Elena: Viele Beschäftigte werden nicht informiert

Datenschutz Der derzeit von Datenschützern scharf in die Kritik genommene Elektronische Entgeltnachweis (Elena) ist einem Großteil der deutschen Arbeitnehmer unbekannt. mehr...

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Es sollte sogar so kommen, dass zukünftige Arbeitgeber dein letztes Gehalt, Fehlzeiten und Mutterschaft etc. einsehen können - Klar gibt es auch genug schwarze AN-Schafe, aber ich finde, einen neuen AG gehen all diese Dinge NICHTS an ! Stellt euch mal vor, ihr bewerbt euch um einen neuen Job. Ihr wart vor Kurzem leider einige Wochen krank, dank Beinbruch und davor, weil ihr die Grippe hattet und noch weil ihr eine Blinddarm-OP hattet. Nun sieht der evtl. neue AG diese Fehlzeiten.... Viel Spaß !!! Ausserdem, stellt euch vor ihr geht mit eurem evtl. neuen AG in Gehaltsverhandlungen und ihr pokert etwas höher... Dank ELENA könnte der neue AG sehen, dass ihr "NUR" bei xxxxx jährlich wart und deswegen macht er euch einen viel niedrigeren Gegenvorschlag oder noch schlimmer, er lehnt euch ab und nimmt einen anderen Bewerber... ICH SAGE: "WEG MIT ELENA" !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
@maichawkins: Seh ich auch so. Wem, außer dem nächsten Arbeitgeber bringen Daten wie Fehlzeiten was? Meiner Meinung nach niemanden sonst. Mein jetziger Arbeitgeber weis die eh, meine Bank brauch die nicht wissen, genauso wenig wie das Finanzamt. Ich bin Selbstständig und damit ein potenzieller Arbeitgeber aber den Sinn an dieser Art von Datensammelei habe ich nicht verstanden und sehe darin auch keinen Sinn. Wenn ich wen einstelle dann habe ich meine Gehaltsvorstellung die ich bereit bin maximal zu bezahlen, interessant wäre nur die Fehlzeiten für mich damit ich mir ausmahlen kann ob ich da ne Niete ziehe oder das große Los. Das heißt aber nicht das ich das beführworten würde, denn auch ich kann schneller als gedacht mal wieder ein Angestellter sein...
 
@Baderus: "...interessant wäre nur die Fehlzeiten für mich damit ich mir ausmahlen..." Und da sind sie schon wieder, die Begehrlichkeiten.
 
@Baderus: "beführworten" und "ausmahlen". OMG. Das sieht man wirklich nicht oft. Wir werden alle sterben.
 
@Baderus: Irgendwie liest sich dein post sehr widersprüchlich.
Einerseits verstehst du den sinn nicht und meinst, das niemand solche daten etwas angehen.
auf der anderen seite hast du es verstanden, weil du selber als arbeitgeber da reinschauen würdest/tust.
was denn nun - hast du das nun verstanden oder nicht?
 
@maichawkins: Ich würde sagen... ein tolles Geschenk an die Arbeitgeber. Wer hat das Gesetz beschlossen? Die CDU meint auf ihren Seiten: "ELENA-Verfahren revolutioniert die Verwaltungsorganisation" oh man...
 
@muzzle: CDU? Nicht ganz korrekt. Zitat "Die JobCard war Teil des Aktionsprogramms Informationsgesellschaft Deutschland 2006 der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder. Das ELENA-Konzept geht auf einen Vorschlag der so genannten Hartz-Kommission und auf Forderungen von Arbeitgeberverbänden zurück." Quelle: wikipedia
 
@maichawkins: Meinst Du wirklich, dass dann ein neuer Arbeitgeber Zugriff darauf hat? Ich denke eher nicht, aber wenn es so ist, dann wäre das schon sehr scheiße.
 
Naja wenn sie wenigstens gut aussehen würde .. aber Elena is ja wirklich ne saublöde Ziege...
 
@Daiphi: sauber :D (+)
 
Zitat: "Viele Beschäftigte werden nicht informiert" Ich denke eher viele Beschäftigte sehen sich ihre Gehaltsabrechnung nicht richtig an.
Hatte mich erst vor kurzem mit ein paar Freunden darüber unterhalten (alle aus versch. Firmen) und bei jedem war ein entsprechender Vermerk.
Das ein AG nicht jeden seiner AN anruft und diesen ausführlich über das Informiert, was in den Zeitungen nachzulesen ist, ist doch denke ich nachvollziehbar.
 
@SnuScha: Zugegeben, ich habe es auch nicht gleich bemerkt. Wer schaut schon Monat für Monat in das Kleingedruckte auf dem Lohnzettel, ob sich was geändert hat? __ Im Grunde steht da: "Abrechnungsdaten werden gem. §97 (1) SGB IV an die Zentrale Speicherstelle übermittelt. Über Ihre dort gespeicherten Daten haben Sie einen Auskunftsanspruch gem. $103 (4) SGB IV." __ Damit ist der Arbeitgeber laut §97(1) aus dem Schneider. Mehr muss er nicht machen. __ Zum nachlesen: http://dejure.org/gesetze/SGB_IV/97.html , http://dejure.org/gesetze/SGB_IV/103.html
 
@SnuScha: Ein unscheinbarer Satz, dazu noch vertikal am linken Rand, knapp unterhalb der Lochung ist natürlich ein Hinweis, der jedem AN sofort ins Auge springt. Ein Hinweis wie auf Zigarettenschachteln würde da wenigstens auffallen. ARBEITEN GEFÄHRDET IHRE PRIVATSPHÄRE
 
@tomko: Stimmt schon, aber Fakt ist, dass i.d.R. jeder AG seine AN informiert hat. Somit darf sich im Grunde niemand über seine eigene Unwissenheit beim AG beschweren....abgesehen davon bin ich auch gegen ELENA, aber darum ging es ja im Artikel nicht.
 
@tomko: Geiler Spruch, den drucke ich aus und mache das auf meine Zigarettenschachtel. Übrigens, Nichtarbeiten aber auch. Jeder Arbeitslose muss soviele Angaben über sich machen und jeder Vermittler legt ein Profil über jeden Arbeitslosen an, mit seiner eigenen Einschätzung zu seiner Persönlichkeit...
 
Macht doch alles kein Spaß mehr =(
Man wird echt immer mehr zum gläsernen Bürger...
 
1984 lässt grüßen! ;-)
 
@SmallDragon: Lasst uns einen täglichen 2-Minuten-Hass gegen die USA, Russland, China oder auch Afrika ausrufen! Ein klein wenig Sprachveränderung, und wir haben die Romanvorlage ideal umgesetzt xD
 
@qa729: Elena Unperson. Doppelplusgut.
 
ELENA hätte im Mainstream an die große Glocke gehängt werden müssen, da es ja jeden Bürger betrifft, ob Selbständige, Arbeitnehmer, Rentner oder Arbeitsuchenden.

ELENA, Vorratsdatenspeicherung, Agentur für Arbeit-Profiling, Zensur des Mainstream, Internetführerschein und Personalausweis mit Chip. Alles zusammen ergibt nur ein Endprodukt.: Der gläserne Tagelöhner, der gesteuert und gezwungen wird. Und wehe ihm, er versucht sich zu wehren...
 
diktatur deutschland ist wieder da in form von daten sammelnden beamten! diese datei zeigt das dem staat der datenschutz des bürgers egal ist und zeigt auch, das dieser staat sich wieder zu einer beamten diktatur entwickelt. ich bin eh dafür den beamten status abzuschaffen. auch die sonderstellung für staatsbedienstete muss auf den prüfstand... ein beamter ist auch nur ein mensch der pisst und kackt..genauso wie die politiker...diese menschen sind jederzeit ersetzbar...darum alle mal austauschen...ala französischer revulution: and die wand... ich bin mit dieser meinung etwas radikal...aber unser staat ist keine demokratie mehr, da die etablierten parteien sich einen scheiß dreck um die meinung des volkes scherren.
 
Wir nähern uns immer mehr dem Überwachungsstaat der alten DDR . Überwachung pur . Nur mit den neuen technischen Möglichkeiten . Wer sich nicht da gegen wehrt hat nicht verstanden wohin die Reise geht . Noch ein Wort zur Rechtschreibung =" ausmahlen " leitet sich nicht von Mühle ab ! = ausmalen ist hier wohl gemeint !
 
Ich möchte sogar behaupten, daß die meisten Arbeitgeber nicht wissen, daß die Daten ihrer Arbeitnehmer übermittelt werden. In den Steuerkanzleien wird die Übermittlung automatisch angestoßen, und nur bei fehlerhaften Daten wird es zu Rückfragen kommen. Die Steuerkanzlei bekommt für den Zusatzaufwand keinerlei Vergütung, wie es auch bei den regelmäßig in letzter Sekunde gestrickten Gesetzesänderungen selbstverständlich ist, daß die Lohnabrechnung korrekt ist. Auch ist es nicht aufgabe einer Steuerkanzlei, gesetzliche Anordnungen -aufgrund des Verdachts, die könnten unzulässig sein- zu mißachten Lediglich letztes Jahr gab es aufgrund des nachträglich geänderten Steuertarifes die Möglichkeit, für die zusätzlichen Lohnabrechnungen Geld zu nehmen.
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