Google Street View: Protesthaltung in Ingolstadt

Recht, Politik & EU Über 700 Leser der Zeitung 'Donaukurier' gaben ihren Bedenken im Zusammenhang mit dem von Google angebotenen Dienst Street View und der damit verbundenen Abbildung ihres Heimatorts in Form von eingereichten Formblättern Ausdruck. mehr...

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Hach ja... hier draussen laufen jeden Tag hunderte von Leute mit Fotokameras rum und machen Fotos ohne Ende... komisch, das stört niemanden. Müssen schon echt merkwürdige Leutchen sein, die von Ingolstadt.
 
@Islander: Zum einen denke ich kaum, dass alle diese Leute auf ner Leiter stehen und aus drei Meter Höhe fotografieren. Das ist schonmal der Unterschied. Größtenteils fotografieren diese Leute vielleicht irgendwelche Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, Brunnen, schön gemachte Straßen, whatever. Ich denke kaum, dass die meisten Leute voller Freude Nebenstraßen von reinen Wohngebieten ablichten. Es wird bei den meisten halt nicht jeder kleinste Quadrat-Zentimeter abfotografiert, sondern nur POI's. Und im Gegensatz zu den hunderten von Leuten, die garantiert größtenteils ihre Fotos für die private Sammlung machen oder in ihren (meist) relativ unbekannten Blogs/Webseiten online stellen, findet man die Bilder von StreetView auf eine der bekanntesten Seiten im Netz...
 
@Slurp: Naja, mich störts nicht, mein Haus ist in StreetView, sogar Wäsche hängt da. Oh Weltuntergang. Jeder der daran vorbei geht kann es beglotzen und fotografieren. Aber wie gesagt, es gibt halt merkwürdige Leutchen.
 
@Islander: Wie schon x mal gesagt, ich verstehs auch nicht. Wenn se überall rumlaufen und knipsen, keine Sau juckts. Wenn Autos, Busse, Züge, Passanten, was auch immer vorbei kommen/gehen/fähren, es juckt keine Sau... Aber wehe Google macht es... OMG was is so schlimm daran? Sonst kann auch jeder wer will bei mir vor der Türe vorbeispazieren und schauen, dann kann meinetwegen die Welt es auch übers Internet machen, und? Dir schaut schließlich dort keiner beim gemütlichen Kacken zu oder beim Sex, meine Güte...
 
@Narf!: "Dir schaut schließlich dort keiner beim gemütlichen Kacken zu oder beim Sex, meine Güte..." Sicher? Such mal nach "bizzare street view sightings" und ähnlichen Suchbegriffen... Findeste genug
 
@Islander: ich hab mal mit ner camera am alexanderplatz einfach so ein video gemacht bin an die leute nöher rangegangen etc. und habe die wirklich versucht zu provuzieren und keiner hat was dagegen unternommen...
 
@s3m1h-44: Das zeigt, dass die meisten Leute im Gegensatz zu so manch Knaben hier noch zwischen einem armen Spinner, der das für seine private Sammlung oder seinen unbekannten Blog macht, und einer riesigen, weltweit bekannten Datenkrake, bei der sich allerlei Ungeziefer bedient, unterscheiden können.
 
@TiKu: man kann es auch als kunst betrachten, dann hat man auch das gesetz hinter sich.
 
@s3m1h-44: Genau die gleiche Erfahrung haben wir auch gemacht bei mittlerweile mehr als 20.000 selbst gemachten Fotos: Obwohl wir den Leuten jeweils gesagt haben, dass wir für die Veröffentlichung im Internet fotografieren hat sich niemals einer drüber beschwert. Ein Hausbesitzer hat sogar noch ausdrücklich drum gebeten, dass sein Haus nicht ausgelassen werde.
 
@Islander: Die Leute da haben halt noch ein wenig Hirn, dass sie sich nicht alles von der riesen Datenkracke Google gefallen lassen und ihre Privaten Sachen abfotografiert ins Internet stellen lassen.

Man muss einfach immer noch auf dem Teppich bleiben und Leute akzeptieren die nicht alles von sich zeigen wollen, oder im Internet auftauchen möchten.

Nicht jede Frau mag auch nackt in einem Magazin, oder der Bild Zeitung ablichten. Willst du dann jede Frau verurteilen die das nicht machen würde ?

Und so ist es da auch.

Und gerade auf dem Land läuft sonst niemand mit einer Kamera rum.
Und ganau da muss man vorsichtig sein, den durch Google Street View können sich Einbrecher dann gemütlich vor den PC setzen, die Ländlichen Häuser ausspionieren die nach mehr aussehen und schwups ist der Einbruch da.

Aber wenn du das anders siehst bitte lass sich weiterfotografieren.

Und nein ich komme nicht aus Ingolstadt :-)
 
@Islander: Ja auf die Daten haben in der Regel aber nicht alle Internetnutzer Zugriff. Also für mich macht es schon ein Unterschied ob mich vielleicht 1 Ersteller, seine Familie und ein Paar Freunde und Verwandte mich auf einem Bild angaffen oder ein Paar Millionen Menschen!
 
Fehler im zweiten Absatz, "Entgegen gekommen". =)
 
Finde es gut, dass Googl das macht! Warum? Weil einige Leute endlich etwas empfindlicher werden, was ihre Persönlichkeitsrechte angeht. Gebt mal in Google euren Vor- und Nachnamen, in Verbindung mit eurem Wohnort ein. So mancher wird eine Überraschung erleben! Wacht auf! ;-)
 
@Antiheld: Wow, ich bin beeindruckt. Ganze 3 Resultate. 2x Gewinner von CeBit Freikarten und einmal einen Eintrag in eine Info-Seite.
Bin seit 10 Jahren intensiv im Netz unterwegs. Man muß eben wissen, was man mit seinen Daten macht.
 
@chris193: Dann gehörste zu den bedachten Inet Usern... ;-)
 
Würden die Leute bei anderen Sachen mal den Arsch hochkriegen... aber nein, bei Google Street View sagt keiner was... ELENA läuft und die Telekommunikationsüberwachung wird auch immer weiter ausgeweitet... aber bei sowas unnützem formiert sich widerstand...dumme welt..
 
@Demiurg: "aber nein, bei Google Street View sagt keiner was [...] aber bei sowas unnützem formiert sich widerstand" Was denn nu?
 
@Slurp: Abstraktives Denken, kombinieren und verstehen.
 
ich finde es total dämlich. Die Fotografieren öffentlichen Raum. Die Fotografieren nichts, was ich nicht auch ablichten könnte.
 
@pool: Immer dieses dämliche Schwarzweißdenken! Wenn du etwas ablichtest, landet das in deiner privaten Sammlung oder vll. in deinem Blog, den kein Schwein kennt. Außerdem machst du das nicht im großen Stil. Deshalb stört es da keinen. Wenn Google etwas ablichtet, landet es auf den Google-Seiten, die wohl die meist besuchten im ganzen Web sein dürften. Zudem geschieht das im großen Stil und die Daten werden von allerlei Leuten für allerlei Zwecke verwendet. Deshalb stört es mich und deshalb stört es viele andere. Deiner dämlichen Schwarzweißargumentation nach dürfte es dich auch nicht stören, wenn plötzlich alle 80 Mio Deutschen anfangen, an Häuserwände zu pissen (auch an deine), denn gegen die paar aktuellen Wildpinkler führst du ja auch keinen Kreuzzug, oder?
 
@TiKu: Blödsinn. ich kann meine Heimatdorf auch komplett ablichten und dann bei Bing Maps als Photosynth einstellen. Und selbst wenn ich das nicht könnte, würde das deutsche Recht da nicht den Unterschied machen, den du da gern hättest.
 
@TiKu: Du übersiehst, dass Google weder Fotos mit Personendaten verknüpft, noch Namen nennt oder Aufnahmezeiten. Gesichter werden ebenfalls gar nicht gezeigt. Wenn nun aber weder Gesichter gezeigt werden, noch Namen genannt weden, noch Personen mit Fotos verknüpfbar sind, wie kommen Datenschützer dann dazu, von einem Eingriff in die Privatsphäre zu sprechen?
 
Sollen auch gleich noch Straßenkarten, Atlanten, Sattelitenbilder, Fotoaparate und Kameras verboten werden? Meiner Meinung nach ist Street View eine Modernsierung und Ergänzung der Straßenkarten. Was die Politik mit ELENA gemacht hat, das ist hingegen ein ganz anderes Kaliber, genauso die Vorratsdatenspeicherung die vom Bundesverfassungsgericht aus gutem Grund verboten wurde. Ich persönlich halte das Feindbild Google für ein Ablenkungsmanöver, das populistische Politikerinnen und Politiker allzu gerne missbrauchen, um von ihren eigenen Schandtaten abzulenken. Schließlich macht Google Streetview keine 24 Stunden rund um die Uhr Kameraüberwachung, sondern kombiniert das Straßenkarten Feature mit dem Ansichtskartenfeature in Zeitgenössischer Form. Bing geht da übrigens noch erheblich weiter, sehr viel weiter, was Kameras im öffentlichen Raum betrifft! Merkwürdigerweise wird aber Microsoft nicht von polemischen Politikerinnen und Politkern geflämmt, wie die es mit Vorliebe zum Ablenken von ihren eigenen weitaus schlimmeren Schandtaten völlig enthemmt gegen Google tun. Aber schaut euch mal Bing Maps an, was die da machen, so ab der Hälfte des Videos wird das Argument der "Hilfe, Fotoschnapschüsse vom Haus, von außen" einfach nur noch albern, also erst mal das Video gucken: http://techflash.com/seattle/2010/02/video_bing_maps_at_ted.html Da sieht man erst mal, was für eine alberne Polemik es ist, wenn Politikerinnen und Politiker gegen Google flämmen.
 
Ich bin auch gegen diese Streetview, wer sagt den das die Karten nicht später gegen uns genutzt werden. Die Armeen der Welt bereiten sich wohl auf ein Häuserkampf vor und brauchen genaue Karten. Merkt euch eins, nichts wird erfunden nur für euch oder meint ihr Google gibt tausende von dollar aus damit ihr die Straßen sehen könnt für um sonst auch nocht. Nein nein da stimmt was nicht, ich mein wer hat euch das Internet den gegeben der Nikolaus oder wie?
 
@kobajaschy:
Hört sich irgendwie nach Hobby-Verschwörungstheoretiker an. Ganz genau, Google bekommt Geld von den Armeen (???) dieser Welt, damit diese dann mit google maps ihre Häuserkämpfe planen können. Und die "Armeen" werden von den Illuminati geführt, richtig?
 
@Cor: Aber auch nur Hobby-Verschwörungstheoretiker. Es gibt ja welche, die eine gewisse Logik konstruieren können. Bei ihm, naja...

@koba: Denkst du wirklich, dass das Militär StreetView braucht? Die haben bessere Quellen.
 
Schämen sich weil in dieser Gegend sehr viele Übergewichtige leben .
 
Streetview hat wie alles im Leben Vor und Nachteile.Es ist auf eine Art ne feine Sache wenn ich mir nen Bild von gewissen Orten direkt machen kann ohne selbst hinzufahren.Andersrum kann man aber auch sagen das sich diese "einfacheit" auch andere Leute machen werden wo du es vieleicht nicht möchtest,
Bsp.
du bewirbst dich in einer neuen Firma und der Chef kuckt gleich mal in welchem Umfeld du eigentlich wohnst.Plattenbau sieht immer scheisse aus aufm Bild^^
 
@Laki: Allerdings sollte meine Wohngegend nicht über meine Bewerbung entscheiden, denn mit meiner beruflichen Qualifikation hat das überhaupt nix zu tun, auch wenns da wohl viele Firmen gibt die anders drüber denken. Zudem wird wohl keiner GSV brauchen um festzustellen das der Bewerber in nem "Krisengebiet" wohnt, die sind in der Regel bekannt, spätestens wenn man dann ne Stadtkarte zur Hand nimmt...
Legt wirklich jemand so viel Wert auf das Wohngebiet seines Bewerbers, dann tut er das auch jetzt schon, und dann dürfte es das kleinste Problem sein da aufm Heimweg mal schnell vorbei zu fahren...
 
@Laki: Der Chef könnte auch einfach in einen Stadtplan gucken. Außerdem sind die guten und schlechten Gegenden von Städten sowieso bekannt.
 
Google zittert schon vor Angst...
 
Kommunen lassen ihre Strassen übrigens auch verfilmen, kostet 160EUR/km, für Stadtplaner-Zwecke (war in TV-Doku). Und was ist da mit Datenschutz ?? Da ist das alles OK...
 
Vor 70 Jahren, gaben sie einem Österreicher Op Rechte und Heute scheuen sie sich vor ein paar Fotos. Ich versteh´s nicht.
 
@Hans Gurkenwurst: Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und wer von denen vor 70 Jahren lebt heute noch?
 
Berichterstattung im Donaukurier manipulativ und gefährlich.

Der Donaukurier konnte die scheinbar vielen Widersprüche gegen Streetview nur dadurch erzielen, dass er über Monate hinweg niemals Streetview Befürworter zu Wort kommen ließ.

Alle Details zu einer gefährlichen Entwicklung:
http://server137.time-o-rama.com/press.php?view=1&articleid=26
"Herausgeber des Donaukurier unterstützt Abschaffung der Kommunikationsfreiheit"
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