Dell siedelt wohl Werke aus China nach Indien um

Wirtschaft & Firmen Auch der Computer-Konzern Dell zieht sich offenbar zu einem guten Teil aus China zurück. Dieser Schritt dürfte allerdings gänzlich andere Gründe haben als der Ausstieg Googles aus dem Markt. mehr...

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Wie, ist Kinderarbeit in Indien noch billiger?
 
@The Grinch: die wurde da praktisch erfunden...
 
@muesli: China ist euch nicht recht, Indien ist euch nicht recht, Russland wäre euch nicht recht... und noch dazu wollt ihr für ein Notebook keine 5000€ ausgeben. *kopfschüttel*
 
@CherryCoke: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.
 
@CherryCoke: Da haste vollkommen recht. Alle lieben die Geiz ist Geil Mentalität, meckern über Kinderarbeit und Dumpinglöhne in China und Indien und sind dann nicht konsequent wenn es darum geht ein bissel mehr auszugeben um z.B. deutsche statt chinesische Produkte zu kaufen. Klingt mir bissel nach Doppelmoral.
 
@xcsvxangelx: Also nicht ein bischen mehr ausgeben ist gut. Es tut mir leid, aber für Doggers Schuhe welche mittlerweile in China hergestellt werden bin ich nicht mehr bereit 80 Euro zu zahlen. Davor schon. Auch der Spruch mit Geiz... leider steht schon auf vielen Waren made.. China und sogar Äpfel bekommt man aus China. Muß das sein?
 
@xcsvxangelx: Quatsch. Ich bin mir sicher viele würden mehr zahlen wenn die Ware "fair trade" hergestellt wird. Nur hat man überhaupt keine Wahl. Egal was man heute an Elektronikgeräten kauft, da sind mindestens 30% China drin. Sag mir doch mal ein Produkt, dass _vollkommen_ in Deutschland hergestellt wird. Das sind ja nichtmal Autos...
 
@xcsvxangelx: Fakt ist halt leider, dass du kaum 08/15-Elektrogeräte bekommst, die, sagen wir mal in der EU, hergestellt sind. Natürlich gibt es auch Marken wie Technisat/Loewe, die ihre Produkte z.T. noch hierzulande fertigen. Das sind dann aber meistens Luxusgeräte mit Spezialfunktionen/tollem Design, was aber normale Käufer in der Regel nicht braucht. Diese hochpreisigen Geräte sind aber denke ich das einzige Feld, auf dem deutsche Anbieter noch Geschäfte machen können. Wenn eine deutsche Firma einen Durchschnitts-LG-Fernseher bauen würde, würde den wohl kaum einer wegen seines Preises kaufen. Deshalb bauen sie lieber Geräte, die es so nicht aus Fernost gibt, wobei dann der Kunde mit größerem Budget auch gern bereit ist für die Mehrfunktionalität mehr Geld hinzulegen.
Was es natürlich noch gibt sind Firmen, die ihre Produkte hierzulande designen und halt in China fertigen lassen, Cherry oder Teufel z.B.. Diese Produkte sind dann zu "üblichen" Preisen zu haben, es fließt jedoch trotzdem ein Teil des Kaufpreises nicht ins Ausland.
 
@tdexwjgb: Das ist auch nicht ganz richtig, die Produktin liegt zwar in Deutschland aber die Teile kommen meißt trotzdem aus Asien.
Viele Bauteile bekommt man auch einfach nur noch aus dem Großraum Asien.
Made in Germany heißt nicht immer, dass die Ware komplett hier gebaut wurde sondern kann sogar bedeuten, dass nur die Entfertigung hier standfand..
 
@CruZad3r: Dein "Quatsch" kannst du gleich wieder vergessen! Es ist bewiesen, dass kein signifikanter Anteil auf fair-trade Produkte ausweichen würde, wenn die Möglichkeit bestehen würde. Es gab und gibt bei einigen Produkten immer noch eine Alternative. Ich Rede von kleinen Dingen, wie zum Beispiel Kaffee. Aber kaum jemand zahlt für exakt das gleiche Produkt wesentlich mehr Geld. Finde ich ja nicht verwerflich - aber dann soll man hinterher auch nichts anprangern. Außerdem ist es falsch so zu argumentieren. Hätte es diese Einstellung nicht in der Vrgangenheit gegeben, würden nun wesentlich mehr Firmen an anderen Orten produzieren. Der Markt hat sich nur selbst reguliert. Niemand wollte teurere Produkte aus den USA, Deutschland, ect., also wurden diese auch nich tmehr hergestellt...
 
@schauinsland: Und in den Äpfeln "made in China" ist sogar eine Made aus China drin:D
 
@Ramose: Eine Made aus China mit Schlitzaugen. :-D
 
@CruZad3r: Trotzdem ist Deutschland das einzige Land auf der Welt, was exportmäßig mit China mithalten kann. Natürlich auch auf Kosten anderer (europäischer) Länder, die auf Kosten des Exportgiganten Deutschland weniger exportieren (können).
 
@CherryCoke: Ich rede hier ja in erster Linie von Technik und nicht von Kaffee etc. Klar Kaffee kauft man fast wöchentlich, da will man natürlich nicht immer viel Geld ausgeben. Bei Technikprodukten sieht das schon ganz anders aus. Qualität ist nunmal wichtiger als der Preis. Lieber hat man was gescheites in der Bude rumstehen was dann auch was taugt, als irgendein Schrott, der zwar billig war, aber man ärgert sich dann nur, dass man ihn gekauft hat. Hab ich schon oft genug erlebt - nicht nur bei mir selber. Ich kaufe mir einfach lieber selten was gescheites, als oft irgendwas billiges, wobei mir klar ist, dass es auch einige gibt, die es gerade andersrum machen. @ijones: Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, was du mir damit sagen willst. Ich hab doch nie angezweifelt, dass Deutschland viel exportiert ?!
 
@xcsvxangelx: Ähh, die dumping Löhne haben wir doch schon hier, was soll also daran teurer sein? Eine Belegschaft mit Harz IV Empfängern mit 1.- Euro Stundenlohn. Da hat als der 1.- Euro Job "erfunden" wurde doch gleich VW am lautesten "hier her" geschiehen. Hat dort dann jedoch nicht funktioniert, jedoch bei anderen Firmen schon... Spargelerntehelfer z.B., was an diesem Spargel gemeinnützig ist, damit einer sowas gezwungener maßen machen kann, bleibt mir schleierhaft.
 
@CruZad3r: naja einige wenige Autos werden schon komplett in Deutschland hergestellt. Dafür kosten die aber auch so ca. 150.000 Euro in der Basis Ausstattung. Z.B. der Audi R8. Der ist dafür dann aber auch (teilweise oder komplett ?) Handarbeit (ich glaube nur der Motor ist keine Handarbeit??). Aber wenigstens werden deutsche Autos noch teilweise in Deutschland hergestellt. Aber was noch wichtiger ist, sie werden zum Glück in Deutschland konstruiert und entwickelt. Geforscht wird auch in Deutschland. Die FH bei uns um die Ecke arbeitet z.B. eng mit BMW und Audi zusammen. Leider kann man heute nicht mehr viel gegen dieses Made in China als Konsument ausrichten. Einmal billig verlangt, und man kommt leider nur noch schwer da raus, da Unternehmen selbst auch den Hals nicht voll genug bekommen.
 
@laboon: naja zum R8 kann ich jetzt speziell nichts sagen. Allerdings steckt dort auch Motorelektronik drin und Autobatterien, die nicht zwingend in Deutschland hergestellt werden müssen. Ich hab von meinem Professor mal gehört, dass es doch tatsächlich Firmen gibt, die schicken Eisen/Stahl mit dem Schiff nach China, lassen es dort bearbeiten (Schmieden/Tiefziehen/Wärmebehandeln, was auch immer) und dann wieder zurückschippern. Das ist z.T. schon total krass was da abgeht.
 
@CruZad3r: Stimmt, Autobatterien könnten wirklich nicht unbedingt aus Deutschland sein. Die sind nehm ich mal an von Bosch. Wie Bosch das nun handhabt, weiß ich auch nicht. Aber es ist schon erstaunlich (im negativen sinne), dass die Firmen mit solcher Rumschipperei in verschiedene Länder anscheinend mehr einsparen, als es gleich im eigenen Land zu produzieren.
 
@CherryCoke, DennisMoore und xcsvxangelx: Ich war konsequent und habe ein deutsches Auto gekauft. Auch bevorzuge ich Qualität und die kommt eben mal nicht aus Hungerlohnländern wie China und Indien. Aber oft genug gibt es kaum mehr (bezahlbare) Alternativen zu dieser Fernost-Ware, die meist nichts taugt. Dennoch darf ich auch darüber "meckern", dass ein Herr Dell und seine Aktionäre den Hals nicht voll genug bekommen.
*Edith: mir ist bewusst, das mein deutsches Auto nur teilweise deutsch ist.
 
@CherryCoke: schwachsinn die ganzen manager stecken sich das meiste geld. Die geräte würden genau so viel kosten wenn auch minimal mehr. Es geht ihnen ums gewinn. Wenn ich in Indien ein Gerät für 50ig eure herstelle und es für 3000 verkaufe hab ich mehr geld für mich, aber wenn ich es in deutschland für 2000 euro herstelle und für 3000 verkaufe hab ich weniger gewinn.
 
@The Grinch: Jo, da bekommen sogar Kinder Arbeit... die haben es gut.
 
und die dumpinglohnkaravane zieht weiter. bin mal gespannt, was nach indien kommt...
 
@muesli: wenn es hier so weitergeht dann kommt nach indien demnächst deutschland.
 
@kompjuta_auskenna: Dann gibt es "Mindestlöhne" für die Dell-Mitarbeiter hier und die Karavane zieht weiter.
 
@drhook[re:2]: Was ist Karavane?
 
@muesli: Natürlich Griechenland.
 
@muesli: Südafrika hätte noch ein paar Plätze frei. Wenn bis dahin die Solarpanels einen höheren Wirkungsgrad haben kann man die Werke sogar mitten in die Wüste stellen. Danach wird es dann aber eng mit Billiglohnländern (es sei denn, das Blatt hat sich bis dahin gewendet und China lässt günstig in Deutschland produzieren).
 
@muesli: Irgendwann wird es so sein, da wo Heute noch 100 Leute beschäftigt sind das diese Arbeit Maschinen übernehmen werden. Dann gibt es womöglich nur noch einen Angestellten der diese Maschinen überwacht und wird in einen Billiglohnland mit einem umgerechneten Stundenlohn von 1 Euro abgespeist. Die Gewinner werden dann nur die raffgierigen Manager sein.
 
@radar74:
Der Gedanke ist aber nich bis zu Ende gedacht.
Denn wenn 99 von ehemals 100 Leuten arbeitslos sind...
wer soll denn dann die teuren Waren der "raffgierigen Manager" kaufen?
- dann sind die auch bald arm.. und das wissen die
 
@Uranos: Genau da liegt der Denkfehler. Es gibt immernoch genug Leute die sich den ganzen Quark leisten können. Die Situation haben wir in Deutschland schon. Wenn sich der HartzIV Bezieher kein Auto leisten kann dann kauft der reiche nebenan 2 oder 3 vollausgestattete Luxuswagen, an denen der Hersteller eh doppelt so viel verdient wie an nem Billigauto mit Grundausstattung. Damit wird der arme Teil der Bevölkerung als Konsument überflüssig. Du wirst lachen, das funktioniert wirklich. Außerdem haben die Manager für den worst case so viel Kohle beiseite geschafft, dass sie sich keine Sorgen mehr machen müssen. Zur Not geht man in die Politik und kassiert weiter.
 
@radar74: kein Unternehmen kann es sich leisten seine Maschinen in einem Land aufzustellen in dem die Infrastruktur schwach ist, wo also der Strom häufig ausfällt und die Strassen schlecht sind. Wer vollautomatisch produzieren will macht dies nicht in einem Billiglohnland.
 
@chrisrohde: Ahha, und was ist Indien und China? In beiden Ländern ist die Stromversorgung ne Katastrophe. Kann natürlich sein, dass die Firmen ihre eigenen Krafwerke bekommen. Scheiß auf die Bevölkerung, die können auch im Dunkeln sitzen.
 
@radar74: Denk mal weng nach...! Jmd der für seine Arbeit 1€ pro Std nimmt hat niemals die Qualifikationen so viele Maschinen zu überwachen, welche die Arbeit von 100 Leuten übernehmen. Und selbst wenn, was macht er wenn was passiert ruft er Leute die sich damit auskennen ---> Doch mehr Mitarbeiter als 1ner :)
 
@muesli: Nach Indien? Vietnam, Nordkorea.. irgendwann auch einmal der arabische Raum..
 
@muesli: Nicht nur die Löhne, auch die Arbeitsbedingungen sind Sklavenähnlich. Ein Paradies für gierige Unternehmer die sich vor ihrer sozialen Verantwortung erfolgreich drücken.
 
@muesli: Gibt ja noch ausreichende Möglichkeiten auf dem afrikanischen Kontinent.
 
@muesli: Kodak zum Beispiel hat seinen Computersupport voll nach Indien ausgelagert. Hast du als Deutscher ein Pc-Problem mußt ein Ticket in Englisch aufmachen oder in Englisch mit dem reden. Bloß schwätzen die ein anderes Englisch (Dialekt) Und da kommt nicht jeder mit. Ich bin da sehr enttäuscht. Aber schön für die viel bezahlte Freizeit. Wegen Verständigungsproblemen und weil die nicht mal kurz eben rum kommen können. Gibt es halt lange Wartezeiten. Bei mir und dann auch beim Kunden. Aber ich bekomme es bezahlt und der kunde ärgert sich. Aber das ist so gewollt. Da alles aus den USA gesteuert wird.
 
Schlimm ist ja das diese Ausbeutung armer Nationen als "wirtschaftlich gute Strategie" bezeichnet wird. Klar mach Indien Fortschritte aber so etwas dermaßen auszunutzen ist unverschämt, hätte ich von Dell nicht erwartet. Da kann man mit "Fortschritt und vorhandener Infrastruktur" vornerum soviel lügen wie man will, im Endeffekt geht es nur um das was hintenrum auf dem Firmenkonto landet.
 
@cyberathlete: vllt ist es aber auch noch zusätzlich ein Feldzug gegen China, den google eingeleitet hat.
 
@cyberathlete: Dell tut nur das was der Kunde will. Technische Geräte so billig zu produzieren und anzubieten wie es geht. Oder würdest du einen 1000 Euro teuren Laptop Made in Germany kaufen wenns den gleichen auch für 599 Euro gibt? Der Kunde sägt sich selber den Ast ab auf dem er sitzt. Er vernichtet quasi seine eigenen Arbeitsplätze. Man könnte auch sagen er läuft lachend in eine Kreissäge.
 
@DennisMoore: hätte man nciht besser sagen können und was PCLinuxOS geschrieben hat wenn VIELE bzw jeder so denken würde dann würden Firmen so was auch nciht abziehen (können).
 
@RandyAndy: Was glaubst du wie viele Firmen hier in Deutschland von heute auf morgen produzieren würden, wenn "Made in Germany" oder auch Made in EU auch bei Billigelektronik Gewicht hätte, also die Leute den Wunsch hätten solche Produkte zu kaufen. Die würden uns hier sowas von die Bude einrennen das wir gar nicht genug Arbeitssuchende hätten um alle Produktionsstätten zu versorgen.
 
@DennisMoore[re:5]: Deutschland hat weder billige noch überhaupt nennenswerte Elektronik oder Know-how dafür. Deutschland ist ziemlich angestaubt was Fortschritt und Technik betrifft.
 
@DennisMoore: Dell (und alle anderen Firmen) könnten aber auch in DE/USA produzieren zu dem selben billigen Preis wie die in China/Indien produzierten Geräte... aber dann müssten ja die Manager auf mindetens eine Reiszwecke im Monat verzichten. Das geht natürlich nicht.
 
@monte: Glaubst du dass daran die Managergehälter schuld sind? Sorry, aber dann hast du keine Ahnung. Selbst wenn die Manager 10 Millionen Euro im Jahr weniger verdienen wirkt sich das kaum auf die Preise aus. Wenn du jedem deiner 30000 Mitarbeiter aber das Gehalt um 100 Euro im Monat kürzt hast du schon 36 Millionen Euro eingespart. Das macht schon eher Eindruck.
 
@DennisMoore: Das macht überhaupt keinen Eindruck. Denn wer soll die Produkte denn kaufen, wenn er kaum seine Miete von seinem Gehalt bezahlen kann oder gar arbeitslos ist?
 
@monte: Was ist das denn für ein Argument? Vor 20 Jahren haben unsere Arbeitslosen auch überlebt...
 
@CherryCoke: Überleben richtig. Luxusartikel kaufen...?
 
@CherryCoke[re:10]: Da kam der Osten als Absatzmarkt hinzu und die Arbeitslosen spielten temporär keine Rolle.
 
@monte: Das stimmt einfach nicht. In Deutschland wirst du niemals so günstig Waren produzieren können wie in Indien/China/Vietnam....
DennisMoore hat vollkommen recht. Den Aufpreis für "Made in Germany" ist eben kaum noch jemand bereit zu zahlen, nicht einmal wir Deutsche. Wieso auch, wenn ich einen fast genauso guten Fernseher von Samsung für 25% weniger erhalte? Diese Einstellung vernichtet den Absatzmarkt für deutsche Qualitätsware.
 
@BastiB: Trotzdem exportiert Deutschland mit etwas mehr als 80 Millionen-Einwohner ähnlich viel an Warenwert wie China mit über eine Miliarde Einwohnern. Pro Kopf kommt kein Land auch nur annähernd an Deutschland ran. Aber Deutschland denkt immer nur an den Export, selbst China ist nicht so vom exportabhängig wie Deutschland.
 
@cyberathlete: Das ist leider nicht nur Dell die sowas machen. Auch sehr viele deutsche Firmen folgen diesem Trend. Das Problem ist meistens das die Qualität auch darunter leidet. Aber viel schlimmer ist es die Not der Bevölkerung da auszunutzen
 
Ich werde mir in Zukunft ganz genau angucken aus welchem Land die Geräte kommen. Es wird schwer, aber es gibt noch genug Betriebe die in Deutschland oder der EU produzieren und die sind vergleichsweise auch nicht viel teuer. Komisch. Am Ende sind es ohnehin die Endverbraucher die über die Produktionsstätte entscheiden. Wem das nicht egal ist, der muss fragen, denn wer nicht fragt bleibt dumm und wer auf gezielte Fragen schwammige Aussagen tätigt sollte ignoriert werden.
 
@PCLinuxOS: In Sachen PCs und Laptops fällt mir aber nicht viel ein was noch zu 100% aus Deutschland kommt. Genauer gesagt: Gar nichts. Gibts hier überhaupt Betriebe die ein beliebiges hochwertiges technisches Gerät für Privatleute herstellen ohne auf Zulieferer aus Dumpinlohnländern zu setzen?
 
@DennisMoore: Nein. Aber man kann das kleinste Übel wählen.
 
@mcbit: Ich wähle lieber das für mich geeignete Produkt, weil was anderes sowieso nichts bringt wenn keiner mitzieht.
 
@DennisMoore: Genau deswegen passiert ja nichts. Und wer nur darauf wartet das andere damit anfangen, hat eh kein ehrliches Interesse daran.
 
@PCLinuxOS: Braucht nur mal eine Firma damit anfangen sowas anzubieten, dann kaufe ich es auch wenn ich es brauche. Aber die trauen sich nicht.
 
@PCLinuxOS: Soweit ich weiss montiert Dell die Rechner die für den europäischen Markt bestimmt sind in Polen. Ausserdem gibt es noch Fujitsu Siemens. Nokia fertigt immerhin in der EU.
 
@PCLinuxOS[o4]: Gott behüte, das klingt ja wie im Ost-Supermarkt "Von hier!". Für eine Kaufentscheidung sollte Qualität eine Rolle spielen und da hat Deutschland im Elektronik-Bereich nichts zu bieten.
 
@franz0501: Nichts MEHR zu bieten. Und was hat das mit OST-Supermarkt zu tun? Was hier gefordert wird, sind volkswirtschaftliche Notwendigkeiten, wenn wir nicht enden wollen, wie Griechenland.
 
@PCLinuxOS: Dass einige deutsche Produkte kaum teurer sind ist gar nicht so komisch. Schau dir die Lohnstückkosten in Deutschland an und du hast eine eindrucksvolle Erklärung. Wenn wir uns anstrengen können wir bald mit China konkurrieren.
Für mich ist es eher unverständlich warum viele Produkte hierzulande so teuer sind. Mit den reinen Produktionskosten hat das jedenfalls nichts zu tun.
 
@SkyScraper: Lohnstückkosten oder lohnkosten?
 
@mcbit: Lohnstückkosten. Darin sind neben Lohnkosten viele Faktoren enthalten. Dieser Wert ist sehr aussagekräftig u. zeigt, mit welcher Kosteneffizienz produziert wird. Deutschland erreicht seine Werte z. Zt. mit Lohndumping, was uns mittlerweile die halbe EU zurecht vorwirft. So ist es natürlich leicht Exportüberschüsse zu erwirtschaften. Wer die Zeche zahlt und wer die Erlöse einstreicht ist (denke ich) jedem klar. Da befinden wir uns auf einer sehr gefährlichen Schußfahrt, die viele nicht überleben werden, wenn wir in den nächsten Jahren keinen radikalen Kurswechsel schaffen.
 
Egal warum sie aus China (teilweise) raus gehen, aber ich finde es gut. Wenn sie sich von China ganz abkapseln würde ich meine nächsten 10 Rechner garantiert bei Dell kaufen, auch wenn ich dafür tiefer in die Tasche greifen müsste. Ich unterstütze alle die aus China abziehen, egal aus welchen Gründen!
 
@Scaver: wie viele rechner willst du dir in deinem Leben kaufen? :D :D
 
@RandyAndy: Also ich habe schon 8 Stück gekauft und bin erst 25..
 
@Rollyxp: krass :D
naja bin 17 und bin bei 3 1ner davon von dell ;)
 
@Scaver: Ist natürlich total toll und untertüzenswert, wenn ein Unternehmen aus China abzieht weil in anderen Ländern die Leute NOCH billiger sind und man sie noch besser ausbeuten kann.
 
@Scaver: schraub mal deinen Rechner auf und schau wieviel davon aus china kommt. Ganz aus China abkapseln wird wohl kaum gehen.
 
@chrisrohde: Genau so ist es nämlich. Alles Augenwischerei. Die Teile werden weiterhin in China gefertigt und in Indien zusammengebaut. Fairer Lohn und andere Arbeitnehmerrechte sind in Indien genauso Fremdwörter wie in China. Der Unterschied ist gleich NULL.
 
Frag doch den Inder
 
Wenn ich Dell wäre, hätte ich gesagt, dass ich das mache, um das chinesische Regime nicht zu unterstützen. Klingt doch viel besser.
 
Ja die böse böse böse Wirtschaft! beutet die armen armen Länder aus.
Aber die guten guten guten Leute hier wollen ja ihre Laptops für 500 € kaufen statt für 900€.
Schließlich kanns ja nicht sein so teueres Zeugs und so, nä !
 
@born2own: naja das Problem ist das die meisten Produkte auch in Deutschland für einen "günstigen" Preis hergestellt werden könnten. Jedoch geht es bei solchen Unternehmen um die Gewinnmaximierung. Bestes Beispiel dafür war seiner Zeit(also vor gut 5 Jahren) die Firma Grohe. Mit etwa 20000 Mitarbeitern schwarze Zahlen geschrieben. Das reichte den Herren aber nicht. Jetzt Produzieren Sie in Thailand. Und Grohe wurde halt nicht wegen Unwirtschaftlichkeit umgesiedelt nach Thailand. Es ging nur um etwas mehr Kohle. So wie bei Dell oder den anderen Monster Firmen.
 
@refilix: Eben, oder schau dir nokia in Bochum an. Das Werk wurde geschlossen obwohl es Gewinne erwirtschaftete. Das Image der Firma hat dadurch in Deutschland gelitten und Deutschland ist nicht nur Produktionsstandort sondern man will hier ja auch Handies verkaufen.
 
@chrisrohde: das coolste an dem Nokia Umsiedelung Projekt finde ich ja das es voll in die hose gegangen ist. Die dachten die bekommen das hin aber von 5000 geplanten stellen sind grademal 3000 besetzt. Das Werk Arbeitet mit 2000 Arbeitern zu wenig, da sie zu wenig Qualifizierte Mitarbeiter finden. Und mit Qualifiziert meine ich Lesen/Schreiben zur Arbeit erscheinen. Die Infastruktur ist schlecht so das zulieferer ihre Termine nicht einhalten können. Und bei denen fällt hin und wieder der Strom aus. Die Behörde dort hat es trotz Zusicherung nicht hinbekommen die Stromversorgung zu Gewährleisten. Applaus. Wenn das nicht ein Armutszeugnis für die Manager von Nokia ist.
 
@refilix: unter anderem in thailand. weitere werke befinden sich in kanada ,portugal.
 
@refilix: Oh sachte. Der Fall Grohe ist ein wenig komplizierter. Die Firma hat schwarze Zahlen geschrieben, richtig. Dann kamen die Heuschrecken, haben alles aus dem Unternehmen gezogen, was ging und sind wieder abgehauen, Ergebnis: Grohe hoch verschuldet und nahe der Pleite. Das Umsiedeln nach Asien war, glaube ich, auch eine Entscheidung der Heuschreckenplage.
 
@mcbit: Die Verschuldung war ein teil des Planes der Heuschreckentaktik. Der Betriebrat hat mit einverständnis der Mitarbeiter Vorschläge zur Standorterhaltung gemacht. Also Länger Arbeit, weniger, Geld, weniger Urlaubstage etc. Jedoch hat der neue Vorstand dieses nie als Option in betracht gezogen da es nunmal der Heuschreckenart um eine Umsiedelung der Firma ging. Und das nenn ich die krasseste Form des Kapitalismuses die es gibt. Bei Dell sind zwar keine Heuschrecken da aber das Prinziep ist gleich.
 
Mir wird gleich schlecht wenn ich lese was so mancher Hobbyökonome hier vom Stapel lässt, Deutschland hat seit Jahren einen Exportüberschuss!

http://de.wikipedia.org/wiki/Export

Wenn ich hier so einen Schrott lesen muss von wegen "wir sägen uns den eigenen Ast ab" bin ich kurz vorm platzen.
 
@unbound.gene: Haben wir nun In- oder Exportüberschuss? Ist nämlich ein kleiner Unterschied.
 
@mcbit: Habe es extra für dich nochmal "in verständlicher" editiert. ;-)
 
@unbound.gene: Den Exportüberschuß erzielt Deutschland aber zum größten Teil im EU-RAUM, dass sollte genauso erwähnt werden wie der Umstand, dass es hierbei um ganz wenige Produkte / Branchen geht. Hinsichtlich Consumer elektronics hat sich Deutschland hingegen fast völlig vom Weltmarkt verabschiedet, was ich überhaupt nicht gut finde.
 
@SkyScraper: Richtig. Und wen eine deutsche Firma in China etwas herstellen läßt, und es nach Russland exportiert. Hat dann Deutschland exportiert?
 
@mcbit: So isses, soviel zum Thema Exportweltmeister^^
 
Wenn man immer weiter im Osten Produzieren lässt, ist man irgendwann wieder im Westen^^
 
@OttONormalUser: Klingt aufm ersten Blick wie ein dämlicher Witz.. aber nurn aufm ersten Blick.
 
Also wenn ich hier einige Kommentare höre, wird mir ganz anders...
Es kann einfach nicht sein, dass uns die Schuld gegeben wird, dass in China und Co. billig produziert wird, nur weil wir günstig wollen! Hallo?? Es müssen hier in Deutschland gescheite Lohnverteilungen geben, dann kann man auch wieder "1000€" für ein Laptop ausgeben. Denkt doch mal nach.
Es ist zum davon laufen.
Es gibt Leute, die verdienen grade mal ganze 6€ die Stunde und können sich nunmal kein Auto im Wert von über 30.000€ oder LCD-TV in Wert von über 1000€ leisten. So einfach ist das. Von wegen Geiz ist geil...
Es sind die Manager und die Politiker, die die Arbeitnehmer bis aufs letzte Hemd ausnehmen und die Rechte mit Füssen getreten werden...
Mehr ist hier nicht hinzuzufügen... LG
 
@oOTrAnCe4LiFeOo: Warum gibt es denn in Deutschland Firmen die 6 Euro die Stunde zahlen? Weil sie die Dienstleistung billig anbieten müssen, denn ansonsten will sie keiner haben. Das Problem ist nicht die Lohnverteilung, es sind die Lohnnebenkosten. Es kann nicht sein, dass ich 6 Stunden arbeiten muss um mir 1 Stunde die Arbeit eines Handwerkers leisten zu können. Und das obwohl die jeweiligen Arbeiten gleich hoch zu bewerten wären.
 
@DennisMoore: Ja da hast Du recht! Du hast es halt etwas besser formuliert. Hier läuft gewaltig viel schief in Deutschland. Manager, die ne Bank in den miesen getrieben haben, bekommen noch als Dank, ne fette Prämie usw... Aber viele beschweren sich, weil das Volk billg will... Aber warum? Du sagst es doch selber in deinem Post: "Es kann nicht sein, dass ich 6 Stunden arbeiten muss um mir 1 Stunde die Arbeit eines Handwerkers leisten zu können." Das Geld ist einfach zu knapp bei vielen Bürgern...
 
"Der Wert der Produktionsstätten soll dem Vernehmen nach bei rund 25 Milliarden Dollar liegen"
Auf diese gigantische Zahl geht keiner ein. Also wie die wohl zustande kommt? Eine Verlagerung würde ja wohl nie 25 Milliarden Dollar einsparen.
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