Laptops mit geheimen Airbus-Bauplänen gestohlen

Wirtschaft & Firmen Laut einem Bericht in der Sonntagsausgabe der Pariser Tageszeitung 'Le Parisien' wurden aus der Konzernzentrale des Flugzeugbauers Airbus in Toulouse zwei Notebooks mit sensiblen Daten gestohlen. mehr...

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Bei der Überschrift dachte ich iwie wieder an in der UBahn vergessene Laptops...^^
 
Was suchen solche Daten auf nem Laptop? Sowas sollte man doch aus rein sicherheitstechnischer Sicht auf nem Server speichern.
 
@Bamby: Wo die nun gelagert waren ist doch egal. Mich wundert es nur, wie es moeglich ist, in solche Gebaeude einzudringen! Da muss doch Security etc rumlungern
 
@jasepo: Ja wahrscheinlich hat das sicherheitspersonal gerade Pause gemacht ^^ sowas is echt Komisch Keine Security oder was :D
 
@IchwarsNicht: Die Security hat keine Pause gemacht, die Leute waren einfach zu beschäftigt das Geld im Umschlag nachzuzählen ;)
 
@Harald.L: xD nice antwort (+) und @ReBaStard: deine auch ^^
 
@IchwarsNicht: vllt haben die Diebe Abführmittel in den Kaffee der Security gemixt und die Schlüssel für die Toiletten am Schlüsselbrett vertauscht... ;)
 
@ReBaStard: Du hast Recht! Das war bestimmt Mr Bean als Johnny English! Die Engländer!! ^^
 
@Bamby: Auf den Laptops darf sowas ruhig sein, spricht nix dagegen. Gerade eine Trennung vom Server kann manchmal sogar von Vorteil sein. Aber wenn, dann sollen die Dinger wenigstens verschlüsselt sein
 
@zwutz: Jup. Wenn dann gut verschlüsselt. Am Besten die ganze Partition (System und Daten). Und dafür müsste das Unternehmen noch nicht einmal Geld ausgeben.
 
@zwutz: Naja die meisten Firmen haben eh nicht wirklich sichere Passwörter was die Verschlüsselung von Festplatten und ähnlichem angeht.
 
@Bamby: wohl wahr, bei mir in der firma gibt's für passwörter extra richtlinien - da bin ich sogar gezwungen passwört mit sonderzeichen zu nehmen, von denen ich noch nie was gehört hab %-)
 
@Morc: Du bist sicher auch überbezahlt?
 
@Bamby: Kennwort ist bestimmt "flugzeug" oder "1234" xD Peinlich für die Security-Firma
 
@D@nte: Genau sowas mein ich. Wobei "Airbus" noch schlimmer wäre.
 
@Bamby: Wir "normale" User müssen mindestens jährlich unser LogIn Passwort ändern. Groß-und Kleinbuchstaben und mindestens zwei Zahlen, Sonderzeichen sind bislang nur empfohlen. Die Admin-Passwörter werden monatlich firmenweit geändert mit noch mehr Auflagen.
 
@Bamby: Warum gibt es denn Minus für eine unbequme Wahrheit?
 
@Meckerbock: Herzlich willkommen auf Winfuture.de. Das ist hier das ganz normale Tagesgeschäft -.-
 
@zwutz: Uuuund das Paaasswort ist: Boing! :-)
 
@Bamby: Vermutlich haben nicht mal die Festplattenverschlüsselung an :D
 
@Bamby: Gibt es da keine Dienstanweisung, wie die Sicherheit solcher Geräte in der Nacht zu gewährleisten ist? Da es sich um ein europäisaches Projekt handelt, ich meine von der Bedeutung und den Kosten her - bin ich bei den Verantwortlichen sofort für Entlassung - aber es wird sich um so genannte Geheimnisträger handeln, also kann man das nicht. Scheißspiel.
 
@222222: also bei uns gibts schon Anweisungen, was mit Laptops geschehen soll, die übers Wochenende oder unter der Woche abends in der Firma bleiben. Ich persönlich nehme meinen nur unter der Woche mit nach Hause. Am Wochenende bleibt der schön da, wo auch die Arbeit ist! Bei uns müssen die beim SecurityPersonal in den Tresor gelegt werden. Wenn einer über Nach liegen bleibt und Security findet die beim Rundgang, gibts mächtig Ärger!
Jedenfalls tun mir die User dieser Laptops leid...die sind ihren Job so gut wie sicher los. Schliesslich ist auch nicht auszuschliessen, daß die die Laptops an den Höchstbietenden verramscht haben!
 
Das Problem ist, dass die meisten Entscheider sich nicht wirklich über fehlende Sicherheit bewußt sind und diese dann oftmals aus Kostengründen oder mangels qualifizierten Personals das ganze fast komplett sein lassen. Die glauben sich halt schon sicher wenn sie beim starten des Laptops ein Passwort eingeben müssen.
 
@klausing: Das ist Aufgabe der Corp.-IT, nicht des einzelnen Users !!
 
wer die dinger geholt hatte wusste sehr wohl wo sie sind, was drauf ist und vor allem wie man rankommt. das waren absolute vollprofis, wahrscheinlich sogar mit einer staatlichen anstellung.
andere klauen kohle, kunst, schmuck... und keiner weiss, wie das möglich war.
nicht alle ganoven überfallen mit macheten, lassen sich demaskieren und die beute wieder abnehmen.
 
@h23: Aha. Ich find deine Fernanalyse und Mutmassungen fantastisch. Bist du Krimiautor und könntest mir ein kostenloses Probeexemplar eines deiner Werke zur Verfügung stellen?
 
@tann: nein, bin kein krimiautor, sondern weiss im gegensatz zu den meisten hier, was dort los ist.
daher ist es absolut keine fernanalyse, glaube es mir einfach!
 
@h23: Doch nur eine Ferndiagnose. Ein kleine kleine (offizielle) Pressenotiz und Du weist wer der Täter ist! Glückwunsch! Das die Geräte aber einfach nur aus habgier von interenen Kollegen geklaut wurden sein könnten schliesst Du damit konsequent aus. Würe man bei dem online-Hehlermarktplatz "Ebay" mal gezwungen werden, die Seriennummern der angebotenen Geräte mit anzugeben, könnte man schnell geklaute Geräte wiederfinden. Ich habe oft "Verlustmeldungen" von Kollegen bearbeiten dürfen. Auch wenn Forschungsergebnisse und Firmengeheimnisse darauf gespeichert waren, waren die Diebe zu gut 99% der Fälle nur den materiellen Wert der Geräte aus. Und die Polizei hat uns viele Geräte zurück gebracht. "Von aussen eingedrungen" ist doch nur die Worthülse für:"Wir haben intern Probleme, über die wir nicht offen sprechen wollen".
 
@Kobold-HH: deiner argumentation könnte ich folgen, wenn du wüsstest welchen wert die geräte haben, wo sie sich befunden haben und in welcher branche in welchem hirarchielevel das gelaufen ist.
so wie du argumentierst, weist du das definitiv nicht. deine sichtweise passt zu "normalen" betrieben sicherlich. hier geht es um einen konzern, der auch rüstungsgüter im programm hat. dort in der konzernzentrale hat nicht jeder konstruktionspläne auf seinem laptop. gehe davon aus, dass es den "normalen" kollegen von klemm und klau an anderen stellen erheblich einfacher wäre wertvollere dinge mit erheblich geringerer gefahr zu klauen.
an der security bei airbus kommst du nicht so locker vorbei. und schon gar nicht nachts.
 
@h23: Ich selber habe schon für Airbus oder Lufthansa gearbeitet. Inklusive des Hindernislauf vom Werkschutz bis zum Einsatzort. Mit Durchsuchung des Wagens und Aufnahme der Personalien (gerade nach 9/11). Sicher ist Werkspionage nicht ganz auszuschliessen. Aber das geht meisst schneller, wenn man Daten einfach kopiert und es somit niemand merkt. Das ganze Gerät mitzunehmen macht nur Sinn, wenn man die Hardware haben will. - Und Firmengeheimnisse landen ohnehin aus dem Händen der Manager in Billiglohnländern. Die Zeit, wo die Asiaten uns ausspionieren mussten sind vorbei. Heute liefern wir die Blaupausen frei Haus. Nur um europäische Löhne einzusparen.
 
Wenn die schlau und vorsichtig sind (und davon gehe ich bei einem europäischen multi-Milliarden Großkonzern einfach mal aus), sind Notebooks mit kritischen Informationen verschlüsselt und gut is.
 
@pool: und das kann Boeing oder die Chinesen nicht entschlüsseln? - ich bekomme einen Lachkrampf.
 
@222222: Wenn man die einfachsten Regeln für die Verschlüsselung einhält (langes Passwort, Key-Datei usw.) werden auch Boeing und die Chinesen wohl einige 10 hoch xx Jahre brauchen, um so etwas zu entschlüsseln !
 
@222222: Ja ich lache mich auch gerade tot. Jeder weiß doch, dass die Chinesen einen Terminator aus der Zukunft haben. Mit seinen astronomischen Rechenkapazitäten knackt der jede heutige Verschlüsselung max. 2 Mikrosekunden.
 
@222222: Wenn du keine Ahnung hast, dann lass' es einfach.
Eine gute Verschlüsselung ist nur über die Brute-Force Methode zu knacken. Und das kann wirklich seeeeehr lange dauern! Sehr sehr lange!
 
Mutmassung: Es gab interne Mittäter.
 
@emantsol: Tja, da hat halt mal einer sich das Drehbuch einer der vielen Tatortreihen mit Industriespionage vorgenommen und es in die Realität umgesetzt.
 
Woraus besteht denn dort die Security? Aus betrunkenden Clochards?
 
@klein-m: Der war gut. (+) Auch wenn man sie heutzutage politisch korrekt SDF (Sans Domicile Fixe) nennt.
 
Baupläne auf Laptops (oder auch PCs) ohne ausreichende Verschlüsselung? Verdammt, wieso kappieren die Konzernleiter nicht endlich, dass man sich über Verschlüsselung Gedanken machen muss! Meiner Meinung nach grob fahrlässig, kostet womöglich am Ende Milliarden, wenn plötzlich Chinesen ein fast identisches Modell deutlich günstiger auf den Markt werfen (Entwicklungskosten gab es dann ja kaum).....
 
@bowflow: scheinen interessieren manche Manager eher um ihr Handicap. Werden halt ein paar Mitarbeiter entlassen, da die Firma durch deren Inkompetenz Verlust schreibt. Wen störts, werden die sich denken. Wenn ich nicht anständig bezahlt werde, klage ich mich ein. Können sich doch meistens gute Anwälte leisten. Ist ja kein Familienunternehmen wo das anders ausschaut. Desweiteren hat die IT Abteilung völlig versagt: Industriespionage gibts seit Jahren und wird, von dem was ich so lese, immer heftiger.
 
@bowflow: es steht hier doch nur dass die Dinger gestohlen wurden, nicht dass mit den Daten bereits was angestellt wurde. Falls das der Fall wäre dann kann man sich fragen wie es mit der Sicherheit aussieht. Ich denke mal dass die Laptops auf jeden Fall geschützt waren (verschlüsselt oder sonst was......)
 
@spencer123: genau das wollte i auch gerad schreiben das es in keinster weise irgendwie im artikel steht das die nicht bzw schlecht verschlüsselt waren...
 
@bowflow: wo steht überhaupt etwas über die Sicherheitsvorkehrungen? Ich hab nichts gefunden...
 
Vielleicht hat Airbus ja Glück und die Daten werden denen zum Rückkauf "angeboten". Man kennt ja inzwischen schon einige deutsche Landesregierungen die mit Datendieben "Geschäfte" machen und damit natürlich bestimmte Leute animieren, wichtige Daten zu "entwenden".
 
@drhook: Kaufen Sie jetzt zwei Airbus-Notebooks und erhalten sie eine Steuersünder-CD kostenlos dazu :-)... PCO
 
Da kann man mutmaßen über Gründe und Vorgehensweisen und Kontrollen und Sicherheit und sonstwas. Ein Grundsatz gilt immer und überall bei Allem: Da wo Menschen sind passieren Dinge, die eigentlich nicht passieren sollten oder angeblich nicht passieren können. So einfach ist das! Und das muss man auch so akzeptieren! Es gibt nichts Sicheres als den Unsicherheitsfaktor Mensch.
 
Na, dann viel Spaß mit den Daten, Boeing.
 
Na, dann viel Spaß mit den Daten, liebe Chinesen.
 
Viel Spaß mit den Daten, liebe Terroristen wäre auch noch möglich.
 
Huhu, die Dingers sind aus den Räumen bei Airbus geklaut worden, nicht aus dem Internetcafe auf dem Toulouser Marktplatz. Da ist einer mit Vorsatz eingedrungen (Sean Connery? Val Kilmer? Pierce Brosnan?) und hat Technologiediebstahl begangen. Und dieser jemand weiss auch, wie er an die Daten kommt, ansonsten würde er das Risiko nicht eingehen. Ob da was fahrlässig war, weiss ich net, würde Airbus auch nie zugeben! PCO
 
@pco: tom cruise?
 
Das Problem ist doch nicht das die anderen das lesen können, sondern eher dass die keine Backups hatten :-P bzw. vllt. galt hier ja auch ein "Raid ist ein Backup" :-)
 
Na dann gibst ja demnächst Chinesische oder Russische A350, vielleicht auch welche von Boing ?
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