Microsoft und Citrix bauen Zusammenarbeit aus

Wirtschaft & Firmen Im Bereich der Virtualisierung werden die beiden Unternehmen Microsoft und Citrix künftig verstärkt zusammenarbeiten. Diesbezüglich sollen Kunden, die Produkte der Konkurrenz einsetzen, von den eigenen Lösungen überzeugt werden. mehr...

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Ist VMWare denn Pleite oder so? Oder ist das so was wie ein Großangriff auf VMWare.
 
@brunner.a: Grossangriff auf VMWare... ist gut geplant, da VMWares Partner Cisco momentan schlecht dasteht.Edit: Danke für die Minus-Punkte im Voraus
 
@brunner.a: Ne, eher ein Angriff auf VMware!
 
Wäre schön, wenn das in besseren Grafiksupport für Virtual PC münden würde. Aber das wird wohl nur ein frommer Traum.
 
@Kirill: VirtualPC gehört leider nicht zur Business-Sparte bei Microsoft, daher wird es auch nicht von der Zusammenarbeit profitieren. Es geht ja scheinbar sowieso "nur" um Client-Server-Strukturen (also Server mit VMs und Clients, die darauf zugreifen). Und im Enterprise-Bereich spielt Grafikleistung eher eine untergordnete Rolle, also auch von daher keine Hoffnung. Einziger Lichtblick ist Projekt Independence von Citrix (siehe o3) ...
 
@McStarfighter: Die Hoffnung kommt daher, dass die ganz klar die GPU ansprechen in dem Beitrag. Ergo muss irgendwas damit geschehen.
 
@Kirill: Ja schon. Aber ich bin Realist genug zu wissen, daß das nicht in VirtualPC einfließen wird. Und mal unter uns: VirtualPC hat doch nur in letzter Zeit so ne Öffentlichkeit, weil es die Grundlage für den XP-Modus ist. Und mehr wird Microsoft auch nicht darin sehen: Ne Umgebung für den alten XP-Krempel im Business-Bereich. Da kommt Grafikleistung nicht wirklich vor. Da glaub ich eher, daß sich bei Hyper-V was tut. Nur der ist ja nun kein Client-Hypervisor ...
 
Ich wäre ja schon froh, wenn Citrix endlich mal "Projekt Independence" releasen würde (auch "bekannt" als XenClient). Das ist wie XenServer, aber für den eigenen Desktop gedacht (sprich: ein Client-Hypervisor im Bare-Metal). Damit soll sogar native Grafikleistung möglich sein ... Ach ja ... Aber ich schweife mal wieder vom Thema ab. Zu dieser Zusammenarbeit: MS hat den Trend Virtualisierung jahrelang igntoriert / vernachlässigt und nun wollen sie mit der Brechstange in den Enterprise-Markt, welcher bisher von VMware dominiert wird. Ob es klappt, wird sich zeigen. Auf jeden Fall wird es VMware irgendwie zum Handeln zwingen. Obwohl: VMware scheint ja in mancherlei Hinsicht eine eigene Wahrnehmung zu haben (keine Linux-Clients für die Enterprise-Produkte z.B.) ...
 
@McStarfighter: tjoar linux ist halt weiterhin maximal für ein pflichtenheft interessant mehr aber auch nicht
 
@0711: Ja, leider!
 
@McStarfighter: Microsofts HYPER-V steht aber seit Windows Server 2008 schon ganz gut da. Und seit Server 2008 R2, welcher HYPER-V-II beinhaltet, steht das Produkt den Produkten von VMWare meines Erachtens in nichts mehr nach, die Performance und Stabilität von HYPER-V-II ist spitzenmäßig, und wenn jemand sowieso schon einen Windows Server 2008 oder 2008 R2 einsetzt, ist HYPER-V völlig kostenfrei. Abgerundet wird das ganze durch APP-V und MED-V (die dann allerdings was kosten). Ich finde, Microsoft steht in puncto Virtualisierung mittlerweile ganz gut da. Nur - virtuelle Spitzengrafik erwarte auch ich von beiden nicht, weder von Citrix noch von Microsoft.
 
@departure: Na toll, da muß man dann wieder nen Haufen Geld ausgeben, um an die Virtualisierungstechnik von MS zu kommen (Server 2008 ist nicht grad günstig und an das MDOP, worin ja App-V und Med-V enthalten, kommt man ja auch nur mit ner Software Assurance). XenClient hingegen wird kostenlos sein und für den ambitionierten User eher geeignet sein als ne Client-Server-Struktur, die mir ein Geld in den Säckel brennt. Wobei ich anerkenne, daß App-V und auch durchaus Med-V (welches ja im Grunde "nur" der XP-Modus für Unternehmen ist) schon was für sich hat ...
 
@McStarfighter: Wir stellen ohnehin gerade auf Server 2008 bzw. 2008 R2 um, und ich finde es angenehm, daß HYPER-V bzw. HYPER-V-II da kostenlos dabei ist. Extra nur deswegen einen 2008 Server zu kaufen, wenn die 2003er- noch gut laufen, würde ich allerdings auch nicht tun. Von APP-V gibt's übrigens eine Version für Terminalserver, die nicht vom MDOP-Vertrag abhängt, sondern extra erhältlich ist. Nur für MED-V wird man an den MDOP-Vertrag geknebelt. Wobei MED-V durchaus mehr ist als bloß ein XP-Modus für Unternehmen. Hier wird deutlich mehr abstrahiert als bloß die Fähigkeit, XP zu virtualisieren. Ich kriege damit unter 2008 R2 jede Software zum Laufen, die auf einem x-beliebigen, derzeit noch offiziell unterstützten Windows läuft (derzeit also auch noch Anwendungen, die unter W2K noch liefen, aber unter W2K3 nicht mehr).
 
@departure: Das mit Med-V ist mir schon klar. ich wollte nur was nennen, was auch für Außenstehende begreiflich ist. Sach ma, wo du dich ja scheinbar mit auskennst: Läßt sich Med-V eigentlich auch mit Hyper-V und / oder Virtual Server als Grundlage realisieren? Mir ist nämlich bisher nur bekannt, daß man VirtualPC 2007 dafür braucht ...
 
@McStarfighter: Wir haben MED-V leider nicht im Einsatz, da wir leider kein Assurance-Kunde sind (diese Verträge sind zwar ziemliche Sorglos-Verträge, kosten aber ein Heidengeld!). Unsere Lics beziehen wir über einen Partner-Distributor von Microsoft mittels SELECT-Vertrag. Wir nutzen aktuell HYPER-V-I aus Server 2008 (1x) und HYPER-V-II aus Server 2008 R2 (4x). Alles in allem über 60 virtuelle Server von W2K bis hin zu W2K8R2. Unser RZ ist damit nahezu konsolidiert. Unseren ESX 3 haben wir in Rente geschickt und bereuen das keinesfalls. Ansonsten ist MED-V eine Applikationsvirtualisierung, die mit Servervirtualisierung zunächst gar nichts zu tun, auf virtuelle Anwendungen kannst Du sowohl aus virtuellen Systemen, als auch aus Blechkisten heraus zugreifen. Für den Zugriff braucht's halt eine Clientsoftware, die auf virtuelle Systeme zugreifen kann (egal, ob das ein virtualisiertes, ganzes Windows oder nur eine einzeln virtualisierte Anwendung ist), und das könnte Virtual PC 2007 SP1 sein. Die Servergrundlage, auf der die Anwendungen laufen, kann virtuell oder Blech sein, das ist egal, das Abstrahieren übernimmt der Sequencer, und dem ist es hinterher egal, wo er die Anwendung herhat oder wo sie zukünftig ausgeführt werden soll.
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