: Die Mitarbeiter haben aber Abfindungen, Übergangsgelder etc. bekommen und jetzt stellen sie Leute ein, die erst einmal eingarbeitet werden müssen und trotzdem schon Geld kosten - und das auch noch unbefristet. Deine Unterstellung ist daher recht unplausibel.
 
@Hellbend: Ich sage nur...Zitat:...die Telekom WILL.... und nicht etwa: die Telekom WIRD...na mal sehen.
 
@Hellbend: Na prima. Ein positives Vorhaben der Telekom wird von dir niedergemacht. Du ziehst Dinge aus der Vergangenheit an den Haaren herbei, die gar nicht zum Thema gehören. Es wird wieder mal gegen die Telekom geschossen. Selbst dann, wenn etwas Lobenswertes auf die Beine gestellt werden soll.
 
@eolomea: Ja, genauso wie man mit einen freudigem Lächeln kommend Toyota-Autos kauft, Arbeitsverträge bei Nokia unterschreibt und Rattengift verkocht. Ein positives Vorhaben ist noch lange keine Umsetzung und lernen tut man nur aus Vorangegangenem. Leichtgläubigkeit in Zeiten wo "The next HartzIV-Empfänger" gecastet wird kann tödlich sein.
 
@Hellbend: obermann bekommt nen dicken bonus? wohl eher das gegenteil ist der fall. in solchen sachen muss man ihn respekt zollen, schliesslich will er die telekom aus der Sche**** holen, was seine vorgänger verbockt haben. es ist zwar nicht alles gut was er unterschreibt aber die telekom darf in deutschland nicht sterben. das ist einfach fakt. wenn ich noch dran denke wie er vor 2 jahren auf sein gehalt verzichtet hatte für 3 monate und das geld in die telekom gesteckt hat, wird ihn wohl auch noch angekreidet. ich bin kein fan der telekom aber diverse dinge die er macht haben schon sinn.
 
@Odi waN: Och jo, seit (D)Obermann hat man sich Selbstlosigkeit auf die Stirn geschrieben *gröhl*. Das ist wie mit dem amerikanischen Präsidenten oder unserer Regierung - ssdd same shit different day. Eine gute strategisch abgefeimte PR-Aktion macht erst mal garnix und die Telekom ist wohl kaum eine Institution, für die man gern die Hand hinhält. Ist Leichtgläubigkeit die Degeneration unserer Generation - scheinbar wenn man die Kommentare hier liest.
 
Ja so ist es... Reicht den Managern ihr millionen Lohn nicht, werden eben 500 Mitarbeiter gekündigt..
 
@lordfritte: Du hast die Überschrift anscheinend falsch gelesen!
 
@Shaitan: Nein, die Überschrift wurde richtig gelesen und zu 100% richtig interpretiert! Wenn man mal zusammenzieht, wieviel Arbeitsplätze im Laufe der letzten 3 Jahre gekündigt wurden, die Zahl der in Ruhestand gehenden (dessen Stellen nicht neu besetzt wurden) zusammnenzieht, dürfte die Menge größer sein als 9000. lordfritte hat völlig Recht: Die oberen leiden unter Prämienverlust, also gehen 500 Leute, die uns die Kohle reingebracht haben!
 
@lordfritte: "millionen Lohn", selten so gelacht :-)
 
lol und davor hat man ca. 20000-50000 gekündigt....
 
Ich versteh nicht warum bei solchen News gemeckert oder gelobt wird. Die Telekom ist ein Unternehmen, welches von Leuten geleitet wird, welche einen Großteil ihres Lebens mit Studium/Weiterbildung ect. verbrachten. Sie haben jahrelang drauf gezahlt und sind nun an eine Führungsposition gekommen. Als Führer eines Unternehmens muss man entscheiden, was für einen Selbst und für das Unternehmen am sinnvollsten ist. Wenn Mitarbeiter gebraucht werden UND der Haushalt das zulässt, dann werden Neue eingestellt. Wenn weniger Mitarbeiter gebraucht werden, dann werden eben welche entlassen. Es tun immer alle so, als hätten Geschäftsführer die Pflicht ihr Unternehmen so zu strukturieren, dass möglichst viele Arbeitskräfte beschäftigt werden können. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Irgendwo ist jemand, der alle Nachteile und Risiken der Selbstständigkeit auf sich genommen hat - er wird das Unternehmen so führen, dass er sich ein bestmögliches Leben gestalten kann (innerhalb gesetzlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen). Daran finde ich auch nichts verwerfliches - es ist doch jedem selbst überlassen, eine Firma zu gründen und selbst Chef zu sein. Alternativ kann man sich auch die entsprechenden Qualifikationen aneignen und die notwendigen Fächer studieren. Wer dazu nicht in der Lage ist, der brauch auf nicht auf die böse Führung schimpfen.
 
@web189: Richtig. Werden z.B. Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen erforderlich, dann muss man den Schritt gehen. Würde man hunderte oder tausende überflüssige Arbeitskräfte behalten, dann kann das einen Betrieb zugrunde richten und letztlich würden alle ohne Arbeit dastehen. In Zeiten eines harten Wettbewerbes können unangenehme Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden. Das betrifft alle Betriebe.
 
@eolomea: Das nenne ich braves Schaf. Wird zur Schlachtbank geführt und versteht die Notwendigkeit geschlachtet zu werden. Respekt!
 
@SkyScraper: Wenn man in allen Ankündigungen nur Negatives sieht, dann kann man sich gleich vom Leben verabschieden.
 
Wen es interessiert, der sllte sich mal den Bericht durchlesen:
http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,608441,00.html
 
Und was sind das dann wieder für "Arbeitsplätze"?! Höchstwahrscheinlich sind es mehr "Jobs" von denen man weder schlecht noch recht leben kann. Oder alles in teilzeit, wo man dann auf nur 80 Stunden im Monat kommt und trotzdem zum Amt muss um über die Runden zu kommen. Diese Firmen sind doch alle gleich. Der Arbeiter wird nur ausgesaugt und sobald es etwas schlechter läuft werden sie fallen gelassen wie heiße Kartoffeln. Sorry aber so ist meine Meinung zu dem Thema. Sollte es wider erwarten doch anders sein bitte ich um entschuldigung.
 
@bryanad2: Alles Spekulation! - Iß dich noch mal richtig satt, denn morgen schlägt ein riesiger Meteorit auf unseren Planeten ein.
 
@eolomea: Morgen erst ? Sicher ? Ich habe grade überlegt ob er deinen Schädel nicht schon gestreift haben könnte :-P
 
@DerTigga: Du verstehst meine Ironie, bezogen auf den Kommentar von "bryanad2", nicht. Mach' dir nichts draus. So etwas passiert hin und wieder auch mal intelligenten Personen. Übrigens, du hast eine schöne Bläke (:-P).
 
@eolomea: Zwischen Ironie erkennen und die erkannte angebracht / gut / nachvollziehbar finden gibts nunmal Unterschiede. Diese geäußerte Denkweise heute nochmal richtig aufs Gaspedal treten dürfen wenn nicht sogar müssen .. weil man morgen ja was verpassen bzw. nicht mehr dürfen könnte ist nunmal oft genug eine beliebte Ausrede für den eigenen Egoismus über so ziemlich alles andere stellen. Im Zweifelsfall auch über Mitarbeiter..
 
@DerTigga: Mit [re:1] wollte ich nur deutlich machen, dass Spekulationen nichts bringen. Man kann alles Mögliche herbeireden, was aber nichts bringt. So war das von mir gemeint.
 
Ab 2011 im März stünde ich zur Verfügung :D
 
Interessant, als ich dort Ausbildung gemacht hab, wurde quasi niemand übernommen....haben sie wohl dazugelernt dass sie mit den unnützen alten sesseldrückern nicht weiterkommen
 
@0711: Du übersiehst da was: Im Bericht steht nichts zu welchem Lohn die eingestellt würden bzw. sich geehrt fühlen sollten genommen zu werden.. Und das so ein alter Sesseldrücker (wie du meinst es nennen zu dürfen) evt etwas mehr Antiabzock und Antiunterdrucksetzenlassen Erfahrung hat könnte auch was sein was ein junger Mitarbeiter abkupfern könnte..also besser raus mit den(m) Alten (?)
 
@DerTigga: Ich kann dir zustimmen. Von älteren Angestellten, die mit der Zeit gehen, können jüngere Mitarbeiter noch etwas lernen.
 
@DerTigga: re4
 
@0711: mit entsprechender Bewertung und Noten wäre man übernommen worden ;-)
 
@Dreadlord: ...ich wurde übernommen mit mittelmäsigen noten ;). 90% der auszubildenden meines jahrgangs wurden aber nicht übernommen (einige/viele auch mit besseren noten ;)). Die übernommenen waren 2 herausragend gute leute, 4 mittelmässige (mich eingeschlossen) und dann noch jene die in der jav waren (zwangsübernahme quasi) und das obwohl teilbereiche deutlichen bedarf hatten. Zeitarbeiter durften diese bereiche komischerweise einstellen (obwohl kostenmässig recht hoch angesetzt, wie ein eigener arbeitnehmer mit gutem-sehr gutem einkommen - der zeitarbeiter hat davon natürlich nicht soviel gesehn), eigene azubis übernehmen aber nicht. Deshalb bekommt die telekom von mir auch ein daumen hoch für diesen sinneswandel.
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@DerTigga: zu welchem lohn? ja das muss dann der übernomme aushandeln...wenns ihm nicht passt, kann er ja wo anderst hingehen aber er hat zumindest kurzfristig jedenfalls eine perspektive wo er überhaupt geld bekommt. Er ist bei der weiteren Jobsuche nicht so sehr unter druck usw usf.. Auch muss ich sagen hatte ich bei der telekom bzw t-systems eigentlich nie besonders hohen druck und mein lohn ging auch in ordnung. Die sesseldrücker sind nicht jene kollegen die entsprechendes know how auf ihrer stelle haben, sondern jene die eben unfähig sind und davon gabs bei t-systems zumindest genug und dass diese leute fähigen jungen kollegen die arbeitsplätze besetzen sehe ich als falsch - auch wenn mir klar ist dass man nicht einfach so ne kündigung aussprechen kann (evtl wurde aber bei der letzten entlassungswelle hier etwas durchgekehrt was jetzt diesen schritt hier ermöglicht hat).
 
Wenn man mal die letzten Jahre verfolgt, ist diese Maßnahme doch nur Mittel zum Zweck und bildet den (für den Geschäfstführer) erfolgreichen Abschluss der Lohn- und Gehaltsbereinigung. Da in der Vergangenheit, u.a. bedingt durch die ehmalige Verwaltung durch den Staat, horrende Gehälter und Löhne gezahlt werden mussten, sind einfach viele Stellen wegrationalisiert wurden, um die Kosten zu senken. Dafür wurden Leistungen outgesourced und durch billige Dienstleister erbracht. Dass dabei die Qualität entscheidend leidet, war der TKom durchaus bewusst und man hatte nie vor, diesen Zustand beizubehalten, sondern in absehbarer Zeit wieder auf eigenes und hochqualifiziertes Personal zu setzen. Dieser Zeitpunkt ist nun gekommen, allerdings mit weitaus geringeren Personalkosten. Im unternehmerischen Sinn müsste ich sagen, dass dies ein cleverer Schachzug war, allerdings dürften nicht unerhabliche Teile der Kundschaft darunter gelitten haben und z.T. auch abgewandert sein.
 
@tommy1977: Ob Mittel zum Zweck oder nicht Mittel zum Zweck, das sei erst mal daningestellt. Für rund 9000 Leute oder mehr ist das Vorhaben der Telekom etwas Positives. Diejenigen, die eingestellt werden, sind Bewerber die einen Job bei der Telekom wollen. Damit verbessert sich ihre finanzielle Situation, was ihnen und ihrer Familie zugute kommt. - Was den cleveren Schachzug angeht, da sind heute alle Betriebe eingebunden. Wer das versäumt, der hat im harten Wettbewerb verloren.
 
wer möchte eigentlich als Hochschulabsolvent wirklich zur Telekom gehen? Ich studiere doch nicht x Jahre um dann bei der Telekom zu landen... Eigentlich möchte man nach dem Studium doch was Richtiges mache - oder?
 
@mloepp: man merkt dir ist die telekom als arbeitgeber völlig unbekannt
 
@0711: nicht unbekannt. aber keine option für mich...
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