Freiheit vs. Sicherheit: Generationen sind uneinig

Recht, Politik & EU Bei den Erwartungen hinsichtlich des Umgangs der Politik mit dem Internet sind die Lager in Deutschland gespalten. Hier offenbart sich vor allem ein Konflikt zwischen den Generationen. mehr...

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Man kann doch das Internet sicher machen ohne auf die Freiheit zu verzichten. Los ihr schlauen Politiker arbeitet mal an einer vernünftigen Lösung!
 
@Drnk3n: Ich entdecke allein in Deinem 2. Satz 4 Fehler. Die liegen bei schlauen, arbeitet, vernünftig und Lösung ;D
 
@rockCoach: Hehe und ich hab erst nach Schreibfehler gesucht! ;D
 
@Drnk3n: Raubkopien und linke Propaganda sind ja auch kein Zeichen von Freiheit. Kann also gelöscht werden und Zugriff gesperrt.
 
@modelcaster: LOL. Und die andere Propaganda (rechts, konservativ, liberal, Neocon usw) ist natürlich alles andere. Was Böse ist, bestimmt immer die eine Seite, nicht wa? So fängt man an, Freiheit einzuschränken - kleine Schritte, erst Links, dann hier ein bißchen, dann da ein bißchen - immer weil EINER der Meinung ist, dass die ihm entgegengesetzte Meinung nicht das ist, was man unter "Freiheit" versteht. Bravo, Du hast Dich mit Deinem Kommentar eindeutig zu einer Diktatur bekannt, auch wenns keine linke sein soll.
 
@modelcaster: Ich bringe die Faktoren Raubkopie und Propaganda nicht mit Freiheit in Verbindung. Wenn das die einzigen 2 Punkte sind die dir dazu einfallen, dann kann man dir nicht helfen. @rockCoach: ich glaub du bist der einzige der meinen 2ten Satz verstanden hat =).
 
@Drnk3n: Danke^^
 
@Drnk3n: Freiheit meint, dass ich Raubkopien herunterladen kann. Sicherheit mein, dass ich danach dafür bestraft werde. Beides schließt sich nicht aus - also genau das was Du forderst.
 
Klar das die über 65-Jährigen nichts gegen etwas Stasi/Gestapo2.0 haben. 1. Nutzen die das Internet kaum und 2. Ist das für die wie ein Stück Nostalgie ^^
 
@rockCoach: Da hast du aber was verpasst. 20% der Internet Nutzer in Deutschland sind über 60.
 
@JacksBauer: Ja und 80% von Deinen 20% sind unter 65^^
 
@rockCoach: Habe noch überlegt, wie ich es ausdrücken könnte, aber Du hast es ja mit "Nostalgie" schon ziemlich gut getroffen. :-))
 
@rockCoach: Hinzu kommt auch das die meisten Mitglieder von Bundestag und Bundesrat dem älteren Semester angehören.
 
@rockCoach: Du triffst den Nagel auf den Kopf ! Die Frage ist nämlich nicht nur ob sie das Internet nutzen sondern wenn ja dann wie? Alle 3 Tage mal Emails abrufen ob Freunde oder Familienangehörige was geschickt haben. Und das soll reichen um eine aussagekräftige Studie zu präsentieren? Wie soll denn bitte ein Mensch eine wirkliche Meinung zu etwas haben von dem er keine Ahnung hat? Ich seh es doch an meinen Eltern: Email schreiben und empfangen und 2 Internetseiten die regelmäßig angesurft werden, das war's. Und bei den meisten meiner Kunden über 60 Jahre sieht es nicht anders aus. Und dann fragt man: Mit welchem Browser surfen sie denn? Antwort: "Äh, Windows XP" --- Aha, also Internet Explorer... Um Gottes Willen, das soll jetzt nicht falsch verstanden werden, was ich damit sagen möchte ist einfach nur das diese Menschen einfach nur den Bruchteil der Möglichkeiten nutzen die das Internet bietet weil ihnen alles andere zu viel ist oder sie es nicht brauchen. Aber mit so einem Nicht-Wissen ist halt nunmal keine differenzierte Meinung möglich.
 
Macht doch Sinn. Junge Leute wollen frei sein, ältere Leute wollen Sicherheit. Das ist in allen Aspekten des Lebens so. Trotzdem weiss ich bis heute nicht was es da zu diskutieren gibt, die Grundrechte gibt es aus gutem Grund.
 
@Islander: Ein Zitat das man nie vergessen sollte: Wer auf Freiheit zugunsten der Sicherheit verzichtet hat am Ende keines von beiden. (Benjamin Franklin)
 
@umix: Ich überlege gerade, dass es umgekehrt auch geht. "Wer auf Sicherheit zugunsten der Freiheit verzichtet hat am Ende keines von beiden." Ohne Sicherheit: Willkür, Chaos, Raub und Mord.
 
@eolomea: Du scheinst aber wenig vertrauen in die Menschheit zu haben (klar gibt es böse Menschen, aber nicht alle sind so...). Wenn man Freiheit hat, hat man auch die Freiheit zu entscheiden ob man gutes oder schlechtes tut. Hat man die Sicherheit, so ist man u.U. ziemlich stark eingeschränkt. Man wird bevormundet.
 
@umix: Hm, schaffe mal für ein paar Tage alle Regeln ab (Gesetze, Regierung, Polizei usw.) und sage den Menschen, dass sie nach ihren Vorstellungen handeln dürfen.
 
@eolomea: Da magst du recht haben. Das könnte zu Problemen führen - zumindest in manchen Gegenden. Eine gewisse Grundregelung ist sinnvoll, aber dazu hat Moses uns ja die Gebote gebracht ;) meiner ansicht nach sollten einige (nicht alle 10) ausreichen um anständig miteinander Leben zu können. Ich für meinen Teil möchte lieber in Freiheit leben als ständig beobachtet, überwacht, zensiert usw. zu werden. Lieber in Freiheit sterben als in "gefangenschaft" zu leben.
 
@umix: Du träumst von einem schönen und harmonischen Zusammenleben. Ich wäre glücklich, wenn es so wäre. Leider sind die Menschen nicht fähig, so ein Leben zu führen. Das geht alle Schichten an. Ob arm oder reich. Oft sagt man: Das arme Volk und die bösen Regierenden. Legt aber das arme Volk los, dann wird geplündert und gemordet. Die einen sind nicht besser als die anderen. Wenn man das Weltgeschehen verfolgt, wird das deutlich. Beispiel Chile: Erdbeben - Anstatt nach dieser Katastrophe zusammenzuhalten, wird geplündert und gemordet. Leid durch die Natur plus zusätzliches Leid durch den Menschen. Wahnsinn! - Ich schätze, dass von den 6 Milliarden Menschen wahrscheinlich nur einige Millionen echt gut, friedlich und hilfsbereit sind.
 
@eolomea: Ja ich träume von einem schönen und harmonischen Zusammenleben und ich wäre ebenfalls glücklich wenn es so wäre. Ich habe die Hofnung noch nicht aufgegeben das die Menschen irgendwann erkennen dass das Leben mehr ist als das anhäufen von Besitztümern, Statussymbolen und Neid auf andere. Dann wird das auch mit der Harmonie klappen. Auf jeden Fall entfernen wir uns vom urprünglichen Thema. Kurz und knapp: "Ich bin gegen die Bescheidung der Freiheit des einzelnen unter dem Deckmantel der Sicherheit". Somit habe ich alles gesagt was mir auf dem herzen lag.
 
@umix: Du gehörst zu den einigen Millionen, die ich in meinem letzten Satz beschrieb.
 
@umix: Bevor man das Zitat nie vergißt, sollte man es ersteinmal korrekt zitieren können: "Diejenigen, die für ein wenig vorübergehende Sicherheit grundlegende Freiheiten aufgeben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.". http://de.wikiquote.org/wiki/Benjamin_Franklin
 
@lutschboy: Dann danke für die Berichtigung. Viel wichtiger finde ich den Gedanken oder die Tiefere Wahrheit die dahinter steckt. Aber: a) Ich habs aus dem Gedächtnis zitiert. b) In dem Buch in dem ich es vor Jahren gelesen habe stand es so drin wie ich es geschrieben habe. c) Wikipedia ist nicht unfehlbar. d) Mein Gedächtnis ist nicht unfehlbar ;)
 
Jeder Mensch, der klar denken kann, sollte selber in der Lage sein, zu entscheiden, wie er mit dem iNet umzugehen hat! Welche Seiten er besucht und welche nicht! Was er im Netz von sich preis gibt und was nicht ;-) Eine moderne Demokratie muss dies respektieren.
 
@buH: iNet? is das von Apple?
 
Diese Spaltung bekommt man auch in jeder Community mit. Da gibt es sehr weitreichend unterschiedliche Meinungen wie weit man gehen darf und soll bei extremen wie Kinderpornografie oder nicht legalem Softwareerhalt. Zensur ist falsch, einfach nur zusehen aber auch. Auf Server außerhalb der EU haben wir keine Macht - also Löschung nicht immer möglich. Nicht immer ist eine Zusammenarbeit mit anderen Regierungen möglich. Wie und was ist also richtig? Schweres Thema und doch müssen wir dem uns stellen.
 
@Spürnase: Bei Bankenbetrug im Internet funktioniert das auch, das sind immer reine Ausreden das man illegalen Inhalt nicht Herr werden könnte.
 
Dummerweise sind wir eine alternde Gesellschaft. :(
 
@pool: Das ist leider kein Argument. Es sind immerhin über 20% die sich für "Anti Freiheits Maßnahmen" (ich nenne es einfach mal so) entscheiden. Dies ist eine nicht unbedeutende Zahl.
 
@pool: meinst du die jüngeren ändern ihre Meinung wenn sie älter werden?
 
@John-C: Ich hab da schon so einige gruselige Meinungsänderungen erlebt. Ja.
 
@John-C: Natürlich tun sie das. Gucke dir mal Otto Schily an ^^ Das merkt man doch an sich selber. Wenn man mal 10 Zurückdenkt. Also da hatte ich andere Überlegungen bezüglich der USA, der EU des Militärs.
 
@pool: Wer's glaubt!
 
ich bin immernoch dafür, dass alte bzw. auch nicht-versierte leute für den zugriff auf das internet einen führerschein machen sollten - damit sie a) den richtigen umgang mit dem medium lernen und b) auch dessen gefahren / möglichkeiten kennen lernen - und nicht erst selbst schlechte erfahrungen (siehe abzocke im netz, datenhandel, etc.) machen müssen.
 
@Morc: ist garkein so dummer gedanke.. aber verpflichtend kann man das sicher nicht hinbekommen^^ ist ja auch wieder ein aufwand..
 
@Morc: Ich bin absolut gegen deinen Vorschlag. Das Internet ist ein Internationales Beispiel wie Gesellschaften dieser Welt zusammenwachsen können. Diese Maßnahme wäre ein entschiedener Einschnitt in diese Entwicklung.
 
@Spürnase: Ich bin ganz klar FÜR diesen Vorschlag. Wieso glaubt eigentlich jeder, alles verwenden zu können, ohne dabei zu wissen was er tut. Spam/Viren/Spyware ect. existieren doch nur, weil es Leute gibt, die auf so etwas reinfallen. Jeder, der sich länger als 5 Minuten mit dem Thema beschäftigt, fällt auf keine Spam-Mail mehr rein. Davon abgesehen gefährdet man mit einem unsicheren PC nicht nur sich selbst - Stichwort Botnetz und Ddos. Es geht ja nicht darum, aus jedem einen Profi zu machen - GRUNDLEGENDE DINGE sollte allerdings jeder wissen.
 
@web189: pfff, wenns nach den alten Leuten gehen würde, dürfte ich nich mal meine Wohnung verlassen, keine Ahnung, aber jede Omi und jede Opi an der ich vorbei geh findet einen Grund zum meckern, hauptsache Omi und Opi sind die, welche bei Rot über die Strasse laufen ... aha, was soll ich davon halten? "Zu unserer Zeit gabs sowas nicht, also ist es ein Werk des Teufels! Und die Jugend von heute benutzt das Ding sogar... ts ts ts" oder wie? Also auch für den Vorschlag, man sieht ja zB in SouthPark war passiert wenn ein Pensionist am Steuer sitzt ;P
 
@Spürnase: nö wärs nicht. Der Führerschein für Autos hält einen auch nicht davon ab Auto zu fahren. Schau mal ausm Fenster. Da sind ganz viele Autos. Klar würde am Anfang gemeckert werden, aber es würde letztenendes mehr technischer Verstand in dem Bereich sein, was gerade solche Umfragen DEUTLICH beeinflussen wird.
 
@Morc: Es wird auch kein "Telefon-Führerschein" oder Händiii-Führerschein" verlangt. Man dürfte aber sicher sein, dass sich um solch "Internet-Führerschein" sehr schnell ein Abzocker Markt entwickeln würde. Man würde damit also Abzocke bloß noch weiter fördern. Fehlen nur noch Forderungen nach "Fußgänger-Führerschein".
 
@Fusselbär: also ein telefonführerschein wäre damals net schlecht gewesen, da manche kids ihren vertrag net so unter kontrolle hatten, wie sie das gedacht haben -> enorme handyrechnungen / verschuldungen. der führerschein (nehmen wir mal auto) wird ja auch von einer staatlichen stelle ausgestellt, warum also nicht auch ein staatl geprüfter internetführerschein - da wird nix abgezockt... und zum thema fußgängerführerschein - ich hatte sowas in der 2 oder 3. klasse vor dem radfahrer-führerschein im verkehrserziehungsunterricht und meiner meinung, ist das für 8-12 jährige gar nicht mal so verkehrt - gerade in der heutigen zeit, wo nur noch chaoten im verkehr unterwegs sind...
 
@Morc: Ich dachte mir eher, 3 verschiedene "Internets", eines das Frei und ungeschützt ist, dieses gilt für "Experts" die einen gewissen abschluss hinter sich haben müssen. Eines das teils kontrolliert wird. Und eines das hoch kontrolliert wird und für die DAU's hier ist, z.B. jede Page die Online gehen will muss für dort ein zertifikat besitzen das die seite auch wirklich sicher ist.
 
@Morc: [o7]: Des weiteren sollte das ganze auch an den Schulen schon in den Lehrplan aufgenommen (Umgang, Gefahren erkennen, Privatshäre, Datenschutz usw.) werden und auch immer wiederholt werden (z.B. 1 mal im halbjahr) damit es sich auch im Kopf der Kids festsetzt. In so einem Unterricht sollte es dann auch infizierte PC's (ohne das der Schüler es weiß) geben und die schüler müssen herausfinden ob der PC infiziert ist und wenn ja, (lernen) gegenmaßnahmen treffen. ----- gehört vielleicht nicht hierher, aber ich bin der Meinung es sollte ebenso einen Führerschein für werdende Eltern geben, wie man mit nem neugeborenen umgeht bzw. welche bedürfnisse ein Baby/Kind hat. Dann muss man in der Zeitung vielleicht nur noch die hälfte von diesen unmenschlichen sachen Lesen. ------
 
@umix: fullack!
 
@Morc: Also ich finde da gäbe es wichtigere Scheine. Z.B. einen Haustierschein. Gerade bei Hunden. Hm oder was ist, mit einem Wahlberechtigungsschein?
 
Zitat:"Dabei müsse der Eindruck vermieden werden, dass die Privatsphäre der Bürger durch immer schärfere Sicherheitsgesetze leichtfertig geopfert werde". Schön gesagt Herr Scheer es muss ja nur vermieden werden das der Eindruck entsteht tatsächlich passiert es ja so aber das dumme Volk darf eben nur den Eindruck nicht gewinnen. Geht letztendlich eh nur darum Scheiße so zu verpacken das alle dazu Zucker sagen.
 
Investition in gut ausgebildete Ermittler erspart Einschränkungen von Freiheit des Volkes, ganz einfache Formel. Sicher, wenn ich kein Geld habe, um mit den Kindern auf den Rummel zu gehen, propagiere ich, wie gefährlich der Rummel ist.
 
Gerade alte Leute sollten erstmal Intensivkurse machen, sich mit dem Thema gescheit auseinandersetzen und erst dann zu irgendwelchen Abstimmungen zugelassen werden.
 
@Kirill: Also wenn du das so siehts, sollten wir vor den Wahlen generell Tests durchführen. Die Frage ist, wieviele wohl dann wählen dürften?!
 
Also zu diesem Alter, auf jeden Fall darf man da nicht verallgemeinern,
ich denke z.b. schon das Joschka Fischer (62) und Jürgen Trittin (56) anders darüber denken als eine alleinerziehende Mutter (26) die täglich 2 Stunden WoW spielt. Dem einzigen dem ich vielleicht zustimmen würde ist das unterschiedliche Nutzungsverhalten, ältere Personen wird man z.b. selten im WinFuture Forum finden, wären jüngere Nutzer wohl kaum Kommentare zu Zeitungsartikeln in der Frankfurter Rundschau hinterlassen werden. Des weiteren geht aus der Studie nicht zwangsläufig hervor das die Befragten überhaupt einen Internetzugang haben.
 
Die Schlagzeile sollte eher heißen: "Desinformierte Minderheit denkt, der Staat könnte das Internet durch Zensur sicherer machen"
 
@heresy: "Staatspropaganda entfaltet volle Wirkung ab 65 Jahren"
 
Im Internet sollte Freiheit herrschen und die Privatsphäre nicht verletzt werden. Lediglich kriminelle Seiten müßte eine Internetpolizei diskussionslos löschen können, z.B. Kinderpornographie.
 
@eolomea: Der erste Satz widerspricht sich zum Teil. Damit die Privatsphaere gewahrt ist muessen Regeln existieren die eine Einmischung in eben Diese verhindern.
 
@eolomea: KiPo hin oder her, aber wenn einmal die Tür für Internettsperren, DNS sperren usw. geöffnet wurde, ist es nur eine Frage der Zeit bis diese Mittel auch auf andere Bereiche erweitert wird.
 
@Lastwebpage: Dies darf aber keines Falls ein Argument für den Erhalt rechtswidriger Inhalte sein.
 
@Spürnase: RECHTSwidrig, das RECHT wird aber eben ausschließlich durch die Politik vorgegeben. (Legislative) wenn diese Legislative keine Seite mit Blondinenwitze haben will, war es das eben. Nicht das ich Blondinenwitze mit KiPo vergleichen will, nur wo hört es auf? Rechts/Linksextremismus, Islamistische Seiten, Seiten die sich kritisch mit Israel beschäftigen,...,Schwule und Lesben seiten, da unmoralisch,... Blondinenwitze... Es gibt in Deutschland keine "moralische" Instanz die sowas entscheiden könnte, und politische Entscheidungen sind nur solange aktuell wie keine Wahl ansteht.
 
@Lastwebpage: Ich bleibe nach wie vor dabei: Dinge die Illegal sind, gehören auch aus dem Internet verbannt. Du wählst diese Legislative also liegt es auch an dir das richtige zu wählen. Doch richtig ist nicht, das man machen darf, was man will.
 
@Spürnase: Zustimmung! @Lastwebpage: Experten können einschätzen, was aus dem Internet verschwinden muss. Schließlich sind das keine Dummköpfe. Außerdem müssen sie sich an die Gesetze halten. Blondinenwitze und ähnliche Späße werden mit Sicherheit links liegengelassen. Kriminelle Seiten (Kinderpornografie usw.) sollten gelöscht werden. Ich denke, eine Internetpolizei ist nicht überfordert, wenn sie feststellen soll, was kriminell und was nicht kriminell ist. Das erkennt schon der Laie.
 
@eolomea: Entschuldige das ich, wenn ich mir ansehe wie sich deutsche Politker bisher zum Thema Internet geäußert haben, mehr als erhebliche Zweifel habe.
 
@Lastwebpage: Ist ja richtig was du sagst. Die Politiker quaken nur herum. Wie ich schon schrieb, sollten verantwortungsvolle Experten die Sache in die Hand nehmen und loslegen.
 
Für seine Sicherheit ist jeder selbst verantwortlich. Das hat Gültigkeit im realen und im virtuellen Leben. Es müßte eine kurze und verständliche Anleitung herausgebracht werden die erklärt, wie man sich im Internet verhalten sollte, was es alles zu beachten gibt. Eine Art Führerschein für das Internet auf freiwilliger Basis. Wer das in den Wind schlägt und sich unvorbereitet ins Internet begibt, der ist selbst schuld, wenn es ihn erwischt.
 
@eolomea: Eben denn unwissenheit schützt vor strafe nicht
 
@eolomea: "Für seine Sicherheit ist jeder selbst verantwortlich." - Wenn ich solche Sprüche lesen/höre, rollen sich mir die Fußnägel nach oben. Nach der Prämisse können wir die Polizei ja abschaffen.
 
@mcbit: Nein, nicht abschaffen. Polizei muss sein, Gesetze werden benötigt und ohne Staat bzw. Regierung geht es auch nicht. Ich meine nur, niemand sollte leichtfertig und unvorbereitet ins Internet gehen. Soviel Interesse muss vorhanden sein, dass man sich über das Internet informiert. Im realen Leben macht man sich auch mit einer Sache vertraut, bevor man sie nutzt. Da das Internet nicht ungefährlich ist, sollte man nicht ohne Vorbereitung loslegen. Leider wollen das viele nicht einsehen, weil das ja "nur" eine virtuelle Welt ist.
 
@eolomea: Die Gefahren im Internet werden aber immer zahlreicher. Was Du verlangst, ist für viele Menschen einfach nicht realisierbar. Und das genau widerspiegelt sich auch in der Umfrage. Die Leute wollen das Internet unbekümmert nutzen können, ohne sich laufend über die neusten Gefahren informieren zu müssen. Als jemand, der seit 16 Jahren Internet nutzt, der mit den Gefahren quasi groß geworden ist, fällt es mir nicht schwer. Aber Menschen, die lediglich das Internet und den Computer nutzen wollen, sind eher abgeschreckt, wenn dauernd über neue Gefahren glabert wird, statt interessiert. Und genau diese Leute wollen, dass die Legislative und Executive sowie die Judikative erwartungsgemäß handeln.
 
@mcbit: Verstehe ich ja. Ich kann mir vorstellen, dass ein älterer Mensch zusammenbrechen kann, wenn er eine E-Mail bekommt, die eine völlig unberechtigte Geldforderung enthält. So gibt es viele Dinge im Internet, die zu Verunsicherung und Angstzuständen führen.
 
@eolomea: Eben genau das meinte ich. Und vor sowas wollen die Menschen geschützt werden. Über das WIE lässt sich streiten, eine Zensurinfrastruktur ist da meines Erachtens der falsche Weg. Wie ich oben schon schrieb, ausgebildete Ermittler, die in enger Zusammenarbeit mit Softwareschmieden und Providern ermitteln. Sollen sie meinetwegen Kids aus der Szene rekrutieren. Mir ist lieber, die arbeiten mit meinen Steuergeldern für mich als wenn sie aus Langeweile gegen mich arbeiten.
 
@mcbit: Ähnliche Gedanken habe ich auch schon geäußert [re:11]. Ermittler (Experten) usw. aus allen Ländern müßten zusammenarbeiten und kriminelles Handeln verfolgen und die Täter ausfindig machen, so dass sie festgenommen werden können.
 
@eolomea: Oki, dahingehend korrellieren wir. Aber das "jeder ... für sich ... verantwortlich" unterstütze ich nicht zu 100%.
 
@mcbit: Das wäre ja auch schlimm, wenn es völlige Übereinstimmung gäbe. :-)
 
Der letzte Absatz ist der entscheidende. Leider gibt es von Seiten des Staates aber auch von anderen Seiten (z.B. von wikileaks) "Anschlaege" auf die Freiheit des einzelnen. Die Tatsache, dass diese Anschlaege voellig unterschiedlich bewertet werden zeigt aber auch, dass viele gar nicht wissen was sie eigentlich wollen.
 
ich bin weit über 29 und nah an 65... aber wer keine netzneutralität fordert von staat, ist ein idot für mich!
 
@MxH: Wow, bist du in deinem Alter nicht etwas verunsichert, wenn du ins Internet gehst?
 
@eolomea: Bei deinen Kommentaren bin sogar ich verunsichert als unter 29 Jähriger.
 
@Spürnase: Naja, in ein paar Jahren habe ich dein "hohes" Alter auch erreicht. :-)
 
@eolomea: Du meinst, das hängt mit dem Alter zusammen? Auch unter den älteren Semestern gibts Leute, die sich für die Materie interessieren.
 
@mcbit: Ich weiß. Ältere Menschen, die mit der Zeit gehen, können aufgrund ihrer Lebenserfahrung den jüngeren sogar überlegen sein. Ich möchte aber betonen, das betrifft nur solche älteren Leute, die ständig am Ball bleiben. Das sehe ich an meinem Opa.
 
@eolomea: Siehste, und mein Opa, möge er in Frieden ruhen, konnte nichtmal ein Handy bedienen, wollte aber trotzdem ans Internet.
 
@eolomea: Können überlegen sein? Sie sind es in der Regel, vorausgesetzt man weiß, was wirklich wichtig ist im Leben.
 
@MxH:Daran habe ich meine Zweifel, wenn ich deine Beiträge im Allgemeinen hier verfolge. Für dein angebliches Alter (nicht beleidigend gemeint, sondern sachlich) verhältst du dich oftmals sehr unreif! Auf Grund dessen, schätze ich dich weit unter 20, was der Wahrheit wohl näher kommt!?
 
@Rumulus: Könntest recht haben. MxH kann nicht mal richtige Sätze schreiben. Vielleicht ist auch Gedächtniszerfall im Spiel.
 
Studie von BITKOM sind immer zu deren Vorteil, auch wenn es auf dem ersten Blick nicht danach ausschaut. Wer sowas für repräsentativ hält, kann gleich selber eine Strichliste anfertigen.
 
Nun ja, es ist ein sehr weitläufiges Gebiet das Internet. Eine Ordnung und Kontrolle braucht es sicherlich. Es ist eine Gradwanderung in wie weit, oder in welcher Form. Der Schutz der Persönlichkeit muss gewahrt werden, genauso wie der Schutz vor Kriminellen- Machenschaften. Der Datenschutz muss unbedingt verbessert werden, denn wie es heute gehandhabt wird, ist oftmals nicht akzeptabel. Ich für meinen Teil bin froh, dass ich darüber nicht zu entscheiden habe, denn dies ist einen unglaublich sensible und schwierige Aufgabe. Für den Einzelnen ist es einfach, sich für das Eine, oder Andere auszusprechen und stur seine Meinung zu vertreten. Hier muss man aber für Kompromisse offen sein, ansonsten entsteht eine Willkür in die eine, oder andere Richtung. Eine absolute Kontrolle lehne ich genauso ab, wie eine uneingeschränkte Freiheit .
 
Das Problem ist , es geht doch garnicht um Sicherheit ! wie man an den kläglichen Kinderschutz Versuchen im Zugangserschwernisgesetz sieht , es geht um Kontrolle und Machterhalt wenn man eine Zensurinfrastruktur mit der Brechstange einführen will. Man muss die Leute also schon wahrheitsgemäss und erlich befragen ob Sie zwischen einer demokratischer Freiheit und chinesischen Verhältnissen wählen würden . Alles andere sind Scheindiskussionen um die Wahrheit zu verbergen.
 
Nja, ihr mit euren Windows-Kisten und WinMobile Handys könnt ja sowieso nicht von Freiheit reden...
 
@Rüdiger__: erklär mir diesbezüglich bitte mal den zusammenhang zur sicherheit und freiheit im internet. ich steh grad aufm schlauch xD
 
Wäre es zu provokant, wenn ich dies als eine Art "Amerikanisierung" bezeichnen (und begrüßen) würde? Immerhin sind wir nicht nur mit US-Filmen und -Serien aufgewachsen, auch die Freiheiten im Internet verdanken wir nicht zuletzt der Stellung der Meinungsfreiheit in der US-Verfassung.
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