Schweizer Fachstelle kritisiert Microsofts "Live@edu"

Microsoft Die 'Schweizerische Fachstelle für Informations-Technologie im Bildungswesen' kam zu dem Ergebnis, dass das neu ausgestellte Microsoft School Agreement wegen seiner Verknüpfung mit dem Live@edu-Angebot für Schulen angeblich gravierende Nachteile mit ... mehr...

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Die News sagt jetzt nicht wirklich irgendwas neues, was noch nicht in der Überschrift steht. 100 mal wird wiederholt, dass es "gravierende Probleme" gibt oder "Widersprüche" bestehen... Was diese allerdings sind und/oder welche Stellen genau kritisiert werden, sucht man im Text vergebens.
 
@Slurp: Dafür gibt es ja auch einen Link: "Schweizerische Fachstelle für Informations-Technologie im Bildungswesen"... Das alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen...
 
@klein-m: Naja, aber wenigstens so zwei, drei Hauptpunkte wären doch schon ganz nett... Sonst hätte man ja auch nur einfach schreiben können "Gibt Probleme, schaut hier (Link)"
 
@Slurp: "Ferner würde dieser Dienst die Abhängigkeit der Schulen von Microsoft erhöhen und einen großen Umstellungsaufwand mit sich bringen." Das sind die wesentlichen Gründe, wieso die Fachstelle einen Umstieg auf Open-Source-Software empfiehlt!
 
@klein-m: Eigentlich geht es beim Journalismus ja darum, dass sich der Journalist in die Sache einarbeitet und dem Leser dann zusammengefasst und verständlich präsentiert. Ich hab jetzt nach dem Lesen des Textes auch noch nicht wirklich verstanden um was es denn nun wirklich geht - Und um das zu wissen habe ich ja eigentlich die News angeklickt. Wenn WF keine klaren News schreiben können, dann sollen sie auf ein Twitter-Newsformat umsteigen, wo sie nach der Überschrift den weiterführenden Link setzen, dann kann man sich den Rest oben nämlich sparen.
 
Unsere Schule hätte wirklich etwas anderes vertragen können, als das was derzeit als IT-Infrastruktur verwendet wird... Die Lage hat sich zwar etwas entschärft, aber vernünftig damit arbeiten lässt sich nur langsam. Ein Glück muss ich ab diesem Sommer nichts mehr damit zu tun haben. Im Moment läuft ein eher schlecht eingerichtetes Windows XP mit Domänenanmeldung auf einer völlig überforderten Domäne (dauert 2 - 4min je nach Tageszeit). Als Intranet verwenden wir MS SharePoint (ganz gut eigentlich) und Moodle (völlig unpassend wofür es eingesetzt wird). Gehackt wurde das ganze auch schon (BIOS-Passwort war an den Arbeitsstationen nicht gesetzt).
 
@3-R4Z0R: Selbst wenn ein BIOS-PW gesetzt wäre, wäre es ein sehr kleines Problem das PW zu "hacken"! BIOS-PW sind nutzlos, wenn man nur ein kleinwenig Ahnung hat! Aber ich glaube nicht, dass damit der DC bzw. Client gehackt worden ist.
 
Wer Microsoft Windows wählt soll auch die Peitsche und die Fesseln spüren! Freiheit wählen heißt freie Software wählen. Mit dem guten Linux wär' das nicht passiert! :-))
 
@Fusselbär: Mit Linux passieren dafür solche Sachen: http://tinyurl.com/ygnrumk :-))
 
@Zebrahead: ...lies Dir mal bitte die Kommentare darunter durch :D
 
@Only-P: Ja, hab ich schon gesehen und die Kommentatoren haben natürlich auch recht, es ist nicht die Schuld von Linux - Trotzdem zeigt es deutlich die Problematik wenn jede Regierungsabteilung mit eigenen Programmen / Betriebssystemen ihr eigenes Süppchen kochen will. Wenn ein Wechsel auf Linux, dann alle. Sonst passieren halt dann eben genau solche Sachen. Das Beispiel sollte nur aufzeigen, dass ein Wechsel auf Linux für das SFITB nicht das Ende aller Probleme darstellt sondern im Gegenteil komplett neue generiert.
 
@Zebrahead: Erstens mal: wer mit Powerpoint ankommt blamiert sich doch sowieso! Zweitens: irgendwelchen Powerpoint Quatsch kann auch OpenOffice. OpenOffice gibt es für viele Betriebssysteme, auch für Linux und für Windows. Wer sich da aber so richtig lächerlich gemacht hat, ist die Berner Zeitung, die diesen armseligen Quatsch geschrieben hat. Qualitätsjournalismus ist das jedenfalls schon mal nicht!
 
@Fusselbär: Huch, bitte entschuldige, ich hätte nicht gedacht dass ein Stammleser von Winfuture nur Qualitätsjournalismus vorgesetzt haben möchte :-))
 
@Zebrahead: Nett gekontert, Doppelpusgut von mir für Dich, aber etwas Laster mag Mensch schon mal gerne haben. ,-) Tut aber nichts zu Sache, denn die Fakten wurden da von der Berner Zeitung derartig verdreht, dass die Berner Zeitung nun vollkommen unglaubwürdig da steht.
 
@Zebrahead: War so aus Deinem Kommentar nicht ersichtlich. Und die Probleme erklären sich wohl ehr durch mangelnde Bereitschaft der AN und fehlende Schulungen. Aber Probleme sind und bleiben Probleme...
 
@Fusselbär: Deswegen ist ODF standardisiert, damit solche Probleme, die auf ClosedSource zurück zu führen sind, nicht mehr gibt. "Linux" ist überhaupt nicht verpflichtet, irgend ein MS-Format korrekt zu lesen. Es gibt sich jedoch maximale Mühe, die nicht dokumentierten Schnittstellen und Formate richtig zu interpretieren. Was versucht die Gegenseite dahingehend? Doch alles nur zu erschweren. Interkompatibilität, ja? Sicher.
 
Die Schule sollte frei von derartigen Streitigkeiten sein. Wenn ein Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen sagt, sie wollen auf freie Software setzen, dann ist das ihr gutes Recht, aber in einer Schule sollten wirtschaftliche Gründe keine Rolle spielen (zumindest nicht in erster Linie). Da ist es vor allem wichtig, den Schülern was beizubringen. Die Werkzeuge sollte man dabei so wählen, dass sie denen außerhalb der Schule entsprechen oder womit die Schüler besser zurechtkommen.
 
@zwutz: Richtig! Wir mussten damals an der Schule mit Mac OS und dessen Office-Integration arbeiten weil der Rektor Apple-Fanboy war. Meiner Meinung nach ein völlig falscher Weg. Die Aufgabe einer Schule ist es, die Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten. Wenn nun einer der Schüler künftig einer kaufmännischen Tätigkeiten nachgehen will, wird er zu 99% bei MS Office landen - Somit sind die erworbenen Kenntnisse vom Schulunterricht rein gar nichts wert.
 
@Zebrahead: Wenn man Schule darauf reduzieren würde, nur noch die Schüler darauf zu dressieren, dass sie irgendwelchen Firmenerwartungen entsprechen, anstatt sie fürs Leben zu lehren, dann müsste man Schüler in der Schule darauf dressieren, nur noch widerspruchslos das Portemonnaie aufzumachen oder die Kreditkarte herzugeben. Jedoch (so hoffe ich zumindest) werden an Schulen immer noch die Grundrechenarten gelehrt und es wird beigebracht wie man Bücher aller Art lesen kann. Und nicht nur auf bestimmte Produkte dressiert! Insofern ist die alleinige schulische Ausrichtung auf irgend ein kommerzielles Produkt einfach nur dämlich! Den Schülern müsste vielmehr die Grundprinzipien als Grundlagen beigebracht werden. Und das lässt sich mit dem guten Linux erheblich besser ausrichten, als mit irgendwelchen kommerziellen Produkten die schlussendlich zur Verblödung führen. Schließlich ist Linus Torvalds damals für sein Linux von einem Betriebssystem für Forschung und Lehre inspiriert worden, welches Minix heißt und von Andrew Stuart "Andy" Tanenbaum für eben den Zweck der Forschung und Lehre entwickelt wurde. Linus Torvalds wollte dann die Beschränkungen sprengen und den Funktionsumfang erweitern. Mehr als offensichtlich ist das mit Linux gelungen.
 
@Fusselbär: Verdammt guter Beitrag, Bär! du hast es treffend auf den Punkt gebracht. Das ist in der Zwischenzeit von sich selber abhängig geworden. Jede Veränderung wird blockiert, um faule wirtschaftliche Interessen zu schützen. Dabei ist es gerade im Sinne der (lokalen) Wirtschaft, gesparte Gelder aus Lizenzen und überladenen Serviceabkommen in die Ausbildung und Beschäftigung von IT-Personal zu investierten. Wir würden damit sehr viel erreichen. Mein Berufsalltag sieht nämlich schon seit Jahren so aus, die Betreuung der IT-Teilnehmer ist sehr gut. Max. 5 TN auf einen qualifizierten IT-Betreuer - und die Ergebnisse sind herausragend. Nun aber zurück zu deiner Kernaussage: Linux, wie du beschrieben hast hat Torvalds genau aus diesen Gründen sein Linux abgeleitet, ganz ohne Einschränkungen - und niemand hätte es damals, im gerade entstandenen Internet gewagt, über die Veränderung der IT-Welt zu spekulieren gewagt. Um der 1%-Diskussion aus dem weg zu gehen, läuft Linux auf alles was einen Prozessor hat. Windows nur auf dem PC. Hier müsste Windows doch haushoch überlegen sein, Aber gut. Linux erlaubt durch eine Maximierung an Freiheitsgraden den vollkommenen Lerneffekt - für den, der sich dafür interessiert. Man wird nicht vom Kernel, Dateisystemen, Partitionstabelle, Systemdateien etwa ferngehalten und regelrecht abgeschottet, sondern förmlich "eingeladen", sich ins System zu begeben und alle, oder fast alle Abläufe bis ins kleinste Detail nachzuvollziehen - ganz wie man eben vordringen möchte. Und genau dieser Aspekt ist NEU und für viele sehr ungewohnt und oft beängstigend. Neues im IT-Sektor war in unserem Land schon immer ein schwieriges Thema, hier wird mit viel Widerstand gerechnet. Die oft gestellte Forderung, in allen öffentlichen Einrichtungen, insbesondere in Schulen freie Software zur Grundlage zu machen, ist elementar. Zusammenhänge verstehen und aus diesem allgemein gültigen Wissen auf die Lösung anderer Probleme zu kommen ist besser als nur fertige, nicht verständliche Lösungen zu verwenden.
 
@Zebrahead: Richtig, weil der Apple-Weg genauso falsch ist wie der reine MS-Weg. Informatikunterricht soll nicht Lakaien eines Monopolisten fördern, sonder IT-Wissen. Nichts ist langweiliger als nicht ausgebildete IT-Lehrer, die mit sich und MasterWye beschäftigt sind und nicht die geringste Ahnung über praxisgerechte IT_Unterricht haben. Das ist das größte Problem, das wir haben. Ein Sklave des Systems kann nicht den Weg in die Freiheit zeigen. Dieser Weg wird nicht aus der Mitte starten, sondern von ganz unten und ganz oben zugleich. Und die Schule soll nicht auf das Berufsleben sondern auf das Leben vorbereiten und den Weg weisen. Das wird missverstanden und der Druck dadurch erhöht. Aber das ist ein andere Thema. 12.klässler wissen so viel - und sie wissen rein gar nichts.
 
@zwutz: Korrekt! Ich sage auch, es wird in fast allen Firmen mit MS Software gearbeitet, also sollte auch MS unterrichtet werden. Tut mir leid wenn das eine eigenständige Firma ist und keine Open Source und somit eine gewisse Abhängigkeit generiert wird. Aber MS hat nun mal diese Stellung erreicht und wird so akzeptiert. Ich persönlich bin lieber von MS abhängig als von Apple, Google oder anderen grösseren Konzernen. Da vertraue ich MS immernoch am meisten, und sowieso je mehr ich mit MS arbeite und deren "Hintergrundprodukte" für die IT nutze. Also bleibt bei MS, es sagt ja keiner das man die live@edu Geschichte auch nutzen muss und nur wegen den paar Franken mehr die da ausgegeben werden. Da wird an vielen Schulen Geld für viel dümmere Sachen ausgegeben, und da schreit auch kein Hahn danach.

Bleibt bei MS, dann lernen die Schüler und Studenten auch das, was sie später im Beruf nutzen können! Viele haben ja mit MS schon Mühe, was die dann bei Linux alles falsch machen können, will ich mir gar nicht ausmalen.
 
Jeder hier sollte einmal dieser Link zum Thema lesen: http://www.inside-it.ch/frontend/insideit;jsessionid=F18F464D71D9A2F846C814ABBA89C83C?_d=_article&site=ii&news.id=20738
 
@Rumulus: Es zeigt sich einmal mehr, man sollte nicht alles einfach blindlings glauben! Die Zukunft wird es zeigen, dennoch scheinen hier doch beachtliche Fehlinformation zu herrschen. Etwas zu kritisieren was es noch gar nicht gibt, ist unseriös!
 
@Der Weise: Fanatiker eben.
 
weiß eigentlich irgend einer von euch, was live@edu ist und wie es funktioniert? und gebt die antwort bitte- ohne erstmal wikipedia anzuklicken. ich habe nämlich den eindruck, das viele und vor allem unsere fanboys der geschenkeabteilung sinnfrei argumentieren und gar nicht wissen, worüber sie überhaupt sprechen.
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