Google: Dt. Rechtssprechung "vollkommen bekloppt"

Recht, Politik & EU Der Suchmaschinenbetreiber Google hat festgestellt, dass deutsche Richter zunehmend in die internationale Produktgestaltung eingreifen. Der deutsche Google-Justiziar Arnd Haller wirft den Gerichten vor, das Internet weltweit regulieren zu wollen. mehr...

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"sagte er, dass die Amerikaner die Deutschen inzwischen "für vollkommen bekloppt" halten," ... macht nichts, das beruht auf Gegenseitigkeit :)
 
@raketenhund: +1 Sowas kommt von einem US Unternehmen wo man jeden wegen jedes Mists verklagen kann und dafür Milliarden kassiert. Irgendwie scheint Google auf den Geschmack gekommen zu sein alle Regierungen anzugreifen.
 
@Arhey: Nur die eigene (amerikanische) nicht. Da kriecht man tief hinten rein, um Rückendeckung und eine Freifahrtschein für das Verhalten zu bekommen.
 
@satyris: Ich glaub da würde man eher von hinten erschossen werden .
 
@Arhey: wieso sind Softwarepatente bekloppt? oder anders gefragt: hast du chinesische Wurzeln?
 
@elbosso: Softwarepatente sind bekloppt, weil es sich nur um logische Abläufe handelt. Viele Personen können unabhängig von einander zum selben Ergebnis kommen. Da kann ich mir gleich die patentieren lassen, dass ich mir nach dem Kacken den Hintern abwische. Softwarepatente sind eine Entwicklungsbremse und gehören verboten. Quellcode sollte selbstverständlich nicht gestohlen werden, aber alles andere ist legitim.
 
@Arhey: Ich dachte, die Amis regulieren den Rest der Welt als ihre Kolonien mit US-Vorstellungen von Copyright-Fristen, Patentdruckmitteln etc?
 
@Arhey: Jaja, in einem Artikel Google befürworten wegen China und so, und im nächsten Google dann shice finden weil, "oh die beleidigen uns" ... haha ... oh und /sign raketenhund
 
@raketenhund: richtig, in america kann man doch wegen kleineren nichtigkeiten verklagtwerden (katze stirbt in mikrowelle, weil kein warnhinweis drauf war o_O).. OMG!
 
@chill0r: Urban legend!
 
@raketenhund: Jo, war auch mein erster Gedanke!
 
@raketenhund: Danke... besser hätte man es nicht sagen können.
 
@raketenhund: Das zeigt nur wie "bekloppt" der ist. Und das ist ein "Justiziar"?
Als Jurist sollte man wissen, dass das Persönlichkeitsrecht ein Grundrecht und Menschenrecht ist und das (man mag es kaum glauben) auch in den USA gilt.
Außerdem sollte der Herr eigentlich auch die vielen Verträge kennen, die gerade auch eine bessere rechtliche Verfolgung ermöglichen sollen. Und sowas arbeitet bei einer der größten Softwarebuden. Kann man nur den Kopf schütteln.
Und dass es in Österreich vielleicht etwas lascher ist, liegt allenfalls daran, dass die Österreicher das nicht als Grundrecht haben, sondern über die EMRK herleiten. Da ist es in Deutschland halt besser. Ist längst überfällig, dass man seine Rechte auch international geltend machen kann.
 
@smartin79: Es geht nicht um das Persönlichkeitsrecht oder Menschenrecht, es geht hierbei darum, daß in einem anderen Land andere Gerichtsbarkeiten gelten. Demnach kann ein deutsches Gericht eigentlich kein Urteil über eine Tatsache in einem anderen Land urteilen und die Vollstreckung verlangen. Der Mandant müsste korrekterweise in den Vereinigten Staaten sein Recht einklagen. Es sollte nicht möglich sein, ein nationales Urteil zu erlangen und dies international durchsetzen zu wollen. Das ist der Knackpunkt! Und da hat der Googlejurist einfach recht.
 
@bgmnt: und das "Save Habour" Abkommen mit den USA zum Schutz von Benutzerdaten? Alles nicht dasPapier wert auf dem es unterzeicnet wurde?
 
@bgmnt: Mag man sehen wie man will. Es geht aber sehr wohl um Persönlichkeitsrecht. Wenn es nicht um eine Persönlichkeitsverletzung ginge, wäre das Vorgehen gar nicht möglich. Der BGH hat seine Rspr geändert und legt den §32 ZPO weiter aus. Danach richtet sich die örtl. Zuständigkeit bei unerlaubten Handlungen nach dem Handlungs-und den Erfolgsort. Das war gerade bei Internetsachen immer das Problem, dass wenn Rechtsverletzungen im Auslands ins Netz gestellt wurden, quasi kaum eine Handhabe bestand. Das Opfer war extrem großen Hürden ausgesetzt, musste einen extrem teuren Prozess führen, in einem fremden Land mit fremder Sprache. Durch die Globalisierung ist die Erweiterung gerechtfertigt, denn Unternehmen agieren International und als geschädigter kann ich auch eine Niederlassung verklagen. Ist also endlich eine Entscheidung im Sinne des Rechtsschutzes von Opfern und kein attestierter "Eroberungswahn deutscher Gerichte".

Da die Persönlichkeitsverletzung einen Deutschlandbezug hat, droht auch hier in besonderem Maße der "Erfolg", weshalb die örtl Zuständigkeit begründet ist.
 
@bgmnt: hier ist übrigens das Urteil
http://www.schutt-waetke.de/internetrecht-bgh-deutsche-gerichte-fuer-klage-gegen-internetveroeffentlichung-der-new-york-times-zustaendig-237.htm
 
@bgmnt: einseitige Sichtweise
 
Oh, legt sich Google jetzt mit jedem an, der ihm den Weg kreuzt? Aber nur weiter so. Ich finde es auch irgendwie merkwürdig und rechtlich fraglich, wie ein deutsches Gericht eine weltweite Zensur bei Google fordern kann! Denn nichts anderes ist hier im Gange. Es geht einzig und allein um Zensur.
 
@seaman: Vllt bei Google ja, aber das Beispiel mit der New York Times finde ich gerechtfertigt!!
 
@seaman: Also wenn ich zu Unrecht (was hier nicht geklärt ist) in einer ausländischen Zeitung mit kriminellen Tätigkeiten in Verbindung gebracht würde und dies meinen Ruf schädigt, dann würde ich es absolut begrüßen, wenn meine Klage für die Einstellung dieser Meldungen auch für alle Länder gilt.
 
@ouzo: sicher wäre es wünschenswert, wenn die Verleumdung weltweit aufhört. Aber ich denke, dass deutsche Gerichte nicht die Entscheidungsgewalt besitzen, über Unternehmen mit Auslandssitz zu bestimmen, die vielleicht falsche Tatsachen im Ausland verbreiten. Wann kommt ein deutsches Gericht auf die Idee Bush wegen Kriegsverbrechen zu verurteilen?^^
 
@superkopierer: Nur hier geht es ua. um ein Unternehmen welchen ihren Sitzt sowohl als auch haben. Und da Google hier einen Konzern hat, stecken die gleichen Gründer dahinter. Also ist es Wurscht wo und wann etwas gelöscht werden soll. Ich finde es vielmehr krass das Dt. eine so hohe Entscheidungsmacht.
 
@Blubb-blubb: welche entscheidungsmacht? rechte durchzusetzen? firmen wollen auch überall ihre rechte geschützt haben und klagen auch net überal.. das gleiche MUSS auch für privatpersonen gelten
 
@seaman: wenn es um persönlichkeitsrechte geht wie beschrieben ist es durchaus gerechtfertigt.. oder sollte der mann in JEDEM gericht/Land google oder sonst wen verklagen weil sein recht gebrochen wird? das ist ja das große problem mit dem internet.. es ist zwar global aber die rechte eines einzelnen dürfen trotzdem nicht verletzt werden.. und das ist meiner meinung nach auch von einem deutschen gericht international durchzusetzen
 
Liest sich schon etwas kurios, vor allem der letztere Fall. Wobei das Verklagen von Google wegen Links in deren Suchmaschine für mich schon mal generell von wenig IT-Kompetenz zeugt. Es gibt doch tausende andere Suchmaschinen, die die Seite ebenfalls im Index haben. Das ist wie private Daten aus dem Netz zu bekommen - es funktioniert einfach nicht.
 
@Talaron: Google verlinkt schon lange nicht mehr nur. Sie speichern Websiten in einem Cache und diesen kann man sich ja auch anzeigen lassen. Insofern kann ich schon verstehen, wenn man einen Artikel nicht nur im Netz sondern auch bei Google entfernen lassen möchte.
 
@Talaron: Das ist genau das gleiche wie mit MS, nur weil sie ein "Monopol" haben meinen alle daß für sie andere Rechte und Pflichten gelten müßten als für die Konkurrenz die nichts gebacken bekommt.
 
Aber wenn die Amerikaner an Piratbay in Schweden Mahnungen schicken oder die Engländer die Veröffentlichung der Namen von Kindermörder weltweit verbieten ist das was anderes?
 
Passt der Datenkrake natürlich nicht dass es doch noch Länder gibt denen Datenschutz und Persönlichkeitsrechte wichtig sind. Aber keine Angst, Google. Wenn die vernünftige Generation in D ausgestorben ist und die nächste das Ruder übernimmt, wird Deutschland genauso "unbekloppt" werden wie der Rest der Welt. PS: Der Fall im dritten Absatz ist doch gar kein Fall. Sowas sollte in Zeiten eines allgemein zugänglichen globalen Netzes Standard sein. Was ist so schlimm daran wenn jemand falsche Behauptungen aus dem Netz haben will? Und die Publikationen sollten froh darüber sein, dass sie auf falsche Tatsachen hingewiesen werden. Oder gibt es Punblikationen die von einem Ruf als Lügenblatt profitieren würden?
 
@DennisMoore: die BILD? ;P
 
Nun ja, dann beruht die Beklopptheitsunterstellung ja auf Gegenseitigkeit. Die USA regiert in gleichem Maße auf wirtschaftlicher Ebene in internationale Rechtssysteme hinein. Aktuelles Beispiel Daimler und die Bestechungsverfolgung (an sich natürlich in Ordnung): Schmiergelder sind in USA gar keine geflossen, aber da Daimler an der NYSE notiert ist, sieht sich die USA zur Verfolgung aufgerufen. Oder der Patriots Act: unterhält ein Unternehmen Geschäftsbeziehungen zu "Schurkenstaaten" nach US-Definition, darf es in den USA nicht tätig sein. Oder das abgelehnte SWIFT-Abkommen, mit dem sich die USA Zugriff auf alle Überweisungsdaten sichern wollte... Für mich alles Beispiele, die genausoviel oder wenig bekloppt sind wie die o.a. Beispiele.
 
1. Brasilianer sind auch Amerikaner. Wer mit Verallgemeinerungen sein Statement beginnt, ist schon auf dem falschen Weg.
2. Schön ist, dass Deutschland auch mal mit Zensur in Verbindung gebracht wird.^^
 
@Remotiv: Na, die werden sich aber bedanken - als Amerikaner bezeichnet zu werden. Wenn schon, dann korrekt Südamerikaner.
 
Wenn diesem Herren die dt. Gesetzesgrundlagen nicht passen, dann steht es ihm bzw. den Konzern den er vertritt frei, sich entweder den Gesetzen und Urteilen des jeweiligen Landes zu beugen (Ausnahme Zensur in China) oder eben Konsequenzen zu ziehen und sich mit seinem Unternehmen aus den Ländern zu verabschieden, in denen ihnen die gesetzlichen Grundlagen nicht passen. Rumzuheulen wie ein kleines Kind, das man grad die Schippe an den Kopp geschmissen hat und dann quasi konsequenzlos zu bleiben, um das was man da eben kritisiert hat, faktisch weiter zu dulden weil man keine andere Wahl hätte, das ist nun wirklich lächerlich. Wenn euch Google Leuten die dt. Rechtssprechung nicht asst, dann macht Google Deutschland zu. Aber is halt wieder doppelmoralisch das ganze. Zum hier Geldverdienen ist Deutschland wieder gut genug... auch wir halten die Amis für bekloppt, was auch teilweise an ihren uralten, noch immer gültigen Gesetzen liegt... Beispiel: In Lewes gilt es als illegal, figurbetonte Hosen zu tragen. oder Ledige, geschiedene und verwitwete Frauen dürfen an Sonn- und Feiertagen nicht Fallschirm springen. oder Frauen dürfen nicht im Badeanzug auf die Straße - es sei denn, sie wiegen weniger als 42 bzw. mehr als 92 Kilo, oder sie sind bewaffnet. Das aberwitzige daran ist, diese absurden, alten Gesetze gelten zum Teil noch heute in den USA bzw. deren Bundesstaaten je nach Region. Und der Google Heini will uns was von absurder Rechtsauffassung erzählen? und so eine Nation bzw. deren Regierung will mir was von Terror erzählen? Die sind doch diejenigen die Terror machen auf allen Kanälen?
 
@Rikibu: Ach, hier gibts auch noch absurde gültige Gesetze. Die werden aber weder hier noch in USA durchgesetzt. Warum nimmst du eigentlich Die Zensur in China aus? Das ist auch ein Gesetz des Landes.
 
@Rikibu: Zensur in Deutschland ist also in Ordnung und China böse? Zensur sollte überall bekämpft werden!
 
@Rikibu: Du widersprichst dir also selbst ganz grundsätzlich in dem du sagst überall ok außer China weil böse? Passt nicht. Entweder du vertrittst deine Meinung oder eben nicht aber dieses Gummibaum Gefasel ....
 
@Daiphi: du verstehst den Zusammenhang nicht richtig oder ich hab mich falsch ausgedrückt. Was ich sagen wollte, in China haben sie ja auch Konsequenzen gezogen aus den Grundlagen die sie dort für ihre Unternehmung befolgen müssen. Wieso nicht auch hierzulande? Nein, hier stellt man sich hin, heult ne Runde rum das sich Deutschland erdreistet, Rechte der Bürger zu stärken, indem sie über Grenzen hinaus wahrgenommen werden können. Andersrum ist es doch für die Industrie auch so, dass sie Leute da verklagen wo sie die versprechendste Aussicht auf Erfolg haben.
 
@Rikibu: Google ist immer am Heulen ich versteh nur den Wind drarum nicht. Google ist nach wie vor eine Firma und die hat sich einfach nicht in Resprechung einzumischen nur weil sie glaube den entsprechenden Einfluss zu haben. Wir haben schon genug Lobbyismus weltweit es muss jetzt nicht sein das diverse Firmen einfach durch Druck und sonstiges Gesetze ändern können oder anpassen wie sie es wollen. Siehe China: Geschäft läuft nicht wie soll also wird die Suchmaschiene aus einem Vorwand heraus aus dem Land herausgenommen, das Restgeschäft fängt man mit Hongkong ab und die Zweige die Geld abwerfen bleiben weiterhin bestehen. Dieses Google mit Heiligenschein ist daher für mich einfach nur Heuchlerisch.

Aber Danke nochmal für dein Statement jetzt hab ich dich auf jedenfall richtig verstanden :)
 
Wer etwas publiziert, das ungerechtfertigt eine Person angreift, muss auch mit den Kosequenzen leben.. weltweit. Egal wie viel Aufwand das ist....
 
Grad die Amis müssen was über "bekloppte Gerichtsurteile" sagen, ganz abgesehen davon dass sie dauernd Weltpolizei spielen... . Dass die New York Times und Google.com sich dem jeweiligen Urteil nicht beugen müssen ist ja klar, deutsche Gerichte urteilen nunmal nach deutschem Recht, auch wenn der Beklagte im Ausland sitzt.
 
Mit Verlaub. Aber Google hat in diesem Fall Recht. Wenn man sich mal die Urteile des Hamburger Landgerichtes zu IT-Fragen ansieht, stimmt ich der geistigen Einschätzung der US-Bürger zu! Allerdings sollte Goggle doch erst vor der eigenen Türe kehren, bevor man dies so ausspricht! Denn ich halte ein Land, das ein Konzentrationslager auf Kuba betreibt auch für bekloppt!
 
@Kobold-HH: Warum hat Google Recht? Erklär dass bitte mal. Ein deutsches Gericht kümmert sich darum, dass ein deutscher Bürger sein Persönlichkeitsrecht wahren kann, wo ist da der Fehler? Dass sie eine ausländische Zeitung abstrafen? Das ist doch in den USA Gang und Gebe, siehe Abmahnungen an Schwedens Pirate Bay. Ein US-Gericht verhandelt gegen Daimler wegen Bestechungen in Kasachstan oder sonst wo. Haben diese US-Gerichte dann auch Recht?
 
@Dreadlord: Der Fehler liegt daran, dass der Gerichtsstand der "New York Times" nicht in Hamburg liegt! (Merkst Du es selbst, oder soll ich weiter erklären?). Wenn die Persönlichkeitsrechte verletzt wurden, so soll es nach amerikanischem Recht verhandelt werden, denn der Artikel ist in den USA geschrieben und veröffendlicht. Und die Bestechungsvorwürfe gegen Daimler beruhen noch auch Daimler-Crysler-Zeiten. Und das war ein US-Unternehmen!
 
Na sieh mal an, wer da mutig den Kopf aus dem Hintern des Internets streckt um zu verkünden das Frühling ist!
 
Rechtssprechung <- Nee ist klar, Winfuture.
 
@voytela: Hahaha ja stimmt, ist mir gar nicht aufgefallen. Sowas darf eigentlich nicht passieren :)
 
@voytela: Rofl, ist mir gar nicht aufgefallen, das Gegenteil wäre dann wohl Linkssprechung^^
 
Interessant dass Google immer mehr Politik macht.
 
Wer die weltweit größte Datensammlung betreibt, der sollte mal in sein eigenes Klo schauen ........
 
@raserudi: naja, die dt. Politik tut eigentlich nix anderes als Google. sie (merkel) geht aufs klo, füllt von der kloschüssel in ne vase um, und denkt damit kann sie bei schöner wohnen gewinnen.
 
jetzt hab ich zuerst "Rechtschreibung" anstelle "Rechtssprechung" gelesen. stimmt aber so oder so. ;)
 
@McNoise: Wobei aber eines der beiden Wörter nicht der Rechtschreibung entspricht^^
 
@McNoise: Ich auch... dachte zuerst, es hätte was mit dem Google Translator zu tun.
 
Vielleicht wäre es ja sinnvoll, eigens für Google ne Rechtssprechung zu machen, frei von sämtlichen Paragraphen?! Dieser Laden geht mir so dermaßen auf den Zünder, kann man gar nicht beschreiben!

Die denken auch wohl, Sie könnten Sich alles erlauben?!

Naja, die Amis sind eh nen Volk für Sich... Sinnbefreites Völkchen!
 
@KanzlerNikon: das könnte man sehr kurz fassen. sämtliche Gesetze, Regeln und Verhaltensweisen die über rechtliches hinausgehen, also moral usw. mit einschließen, gelten für Google nicht. glaube das wär der Wunschtraum von denen. Dann noch eine generellgültige Verordnung, dass jeder ungeachtet seiner Verhältnisse konsumieren muss ... das wär ein traum mit alb davor.
 
Naja das die deutschen bekloppt sein sollen, mag in manchen Fällen sicher stimmen. aber wenn einer sein Recht bekommt, denk ich eher ist das gefickt eingeschädelt. Und das im allgemeinen die REchtssprechung bekloppt ist - ok das is ja nix neues stimmt größtenteils. dennoch wo genau in den usa war das nochmal mit dem gesetz:" die sexuelle belästigung eines öffentlichen mülleimers wird mit so und so bestraft" ?

http://www.lustigestories.de/stories/amerikanische_gesetze.php um nur ein paar zu nennen! Touchee
 
@Fireball78: Und gerade was das Hamburger Landgericht angeht, so fällt doch expliziet auf, dass jene die Streitigkeiten immer in Hamburg klären lassen, eben weil dort die Rechtsauffasung der Richter "irgendwie anders" ist. Egal obs da um Persönlichkeitsrechte, Urheber oder sonst was für Rechte gibt. Achtet mal gezielt drauf, wenn irgend n Promi nen anderen Menschen vor den Kadi zieht, das passiert komischerweise sehr oft in Hamburg, ungeachtet davon, wo der Kläger oder Verklagte wohnt.
 
amerikaner sind das glückliche volk - dessen verstand nicht durch logik begrenzt wird - ist doch klar ...
 
Tja google, bei uns in Deutschland ist es eben nicht ganz so leicht wie in den USA eine Rufmordkampagne oder ähnliches durchzuführen vor allem wenn es keine Beweise für die Richtigkeit von irgendwelchen Behauptungen gibt.
 
Die deutsche Rechtssprechung ist bekloppt, aber Google ist auch ein Bösewicht ;)
 
Was ist daran bekloppt? Boris Becker musste sich in Florida scheiden lassen. In den USA werden ebenfalls urteile gefällt, die für Nicht-Amis zu gelten haben. Die Amis spinnen langsam - und Google wird mir immer unsymphatischer.
 
@mcbit: sehe ich ähnlich, sowas kann man gerne intern so diskutieren, aber doch nich nach außen. das schadet nicht nur dem in meinen augen fragwürdigen image von google, sondern macht das ganze nachhaltig betrachtet, zu einem dummen fehler der eigentlich nur von anfängern begangen werden könnte.
 
Grundsätzlich gibt in jedem Land hinrissige Gerichtsurteile, Gesetze und anderen rechtlichen Schwachsinn. Ich würde einmal behaupten das es ist einfach so ist das ein Teil des Gesamten immer fragwürdig sein wird. In manchen Ländern halt mehr und in manchen weniger. Daneben ist es so das bestimmte Interessengruppen lobbying für die eigene Sache betreiben. Z.B. Unternehmen, NGOs, Arbeitnehmervertreter, Arbeitgebervertreter usw. Nur geht Google hier in letzter Zeit weit über das übliche Mass hinaus. Die Rechtsprechung eines anderen Landes als "bekloppt" zu bezeichnen ist schon mehr als anmassend und ziemlich frech. Bei einigen von Googles Äusserungen in der letzten Zeit, wie z.B. bezüglich China, meinte man ja noch so etwas wie die Förderung der Freiheit und der "Menschenrechte" zu erkennen. Aber langsam wirkt es nur noch als nimmt sich Google das Recht heraus, zu wissen wie der Rest der Welt seine Gesetze zu gestalten hat.
 
Wenn man einmal den Nationalstolz weglässt und sachlich darüber nachdenkt, hat Google gar nicht so unrecht! In der IT-Branche ist dies schon lange ein Diskussionspunkt und wird auch mit einem Unbehagen beobachtet, dass sich Gerichte immer mehr einmischen und oftmals auch missbraucht werden für Konkurrenzkriege. Politiker sehen darin auch eine Möglichkeit sich zu profilieren und kommen immer mehr mit den absurdesten Vorschlägen für die Regulierung des IT-Bereichs. IT ist eine Globale-Branche, insbesondere im Webbereich und da sich jedes Land eigene Gesetze und Vorschriften dafür ausarbeitet, ist es so gut wie unmöglich je nach Angebot/Form nicht irgendwo gegen ein Gesetz zu verstossen. Hier braucht es einfach internationale Regulierung und weniger ist oftmals mehr. Ich möchte dabei gar nicht ins Detail gehen, aber es gibt durchaus Entscheidungen bei uns in der EU, die noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen wären, weil sie direkten Einfluss nehmen auf die Freie-Marktwirtschaft und somit die natürlichen Entwicklung des Konkurrenzkampf massgebend beeinflusst haben.
 
@Rumulus: ...... um den Konkurrenzkampf so natürlich wie möglich zu gewährleisten, sind solche Gesetze gemacht worden, denn allzu oft haben Großkonzerne diesen nämlich massiv behindert. Das ist auch der Grund, warum es vor Jahren undenkbar gewesen ist, es gab schlicht und ergreifend keine Gesetzliche Grundlage, die für diese neuen Situationen erst mal geschaffen werden musste. Ob es nun besser ist, wenn eine Regulierung durch ein Gesetz stattfindet, das alle gleich behandelt, oder ob ein Großkonzern nach seinen eigenen Interessen den Markt "reguliert", indem er seine Macht dazu einsetzt, kann jeder für sich selbst beurteilen. Übrigens hat die Schweiz auch ihr eigenes Kartellrecht, welches durchaus in der Lage ist, gegen den Missbrauch einer Marktbeherrschenden Stellung vorzugehen ;)
 
@OttONormalUser: Habe es doch erwartet, dass du alles auf MS beziehst, obwohl ich mir die grösste Mühe gemacht habe, es allgemein darzustellen wie man es auch sehen sollte! Doch es gab schon gesetzliche Grundlagen und diese bestehen schon seit Jahrzehnte im Bezug Monopolmissbrauch usw., da musste nichts Neues geschaffen werden, überprüfe es doch selbst, wie alt z.B. die Gesetze sind, die bei MS im Browserstrteit "verurteilt" bzw. Konsequenzen angedroht wurden. Diese sind weitaus älter als das Internet, oder MS überhaupt. Ob die Schweiz ihre eigene Kartellrechte hat, ist hier nich relevant, oder als ein Gegenargument zu sehen, in Bezug auf das was ich vorher geschrieben habe, da ich ja eine Internationale-Regelung/Gesetzgebung für besser empfinde. Ich bitte dich, nimm es einfach so, wie ich es in re:24 geschrieben habe und sehe es nicht als deinen pers. Feldzug an, in Bezug auf MS. Denn hier geht es viel weiter und um mehr als um MS. Denn dies sehe ich als einen Gefahr für die ganze IT-Branche. Siehe nur in der News, wie weit dies in Absurdum führen kann.......
 
@Rumulus: Hmm... Da ich nicht ein einziges mal MS geschrieben habe, könnte ich deinen persönlichen Feldzug jetzt auch hinterfragen, tue es aber nicht. Mein Kommentar war genauso allgemein gehalten wie deiner ;) Das es schon viel ältere Urteile gibt, ist mir auch bekannt, ändert aber rein gar nix an dem was ich geschrieben habe. Früher hat man Konzerne gerne zerschlagen, heute werden sie reguliert also hat sich doch auch was geändert. Die Bemerkung zur Schweiz war eigentlich nicht direkt auf das Thema bezogen, ich habe mich nur mal darüber informiert weil du ja gestern gesagt hast, dass Schweizer ein anderes Verständnis hätten und deshalb auch nicht in der EU wären ;) Wie passt das eigentlich zu globalen/internationalen Regelungen, die du ja begrüßen würdest wenn ich dich richtig verstanden habe? Achso, so absurd finde ich das gar nicht was in der News steht, schon allein wegen fehlender Details, oder hast du mehr Infos darüber oder sogar Einsicht?
 
Frage hab: Warum werden solche "Onlineangelegenheiten" eigentlich ausschließlich von dem hamburger Gericht geregelt??
 
Die haben ja Sorgen. Warum sollte jemand über mich berichten dürfen und ich nicht dagegen vorgehen können nur weil der Artikel in einem anderem Land steht? Gegen sowas konnte man schon immer vorgehen, und es wird auch hoffentlich so bleiben. Ob unsere amerikanischen Freunde uns nun total bekloppt finden oder nicht ist mir eigentlich egal, die sollten sich lieber erst mal um ihre eigenen Problemchen kümmern, aber davon konnten sie schon immer gut ablenken mit irgendwelchen tollen Aktionen im Ausland oder lautem Gebrüll in Richtung anderer Länder, Amis halt :)
 
hmm, zensur per gericht? man muss sich echt die frage stellen inwiefern in deutschlan meinungsfreiheit herscht! man muss den richtern klar kometenzüberschreitung vorwergen, wenn nicht sogar rechtsbeugung. da deutsche gerichte nicht für ausländischen inhalt zuständig sind. deutsche gerichte sind für inhalte auf deutschen servern zuständig, sind daten nicht auf deutschen servern gespeicher geht sie der inhalt nix an! mann muss klar eine rechtsbeugung der gerichte sehen, die eine politisch motivierte arbeit abliefern aber ebend nicht rechtsstaatlich ist, besonders auffällig, das sich grade hamburg in diesem natzionalitisch angehauchten urteilen immer wieder findet! gut, mitlerweile is der deutsche rechtsradikale hamburger oder münchner!? diesen eindruck hinterlassen diese beiden gerichte bei mir
 
@MxH: wenn deine rechte verletzt werden willst du das also einfach zulassen? nur weil google sich darüber aufregt? oder wie weiter oben bereits geschrieben.. willst du in jedem land z.b. google verklagen weil sie es auf der ganzen welt verfügbar machen? wohl eher nicht.. erst mal bissal denken.. deutsche gerichte sind für DEUTSCHE zuständig.. die müssen die rechte von deutschen auch anderswo schützen wenn möglich.. und was hat sowas mit rechtsradikal zu tun? dem zufolge sind mittlerweile FAST alle politiker rechtsradikal..
 
Kein Mensch zwingt Google in Deutschland seine "Produkte" anzubieten. Wenn sie mit der deutschen Rechtsprechung ein Problem haben, müssen sie halt ihren Laden in "good old Germany" dichtmachen. Ich würde Google jedenfalls keine Träne nachweinen.
 
Mal so gesehen ist das Internet ja überschwemmt mit "strittigen Tatsachenbehauptungen". Die Richtigstellung einer Tatsache (auch wenn es durch Löschung geschah), wie es hier - wenn es denn stimmt - der Fall war finde ich in Ordnung. Das darf meiner Meinung nach nicht als Zenur betrachtet werden. Zensur ist eher die Vertuschung bzw. das Auslassen einer Tatsache, die unbestreitbar ist (z. B. Völkermord in China wurde nicht bei google.cn angezeigt). Hingegen jedoch Zensur von z. B. Kinderpornoseiten ist, auch wenn diese Seiten (leider) nicht lügen, aufgrund unserer Menschenrechte definitiv vertretbar. Zensur ist für mich ein sehr weitläufiger Begriff und es sollte im Einzelfall entschieden werden, ob diese notwendig ist.
 
Bald gibt es die Google Partei^^
Wählt die GP! XD
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