Microsoft lagert internen IT-Support nach Indien aus

Microsoft Microsoft wird seinen internen IT-Support zukünftig nicht mehr selbst übernehmen. Stattdessen setzt man auf den indischen Dienstleister Infosys, der sich um Helpdesk, Arbeitsplatzdienste, Infrastruktur und Anwendungssupport kümmern wird. mehr...

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Nunja, ich will es ja nicht schlecht reden, aber ich beweifel das die Supportqualität dadurch gleich bleibt oder gar ansteigt, sondern eher das Gegenteil eintreten wird.
 
@Schnubbie: Dabei gelten doch gerade die Inder als "Das" IT Volk.
 
@JacksBauer: Zitat:" sondern auch neue Erfahrungen gewinnen " Wohl primär dies. Berufliche Erfahrungen die ich bisher mit diesem "IT-Volk" machen durfte sind eher als fragwürdig einzustufen. Optimistisch: Unisys wirds wohl machen !
 
@islamophobic: Kann ich ebenfalls unterschreiben. Hier passt auch der Spruch "Wir können nur billig..."
 
@Schnubbie: Der Durchschnitts-IQ der Inder ist, ebenso wie der anderer Asiaten, recht hoch!
 
@Schnubbie: Genau das wird eintreten. Die Qualität des indischen MS Support durfte ich schon erfahren. Die sprechen weder englisch noch deutsch vernünftig...
Ich denke mal das es wiedereinmal die Kosten sind welche diesen Schritt begründen. Wenn man dann bedenkt das die Stunde Support bei MS 300€ kostet....
 
@skyjagger: Wenn ich den Text so lese würde ich eher darauf tippen das es um den Support für den Microsoft-Mitarbeiter geht und nicht um den für Microsoft-Kunden oder lieg ich jetzt falsch?
 
@pvenohr: nein es geht schon um Kunden. Premierpartner von MS. Aber es ist schon richtig, MS betreibt auch Hausinternen Support in Indien.
 
@Schnubbie: das ist quatsch ... gab ja genug dokus im tv über indische callcenter ... denen wird bzgl. sprachkenntnisse sogar bspw. süd-staaten-slang angelernt, damit erst gar nicht der eindruck entsteht man sei im ausland gelandet. der nutzer wird gar nichts davon mitbekommen ...
 
@McNoise: Aha... also Südtstaaten-Slang soll dann auch über die fachliche Inkompetenz hinwegtäuschen.
 
Ich muss ehrlich sagen, egal ob HP oder Infosys oder irgendne Ranjid-IT Firma. Outsourcing ist für mich persönlich das schlimmste, und nimmt enorm viele IT Arbeitsplätze weg. Meiner Meinung wird noch immer der IT-Support die meiste Ahnung haben und am schnellsten das Problem lösen, der das Unternehmen auch in und auswendig kennt, und das mag ich bei einem "ich betreue 500 Firmen gleichzeitig"-Unternehmen stark bezweifeln.
 
@xneaerax: In unserer Firma ist die Servicequalität seit dem "Outsourcing" sehr schlecht geworden. Der lokale IT-Support war zwar auch "nur" ein externer Dienstleister. Aber das waren noch Leute im Hause. Die Tickets aus Indien sind in sehr schlechtem Englisch und voller Verständnisfehlern. Da fählt die Fehleranalyse sehr schwer. Aber Hauptsache, die Dividende der Aktien stimmt.
 
@Kobold-HH: Naja vielleicht fählt (es heißt fällt , kommt von fallen) ja nicht weiter auf wenn deren Englisch so schlecht ist wie dein Deutsch aber das nur am Rande ;-)
Aber ich muss dir Recht geben Outsourcing ist eine Ausgeburt der Hölle und führt immer zur Verschlechterung der Servicequalität ich betet zu Gott das ich nie in Kalkutta anrufen muss um mit einem IT-Ranjid über meine MS Probleme sprechen muss!!!
Naja Hauptsache MS spart dadurch wieder einige Milliönchen ein ^^
 
@Lewski: Outsourcing eine Ausgeburt der Hölle? Das zeugt von Unwissen oder Ignoranz. Wenn z.B. ein Schreiner sich selber Buchhaltung beibringen muss und dazu IT-Krams wie Rechnerinstallation, Viren-Scanner, SPAM-Filter, Aktualisierungen, Backup-Strategien, ... dann ist das wenig sinnvoll. Da macht es Sinn, dass er lieber Geld mit seinem Fachwissen verdient und jemanden die Buchhaltungen und die IT machen lässt. Oftmals machen die Steuerberater die Buchhaltung für die Handwerker. Das ist sinnvolles Outsourcing. Wenn ich jedoch meine IT outsource und die dann keine Synergien nutzen können, dann verursache ich nur höhere Kosten für mein Unternehmen. Outsourcen ist also eine gute Sache - aber nicht immer. Oftmals ist Outsourcen auch der falsche Weg und macht es nur teurer und schlechter. Kommt aber auf den Einzelfall an.
 
@Timurlenk: JA OK in dem Fall ich meinte ja auch nur das Outsourcing von telefonischem Support , wenn du in der Branche gearbeitet hättest/arbeiten würdest hättest du garnicht an dein Beispiel gedacht!
 
@Kobold-HH: Da kann ich von ähnlichen Erfahrungen berichten, Microsoft Volumenlizenz-Support, mit dem ich sehr viel zu tun habe: War bisher ausschließlich bei Arvato in Münster und da lange Zeit mittelmäßig bis gut. Dann wurden Teile nach Manila(!) abgegeben: Extrem freundlicher und sehr viel schnellerer Kontakt als in Münster, aber von Technik haben die Jungs da leider absolut keine Ahnung, und sie verstehen auch nur manchmal, was man von ihnen will. Jetzt kam noch Tallin dazu, und der Support da ist weder freundlich noch kompetent. Selbst wenn man sein Anliegen in einfachstem Englisch beschreibt, kapieren sie häufig nicht was man von ihnen will.
Das liegt imho aber nicht daran, dass die Leute dort einfach blöd sind, sondern vielmehr daran, dass in Deutschland deutlich mehr Wert auf Gründlichkeit (->Schulungen) gelegt wird. Auch in Deutschland sitzen beim IT-Support keine Techniker (die wären viel zu teuer, würden niemals für 7,50 Euro/Stunde arbeiten); trotzdem sind sie - wohl eben durch Schulungen und Arbeits-Selbstverständnis - kompetenter.
 
@xneaerax: der Kostendruck lastet auf vielen Firmen. Einige Projekte sind ohne Outsourcing schlicht nicht bezahlbar. Klar ist es immer besser, dafür eigene Ressourcen zu verwenden, aber das geht nunmal nicht immer. Sie es mal so: dafür werden anderswo Arbeitsplätze geschaffen ;)
 
@zwutz: Gerade MS ist kein Unternehmen welches am Hungertod nagt....
 
@puffi: Kann man auch nicht, nur am Hungertuch gelingt das.
 
@xneaerax: warum werden enorm viele Arbeitsplätze weggenommen?
sie werden nur outgesourced, dort entstehen dann halt neue Arbeitsplätze.
außerdem sind Inder top ausgebildete IT-ler.
 
@ExtremErnst: Mehr Arbeit wird durch weniger Leute verrichtet. Arbeitsplätze werden dadurch zu einem reduziert, und woandershin verschoben. Wärst du bereit deinen Job (angenommen du bist IT Admin) aufgeben zu müssen damit ein Inder deinen Job macht weils günstiger ist? Die Arbeitsplätze werden nicht nur verlagert, sie werden reduziert, sonst würde das Outsourcing System nicht funktionieren, irgendwo muss es ja günstiger sein.
 
Wieso muss ich grad an die eine Szene aus Transformers 1 denken...
 
@consydar: Ich muss eher an die Simpsons Folge denken in der Burns das AKW nach Indien auslagert, Homer nach Indien kommt und der eine Inder 7 Jobs (Telefonate) gleichzeitig macht ... ;D
 
Outsourcing... eine wirtschaftliche Modeerscheinung des neuen Jahrtausends. Sobald die Wirtschaft in Indien auf eine westliche Vergleichsbasis (besonders das Lohnniveau) ansteigt, ziehen die ihren Support sowieso wieder in ein anderes Land ab.
 
@Dr. Alcome: Dafür geht es Lohnniveau in Deutschland nach unten... D.h. wir sind irgendwann mal gegenüber solche Länder wieder konkurrenzfähig. ;) Leider passen sich die Lebenshaltungskosten bei uns nicht mit an... :(
 
@Dr. Alcome: Irrtum, die Inder übernehmen dann den Laden.
 
@Dr. Alcome: Outsourcing an sich ist keine ökonomische Moderscheinung, sondern muss betriebswirtschaftlich gründlich abgewogen werden ob man es selber macht (Make) oder fremdvergibt (Buy). Das bringt dann immer gewisse Vor-, aber auch Nachteile.
Für manche Firmen kann es sehr sinnvoll sein bestimmte Unternehmensfunktionen, egal ob z.B. Kantine oder IT-Support, auszugliedern; Bei Microsoft geht es meines Erachtens aber beim IT -Support an die Kernkompetenz des Unternehmens.
 
@BrianvN: Microsofts Kernaufgabe ist aber die Entwicklung von Software und neuen Technologien und nicht die Instandhaltung der eigenen IT-Infrastruktur. Outsourcing wird ja betrieben damit man sich auf das konzentrieren kann mit dem man Geld verdient.
 
Wird kostenreduzierend jedoch schlecht für das Image. Dies kann auch interne Abläufe/Umstellung verlängern, da jedesmal Infosys eingeschaltet werden muss.
 
Das war doch schon immer so. Der eine Manager sagt, mit Outsourcing könne man kosten sparen und setzt dies um. Der Nachfolger sagt dann, dass man doch genug Fachmänner habe, um diese externe Aufgabe selbst zu übernehmen und integriert den Bereich wieder in die eigene Firma. Dann geht das Spiel wieder von vorne los...
 
Wolle Rose kaufe?
 
@zimb0: was sie bitte wollen..ich nicht kann sie verstehen..ich will diesen teppich nicht kaufen..
 
@rotti1970:
die mit dem Teppich sind Japaner ;)
 
@zimb0: aber inder kaufen doch auch teppiche -) aber diesen indischen support hat Dell schon seid jahren.... man versteht kaum ein wort was die wollen und dich verstehn sie nur nach mehrmaligen fragen, die geben bestimmt die genannten wörter in ein suchfeld ein und eine passende antwort kommt denn aufs display.
 
@rotti1970: Auch geil ist die Xbox Supportabteilung... die meisten verstehen kaum ein Wort deutsch und dann kommt auch noch eine miserable Tonqualität (scheiss VoIP!) dazu... :-( Wo die sitzen weis ich aber nicht.
 
Naja ich wurd ja damals bei der missglückten XP-AKtivierung auch schon an einen indisch anmutenden "kompetenten" Mitarbeiter verwiesen.. :)
 
@Ensign Joe: Bei meiner letzten Aktivierung hatte ich eine Dame mit französischem Akzent dran. Meiner Bitte sich der englischen Sprache zu bedienen konnte sie leider nicht nachkommen. So wusste eigentlich keiner so richtig was der andere wollte ...aber sie hat mein XP wieder frei geschaltet und war zumindest nett anzuhören.
 
Was sagt denn der Heimatstaat und Sitz des MS-Hauptquartiers Washington dazu, dass der wichtigste Job-Motor der Region Microsoft Arbeitsplätze nach Indien auslagert? Oder hat die von MS in Auftrag gegebene Studie (News von Gestern) intern ergeben, dass die Heimat doch zu teuer ist?
 
@OttONormalUser: Das hat den Staat überhaupt nicht zu interessieren wie Microsoft die internen Abläufe koordiniert. Wichtig für Washington ist, dass es MS gut geht und dass sie die Dinge tun mit denen sie Geld verdienen, und das ist sicherlich nicht die Instandhaltung der eigenen IT-Struktur.
 
@DennisMoore: Ich bezog mich direkt auf den Job-Motor und nicht darauf, das Washington Geld verdienen will, was soll ich also jetzt mit deiner Antwort anfangen?
 
@OttONormalUser: Du sollst erkennen, dass diese Jobs nicht wirklich was mit dem Job-Motor zu tun haben, weil der in einem ganz anderen Bereich läuft. Nicht im IT-Support, sondern in der Entwicklung und Programmierung von Software.
 
@DennisMoore: Naja, Job ist Job, aber belassen wir es dabei ;)
 
@OttONormalUser: Genau das ist das Problem. Job != Job. Es gibt Jobs deren Vorhandensein Geld kostet, aber auch Geld einbringt, und es gibt Jobs deren Vorhandensein nur Geld kostet. Letztere werden nicht nur schlechter Bezahlt, sondern auch gerne ausgelagert, weil sie nicht direkt zum Unternehmenserfolg beitragen können.
 
@DennisMoore: Wir reden aneinander vorbei, deshalb lass jetzt gut sein!
 
Outsourcing = Raubbau an der realen Zahl der IT-Arbeitsplätze. MS baut "alle" ab, die Inder schaffen einen Bruchteil - zu Dumpingpreisen. Ja, die Aktien glänzen eben wie frisch poliert, und wenn es schief geht, ist der Weg zurück sehr schwer, weil die Entlassenen Fachkräfte nicht mehr da sind und auch kaum wieder kommen werden. Allerdings ist der Qualitätsverlust in diesem Fall nicht entscheidend, man wird ihn kaum bemerken - die Entlassenen tun mir allerdings sehr Leid - und das sage ich als Nicht-MS-Freund. Also, ehrlich: MS hat das nicht nötig.
 
@netmin: Es ist in Europa, besonders Deutschland, nahezu unbekannt, dass in den USA in wichtigen Entscheidungen die Aktionäre das letzte Wort haben.
 
Da die heutigen Manager nichts mehr taugen laufen die verschiedenen Systemen/Ideen wie "Outsourcing" hinterher wie Lemminge. Das es bei so vielen auf die Dauer in die Hose ging wird dabei komplett ignoriert. Erst mal kräftig Kosten gespart und einen Bonus kassiert, das nachfolgende kann dann der nächste Manager wieder korrigieren (und dafür wieder einen Bonus kassieren). So dreht dich das Managerspielchen eben im Kreis... :)
 
So kann sich Gates und Co. ein paar weitere Millionen mehr, auf die hohe Kante schieben....
 
Outsourcing hat schon seine Vorteile, aber nur in Kleinunternehmen mit einer überschaubaren Infrastruktur, seitens Hardware und Software. Bei den grossen Unternehmen würde ich eine interne IT bevorzugen, da vieles mehr zusammenspielen muss. Denke da an interne Server/Backupsysteme.. Einfaches zurücksetzen von Passwörtern (meist nach den Ferien "grins"), spezielle Programme für das Rechnungswesen, vermurkste Benutzerprofile neu aufsetzen, bis hin zur Paketverteilung von Software.... einfach sooooo vieles....und dies müsste man dann auch alles in Rechnung stellen? Eben keine gute Idee.
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