China verfasst Regeln für Google-Berichterstattung

Wirtschaft & Firmen Die chinesische Regierung hat die lokalen Medien aufgefordert, sich bei der Berichterstattung über Google an einige Regeln zu halten. Damit will man erreichen, dass die Umleitung der Suche nach Hongkong bei den Menschen nicht positiv ankommt. mehr...

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Als hielte sich Google daran... ;)
 
@Layor: Indirekt unterstützen wir das aber. Wir kaufen immernoch gerne in China unsere Waren ein. So lange sich das nicht ändert, wird sich die chinesische Regierung auch nicht ändern.
 
@exqZ: Wenn China boykottiert wird und keine Produkte mehr abgenommen werden, dann geht es dem Volk noch viel schlechter als jetzt. China würde in Armut versinken.
 
@eolomea: Trotzdem müsste ihnen mal eine Lehre erteilt werden. Ohne uns, damit meine ich eigentlich so ziemlich die ganze Welt, wären die nichts weiter außer ein paar Reisbauern, nix mit dicker Wirtschaft und so... Und ganz ehrlich, sow ie es da läuft, da wäre es vielleicht besser, wenns ein Land der Armut wäre. Dann würden die sich auch mal andere Gedanken machen dahinten, so verarschen sie die Welt und keiner kann was machen, nicht wirklich zumindest...
 
@Narf!: Inzwischen hat sich das Blatt aber leider gewendet. Ohne China geht die gesamte westliche Welt wirtschaftlich den Bach runter, so traurig das ist. Aber daran hätten die Konsumenten mal denken sollen, als sie in den 70ern angefangen haben, billige T-Shirts aus China zu kaufen und mit weiterer billiger Konsumerware weiterzumachen. Und mal im Ernst, die zustände in China gabs schon, als das erste westliche unternethmen seine Produktion dahin verlagert hat. Einsicht kommt leider immer etwas spät. Und meine persönliche Meinung: Warnhinweise auf jedes in China hergestellte Produkt: "Der EU-Wirtschaftsminister warnt: Mit dem Kauf dieses produktes unterstützen Sie die Diktatur des chinesischen Regimes". Wenn der Konsument dann immernoch billig billig kauft, dann hat umgehend die heuchelei im Westen aufzuhören, denn dann ist so ziemlich jedem die Situation in China egal.
 
@Narf!: Zeigt nicht nur auf China. Die Regierung geht mit übermäßiger Strenge vor. Sie möchte ihr Land aber voranbringen. Diesen Ehrgeiz besitzt die chinesische Regierung, die auch recht flexibel sein kann . - Nun zur Erteilung einer Lehre. Wer erteilt Regierungen in Europa eine Lehre, die korrupt sind, sich auf Kosten ihres Volkes bereichern und ihr Land gewissenlos dem Untergang preisgeben und dabei ganz Europa in Mitleidenschaft ziehen. Ich frage mich langsam was auf Dauer schlimmer ist. Eine strenge Regierung die gegen Korruption vorgeht und ihr Land voranbringen will. Oder eine Regierung die korrupt und raffgierig ist und ihr Volk in Armut versinken läßt (Griechenland usw.). Mal von der Seite betrachtet: Welches Land wird die bessere Überlebenschance haben?
 
@eolomea: Recht hast du! Der Verrückte in Nordkorea ist auch nicht der der Hungert sondern sein Volk.
 
@eolomea: Ein Weltweiter Boykott würde nur funktionieren, wenn es wirtschaftliche Sanktionen gäbe, aber wir sind doch schon vollkommen von den Chinesen abhängig. Man schaue sich doch nur mal an, welche Technischen Produkte aus China stammen und das sind nicht gerade wenige. Würde man nicht mehr in China produzieren, dann würden die Produkte um das 10 fache teurer, wenn nicht sogar mehr.
 
@heiliges_blechle: Ich würde gerne einen höheren Preis zahlen, wenn ich weiß, dass das Produkt dann aus D oder zumindest aus Europa kommt. Binnenmarktstärkung nennt man das. Und soviel teuerer wäre das gar nicht, auf keionen fall um den Faktor 10. DAs ist ein Schreckensgespenst, was die Industrie hier immer anschiebt. Aber ob ich nun statt 1000 Euro eben 1500 Euro für einen Flat-TV bezahle, ist mir wurscht, wenn ich ich weiß, dass mein Nachbar seinen Job bei Samsung hätte behalten können. Außerdem kauft man so ein Teil nicht jedes Jahr. Und was ein angenehmer Nebeneffekt wäre, die Wegwerfgesellschaft würde eingeschränkt, Resourcen des Planeten würden gespart. Der Raubbau der irdischen Resourcen zugunsten billiger Wegwerfware wird uns nochmals teuer zu stehen kommen - weltweit.
 
@eolomea: Bitte nicht vergessen!!! Wir lassen ja unseren Krempel da unten herstellen. Die Chinesen können nix dafür. Da sind eher unsere Politik und Arbeitgeber schuld. Die bekommen ja den Hals nicht voll, sie gehen über Leichen für $$$. Da ist Berlin oder die Brüssel gefragt. Die Chinesen scheren sich ein Dreck über den rest der Welt, nur ganz nebenbei. Unter deren Regierung würde ich nie leben wollen.
 
@exqZ: Dann erklär mir mal, wie ich einen Fernseher, RAM, Drucker, Strohhut, etc.etc. kaufen kann, ohne dass aus China kommt. Man beachte, dass ein Fernseher made in germany durchaus jede Menge Komponenten aus China beinhaltet, die dann nur in Deutschland die letzten Schrauben bekommen haben. So einfach ist der Boykott einfach nicht.
 
@bowflow: Der Boykott müsste auf politischer Ebene funktionieren. Förderung von "Heimkehrern" der Wirtschaft, damit eben ein Innenleben eines Fernsehers wieder aus D oder Europa kommt. Meinetwegen auch Zoll auf jedes Teil, was aus China nach Europa kommt. Erst wenn es den Unternehmen finanziell wehtut, beginnt das Umdenken.
 
@mcbit: der meinung bin ich auch. die politiker müssen die weichen stellen, dann können wir bürger auch was mitbewirken. so sind wir machtlos. aber wer regiert eigentlich heute wirklich? politik ist doch auch nur ein spielball der industrie.
 
@Layor: es geht nicht um Google, sondern um Leute die über Google was schreiben wollen (Blogger, Nachrichtenportale, Pressestellen , Foren...). Google selbst kann das egal sein aber die Leute die berichten wollen müssen sich an diese Regeln halten.
 
@Layor: wow das wird echt immer krasser! unverschämtheit! -.-'
 
Das Reich der Mitte schlägt wieder zu.... Mir tun die Menschen da in China wirklich leid. Sie werden so arg in ihrer "Meinungsfreiheit" zensiert. Ich finde auch den Schritt seitens Google gut . Zudem auch das Mitziehen anderer Firmen die sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen und es auch nicht brauchen. Aber davon werden die Einwohner in China wohl nicht so sonderlich viel mitbekommen. Zudem nun ja auch noch die Presseleute Innerlands wieder an der kurzen Leine gehalten werden. Naja so viel ich auch die Kultur mag die sie dort leben, aber das Recht der Freiheit so stark zu beschneiden ist nicht akzeptabel...
 
@EgonClaxton: Die Freiheit im heutigen China wird teilweise nicht richtig dargestellt. Es kommt oft zu Übertreibungen. Ich vergleiche das mal mit der ehemaligen DDR, was ich von meinen Eltern erfahren habe. Wer Westverwandtschaft hatte, der wurde schief angesehen. Besuche in den Westen waren kaum möglich. Kamen Besucher aus dem Westen, dann wurde alles von der Stasi verfolgt. Wer mal ein Pornoheft aus dem Westen in der Hand hatte, der wurde schon als halber Staatsverräter hingestellt. Usw. - Wie sieht es im heutigen China aus? Der Regierung ist es völlig egal, wenn sich ein Chinese mit Personen unterhält, die aus dem westlichen Ausland kommen. Der Kontakt ist dort selbstverständlich. Pornohefte kann man an jeder Ecke kaufen, ohne dass man festgenommen wird. Wer im westlichen Ausland Urlaub machen möchte, der kann das tun. Selbst vorsichtige Kritik am Staat hat keine nennswerten Folgen. In der DDR wurde man auf der Stelle für immer weggesperrt, wenn man nur ein Wort gegen den Staat sagte. Es ist so, dass der chinesischen Regierung teilweise Dinge nachgesagt werden, die es gar nicht gibt.
 
@eolomea: Sry, aber was Du da erzählst über die DDR ist ÜBERTRIEBEN! Ich kenne es aus eigener Erfahrung (da alt genug!). Pornohefte waren in der DDR wie auch im Westen verpönt, nur das die DDR alles schädliche vom Volk abhalten wollte (zum einen zum Schutz des Volkes und zum anderen natürlich auch der eigenen Regierung!) und es daher strenger sah! Kritik am Staat interessiert in China keinen, interessierte in der DDR auch nur wenige. Aber Kritik an der Regierung, da fuhren die DDR und auch China eine 0-Toleranz Politik. Sowas wird rigoros im Keim erstickt, Notfalls mit der Todesstrafe für unbelehrbare Leute.
Und wenn Du die DDR als Beispiel nehmen willst, dann lass dir gesagt sein, dass die DDR das BESTE Beispiel dafür ist, wie das Volk geschlossen und OHNE jede Gewalt die Regierung zur Aufgabe zwingen können.
Du erzählst hier über die DDR Sachen, die nicht mal im Ansatz stimmen! Du hättest in Geschichte mal besser aufpassen sollen oder mal Leute fragen, die es wirklich wussten. Alles was dir deine Eltern dir erzählt haben ist NACKTE PROPAGANDA!

Und zum Thema China: Ich würde auf Technik, Fortschritt, Bildung, Lebensstandart etc. verzichten, also gut und gerne wieder wie vor 50 Jahren leben, wenn dafür die EU ALLE! (ohne jede Ausnahme) Kontakte zu China abbrechen würde! Einreise Verbot für ALLE aus China. Verbot der Einreise für alle EU Bürger nach China und absoluter Verbot des Handels mit China und das Vergehen nicht mit Strafen unter 10 Jahren Haft ohne die Möglichkeit auf Bewährung oder Vorzeitige Entlassung belegen oder gar als Vaterlandverrat ahnden! Dann muss nur noch die USA mit machen und China sieht nach einiger Zeit ziemlich alt aus. Denn auch wenn der Import für China nicht sehr wichtig ist, aber der Export, davon lebt das ganze Land!
Ich wäre mit ALLEM einverstanden, was China endgültig in die Schranken weißt und zum Handeln zwingt, bzw. besser noch das Volk. Denn EU/USA Sperre und die Leute in China werden massenhaft Arbeitslos und dann ist das Volk auch nicht mehr aufzuhalten!
 
@Scaver: "Und zum Thema China": Dein "Maßnahmekatalog" ist erschreckend. Das ist die blanke Diktator. Wenn du so vorgehen würdest, dann dürftest du die chinesische Regierung nicht kritisieren.
 
@eolomea: Sorry, aber was Du über die DDR erzählt bekommen hast, ist Schwachsinn. mal abgesehen vom Urlaub machen in westlichen Ländern, ist der rest Deiner Ausführung mächtig übertrieben. Du solltest also nichts vergleichen, was Du nicht kennst.
 
@mcbit: Es stimmt, dass bei Westbesuch die Stasi hinterher war. Zeitweise war sogar das Westfernsehen verboten. Es wurden durch FDJ-Aktionen die Antennen auf den Dächern abgesägt. Es gab auch keine Glaubensfreiheit. Wer in die Kirche ging, der hatte wenig Chancen im beruflichen Leben. Viele durften nicht auf die EOS gehen und auch nicht studieren. Dann gab es die vormilitärische Ausbildung. Die Kinder wurden gedrillt. Jeder mußte mitmachen! Kampfgruppen existierten ebenfalls. Es soll auch die Pflicht-Jugendweihe gegeben haben. Wer nicht daran teilnahm und sich konfirmieren ließ, der war abgeschrieben. Der Staat wollte das Leben der Menschen völlig kontrollieren. Das haben meine Eltern nicht erfunden!
 
@eolomea: Mit Verlaub: Du schreibst Unsinn. Es gab _regional_ immer einige 150%ige Parteigenossen und sonstige Anhänger und sicher wurden in Einzelfällen, vor allem in den 60ern oder 70er Jahren noch, auch mal Antennen abgesägt. Aber das war nicht DDR-typisch und auch nicht flächendeckend. Speziell in Sachsen (ARD - Außer Raum Dresden) und Teilen Thüringens mag sowas passiert sein. Ebenso ist es mit Kirche und Studium: in mancher Ecke war das karriere-hindernd, in anderen Gegenden wars egal. Das gleiche gilt für Jugendweihe und Konfirmation. Und Westfernsehen war m.W. nie verboten, nur hier und da verpönt durch die regionalen Bonzen. Wenn Du mal wieder über die DDR schreiben willst, dann lerne einfach zu differenzieren. Es gab vieles und manches ist passiert, aber so gut wie nichts davon traf generell und überall zu. Sei einfach vorsichtig, regionale Überspitzungen von einigen Deppen, die selbst den Kommunismus noch links überholt hätten, als Maßstab zu betrachten oder gar als gelebten Alltag. Da lief vieles verkehrt, aber das von Dir Geschilderte war keinesfalls die Regel. MfG Drachen
 
@Drachen: Was ich geschrieben habe ist kein Unsinn, das sind Tatsachen. Prima, dass du das so einfach vom Tisch wischst. Vormilitärische Ausbildung und Jugendweihe waren flächendeckend. Wer nicht daran teilnahm, der bekam Probleme. Durch meine Eltern kenne ich eine Frau über 40 aus unserer Stadt, die nicht an der Jugendweihe teilnahm, weil sie den christlichen Glauben hat. Sie durfte weder die EOS besuchen noch ein Studium durchführen, obwohl sie einen Leistungsdurchschnitt von 1,2 hatte. Das Zeugnis zeigte sie mir. Ihr Bruder wollte in Freiheit leben und die DDR verlassen. Als sein Ausreiseantrag keinen Erfolg hatte, begab er sich in Richtung Grenze. In Grenznähe wurde er festgenommen und im Jugendwerkhof Torgau eingesperrt. Als er nach der Wende befreit wurde, war er mit den Nerven am Ende.
 
@eolomea: Du überspitzt das Ganze. Wo war Westfernsehen verboten? Wo wurden die Antennen abgesägt (mit denen übrigens auch Ost-TV empfangen wurde)? Die STASI war immer und überall, das stimmt, auch bei Westbesuch. Was die Glaubensfreiheit angeht, die Kirche hatte lediglich nichts zu sagen. Wer ganz normal lediglich Kirchengänger wear, konnte sogar studieren, frag mal Frau Merkel. Hardcore-Gläubiger, die dann meistens auch Oppositionelle waren, hattenm es dagegen schon schwerer, das stimmt. Aber einfach nur gläubig sein, war kein Hinderniss. Hatte 2 in der Klasse, die Kirchengänger waren, und trotzdem EOS und Studium bekamen. Also pauschalisiere das bitte nicht. Was wurde an Kindern gedrillt? Wer musste mitmachen? Was musste man mitmachen? ich war weder Pionier, noch FDJler, habe das Wehrlager nicht mitgemacht und habe in der Schule offen Westkleidung getragen. ich lebe noch. Was Deine Eltern da nicht erfunden haben, ist die eine Sache. Das es offenbar überspitzt dargeboten wurde, eine andere. Welche schlechte Erfahrungen haben sie denn gemacht? Erzähl mal. BTW, bei uns wurde West-TV sogar ins "Kabelnetz" eingespeist (das gabs in Neubaugebieten). Und als SAT1 kam, war auch das empfangbar. Meine damalige Nachberin hat sich mal beschwert, weil ZDF schlecht reinkam, das wurde behoben und sie nicht verhaftet. Jugendweihe war keine Pflicht. Was Du schreibst, war durch übereifrige Genossen regional möglich, aber nicht überall und ständig. Und Grenzgänger wurden verhaftet, richtig. Wenn er aber in den Werkhof gekommen ist, muss er noch ganz andere Sachen gemacht haben. Sorry, aber was Du erzählst ist überspitzt, und kommt eigentlich meist von Leuten, die sich wichtig machen wollen. Und setze nicht alles als unwiderlegbare Fakten hin.
 
@mcbit: Ich habe gelesen, dass Genossen ihre eigenen Genossen ermorden ließen, wenn sie nicht linientreu waren. Da gab es das Politbüromitglied Werner Lamberz. Der war vernünftig und Realpolitiker. Er wollte, dass die DDR mit den westlichen Ländern Kontakt aufnimmt und Handel treibt. Er setzte sich auch für die Reisefreiheit ein. Das paßte dem Politbüro nicht. Werner Lamberz wurde heimtückisch abgeschossen, als er mit einem Hubschrauber in einer Afrikamission unterwegs war. Das Politbüro bezahlte Auftragskiller. - Da gab es auch einen DDR-Finanzminister Siegfried Böhm. Er wollte Realpolitik ohne Beschönigung. Damit stand er auf der Abschußliste des Politbüros. Auftragskiller drangen in sein Haus ein und erschossen ihn und seine unschuldige Frau. In der Zeitung stand, dass ein Familiendrama stattgefunden hat. So waren die Kommunisten. Ich lese sehr viel über die DDR-Geschichte. - Noch etwas. In der DDR wurde jegliche Meinungsfreiheit unterbunden. Alle Berichterstattungen mußten sich genau an die Vorgaben der Partei halten. In Zeitungen usw. durfte nur das stehen, was die Partei erlaubte. Jegliche Kritik an Partei und Regierung war untersagt. Es wurde überall gelogen, wenn es darum ging, unangenehme Wahrheiten nicht ans Licht kommen zu lassen. Es soll sozialistische Brigaden gegeben haben, die Brigadetagebücher führten. Immer stand darin, dass alles in Ordnung ist. Alle Meldungen die nach oben gingen waren positiv. Ging mal eine Kritik nach oben, dann wurde die kritische Meldung zurückgeschickt und mußte auf positiv umgeschrieben werden. Die Parteiführung ließ sich auf keine Diskussion ein. Sie vertrat diktatorisch die Auffassung, dass Partei und Regierung immer recht haben. Es soll sogar folgendes Lied geben: "Die Partei, die Partei, die hat immer recht!"
Ich bin froh, dass ich die DDR-Zeit aufgrund meines Alters nicht bewußt erlebt habe.
 
Sorry, aber solche Vorgaben gibt es in D als "Richtlinien" auch. Hab mal bei den Öffentlich Rechtlichen gearbeitet, und zwar nicht als pförtner.
 
@mcbit: Ich weiss gar nicht was du hast, Pförtner ist doch ein klasse Job :)
 
@DrJaegermeister: Das zweifel ich nicht an. Ich wollte bloss den Typen den Wind aus den Segeln nehmen, die damit gekommen wären. Ich war direkt im redaktionärem teil und am Sendebetrieb beteiligt. Daher weiß ich, dass auch in D nicht gesendet werden darf, was man so will. Es gibt sogar Richtlinien, welche Begrifflichkeiten zu verwenden sind. Oder was meint ihr, warum aus dem "Ausländer" der "Bürger mit migrationshintergrund" geworden ist, und das durchweg durch alle Medien? Interessant sind auch Talkshows im Radio, wo es durchaus die regel ist, vom Mainstream abweichende Meinungen oder gar meinungen, die den Richtlinien widersprechen, abzuwürgen, bis hin zu "aus der leitung kicken". Das gilt nicht nur für strafrechtlich relevantes Zeug (denn da ist es absolut richtig).
 
@mcbit: die bezeichnung bürger mit migrationshintergrund ist doch politisch korrekt. ausländer klingt einfach nur abstoßend... bei dem rest gebe ich dir recht. was gibt es denn noch so für beispiele??? mein geschichtslehrer arbeitete auch bei den öffentlich rechtlichen bis vor einem jahr und er hat so etwas noch nie erwähnt, obwohl wir im geschichtsunterricht das thema zensur im ns-reich hatten.... merkwürdig.. (12. klasse)
 
@s3m1h-44: DAs hat mit Zensur nicht in dem Sinne was zu tun, sondern mit der Art und Weise WIE Nachrichten vermittelt werden. Die Wortwahl ist da ganz entschjeidend. Darum gehts, ähnlich den oben erwähnten Regeln Chinas zur Google-Berichterstattung. Mit der richtigen Wortwahl ist es möglich, Emotionen zu lenken, teilweise den Sinn zu verdrehen, obwohl das Richtige gesagt wurde. Dein Lehrer wird sich hütenm, beim Thema Zensur im NS-Reich vergleiche mit den Medien der BRD zu ziehen, das könnte ihm nämlich den Job kosten, zumalö ich hier nciht von zensur rede, sondern von Richtlinien zur Berichterstattung.
 
@mcbit: Die Richtlinien in D haben mit denen in China nichts zu tun. In D müssen die Medien neutral bzw. unterstützend berichten. Alle anderen Personen (Blogger etc.) dürfen frei berichten. In China nicht. Dort gelten die Richtlinien für alle! Und wie sieht es aus wenn man sich in D nicht dran hält? Geldstrafe und ggf. Job verloren. In China Haftstrafe + Folter + Hinrichtung (je nach Anzahl, Härte und Verursachter "Schaden" durch den Bericht).
Und auch wenn im Text "Richtlinien" stand, so ist es in China eine glatte Zensur, denn 100% ist vorgegeben was berichtet werden darf und was nicht. "Google ist der Böse, China ist gut" mehr dürfen die nicht sagen. Die dürfen nicht erwähnen wieso Google das gemacht hat, ja sie dürfen darüber nicht mal recherchieren, egal ob sie darüber nachher berichten oder nicht! Kommt das raus: Strafe wie s.o.
 
@Scaver: Sorry, aber die Medien in D berichten nicht "neutral". Ist Dir das noch nie aufgefallen? Und alles, was Du und viele andere über China wissen, kennst Du lediglich aus den Medien. Das ist kein verpassen der Weißen Weste an China, aber wir wissen doch alle, dass im Westen immer etwas übertrieben wird, wenn es um semikommunistische Länder geht. Fakt ist doch aber, wir zeigen hier mit dem Finger auf China, aber machen alle mit.
 
Muss sich Winfuture auch an die Regeln halten?
 
@DrJaegermeister: Ja
 
@mcbit: Müssen sie nicht.
 
@Freezer: Doch
 
@mcbit: So lange ich niemenden beleidige oder verunglimpfe kann ich veröffentlichen, was ich möchte. Das ist im Grundgesetz verbrieft und darüber kann sich auch die Regierung nicht hinwegsetzen. Wenn die Regierung wirklich zensieren würde könnten Sender wie RTL und Co gleich dicht machen, denn die leben von Halbwahrheiten.
 
@mcbit: Dann begründe das ganze mal bitteschön.
 
@overload125: Wer redet von zensur? Es ist die Rede von regeln und Richtlinien. Und ein "Dichtmachen" von RTL und Co wäre eigentlich kein Verlust. Sollte das ein PRO-zensur sein;-) ?
 
@Freezer: Oki, hab mich wohl überschlagen. Wenns um die regel aus China geht, die ist natürlich von WF oder wem auch immer in D nicht zu befolgen.
 
@mcbit: Die "Richtlinien" aus China interessieren hier niemanden! Und in D gibt es max. für Radio und TV Sender und ggf. Zeitungsverläge irgend welche Richtlinien. Für Internetseiten und Privatpersonen (Blogger etc.) gibt es so was nicht! Wir können was und wie wir wollen berichten, solange wir uns an gegeben Gesetze halte und da rede ich nicht von Zensur ähnlichen Gesetzen (die gibt es in D nicht), sondern so was gegen Beleidigung, übler Nachrede, falscher Verdächtigung usw.
 
@overload125: ja dann schau dir mal die berichterstattungen der öffentlich rechtlichen zum thema killerspiele an und sag nochmal das die regierung nicht zensiert, beiträge darüber werden so umgestellt das sie immer schlecht für die gamer aussehen, aber eigentlich ist dies hier ja nicht das thema.
die zensur der chinesen ist schlimm, aber so wie ich vorhin gelesen hab, das man sie mit sanktionen in die schranken weisen sollte, da lach ich doch nur drüber,! wir sind so abhängig von china was den import deren waren angeht, das dann wir eher ein problem hätten,.

letzendlich geht der ganze boykot von china gegen google ja ursprünglich um die studentenaufstände und deren blutige niederschlagung, aber hey wir haben das www, und die chinesen auch also kann sich jeder user dort auch über andere quellen als google darüber oder andere themen ,die der regierung nicht passen ,informieren.
 
@DrJaegermeister: Fragt sich nur ob an die Deutschen oder die Chinesischen oder warum wird hier manchmal zensiert? ;)
 
So, jetzt möchte ich doch gerne mal z. B. DennisMoores Meinung hören, der ja immer so gerne die chinesische "Gesetzgebung" als zumindest irgendwie legitim verteidigt. Wenn ich mir das da oben so durchlese (Google hin oder her), läuft mir ein eiskalter Schauer über den Rücken. In einem Land mit solch perverser Form staatlicher Kontrolle will ich nicht tot über den Zaun hängen.
 
@DON666: irgendwie... ich will nirgendwo tot überm zaun hängen oO
 
@DON666: Das ist in China aber nichts neues. In der DDR war es ähnlich, nur das dort Zeitung und Rundfunk/Fernsehn in staatlicher Hand war (wie in China auch) und es das Internet noch nicht gab.
 
@DON666: Gerne. Die Gesetzgebung in China bleibt weiter legitim und ist zu beachten. Da ändern auch solche aus westlicher Sicht ärgerlichen News nichts. Eine Schwelle, wo man international intervenieren müßte (so wie z.B. in der Tibet-Sache) ist nicht in Sicht. Zufrieden? Ich denke jedes Volk hat die Regierung die es verdient und will. Wirst mir wohl zustimmen, dass im Falle eines Falles, ein Volksaufstand in China auch diese diktatorische Regierung nicht überleben würde.
 
Ich finde man sollte hier in Deutschland einen Monat lang alles zensieren und verfolgen, damit die Leute mal merken was Zensur, unterdrückung, verskalvung, etc, wirklich bedeuten. Einige haben aus der Geschichte auch nichts gelernt. Was China da betreibt ist finsterstes Mittelalter, genauso wie alle anderen Staaten die oppositionelle verfolgen, und umbringen. Davon gibt es ja leider genug auf diesen Planeten.... Noch.
 
@Sesamstrassentier: Richtig, und eines dieser Länder ist unser "bester" Freund.
 
@Sesamstrassentier: Wir haben in den letzten Jahren deutliche Schritte in diese Richtung gemacht, auch wenn ein spürbarer Widerstand da ist. China kann sich sowas erlauben, da sie wirtschaftlich unverzichtbar sind auf globaler Ebene. Sowas nenne ich Machtmissbrauch der ganz fiesen Art..
 
@pr3ng3l: Erstaunlicherweise ist auch auf politischer Ebene ziemlich Funkstille auf diesem Gebiet.
 
@Sesamstrassentier: Und ich finde du solltest die Dinge mal etwas differenzierter betrachten. Aber beide Hoffnungen bleiben wohl unerfüllt.
 
@DennisMoore: Da wird sich wohl in diesem Leben bei ihm nichts mehr ändern, es sei denn, er wird von positiv denkenden Menschen einfach mitgezogen.
 
@Sesamstrassentier: die usa sind da auch nicht besser.
 
Getroffene Hunde bellen...
 
Anmerkung zu Sache hier: Wenn es ans Eingemachte geht, greift selbst Winfuture hier zur Zensur.Es wurden hier mehrere Berichte gelöscht, geschönt, wir wissen selbst dass das Leben kein Ponyhof ist...Traurig Winfuture
 
@null.dschecker: Das ist leider Alltag bei Redaktionen geworden. Winfuture ist da keine Ausnahme, aber ein Extrem.
 
Das ist mal Mobbing moderner Art muss ich sagen ! Eine Regierung die einen Großkonzern runtermachen und anderen vorschreibt das Unternehmen zu diskriminieren
 
soviel zum freien journalismus. kopieren von regierungsseiten und einfügen in die eigenen medien. schneller kann man keinen bericht zusammen stöpseln, wenn man nichts eigenes schreiben darf.
 
Deutsche Massenmedien sind auch kontrolliert und berichten oftmals auch nur konservativ vorgegebene Meinungen und Ansichten. Wo so etwas endet wenn man nur konservativen Mist bekommt sieht man derzeit an Schwarz Gelb.. Man braucht nur jeden Tag in die Bundestagsdebatten schauen , Schwarz Gelb lügt und betrügt dort völlig schamlos , bis in den Nachrichten schaffts das aber nicht ?
 
@~LN~: Die anderen sind auch nicht besser.
 
LOL is ja bald noch schlimmer als bei uns damals! oder zumindest genauso. Und das in der heutigen Zeit, eine Schande!
 
hehe, da waren die nazis 1938-1945 noch ganze liebe leute...genenüber chinesen! mei man muss endlich denen mal die rote karte geben...einreiseverbot fur chinesische bürger (insbesondere politiker/botschafter), desweiten jegleiche waren di in chna hergestellt werden, dürfen nicht mehr verkauft werden. das schaft erstens arbeitsplätze und 2. gibt das denen die rote karte. erst wenn die oberen es in ihrem geldbeutel merken das keiner wegen ihre unsozialen inhumanen handlungen keiner im grunde was mit ihnen zutun haben will, werden sie reagieren....anders geht es nicht.
 
Die Chinesen würden den Kopf schütteln über den Textmüll über ihr Land, von typische Konsumenten deutscher Volksverdummungs-Medien.
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