Datenschutz ist jungen Nutzern wichtiger als gedacht

Datenschutz Entgegen der landläufigen Meinung, junge Internetnutzer nehmen es mit dem Schutz ihrer persönlichen Daten nicht so genau, attestiert ihnen eine aktuelle Studie das Gegenteil. mehr...

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Ist auch ein seltsames Phänomen. Auf der einen Seite stellen viele Jugendliche persönliches ins Internet, aber sobald sie den Namen Google hören fordern diese Datenschutz. Wenn ich darüber nachdenke, merke ich das es bei mir so ähnlich ist.
 
@Wohlstandsmüll: Liegt wohl daran, dass sie selber entscheiden möchten was sie zugänglich machen wollen. Google weiß ungefragt jeden Fetisch von dir.
 
@Wohlstandsmüll: Right, Bilder vom letzten Saufgelage und Kiffsession ins Netz stellen. Ich glaub nicht das an der News was dran ist ^^. Ich versteh den Letzten Absatz mit der Gesetzgebung nicht -.-. Ich versteh das so das sie Angst haben wenn sie auf Datenschutz achten, eben weil sie nicht wissen wie das Gesetz dazu steht O.o.
 
@Smoke-2-Joints: Ich verstehe das mal so, dass die Jugendlichen denken, dass der Schutz schon durch Gesetze sehr hoch ist, höher als er in der Realität tatsächlich ist.
 
@Wohlstandsmüll: Einsicht zeigt Stärke. ;-)
 
@Wohlstandsmüll: Man sollte das aber nicht verallgemeinern, gibt halt solche und solche. Mir persönlich ist Datenschutz enorm wichtig.
 
@Wohlstandsmüll: das ist kein Problem der Jungendlichen sondern ein generelles Gesellschaftliches Problem. Bei den Jugendlichen zeigt es sich nur am offensichtlichsten. Aber wenn man im Supermarkt rumschaut, dann rennt dort mitlerweile fast jeder Zweite mit irgendwelchen elektronischen Rabattkarten herum um seine geiz-ist-geil Mentalität zu unterstreichen. Das dort problemlos Benutzerprofile erstellt werden können und werden ist den meisten genausowenig bewusst.
 
Ich würde sagen junge Menschen sind einfach freizügiger. Das hat mit Datenschutz nichts zu tun. Weder pro noch Kontra. Ich glaube auch nicht das sich das in Studien messen lassen kann.
 
@Spürnase: Spannender wäre die Frage, was Jugendliche unter Datenschutz und persönlichen Daten verstehen.
 
@Wohlstandsmüll: Unter Datenschutz sollte verstanden werden, das man weiß, was die vereinzelten Betreiber mit diesen Daten anstellen - sie verkaufen. Ein Freizügiger Umgang mit persönlichen Daten muss nicht zwingend ein fehlendes Verständnis für Datenschutz sein.
 
@Spürnase: Da bin ich ganz Deiner Meinung.
 
@Spürnase: Dann sollte das Problemdenken und der Schutzgedanke auch in diesem von Dir genannten Bereich verstärkt werden
 
@Uechel: Warum? Nur weil du der Ansicht bist das man persönliche Daten zurück halten sollte? Man ist immer noch frei genug um darüber selber zu entscheiden, also überlassen wir den Leuten die es wollen auch die Freiheit sich zu präsentieren.
 
@Spürnase:Deine Worte "... Ansicht bist das man persönliche Daten zurück halten sollte? ..." Liebe Spürnase, wo habe ich das geschrieben? Nirgendwo! Ich habe wortwörtlich geschrieben "..Dann sollte das Problemdenken und der Schutzgedanke ...genannten Bereich verstärkt werden..." Und das bezog sich gaaanz deutlich auf Deinen Kommentar mit den Worten".. Unter Datenschutz sollte verstanden werden, das man weiß, was die vereinzelten Betreiber mit diesen Daten anstellen... Ein Freizügiger Umgang mit persönlichen Daten muss nicht zwingend ein fehlendes Verständnis für Datenschutz sein...." So Deine Worte. Und dazu habe ich eben angemerkt, dass diesbezüglich das PROBLEMBEWUSSTSEIN gestärkt werden sollte. Also: Dass man mögliche Probleme kennt / erkennt. Und dann bewusst handelt. Ich habe damit den Leuten nichts an Freiheit abgesprochen und ich habe nicht mal ansatzweise geschrieben, dass mann bzw. ich dafür sei, grundsätzlich immer persönliche Daten zurückzuhalten. Bitte, bitte lese richtig und interpretiere in anderer Leute Kommentare Nichts hinein, was da nicht steht (auch nicht zwischen den Zeilen)! Danke!
 
@Wohlstandsmüll: (Bin 19 geworden) Datenschutz ist doch, wenn man seine Daten nicht jedem mitteilen muss. Ein Beispiel dafür ist, wenn mich jemand nach meiner Religion fragt, brauche ich nicht antworten. Das sagte mir mal meine Biologie-Lehrerin, als wir eine Umfrage für irgendeine Studie ausfüllen sollten und als sie die Frage mit der Religion sah, hatte sie sofort aufgeschrien "Frage xx braucht ihr nicht beantworten, wenn ihr nicht wollt. Datenschutz!!!" Also ich glaube, dass mein Name, Geburtstag, meine Adresse, meine Religion und vielleicht auch noch meine politische Einstellung zum Datenschutz gehören. Aber auch wenn ich mir nicht sicher bin, ist das einzige, was ich im Internet preisgegeben habe bis jetzt mein Vorname und ich bin seit erst 06 online. (viel später als die anderen meines Alters, denn die meisten hatten schon in der Grundschule einen PC. Ich musste immer im Kinderclub oder Jugendzentrub damals an die PCs ran, wenn ich online gehen wollte und mit dem "Trend" gehen wollte. Das Internet war ja damals noch neu für uns Jugendliche und wir hatten vielleicht noch in der Grundschule zwei bis drei PCs im Klassenzimmer stehen, die sowieso nur langsam liefen.)
 
@s3m1h-44: Nein, du sprichst von Privatsphäre. Datenschutz ist, das der, die oder das, dem du deine Daten anvertraust auch vertraulich damit umgeht bzw. dich darüber informiert was mit diesen Daten passiert.
 
@Spürnase Vielen dank fuer die erklaerung nochmal. Habe bei wikipedia das nicht verstanden, nachdem ich hier meine auffassung von datenschutz reinschrieb...
 
Reden kann man viel... Und dass die Leute auf der einen Seite sagen "Datenschutz ist mit wichtig", sich dann aber zeitgleich mit reellen Namen, Fotos und teilweise Adressen überall anmelden, sieht man immer wieder.
 
@Slurp: ich finde es spricht nichts dagegen persönliche Daten ins Netz zu stellen. Es kommt immer darauf an wie man sich präsentiert. So etwas kann auch persönliche Eigenwerbung sein, eine art virtuelle Visitenkarte.
 
"Entgegen der landläufigen Meinung, ..." Ja genau, "landläufig" Ich habe noch nie gehört, dass es überhaupt jemandem egal ist, wie mit dessen Daten umgegangen wird und frag mich auch, wer diese "landläufige" Meinung ins Leben gerufen hat. Gibts da ne Studie drüber? Wer es nicht so genau nimmt, sind doch die Forenanbieter wie Facebook und Konsorten. Also nicht die Jugendlichen nehmen es nicht genau sondern die "Älteren", weil die ja bei Facebook in der oberen Stuhlreihe das Sagen haben.
 
Ich möchte auch gerne, dass man weiß, was mit seinen Daten angestellt wird (Verkauf, Weitergabe, etc.) und man sollte es auch verweigern können, diese Daten weitergeben zu lassen.

Aber manchmal finde ich, dass man mit dem Datenschutz doch zu etwas pingelig ist. Ist dürfen seit einiger Zeit nichtmal mehrere Namen auf einem Zettel stehen, wenn es z. B. um Bewerber geht, die man aufgelistet hat. Jeder Name muss einen eigenen Zettel haben und muss getrennt von einander liegen. Sowas finde ich schon etwas überempfindlich. Es ist doch egal, wenn man weiß, wie eine Person heißt. ;-)
 
@Yannick1995: Verstehe ich nicht. Wo, wann?
 
@Uechel: Mein Vater ist Hauptpersonalratsvorsitzender (langes Wort ^^) und daher sitzt er bei Bewerbungsgesprächen dabei und hat das miterlebt...
 
Klar desswegen stellen sie auch Bilder von Partys rein wo se stock besoffen sind...
 
@lordfritte: Es haben zwar hier schon einige erwähnt, aber um es zu wiederholen: Wie mit Datenschutz umgegangen wird ist deren Sache. Ggf. wollen sie kein privaten Daten wie Adresse etc. ohne ihre direkte Zustimmung veröffentlicht haben, jedoch möchten sie sich mit Bildern von Partys und Saufgelagen profilieren. (Wie intelligent das ist, ist eine andere Frage)
 
Wenn ich jetzt überlege wieviele Bewerber um eine Ausbildungsstelle bei uns alleine wegen ihrer öffentlich zur Schau gestellten "lustigen" Freizeitbeschäftigungen abgelehnt werden muß ich diese Untersuchung bezweifeln._____Ein Tip an die Arbeitssuchenden unter euch: Denkt genau nach was man über euch im Netz finden kann und überprüft ob das mit den Angaben euer Bewerbung übereinstimmt. Es gibt viele Arbeitgeber die sich bestens damit auskennen...
 
fotos von sich ins netzstellen hat nichts mit datenschutz zu tun. wenn man angibt dass nur bestimmte freunde diese fotos sehen können dann ist das doch scheiß egal doch wenn dann eine AGB änderung das ganze system so ändert dass dann ALLE die fotos sehen dann ist es ein problem und wennn die firma dann noch bewusst deinen namen und daten von dir an dritte verkauft um personalisierte werbung anzuzeigen dann ist dasnoch ein größeres problem...
 
@Ludacris: Da gebe ich dir vollkommen recht, das Problem ist nur dass viele dieser jungen Damen und Herren ihre Komasauf/Orgienfotos mit entsprechenden Kommentaren dazu von vorneherein ALLEN zugänglich machen.
 
@jigsaw: kann sein, ich weiß nur das die leute aus meiner schule so schlau sind und das nicht so eingestellt haben :)
 
@Ludacris: ... dann sind die Leute deiner Schule bedeutend schlauer als Viele die Ihre Bewerbung bei uns abgeben ;-)
 
Das den Kids Datenschutz wichtig ist, ist doch klar, 50% können Datenschutz nicht mal schreiben und Beten einfach nur das nach was sie von den Medien vorgesagt bekommen ala"uh jou Dadenshutss rischtisch wischtisch", und die anderen 50% denken einfach nicht weit genug um zu sehen was mit Ihren Daten passieren kann.
 
ich bin seit über 20 jahren online...aber wer ich wirklich bin, weissen nur die die mich auch im realen leben kennen. so muss das sein! auch google hat keine chance da es ganz einfache methoden gibt google auszuschliessen...nur informieren tun sich die webigsten.
 
was ist daran überraschend? jugendliche haben aufgrund gesellschaftlicher und von medieller site her enormen druck um mit allen mitteln nach anerkennung zu kämpfen bzw überhaupt wahrgenommen zu werden.
außerdem ist es ja auch völlig normal, dass kinder und jugendliche viel naiver sind, und das btrifft selbstverständlich auch diesen bereich...
 
solange ich MICH nicht googeln kann,ist bei mir alles ok.;)
 
@tomkno: seh' ich genau so!!! :-)
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