WIPO: Rekordwert bei Domain-Markenmissbrauch

Wirtschaft & Firmen Die Organisation WIPO, die sich international um Markenrechts-Auseinandersetzungen kümmert, hat im vergangenen Jahr 2.107 Beschwerden wegen der missbräuchlichen Nutzung von Domain-Namen bearbeitet. mehr...

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winufture! ;)
 
Tja, Domains gibts halt wie Sand am Meer. Die hier gefällt mir ganz gut: www.gaagle.ch :)
 
@Cop75: göögle.ch wäre besser :D
 
@Cop75: ...obwohl man diese Seite nicht wirklich als "Markenmissbrauch" bezeichnen kann... ;-))
 
Naja, das ganze relativiert sich, wenn man bedenkt, dass man nur weil man Markenschutz hat, nicht automatisch die Domain mit zugesprochen bekommt. Da muss man sich schon zusätzlich bemühen. Aber wieviele Firmen tun genau das nicht? und wo ist die Grenze zwischen Missbrauch/unrechtmässiger Nutzung/Unwissenheit. Heute ist es unmöglich eine Domain vollkommen sorgenfrei zu beantragen mit einem Begriff der etwas beschreibt. Es ist fast sicher, dass irgendwo immer einer aus irgend nem Sumpfloch kriecht und die Juraleule schwingt... und große renomierte Firmen sind da keine Ausnahme, sie denken oft, sie sind alleine auf der Welt bzw. sind der Nabel der selbigen... fände da eine Stärkung der kleineren ganz gut und wichtig. Nachtrag: Und viele Firmen sind auch der Meinung, dass man sie mit anderen Begriffen/Produktnamen verwechseln könnte, also wird wohl genau das auch in diese Statistik mit reinspielen. Woraus sich die Frage ergibt, wieviele Vorwürfe der missbräuchlichen Nutzung von irgendwelchen Marken bzw. zufällig ähnlich klingenden Namen bleiben unter dem Strich übrig, wieviele davon sind tatsächlich berechtigt?
 
@Rikibu: Genau. Die Zahl der Beschwerden an sich ist zwar ganz nett, aber ebenso interessant - wenn nicht gar interessanter - wäre die Zahl derer, denen stattgegeben wurde.
 
@Rikibu: Alle Firmen sollen sich diese Domains, wenn denn noch welche frei sind, die denen gefährlich werden könnten, auch kaufen und die Firmen, wo es wirklich Verwechslungen geben könnte, müssen die die Domains halt teuer erkaufen, aber die sinnlosen Verklagungen ohne diese Domain selber zu besitzen, sind eine große Frechheit. Egal, aus welchem Lad so eine Anschuldigung denn nun kommt.
 
Erinnert mich an den Vorfall mit MikeRoweSoft.com, wo am Ende Microsoft zurückrudern musste.
 
@RobCole: es geht aber auch anders. http://www.netzwelt.de/news/70434-milka-erstreitet-domain-harte-tour.html.... Milka, also die Schokobude, hat sich die Domain von einer Schneiderin erstritten, obwohl die Shokobude erst später aktiv wurde. Sowas darf nicht sein, dass Markenrecht über Persönlichkeitsrechte siegen, wenn vor allem irgend ein Markeninhaber verschläft, sich um seine Belange zu kümmern, aber dann GEsetzmässigkeiten nutzt, seine eigene Dusseligkeit wieder zu kompensieren.
 
@Rikibu: Stimmt schon aber die Marke Milka war bekannter als die Dame Milka. Telekom ist bei ihrem Magenta auch hinterher, haben nicht umsonst einen Fahrradhändler abmahnen lassen, weil er Räder mit einem ähnlichen(!) Magenta verkaufen wollte.
 
@RobCole: was kann die Frau dafür, dass sie wie die Schokobude heißt und das Die Schokobude das Web Zeitalter verpennt hat? Diese Unzulänglichkeit mit juristischen Mitteln auszugleichen und somit andere die schneller waren, weil sie ebenso ein Anrecht haben, schlechter zu stellen, ist einfach nicht richtig. Natürlich ist das rechtlich eine logische ARgumentation dem bösen Besitzer einer Domain vorzuwerfen, er würde Trittbrettfahrer sein, nur damit man selbst die eigene Dummheit in den Hintergrund rücken lassen kann und den anderen brüskieren kann. Dann steht noch die Frage im Raum, wie eine Marke die man erfindet, an Bedeutung in Form von Größe, Bekanntheit, Ansehen usw. etablieren soll, wenn einem solche Großkonzerne ständig in die Suppe spucken, weil sie glauben, die Wirtschaftwelt drehe sich nur um ihren eigenen Planeten? Dabei haben die Lila Kuhmelker auch mal klein angefangen. Dann wurden sie größer, größenwahnsinnig und alle anderen die schneller waren um einen Trend zu nutzen, sind natürlich Trittbrettfahrer, weil sie dem eigenen Konzernwahn im Weg stehn. Man kanns sich natürlich auch einfach machen und die Schuld immer bei anderen suchen, denn große Konzerne haben natürlich immer recht. und das darf einfach nicht sein. Was das Patentrecht angeht, so frage ich mich insbesondere beim Ferkelrosa der Telekom oder T oder wie die auch immer heute heißen, was da der erfinderische Schritt ist, der für ein Patent bzw. Gebrauchsmusterschutz notwendig ist. Irgend ne Farbe aus m Farbfächer zu wählen ist kein erfinderischer Schritt - dürfte daher keinerlei Patent zugesrpochen bekommen, so zumindest meine Auffassung des Patentrechts.
 
@Rikibu: Die Telekom verklagt dich, weil du deren Geschmacksmuster ohne Lizenz nutzt. Das T in magenta und das Magenta selbst sind eingetragene Warenzeichen. Deswegen sollte man bei sowas vorsichtig sein. - Zu der lilanen Scheiße, ich stimme dir da bedingungslos zu. Nur hat Kraft Foods bzw. Milka nur deswegen gewonnen, weil diese bekannter sind als die Näherin. Deswegen haben sie auch letztlich gewonnen.
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