Facebook will sich mit Ministerin Aigner treffen

Recht, Politik & EU Nachdem die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner in einem offenen Brief an den Facebook-Chef Mark Zuckerberg die Privatsphäre des Social Networks kritisiert hat, erhielt sie nun eine Antwort, in der ein Treffen vorgeschlagen wird. mehr...

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Wen interessiert es ,was die Ilse will. Facebook sicherlich nicht.
 
@Grischi: wen dem so wäre, hätten Sie wohl kaum ein Treffen mit Ihr vorgeschlagen. lesen, denken, schreiben...
 
@bambam84: Ein paar gute Argumente (wenn nix fruchtet, dann kommt halt ein dickes Argument in nem Couvert...) und plötzlich steht diejenige hinter Facebook, die momentan gross in den Medien ist, weil sie Kritik an Facebook äusserte... Was besseres kanns doch für Facebook garnicht geben.........
 
@Grischi: naja, es hat ein enormes negatives Medienecho hervorgerufen. ich denke die wollen den entstandenen Image-Schaden begrenzen..
 
facebook (wer war das noch mal?) möchte sicherlich nur "gute" Gründe vorlegen für die Weitergabe der Nutzerdaten. Man kann gespannt sein, nach dem Treffen hat Frau Aigner eine ganz andere Meinung.
 
weg mit facebook :)
 
@5610z: Ja, dieses "Gesichtsbuch" ist etwas wovon viele Staaten nur träumen. Ich glaube nur die Stasi besaß mehr Daten über ihre Bevölkerung und in diesem Fall geben die Leute ihre Daten noch freiwillig preis. Die Volksverdummung schreitet schneller voran als ich dachte.
 
Ich finde ja die Drohung ganz amüsant, dass sie sonst die Mitgliedschaft kündigen mag. So in der Art: Hör auf mich oder wir sind keine Freunde mehr ;-) Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden, dass sie sich hier durchsetzt. Es besteht dringend Handlungsbedarf.
 
@andreasm: Handlungsbedarf besteh in so vielen Dingen was Verbraucherschutz angeht, Benzinpreiserhöhung immer bei Feiertagen, Unleserliche Fußnoten in Werbespots, 8 Zeiler in 2 Sekunden eingeblendet, und und und... das sind auch Verbraucher-feindliche Dinge. Datenschutz ist richtig und wichtig, ja, aber warum leckt man facebook so den Anus und treibt die Datenkrake durchs virtuelle Dorf? Eine Frist zur gesetzeskonformen Umsetzung von Gesetzesgrundlagen, ansonsten Gewerbescheinentzug, da muss man nicht so medial rumtänzeln, ständig das selbe labern und am Ende doch nix reißen.
 
@andreasm: Sie wollte mit diesem symbolischen Beispiel ihrer Forderung Nachdruck verleihen.
 
vielleicht wird ja ein Zweitverwertungsvertrag mit Deutschlands Regierung unterzeichnet? nein, Spass, aber so richtig weiß man das nie. Vor allem was soll das rumgeeier, wenn ein Unternehmen sich nich an geltende Bedingungen hält, gibts die Jurakeule bis hin zum Gewerbescheinentzug. Warum man bei Facebook so ein mediales Fass aufmacht, ist absolut überzogen. Andere Firmen würden sofort mit juristischen Folgen maltretiert werden und hier wird ein Event draus gemacht, den facebook sicher auch als Promotion zu nutzen weiß. Ekelhaft wie sich die Politiker instrumentalisieren lassen. man könnte mainen Frau Aigner wurde entaignet, verstandsmässig
 
@Rikibu: Habe gerade Zeitverschwendungsvertrag gelesen. Das wäre doch mal was.
 
Versucht facebook das nicht schon zum 2. mal? bestimmt wieder ein Tauziehen zwischen der Idee von facebook und dem Lobbiest.
 
@Psycue: Und welche Lobby meinst du?
 
"Facebook will sich mit Ministerin Aigner treffen" - Der Titel ist mal wieder so gut gewählt worden. Facebook ist ja eine Person, welche sich mit Fr. Aigner zu einem Messerkampf treffen möchte, war?
 
@s3m1h-44: Schon mal den Begriff "Juristische Person" gehört?
 
Ja nur die Politiker wollen mit unseren Daten Hantel .Ist doch lächerlich.
 
@albertzx: Ja logisch, die Regierung ist erst damit einverstanden, wenn sie ebenfalls Zugriff auf die Datenschnittstelle bekommt ^^
 
@XChrome: Naja. Ob da viel interessantes dabei ist. an das die Regierung anderweitig nicht käme? "Oh, Hans Hinterhuber war am Rammstein-Konzert und fand das Warten im Regen vor der Halle scheiße. Das Konzert jedoch gefiel ihm", "Auf seiner letzten Geburtstagsfeier war wenig los, der hat wohl keine real-life-Freunde", ... und die ganzen Produktpräferenzen und privaten Vorlieben ("Klassikliebhabender Kaninchenzüchter mit Hobbykochallüren und Gummistiefelfetisch"), die sich aus eventuellem "Fan von...", Fotos etc. bei Facebook ergeben, sind für Produzenten von Konsumgütern und Dienstleistungen vermutlich auch spannender als für die Regierung.
 
Gerade auf der Website vom ZDF gesehen: "So können Sie "Fan" der Sendung auf Facebook werden" Muss man dazu noch viel sagen? :(
 
@TrustMe: Der heute.de-Besucher von heute ist auch gegen das "Facebook-Bashing" (...) Die halbe Redaktion vom ZDF hat das Wort Bashing noch nie gehört ;) http://bit.ly/bq4xUH
 
"[...] dass die persönlichen Daten der Mitglieder nur nach deren Zustimmung an Dritte weitergegeben werden." Das endet doch sowieso wieder mit einem Häckchen, welches man bei der Anmeldung aktivieren muss und dem voll und ganz zustimmen muss, bevor man sich anmelden kann. Man hat doch keine Wahl... Ich finde es gut was diese für mich Unbekannte Frau tut.
 
@ProSieben: wir brauchen eine Organisation deren Mitglieder solche Unternehmen boykottieren
 
@ChaosMädchen: ist das jetzt sarkastisch gemeint oder ernst?
 
@ProSieben: eine alte Vision, die ich schon länger ausbrüte: so eine beliebte web 2.0 Seite würde viele zum Nachdenken bewegen.
 
Jeder, der sich in solchen Organisationen registriert, muss doch damit rechnen, daß seine Daten missbraucht werden!
Die Amerikaner kennen kein Datenschutzrecht nach unseren Vorstellungen und unseren Meinungen. Das interessiert die auch garnicht, Hauptsache ist für die, soviel wie möglich Daten zu sammeln.
 
@hennmey: das ist aber nicht nur bei Amerikanern so...! Bei uns hat man das früher in großen Kaufhäusern als Preisausschreiben aufgezogen. Da konnte man mit Kugelschreiber ein Formular ausfüllen und in eine sog. "Losbox" werfen. Ein Tag später hat man dann EDV-Firmen beauftragt, die ganzen Formulare in eine Datenbank aufzunehmen...da saßen nette Tipdamen, die die ganzen Daten (Vorname, Nachname, Adresse) in eine Maske auf der EDV eingeben und abspeichern...aus allen Teilnehmer wurde dann einer gezogen, der ein Geschenk bekam aber die Krönung war dann, daß die ganzen Datensätze an den meistbietenden verkauft wurden. Ganz oben dabei war immer die GEZ...:-) Heute muß man nicht einmal mehr jemanden beauftragen die Daten in einer Datenbank zusammenzufassen...das übernimmt das Opfer selbst, wenn er sich schon irgendwo anmeldet...That´s it!
 
Nach dem Gespräch wird für die Ilse das FB gar nicht mehr so schlimm aussehen :))) Das ganze nennt man dann Lobbyarbeit und die gute Ministerin hat einen neuen Nebenjob. So kauft man heute Politiker ein.
 
Wie hat gestern eine Tageszeitung geschrieben, Aigner wirft mit Wattebällchen auf Facebook... :-)
 
ilse ilse, keiner willse ;-)
 
"Das Führungs-Team von Facebook wurde zu einem Treffen in Berlin eingeladen." Als obs im Moment nichts wichtigeres gibt als ein Kaffeekränzchen mit dem Gesichtsbuch-Chef zu halten... Da wird doch sowieso nur die ganze stattgefundene Kommunikation, sei es per Mail, Briefe oder Presse nochmals mündlich zusammengefasst und dann gehts für Herrn Zuckerberg wieder ab nach Hause, das Interview erscheint irgendwo und alles ist wieder gut. Vermutlich bezahlen wir seine Reise sogar mit den Steuergeldern...
 
@cyberathlete:
Ob Herr Zuckerberg sich dafür Zeit nimmt, kann ich mir kaum vorstellen. Da kommt halt jemand der Führungsriege oder die deutsche Vertretung, die es ja seit kurzem gibt!
 
Gut, dass wir keine ernsthaften Probleme in Deutschland haben.
 
oh mann... soll FB doch machen was sie wollen. Wer was gegen persönlichen Datenmissbrauch hat, darf sich eben einfach nicht bei solchen Plattformen anmelden! Wer braucht denn schon die ganzen "Social Networks"? Ich persönlich hab ne echte Abneigung gegen alles, wo ich mein Verdienst, persönliche Verhältnisse, Vorlieben, Schuhgröße, Schwanzlänge (bei den weibchen ist die Körbchengröße) und was weiß Gott sonst noch alles, angeben muß. Es ist doch schon seit Jahren bekannt, daß die nur Unfug mit den Daten treiben. Wer jetzt kommt und sich da angepisst fühlt, muss echt was an der Schüssel haben. Die Politik soll sich echt mal mit was Wichtigerem befassen, aber für die Öl-Multies fühlen die sich wahrscheinlich nicht mächtig genug. Verständlich...bei so einer Lobby.
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