BITKOM für eine abgespeckte Elena-Datenbank

Datenschutz Der IT-Branchenverband BITKOM hat die Bundesregierung aufgefordert, am beschlossenen Fahrplan zur Einführung der umstrittenen Arbeitnehmer-Datenbank "Elena" festzuhalten. mehr...

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auch wenn nur wenig dort gespeichert wird, sollten die daten ausschließlich von betroffenen selbst einzusehen sein. der kann dann diese daten ja problemlos weitervermitteln an die stelle, die das zeug braucht. aber es dürfen keine weiteren personen zugriff darauf haben dürfen, arbeitgeber schon gar nicht und auch keine behörde ohne die ausdrückliche erlaubnis vom betroffenen.
 
@enzephalitis: Ich finde es sollte gar nichts erst gespeichert werden... denn wo nichts ist, hat auch Keiner was um damit unfug zu betrieben.
 
@mobby83: klar das wäre auch ne möglichkeit. ich habe nur gerade sehr viel damit zu tun, dass ich für bestimmte staatliche behörden unterlagen für anträge brauche, von denen ich vor 10 jahren niemals damit gerechnet hätte sowas unwichtiges mal wieder zu brauchen und bin jetzt seit knapp 4 wochen damit beschäftigt überall zu versuchen nochmal irgendwelche nachdrucke von vor bis zu 10 jahren zu bekommen. in dem moment habe ich mir schon etwas gewünscht, dass es doch vielleicht irgendwo gespeichert wäre. aber dann eben nur ich darauf zugreifen darf.
 
@enzephalitis: und dazu brauchst du / oder hilft dir ELENA... Sicher doch! War nicht mal die Rede davon, dass du selber keinen Zugriff auf die Daten bekommst?!
 
@mobby83: brauchen nicht, aber es wäre einfacher. wie gesagt in der form wie ELENA derzeit steht, würde ich auch lieber drauf verzichten
 
@enzephalitis: Auch hier sage ich: Glück für dich, dass du nicht in Schweden lebst oder wohnst. Dort sind alle relevantenDaten (inkl. Einkommen) von allen Bürgern gespeichert und können von jedem Bürger eingesehen werden (gegen Gebühr). Im Stern (Ausgabe 06 oder 09) ist ein Bericht dazu drin. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier: http://smultronella.wordpress.com/2009/08/29/der-glaserne-burger/
 
@pandabaer: Dass ist zwar richtig, aber wir sind hier nunmal in Deutschland. Und ich stimme mobby83 voll und ganz zu. Es sollte nämlich evtl. auch so kommen, dass zukünftige Arbeitgeber dein letztes Gehalt, Fehlzeiten und Mutterschaft etc. einsehen können - Klar gibt es auch genug schwarze AN-Schafe, aber ich finde, einen neuen AG gehen all diese Dinge NICHTS an ! Stellt euch mal vor, ihr bewebt euch um einen neuen Job. Ihr wart vor Kurzem leider einige Wochen krank, dank Beinbruch und davor, weil ihr die Grippe hattet und noch weil ihr eine Blinddarm-OP hattet. Nun sieht der evtl. neue AG diese Fehlzeiten.... Viel Spaß !!! Ausserdem, stellt euch vor ihr geht mit eurem evtl. neuen AG in Gehaltsverhandlungen und ihr pokert etwas höher... Dank ELENA könnte der neue AG sehen, dass ihr "NUR" bei xxxxx jährlich wart und deswegen macht er euch einen viel niedrigeren Gegenvorschlag oder noch schlimmer, er lehnt euch ab und nimmt einen anderen Bewerber... ICH SAGE: "WEG MIT ELENA" !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
Was ist am erbitten einer Einkommensbescheinigung unangenehm? Verwaltungsakt, wieso sollte mir das unangenehm sein? und wieso sollte man mit diesem angeblichn Unwohlsein eine solche Datenbank rechtfertigen? Die Bitkom nimmt mal wieder eine fragwürdige position ein. Klar, die verdienen ja dank ihrer Teilnehmerfirmen an solchen Dateninstrumenten, weil die Infrastruktur nebst Software ja irgendwer bereitstellen muss. Wenn wir eine Arbeitnehmer-Datenbank aufbauen, dann auch bitte eine Arbeitgeberdatenbank. Da werden dann so Dinge erfasst wie, Ausbäutung von Minijobbern und Pauschalkräften, Lohndumping, Mobbing, Arbeitszeit (bezahlt) und Arbeitszeit(tatsächlich geleistet), unter Druck setzen von Angestellten, bei Spediteuren die Einhaltung der Ruhepausen für LKW Fahrer, usw. usw.Und wer in dieser ARbeitgeberdatenbank negativ auffällt, bekommt keine Zuwendungen in Form sozialer Vergünstigungen wie Lohnzuschüsse etc. vom Staat. DAS WÄRE EINE GERECHTE SACHE. nur dann macht eine solche Datenerhebung Sinn, weil man dann gegenseitig in Verhältnis setzen kann ob einerseits die Anforderungen der Arbeitgeber mit den getanen Arbeiten (und möglicherweise Vergehen) damit im Verhältnis stehen und somit eine Mitschuld des anderen nachgewiesen werden kann. Aber das ist sicher nicht der Sinn einer Elena Datenbank... hier soll geächtet werden... würde man das nämlich auf die Wirtschaft ausweiten, gäbe es in kürzester Zeit weder Schlecker, Netto, Kaufland, Lidl und Konsorten... dann würden die dermaßen am Pranger stehen....
 
@Rikibu: Ich denke die Bitkom ist hauptsächlich eine "Vereinigung" die sich selbst beschäftigt und nicht überflüssig werden will. Wirklich sinnvolle aussagen oder Forderungen sind von denen schon sehr lang nicht gekommen. Ignorieren hilft vielleicht ;-D
 
@mobby83[re:1]: Und was kam Sinnvolles von dieser IT-Bremse?
 
Warum noch über Google meckern. Langsam sind wirkliche alle Institutionen und Firmen gleich. Wo bleibt eigentlich das Grundgesetz? Wird es so lange abgeändert bis nichts mehr an Recht, Freiheit und Selbstbestimmung übrig ist? Blöde datensammelwütigen ... (das letzte Wort spare ich mir mal)
 
@silentius: Google wird von Sammlung persönlicher Daten nicht tangiert, diese interessieren vorrangig deutsche Behörden und vielleicht auch ausländische Dienste.
 
@ WF: warum setzt ihr keinen Link zu der Pedition/Verfassungsklage mit rein? https://petitionen.foebud.org/ELENA
 
@mobby83: Weil eine Nachrichtenseite eigentlich unparteiisch sein sollte.
 
@John Dorian: schwieriges Thema. Sobald du über gewisse Dinge berichtest, ergreifst du ja schon Partei. indem du gerade über das und nicht das andere berichtest. somit wäre es vielleicht sinnvoll differenziert über ein Thema zu berichten. was hält den Autor davon ab einen Absatz anzufügen, dass es kritiker gibt die das anstreben der ganzen sache mit einer Petition zur sprache bringen wollen. somit hat man seine Leser allumfassend informiert, und differenzierte Berichterstattung die alle Facetten betrachtet, das is doch das was wir als Leser wollen.
 
Klar dass die Bitkomiker wieder Pro-Überwachung sind. In einer Woche fordern sie dann wieder mehr Datenschutz und Freiheit. Ich muß mir mal ein Filter-Script machen damit ich Bitkom-Feeds nicht mehr sehe, ich versteh nicht wieso WinFuture überhaupt noch von diesem Affenhaus berichtet.
 
"In eher unangenehmen Situationen,....ihren Chef nicht mehr um eine Einkommensbestätigung bitten" Ja und? Da spricht man die Buchhaltung an und bittet darum, formlos und ohne Gründe - fertig. Was ist das nur für ein Beispiel. ICH möchte jedenfalls nicht, dass mein Einkommen(und die anderen Daten) auf diese Art gespeichert wird. Daten für das Finanzamt werden eh heute schon elektronisch übermittelt. Wozu Elena? Ich sehe keine wesentlichen Vorteile die die Nachteile überwiegen.
 
Meist bewirkt die BITKOM, daß ich nicht mehr mitkomm ...
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