SCO verliert Streit um Rechte an Unix endgültig

Recht, Politik & EU Die Rechte am Quellcode des Betriebssystems Unix wurden nun endgültig dem Software-Unternehmen Novell zugesprochen. Die Firma SCO hatte mit ihrem Revisionsantrag gegen ein entsprechendes Urteil keinen Erfolg. mehr...

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Na endlich.
 
http://nelsonhaha.com/
 
@Adorno: www.groklaw.net Gibt auch ne nette Geschichte, dass Microsoft über Umwegen SCO finanziert hat!
 
Das ist doch mal eine gute Nachricht. So lustig das ewige Aufbäumen des toten Pferdes SCO auch immer wieder war - so langsam ging diese Neverending Story einem doch auf den Sack. Alles hätte anders kommen können, wenn Darl McBride sich mal ein wenig am Riemen gerissen und sich nicht mit allen, die nicht bei drei auf den Bäumen waren, angelegt hätte.
 
So kann das natürlich auch enden. Ich habe meine halbe Berufslaufbahn mit SCO Unix gearbeitet, also ist das schon irgendwie schade. Warscheinlich wurde einfach versucht das Unternehmen durch die Schadenersatzsumme zu retten, was nun ja wirklich misslungen ist.
 
Was ist das hier für ein Quatsch? Zum Glück gibt es Heise, denn dort steht genau was an Urteilen noch aussteht. Die Berichterstattung hier ist für die Mülltonne, da mitnichten das Urteil endgültig ist.

http://tinyurl.com/ykhz366
 
@DS: Naja dort steht "Dazu gehört ein Antrag von SCO, doch noch die Copyrights zu bekommen, weil man im "guten Glauben" gehandelt habe, die Copyrights zu besitzen."... Also hört sich für mich sehr unrealisisch an, jemanden die Copyrights zuzusprechen nur weil er versucht hat auf dessen Grundlage zu klagen, die er ja garnicht besitzt.
 
@DS: Bei Heise steht zudem noch: "dass die Klagemaschinerie weiterlaufen werde und nun IBM attackiert wird: "Wir haben immer noch Ansprüche gegenüber IBM, unabhängig von dieser Entscheidung." Also geht das ganze Affentheater noch weiter. Mich wuerde mal interessieren was der Rechtsstreit inzwischen gekostet hat. Die einzigen Gewinner bei der Geschichte sind doch die Anwälte.
 
@Manny75: Mit welcher Kohle sollen die weitermachen? Früher bekammen sie von Risiko-Investoren wie Baystar Kohle um Lotto mit dem Rechtssystem zu spielen. Jetzt wo klar ist das es nix zu gewinnen gibt wird es wohl auch kein Geld mehr geben.
 
Dazu fällt mir nur eines ein: ENDLICH!
 
gihbt halt buden, die klagen auf gut-glück. pech gehabt, schade für die mitarbeiter die den dreck wieder ausbaden können. jobscenter, wir kommen. /ironie/
 
@willi_winzig: Welche Mitarbeiter? AFAIK hatte das "Unternehmen" nur noch zwei - Darl und seinen Anwalt. ;)
 
Waren SCO nicht eh daran aus, nicht von eigenen Produkten sondern von den Lizenzkosten zu leben?
 
@Kirill: Wie lebt man denn von Kosten?
 
Und die Gewinner sind... *tada* die Rechtsverdreher.
 
JA! JA! JA! SIEG! Novell ist mir sympatisch. Zwar vertreiben sie auch kommerzielle Linux-Produkte, was aber ihr gutes Recht ist. Sie haben viel für die OpenSource-Community getan.
 
Endlich ist die Endlosklorolle zu Ende!
 
Wike, winke SCO. Ich weine euch keiner Träne nach.
 
Seit 2003 schon, mein Gott wie die Zeit vergeht. Wenigstens wars nie langweilig und manchmal sogar witzig (der verlorene Koffer mit den Beweisen).
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