Microsoft plant Package Management für Windows

Windows 7 Microsoft will die Attraktivität von Windows für Anbieter von Open-Source-Software weiter steigern. Dazu hat ein Microsoft-Entwickler nun die Schaffung einer Open-Source Package-Management-Plattform vorgeschlagen. mehr...

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Ist ein Versuch wert, die nächsten Stunden ist dann noch die Vermeldung zu erwarten, dass Microsoft sowohl APT als auch RPM patentiert hat und somit MS-CoApp das einzig wahre freie Package Management. Als besonderer Bonbon steht MS-CoApp zudem unter der Simplified BSD License.
 
bitte, bitte, lass das keinen Aprilscherz sein. BITTE
 
@zwutz: Zitat: "Posted: Wednesday, March 31, 2010 1:11 PM by GarrettS" Ich hoffe es auch...
 
Und in dem Post steht nix von MS. Das ist nur eine Idee eines MS MITARBEITERS... http://coapp.org/
 
@Hades32: Ein Leckerbissen auch dieses oben im Artikel erwähnte technische Detail: "wobei mehrere Kopien der gleichen Version einer Bibliothek genutzt werden können". Das ist der Stoff aus dem Windows gemacht ist.
 
@Hades32: Titel: MICROSOFT PLANT Package Management; Text: Microsoft MITARBEITER hat Package Management VORGESCHLAGEN.... tja, BildFuture hat wieder zugeschlagen... :/
 
@zwutz: Selbst falls das einer sein sollte, bau doch sowas mal selbst.
 
@Kirill: Warum, apt macht das doch ganz gut. Das einzige Problem ist die Struktur von Windows, die sowas etwas behindert.
 
@nemesis1337: Seit wann gibt es Apt unter Windows? Oder wenn nicht, ich habe ganz klar gesagt, baut doch einen Paketmanager für Windows.
 
@Kirill: Seit 2007?: http://www.aptgetupdate.de/2007/07/31/apt-get-fuer-windows/
 
@nemesis1337: Die Struktur behindert garnichts. Windows ist genauso strukturiert wie ein unixoides System.
 
@Kirill: Das Problem ist nicht das bauen. apt gibt es ja bereits für Windows und auch andere Software kann diese Aufgaben gut erfüllen. Nur muss man dann auch andere Programmierer dazu bringen, dieses System zu nutzen bzw. muss man eine solide Schnittstelle anbieten. Aber solange viele lieber auf intransparente Installer setzen deren Treiben nur schwer zu überwachen und zu protokollieren ist, wird sich daran vorerst nichts ändern. Deswegen hoffe ich ja auf eine Schnittstelle im Betriebssystem selbst
 
@zwutz: Und was hat das nun mit der Struktur von Windows zu tun?
 
Guter Aprilscherz. Glaube nicht, das Microsoft jemals so eine Seite online stellen würde :)
 
@Brianmayclone: Für mich als Grafiker sieht die Seite aus wie von einem Teenager der eine Homepage für seinen Clan gestaltet hat.
 
@John Dorian: Sieht wirklich billig aus...
 
@Brianmayclone: Doch habe ich mal gelesen vor ca. einen halben Jahr .
 
Soll das jetzt nur für quelloffene Programme gut sein? Das wäre ein blöder Einschnitt. Ich hoffe jedenfalls, dass die Usability besser wird, als bei den entsprechenden Linuxwerkzeugen. Dort kann ich nichtmal bestimmen, wo das Programm installiert wird. Zuguterletzt, falls das ein Aprilscherz sein sollte, NA UND? Es ist doch jedem freigstellt, eine Paketverwaltung für Windows zu bauen. Google haben sogar schon eine gebaut, wenngleich die arg eingeschränkt ist.
 
@Kirill: Imho ist das doch gerade ein Vorteil. Das nicht mehr jedes Programm in zig verschiedenen Ordnern liegt, sondern die Ordner standardisiert sind und dort die passenden Dateien hin kopiert werden.

Mit Windows Vista und auch 7 versucht man ähnliches, leider nicht konsequent genug. In der Windows Welt baut jeder Software Hersteller immer noch seine eigene Suppe...
 
@sebastian2: Das ist ein riesiger Nachteil. Ich red ja nicht davon, dass jedes Programm woanders hin soll, aber die sollten alle mal weg. Ich habe auf jedem von mir betreuten Rechner eine Systempartition, eine Programmpartition und eine Datenpartition. Mit Windows geht das wunderbar. Bei Linux landet dagegen alles in der Systempartition und die Paketmanager sind sich zu fein, eine Programmpartition einfach zu ermöglichen.
 
@Kirill: Das Konzept von Linux benoetigt sowas nicht, da es keine direkte Trennung von System und Programm gibt. Das System ist einfach nur der Kernel, der Rest sind Programme. Den Kernel selbst kannst du in eine Extrapartition stecken, wenn du unbedingt moechtest. Die Struktur von Linux ist bezgl Anpassungsfaehigkeit wesentlich besser als die von Windows - allerdings lange nicht perfekt. Wenn du eigene Programme installierst unabhaengig von der Distribution werden die zudem auch extra gespeichert. Das Package Management mit apt ist wesentlich besser und einfacher bzw uebersichtlicher (wenn mans verstanden hat) als das von Windows. Ich will dir nicht zunahe treten, aber beschaeftige dich bitte erstmal mit dem Konzept von APT bevor du rummotzt.
 
@nemesis1337: Unter Linux kann ich die Programme nicht mal installieren wo ich will und du meinst, das ist anpassungsfähiger? Und von wegen "bitte beschäftige dich mit dem Konzept", habe ich nun damit unrecht, dass man bei Linux Programme nicht installieren kann, wo man will?
 
@Kirill: Natuerlich kannst du Programme installieren, wohin du willst. Ob der Paketmanager das mitmacht, ist eine ganz andere Frage. Allerdings musst du den ja nicht verwenden. Bei Windows verwendest du ja auch keinen, weil es keinen gibt. Jedenfalls hindert dich keiner daran irgendein Programm in dein ~ oder /opt oder /meinetollensachen oder sonstwo hin zu "installieren".
 
@bolg: Und was mache ich unter Linux nun, wenn ich ein Paket runterlade und der das Paket mit dem Paketmanager (womit den auch sonst) öffnet? Ich habe nicht wirklich Lust, manuell Dateien zu schieben.
 
@Kirill: Hint: $PREFIX
 
@Kirill: so sehr ich auch ein Windows-"Fan" bin, aber die Ordnerstruktur von Linux ist wunderbar. Derartige Möglichkeiten, dafür zu sorgen, wo die Daten landen hast du nur unter Linux. Das fängt damit an, dass man seine Programmpartition einfach read-only mounten kann. So kann keine laufende Anwendung auf die Idee kommen, dort was zu verändern. Sollte man was installieren wollen, mountet man einfach um. Die gerade laufenden Programme sind davon nicht betroffen (versuch mal unter Windows eine Partition auszuhängen, während Programme darauf laufen).
 
@Kirill: Wenn man die mount punkte richtig legt, kannst du das auch "umleiten"...

Mir persönlich gefällt dieses strikte Dateisystem bei Linux jedenfalls gut. Ist aber natürlich alles Geschmackssache...

Ich finde wer mit den Paketmanager nicht umgehen will, kann ja selbst kombilieren... Oder eine der auch bei Linux zur verfügenden stehenden programmen mit "installer" ohne paketmanager nutzen.
 
Dass es unter Linux Lösungen für eine dedizierte Programmpartition gibt, ist mir auch so klar. Aber es gibt halt keine EINFACHE. Unter Windows gebe ich bei einer Installation schlicht meine Wunschpartition an. Unter Linux habt ihr bishern ichts genannt, was nicht ausführliches Rumgefrickel wäre.
 
@Kirill: Du machst den Fehler, dass du Linux genau so wie Windows verwenden willst. Linux ist kein Windows, sondern ein anderes Betriebssystem mit zum Teil anderen Lösungsansätzen für die gleichen Probleme.
Auf die Sache mit dem Installationsort bezogen heißt das: Man kann unter Windows den Installationsort einfacher festlegen. Und? Was bringt dir das? Unter Linux geht das in dieser Form möglicherweise nicht. Und? Wo genau stört dich das? Windows funktioniert mit seinem Ansatz sehr gut, Linux funktioniert mit seinem Ansatz sehr gut. So what?
 
@TiKu: Das Anwendungsfeld habe ich bereits oben beschrieben. Ich teile von mir verwaltete System gerne in eine System-, eine Daten- und eine Programmpartition auf. Die letztere gestaltet sich unter Linux als arg schwierig.
 
@Kirill: "Die letztere gestaltet sich unter Linux als arg schwierig." Ansichtssache ...... wenn du etwas installierst gib doch den Pfad "/media/deineProgrammplatte" mit an?! Wie meine Vorposter schon geschrieben haben, Linux != Windows und bitte erstmal mit der Materie auseinandersetzen, nächste mal vllt. bevor du dich wie ein Kleinkind mit aussagen im Stil "ist doof"/"mag ich nicht" ect. lächerlich machst. Von jemanden der "Rechner betreut" erwarte ich so etwas einfach.
 
@Kirill: Eben diese Art der Aufteilung macht unter Linux nicht wirklich Sinn (unter Windows IMHO auch nicht, da Programmeinstellungen auf der Systempartition liegen und nicht die Installation das Zeitaufwendige ist, sondern die Konfiguration). Und wenn du diese Aufteilung doch unbedingt willst, dann geht es nemesis1337 zufolge ja sehr wohl: Einfach den Kernel (mehr ist Linux nunmal nicht, KDE usw. sind schon Programme) in eine eigene Partition installieren.
 
@Yogort: Wo gebe ich bitteschön den Pfad an? Zumindest unter OpenSuse und Kubuntu fragt mich nie irgendwas, wo ich den Pfad hin haben will! @Tiku: Ich will aber kein Rumgefrickel machen. Desweiteren gehört z.B. KDE zum Grundsystem mit, aber z.B. Word nicht. Im Gegensatz zu dir seh ich einen Unterschied zwischen systemrelevanten Programmen (schon der Loginmanager ist ein Programm, aber ein durchaus systemrelevantes) und nur anwenderrelevanten Programmen, wie z.B. einen Texteditor. Denk doch einfach mal weniger kompliziert. Schon der Kernel ist per Definition auch ein Programm, wenn du es ganz genau nehmen willst. Ich rede hier aber von der Praxistauglichkeit, dort sind solche Grundsatzgenauigkeiten recht egal.
 
@Kirill: Die Dateiordnerstruktur steht im jeweiligen Paket, daher brauchst du gar nicht nach ner globalen Einstellungen "alles nach XY installieren" zu suchen. In einfachen Worten: Wenn du vorgefertigte Pakete installierst, dann installierst du die Dateien der Pakete in die dort angegebenen Verzeichnisse. Ich möchte nochmal betonen, dass es sinnvoll ist die standartisierte Verzeichnisstruktur zu nutzen, natürlich kannst du aber deinen etwas seltsamen Wunsch umsetzen indem du dir einfach dein eigenes Paket erstellst oder direkt aus dem SourceCode kompilierst und installierst, hierzu siehe ./configure --help, dort steht auch wie du den Standartpfad änderst. Bevor du jetzt mit sowas kommst wie "ist mir zu schwierig", das ist Ansichtssache. Ich finde es sehr einfach eigene Pakete zu erstellen oder aus dem SourceCode zu kompilieren. Aller Anfang ist aber bekanntlich schwer und jemand der noch nie an einer Windowskiste gesessen hat, empfindet die verschiedenen Installationsmethoden über *.exe oder *.msi wahrscheinlich ebenso verwirrend wie schwierig. Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen, falls du noch weiter Hilfe benötigst, komm doch bitte z.B. ins Ubuntuuser-Forum dort helf ich und viele andere Nutzer dir gerne weiter. Ich glaub Winfuture hat auch nen Linux-Forum falls das dir lieber ist. Frohe Ostern
 
@Kirill: KDE gehört bei Linux eben nicht zum Grundsystem. Nur weil bei Windows die GUI nicht austauschbar ist, muss das bei Linux nicht auch so sein. Wenn du KDE zum Grundsystem zählst, was ist dann mit den KDE-Alternativen Gnome, Xfce usw? Auch der Loginmanager ist austauschbar und gehört somit nicht zum Grundsystem. Was Gefrickel ist, ist außerdem Ansichtssache. Für dich scheint zu gelten, dass alles was nicht wie bei Windows ist, Gefrickel ist. Hättest du statt Windows all die Jahre Linux genutzt, wären wahrscheinlich die Linux-Lösungen für dich selbstverständlich und du würdest so manches Windows-Vorgehen als Gefrickel ansehen. Deswegen schrieb ich ja, man solle nicht versuchen, Linux wie Windows zu nutzen, sowas kann nur zu Frust führen.
 
@Kirill: Kannst du eigentlich noch ruhig schlafen, weil der IE, der WMP, Notepad, Solitär, Paint, etc. in die Systempartition installiert wurden? Welchen Sinn macht es denn überhaupt eine Programmpartition anzulegen?
 
@TiKu: Das Problem ist, dass viele den Unterschied zwischen Linux und einer Distro nicht kennen. Linux ist halt dieser monolithische Ranz, den uns Herr Torvald hinterlassen hat (manche nennen es auch Kernel). Fenstermanager, GNU Tools usw. sind bereits Bestandteile einer Distribution. Bei Vergleichen sollte man also immer die Distibution (genauer die Spezifikation) mit Windows vergleichen, da man sonst anfängt Apfel mit Birnen zu vergleichen.
Zu Kirills Befürchtungen: Er hat doch recht, wenn er hofft, dass die Flexibilität von Windows Install auch mit einem OS Paketinstaller für Windows erhalten bleibt.
@Kirill: Um ehrlich zu sein, weiss ich nicht mal, wozu man noch ein Paketmanagement unter Windows benötigt. Wie hier schon des öffteren geschrieben wurde, unterscheiden sich Windows und Linux. Unter Windows habe ich eine Anwendung und in der Regel alle benötigten Dlls mit im Paket. Unter Linux hat es sich eingebürgert, dass jeder Hansel das Rad neu erfinden will (denn seins ist runder als das der anderen:) ). U.a. aus diesem Grund gibt es teilweise dutzende Abhängigkeiten (teilweise zu ganz bestimmten Versionen einer Dll) die es gilt aufzulösen.
 
@Takabo: Selten so ein unstimmiges Gesülze gelesen. Z.B. "Unter Linux hat es sich eingebürgert, dass jeder Hansel das Rad neu erfinden will (denn seins ist runder als das der anderen:) ). U.a. aus diesem Grund gibt es teilweise dutzende Abhängigkeiten (teilweise zu ganz bestimmten Versionen einer Dll) die es gilt aufzulösen." <- LOL, genau deswegen weil eben nicht jeder Hansel das Rad neu erfindet gibt es Abhängigkeiten zu anderen Paketen! Ganz im Gegensatz, in Windows hat es sich eingebürgert, dass wirklich jeder Hansel das Rad neu erfinden muss. Die gleichen Funktionen werden immer und immer wieder erneut auf dem Rechner installiert, weswegen Windows Programme immer größer sind als ihre Linux-Varianten. "Um ehrlich zu sein, weiss ich nicht mal, wozu man noch ein Paketmanagement unter Windows benötigt" <- Vllt. könnte es dabei helfen alle Programme immer auf den aktuellen Stand zu halten, sowie Programme nicht erst im Netz suchen zu müssen. Leider ist es in Windows noch immer nicht möglich alle Programme mit einem Klick auf den aktuellen Stand zu bringen. Aber wie gesagt, selten so ein geistigen Sumpf gelesen ....
 
@OttONormalUser: Jup, kann ich. Wo habe ich gesagt, dass ich so prinzipversessen bin, wie die Leute die mir gegenargumentieren? Der IE wird mit dem System installiert, ergo ist er auf der Systempartition gut aufgehoben.
 
@Kirill: Beantwortet aber trotzdem nicht die Frage nach dem Sinn von Programmpartitionen.
 
@OttONormalUser: Der Sinn ist zum Bespiel der, dass man das System so sauberer hält. Ein anderer ist der, dass man bei einer BS-Neuinstallation nicht noch die ganzen Programme mit neu installieren mus. Aber ist das wirklich wichtig? Fakt ist nach wie vor, dass es unter Windows ganz einfach ist während es unter Linux eben nicht ganz einfach ist.
 
@Kirill: "dass man bei einer BS-Neuinstallation nicht noch die ganzen Programme mit neu installieren muss", muss man trotzdem und sauberer ist ein Trennung zwischen Systempartition und Programmpartition überhaupt nicht. "Fakt ist nach wie vor, dass es unter Windows ganz einfach ist während es unter Linux eben nicht ganz einfach ist." geistiger Sumpf, kleines Beispiel: Bei Windows gibst du bei der Installation in dem jeweiligen Installationsprogramm den Pfad an, bei Linux gibst du bei der Installation den jeweiligen Pfad an. Wie du richtig erkannt hast, es besteht ein himmelweiter Unterschied. Ich denke dein Problem ist eher, dass du es nicht raffst oder noch nie etwas mit Linux installiert hast bzw. von der Verzeichnisstruktur unter Linux verwirrt bist, weil sie nicht 1zu1 gleich mit der in Windows ist. Ich würde dir empfehlen bleib bei Windows und gib das "Rechner betreuen" auf, du scheinst dazu nicht in der Lage zu sein.
 
@Kirill: rofl, ymmd
 
@Kirill: Mit Linux hab ich auch noch so meine Probleme. Für mich ist es auch nicht gerade einfach schnell den Source neu zu kompilieren. Andere können das, es kommt halt mit der Erfahrung. Unter Windows ist es einfach. Man ist Windows ja auch gewöhnt. Aber zu sagen, man bräuchte die Programme unter Windows nicht neu zu installieren wenn man das BS neu installiert ist sehr gewahgt. Da kommt nämlich extrem viel "gefrickel" auf einen zu. Siehe ApplicationData-Umleitungen auf andere Partitionen. Ist zwar noch relativ leicht umzusetzen, wenn man weiß wie, aber es macht viele Probleme. Programme die sich nicht an System-Ordner halten nehmen dir dann allen Spaß. Dazu kommen Treiber und System-Files, welche in dein System-Verzeichnis gelegt werden. Diese umzuleiten ist meines Wissens überhaupt nicht möglich. Registry macht es auch unmöglich dein Konzept in die Praxis umzusetzen. (Damit möchte ich auf deinen Post bezüglich der Praxistauglichkeit der Linux-Möglichkeiten zu diesem Thema anspielen) Was du in deinem Konzept versuchts umzusetzen, ist unter Windows nicht möglich, jedoch unter Linux. Und für halbwegs erfahrene Linux-Admins sicher auch sehr einfach.
 
@Levithan: Dass es ein paar Horrofälle gibt, ist ja scho richtig. Aber das ändert nichts daran, dass es viele viele viele Programme gibt, die nach einer Systemneuinstallation ohne Programmneuinstallation gut gehen. Und wie bereits gesagt ist es unter Linux mitnichten einfach, da einem nicht mal ein Pfad angeboten wird.
 
@Kirill: You made my day, thx ^^
 
apt für windows! :-) Hoffen wirs: Dann können wir endlich unter Windows über die Kommandozeile Software installieren!
 
@schrotti12: Und fuer die DAUs mit aptitude oder einer abstrahierten Softwareauswahl.
 
@schrotti12: Yay, browsen wir doch mit Firefox 3.5.8 und haben VLC-Player 0.9 auf der Festplatte!
 
@B_E: Oder man läd sich einfach das passende Paket herunter/ändert den server und hat die aktuellsten Versionen...
 
@schrotti12: Du, das geht schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Zumindest so ziemlich seit es Windows gibt.
 
@schrotti12: Das kannst du auch jetzt schon. Übrigens gibt es bereits eine Art Paketmanager für Windows: MSI. Das raffen aber die wenigsten.
 
Naja, aber das wäre doch eine wirkliche Verbesserung für Windows. Glaub nicht, dass die Windows verbessern wollen.
 
Das sind nur die üblichen, gestreuten Gerüchte, um die Umsteigewilligen auf OpenSource zu verunsichern. MS plant... sagt wer genau? Man plant etwas was andere seit Ewigkeiten perfekt am Laufen haben? Grotesk. Um ein APT-System zu betreiben braucht man Schnittstellen, Sources, die gepflegt werden müssen. Wer soll denn diese Quellen einrichten und pflegen? MS? Klar, sie verfolgen genau diese Direktiven. Es ist nicht mal ein guter Aprilscherz, wenn man jetzt versucht Windows Strukturen auf ein Debian/Ubuntu "anzupassen", nur weil diese Systeme so gut konzipiert sind. Das würde schon am DLL-Konzept scheitern. Dennoch wäre es eine sehr gute Lösung ein apt-ähnliches System für freie Windows-Software einzurichten, um die Installation zu vereinfachen und die Sicherheit durch Nutzung weniger Sources zu erhöhen. Aber dann kann man gleich Ubuntu nehmen und alle kontraproduktiven Anti-Programme verschenken. Bis dahin wünsche ich aus Sicht von APT weiterhin angenehme Träume, Windows!
 
@netmin: "Das würde schon am DLL-Konzept scheitern." Erklär mir das mal genauer. Wie verhindert das DLL-Konzept einen Paketmanager? (Hast du vielleicht Windows Side-by-Side verpennt?)
 
@TiKu: Das ist gut möglich, aber erkläre mir du in deiner Weisheit warum alle Win-Programme zu groß sind im Vergleich. Und komm mir nicht mit mehr Leistung oder Usability. Die Win-DLLs haben mit den DLLs der diversen Softwarelieferanten nichts zu tun. Das ist einer der Gründe für den enormen Ressourcenhunger von Windows. Aber du hast schon eine kleines Stück Argument aus meinem Kontext herausgerissen um meine aussage zu vernichten. Ich schrieb deutlich, dass ich ein APT-ähnliches System für Windows und dessen User wünschen würde, aber keine Möglichkeit der Machbarkeit sehe. Selbst wenn das Gerücht ein Plan werden sollte, ist es von einer Realisierung noch weit entfernt. Lasse uns bitte nicht so reden als stünde dieses extreme Werkzeug Windows schon zur Verfügung. Das Gerücht stammt vermutlich nicht einmal von MS. Also bleiben nur die Träume übrig. Aber nicht meine.
 
@TiKu: Meinst du vielleicht die endlosen Problembeschreibungen für den Begriff "Windows Side-by-Side". Jetzt verstehe ich was du meinst, wenn Vista 15GB nur für sich beansprucht. Wow, bin begeistert - dass ich das nicht nehmen muss.
 
@netmin: Früher haben sich alle über die DLL-Hölle aufgeregt. WinSxS ist eine gute Lösung für die DLL-Hölle und entspricht im übrigen so ziemlich dem, was auch unter Linux gemacht wird. Die Problembeschreibungen, die du meinst, kommen nicht durch WinSxS selbst, sondern durch Programme, die WinSxS nicht berücksichtigen. 15 GB für ein OS sind in der Tat recht viel. Auf der anderen Seite besteht Windows nicht wie Linux nur aus dem Kernel und bei HDD-Größen von 1 TB sind 15 GB nichts.
 
@TiKu: Falsch, lieber Ziku. Es gibt für das Verlangen nach 15 GB ohne Anwendungen keine Entschuldigung bei fallenden Preisen für Kapazität. Mal ehrlich, das wäre eine widerwärtige Legitimation für sehr aufgeblähtes Programmieren. Nein, so nicht. Es macht keinen Sinn Begriffe wie "WinSxS " oder "Side-by-Side" gegen den Paketverwalter eines Debian z.B. ins Rennen zu schicken. Da gibt es gleich 2 unterschiedliche: apt für die Editionsverwaltung und Gesamtaktualisierung und dpkg für die Paketverwaltung. Glaube mir ich habe seit DOS 3.2 alles mitgemacht und es gibt keine Alternative in dieser Sache. Ein Linux (der Kernel), alle sauber geteilten Bibliotheken, alle Treibermodule außerhalb des Kernels, Oberfläche(n) und Anwendungen für Office, Multimedia, Zubehör, Werkzeuge ohne Ende, Internetprogramme usw. betragen insgesamt selten mehr als 4GB - alles zusammen! Das ist wirklich bis ins Detail durchdacht, ohne Krankheiten aus der Vergangenheit mit sich schleppend, mit einer sehr sauberen Editionsverwaltung durch APT. 15 GB bei 1-2 TB ist also keine Entschuldigung für eine Orgie an DLL-Wahn. Tut mir Leid - ganz besonders bei Vista! Und die DLL-Verwaltung entspricht nicht mal im Ansatz die eines Debian oder Ubuntu, hier Vergleicht man Jahrzehntelange Erfahrung mit einem Wunschtraum. Tiku, wenn Bibliotheksleichen nach installieren/deinstallieren doch aus einem nicht auflösbarem Grund übrig bleiben, schlägt das System gleich vor diese Leichen mit autoremove zu terminieren. Auch das it APT. MS kann nichts entgegensetzen, weil die Konzeptionen der OS unglaublich verschieden sind. Ich danke dir für das Interesse und gutes Gespräch, aber wir dürfen Linux niemals wie Windows betrachten - sie haben wirklich nicht viel Gemeinsam - schon gar nicht die Grundphilosophie. APT behandelt den gesamten Installationsgrad, also alle verfügbaren Anwendungen und Bibliotheken aus den Sources (/etc/apt/source.lst), Windows nur die aus dem eigenen OS. Mehr geht auch dann nicht, wenn es technisch möglich wäre, da die externen Anwendungen Lizenzen und Erlaubnis Dritter unterliegen. Unterschiedliche Welten, die gedanklich nicht harmonieren. Nach 25 Jahren Erfahrung mit IT, OS u.ä. gibt es für mich keine Alternative zu Debian/Ubuntu. Windows (auch Server) läuft jedoch sehr stabil und schnell in einer virtuellen Umgebung im Netzwerk und lässt sich problemlos von Desktop zu Desktop im laufenden Betrieb transportieren. Ich wollte aber keine Vorlesung halten, Verzeihung, aber das Thema ist wirklich sehr interessant - wenn man so gute Gesprächspartner hat wie Du.
 
@netmin: Ich habe nicht geschrieben, Windows sei klein. Mir sind die 15 GB ehrlich gesagt auch zuviel. Aber bei heutigen HDD-Größen ist es nunmal vernachlässigbar, ob es nun 15 GB sind oder 2 GB. Bei Linux wird halt immernoch vieles von Hobbyentwicklern gemacht, die viel Liebe ins Detail stecken (und das ist gut so). Oder aber es sind Firmen, die Linux vor allem dort einsetzen wo es wirklich auf das letzte bisschen Performance ankommt. Das Hauptanwendungsgebiet von Windows ist dagegen der Desktop. Da zählen andere Dinge als kein Byte Speicherverbrauch zuviel. Microsoft ist ein Unternehmen und Unternehmen müssen wirtschaftlich denken. Für IBM und Co lohnt es sich aufgrund des Haupteinsatzgebietes, Linux möglichst stark zu optimieren. Für Microsoft lohnt sich das aus dem selben Grund nur bei den Servereditionen (und dort ist der Bedarf an Plattenspeicher eigentlich auch ziemlich egal).
Bei dem Vergleich WinSxS vs. Paketverwaltung ging es mir übrigens in erster Linie darum, dass beide dafür sorgen, dass eine Anwendung genau die Version einer Bibliothek bekommt, die sie benötigt. Was die Möglichkeiten zentraler Softwarerepositories für Windows angeht, stimme ich dir voll zu. Sowas ist aus den von dir genannten Gründen unmöglich. Es fängt ja schon damit an, dass selbst Entwickler professioneller Programme nicht den einer Paketverwaltung in bestimmten Punkten sehr nahe kommenden Microsoft Installer nutzen, sondern irgendwas anderes und damit z. B. eine zentral gesteuerte, automatisierte Softwareverteilung in einer Domain erschweren.
Abschließend noch ein Wort zur DLL-Hölle: Ich bin mir nicht sicher, ob wir unter diesem Begriff das gleiche verstehen. Du scheinst damit vor allem die Anzahl der DLLs zu meinen. Eigentlich bezeichnet man mit dem Begriff aber das früher öfter mal auftretende Problem, dass Anwendung A die DLL B zwingend in Version x benötigt, Anwendung C die DLL B aber zwingend in Version y benötigt und somit A und C nicht gleichzeitig installiert werden können.
 
Du denkst sehr gut mit, das gefällt mir. Um das Gesamtproblem mit den DLLs zu verdeutlichen muss man erwähnen, dass der Windows-interne "Paketverwalter" bis heute nicht in der Lage ist, mehr als ein Programm gleichzeitig zu erfassen, zu installieren oder zu deinstallieren. Das liegt genau an diesen Abhängigkeiten, die Du treffend beschrieben hast, die unter den Programmen und Windows selbst nicht klar aufgelöst sind und nicht aufgelöst werden können. Nicht zuletzt liegt das auch an den nicht offen gelegten Programmierschnittstellen. Wenn Windows seine DLLs so gut verwalten könnte wie Du es gerne hättest, dann wären die Cleaner-Programme wohl überflüssig, sind sie aber nicht, und manchmal richten diese sogar mehr Schaden an als sie nutzen bringen. APT kann beliebig viele Anwendungen samt kompletter Abhängigkeit aufgelöst installieren und ohne zu fragmentieren wieder entfernen. Windows ist als Desktop nur aus einem Grund so populär: vielerorts kennt man schlicht nichts anderes und an ebenso vielen Orten will man auch nichts kennen lernen, was mich sehr an das Mittelalter erinnert. Nicht das OS ist maßgebend, sondern die darauf laufenden Anwendungen. Wer auf dem Desktop was nimmt ist Linux wiederum so ziemlich Wurst - wie mir auch, denn Linux interessiert sich nicht für Geld oder Marktanteile; es ist GPL-Software. Ich erzähle Dir nur was von APT und Co. und nicht, ob Windows oder Linux gut oder nicht gut sind. Ein gutes Beispiel: Während unter Windows sicher viele DLLs geführt werden, werden jedem .exe alle denkbaren Bibliotheken, bei Multimediasoftware jeweils auch noch sämtliche Codecs beigepackt und ohne jedwede Prüfung vorhandener Bibliotheken/Codecs alles einfach unabhängig von den gegebenen Versionen drüber installiert. Dies zieht sich durch alle Programmlandschaften. Nach dem Prinzip: alles oder nichts. Das kennen wir nun wirklich gut genug, dass dadurch schon bald Probleme auftreten. "XYZ.DLL fehlt oder ist beschädigt", gehört zu den üblichen Horrormeldungen, die kaum gelöst werden können, weil man nicht immer weiß zu welcher Anwendung sie gehören. Auf der anderen Seite muss ich die triviale Tatsache nicht mehr betonten, dass mit APT angeforderte beliebige Anzahl von Anwendungen vollständig aus den Sources aufgelöst werden und der fertige Kuchen fein säuberlich integriert, serviert wird. Das geht soweit, dass Fremdprogramme als Binaries verpackt ohne nennenswerte Bibliotheken daherkommen und beim Installationsaufruf APT im laufenden System feststellt, welche Bibliotheken fehlen, diese dynamisch nachgeladen werden, sofern vorhanden, ansonsten erstellt es eine eigene Abhängigkeit von den notwendigen Bibliotheken aus den Sources und installiert diese einfach mit. Es wird also stets nur das Grundgerüst der erforderlichen Bibliotheken genommen, das von vielen Anwendungen genutzt wird. Das ist der Grund für die schlanke und "disziplinierte" Arbeitsweise einer auf Linux basierten Distribution. Sollte dennoch etwas übrig bleiben greift man zu "apt-get autoremove" und in wenigen Sekunden ist alles wieder sauber. Auch hier gibt es Unterschiede. Die Debian-Familie ist an dieser Stelle mit APT am leistungsfähigsten, die RPM-basierten haben immer noch leichte Probleme (SuSe, Fedora, Mandriva usw.). APT kann sogar ohne Kernelupdate, diese werden einfach zurückgehalten, um den obligatorischen Neustart zu verhindern, alles aktualisieren, sogar die komplette Edition, wenn eine neue erscheint. Den neuen Kernel reicht man nach eigenem Wunsch nach. Du siehst sicher auch, dass man die beiden Systeme nicht vergleichen kann und darf - höchstens gegenüberstellen und diskutieren. Na dann, gute Nacht!
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