US-Gericht: Verfolgung von "Sexting" unrechtmäßig

Recht, Politik & EU Das US-Berufungsgericht hat in einem Prozess um das so genannte "Sexting" entschieden, dass die Rechte der Eltern in solchen Auseinandersetzungen schwerer wiegen als die der Strafverfolgungsbehörden. mehr...

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Wie hat die Schulleitung denn die Fotos auf den Handys der Mädchen entdeckt? o.O Haben die dort auf den Handys eine Überwachungssoftware ähnlich wie vor kurzem Berichtet auf den Laptops die an einer Schule in den USA verteilt wurden? :D Finde aber auch, dass man diese Mädchen nicht verklagen kann, sie können ja selbst entscheiden welche Bilder gemacht werden und was mit diesen geschieht.. natürlich sollte man sie aufklären was passieren kann wenn diese z.B. im Internet landen, aber sie der Kinderpornographie zu bezichtigen ist etwas übertrieben.
 
@gigges: Übertrieben finde ich es jetzt nicht unbedingt. Immerhin ist die Definition für KiPos doch klar, oder? Bilder, auf denen Kinder und Jugendliche in aufreizenden Posen oder bei sexuellen Handlungen gezeigt werden, oder Geschlechtsteile besonderes hervorheben. Wir kennen doch alle die tollen, selbst gemachten Fotos (vermeintlich) junger Gören mit ihren Handys. Und wenn nicht reicht ja schon ein Blick auf MySpace und Faceboot-Profile.

Klar ist, dass die Person, die für die Erstellung und Verbreitung dieser Fotos verantwortlich ist, in diesem Fall auch das "Opfer" (ihrer eigene Blödheit) ist. Der Staat und die Eltern haben einfach mal die Pflicht Kinder und Jugendliche zu schützen, wenn nötig notfalls auch vor sich selbst.

Was die meisten vergessen ist, dass Fotos - im Digitalen Zeitalter - viel leichter und schneller die Besitzer wechseln als früher. Und Bilder die einmal im Internet gelandet sind, können auch nach 20 Jahren noch einem das leben zur Hölle machen. (Ich verweise hier mal gern auf den Leitartikel der Aktuellen c't Ausgabe 7 vom 15.3.2010)
 
@Blondi: Ich denke, das kann man dennoch nicht so sehen. Das man sie aufklärt, auch über die Gefahren, die das birgt, ist OK. Aber sie wegen Verbreitung von KiPo zu verurteilen? Das ist dann schon daneben. Sie schädigt ja niemanden außer sich selbst.
Dann müsstest du Personen, die erfolglos versucht haben sich umzubringen nicht therapeutisch betreuen, sondern sie wegen versuchten Mordes verurteilen (aber ob denen das dann weiterhilft???).
 
@Ramose: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Jemandem der sich versucht das leben zu nehmen, wird unterstellt psychisch labil zu sein. Der Staat ist durchaus dazu verpflichtet, den Bürger notfalls auch vor sich selbst zu schützen und ihn ihn diesem Falle einzuweisen. Aber jemand dem die Hormone durchgehen, kann man sicher nicht zwangsläufig unterstellen psychisch labil zu sein. Der Deal wäre ja gewesen, dass die Kinder an einem Aufklärungsprogramm teilnehmen sollten, als Pflicht(!) und bei Zuwiderhandlung wäre eine Anklage eingereicht worden. Ich finde den Zwang zum Aufklärungsprogramm in diesem Fall super.
 
Wow, da hat mal ein Gericht sogar mit Verstand geurteilt!
 
@LastSamuraj: Bin da zwiegespalten. Sicher, die Mädchen (laut Quelle auch 12jährige) wegen der Verbreitung von KiPo zu verklagen wäre absurd - dann schon eher die "Auftraggeber", die evtl. mit psychologischem Druck die Erstellung der Fotos forderten. Aber eine "Zwangsaufklärung", gerade hinsichtlich der Lebensdauer digitaler Fotos und die möglichen Verbreitungswege über SocialNetworks, YouTube etc. hätte ich angebracht gefunden. Wie die Eltern sagen können: "Wenn meine 12jährige Tochter eben Aktaufnahmen von sich verschicken möchte, dann ist das ihre Entscheidung" geht nur schwer in meinen Kopf - für mich geht das schon in Richtung "Verletzung der Aufsichtspflicht" und da dürfte das Gericht in meinen Augen durchaus durchgreifen. Nächstes Jahr verklagen dann genau diese Eltern die Schule, weil ihre Tochter schwanger ist und demzufolge kein ausreichender Aufklärungsunterricht abgehalten wurde und verklagen dann facebook, youtube etc., wenn die Fotos vom inzwischen Ex-Freund dort hochgeladen werden. Ner 16jährigen traue ich etwas mehr Reife zu als einer 12jährigen, dort sehe ich tatsächlich die Gerichte mit in der Verantwortung.
 
@Tyndal: Ja klar, also die Aufklärung muss stärker denn je sein, das ist schon richtig. Ich will nicht wissen, wieviele solcher Fotos bereits auf den ganzen myexgilfriend... Seiten rum geistern und das für immer und ewig.
 
Anklage weil man sich selbst nakt fotografiert... Interessant. Dennoch drängt sich auch hier noch eine Frage auf: "Was zur Hölle hat die Schulleitung an den Telefonen der Kinder zu suchen?!". Sowas wie Privatsphäre gibt es wohl auch nicht mehr ...
 
@silentius: Laut Quelle wurden die Bilder auf Mobiltelefonen anderer Schüler gesehen und die Mobiltelefone daraufhin von den Lehrern eingesackt. Also entweder hat da einer durch die 5. Klasse gerufen "Wer hat noch nicht das Nacktbild von xyz?" oder beim rumzeigen auf dem Pausenhof stand ein Lehrer daneben.
 
@silentius: Nicht das erstellen der Fotos wird von der Staatsanwaltschaft verurteilt, sondern das weiterleiten an andere Handys. So was nennt man zu recht Verbreitung von KiPos. Es geht hier ja nicht um Bikini-Fotos, sondern um Nacktfotos mit eindeutigen Posen.
 
@Blondi: Dann müsstest du jedes Kind in der Schule, was die Bilder weitergegeben hat, verurteilen. Und ansonsten hab ich mich schon oben dazu geäußert.
 
@Ramose: Im Prinzip JA! Nach der Definition macht sich jeder, der die Fotos besitzt und weitergibt strafbar.
 
Hat jemand Links zu den Bildern? Ohne genauere Sichtung des Materials kann ich leider die Sachlage nicht genau beurteilen, was zu einem sinnlosen Kommentar führen würde.
 
@danieltapoka: lol, ja klar, mom werden hier gleich eingebettet...
 
@danieltapoka: ich glaube dieser Kommentar von dir war schon mehr als Sinnlos! Das spricht nicht gerade für dich!
 
@danieltapoka: Da der sinnlose Kommentar schon da ist brauchst du auch den Link nicht mehr ^^
 
@danieltapoka: lol :D suche mit google. wirste bestimmt finden
 
@danieltapoka: Anfragen an: http://www.fbi.gov/contactus.htm
 
@rallef: muhahaha: Text an FBI: Ähmm hallo, ich suche Links zu KiPo Bildern um mir mal davon ein Bild zu machen, ob das auch gegen Gesetze etc verstößt /*ironie/ :-)
 
@danieltapoka: Von mir ein [+] weil ich wohl als einziger die Satire im Post gefunden habe?
 
@danieltapoka: http://www.imagefap.com/gallery.php?search=lolita
 
@Hennel: Hab zwar nicht auf den Link geklickt, denke aber das wird ne Sperre nach sich ziehen.
 
@John Dorian: Dann klick lieber den Link ;)
 
Tja schade das es damals noch keine Handys mit Kamera oder Farbdisplay gab.
 
ist doch deren Sache wenn sie sich nackig zeigen wollen, oder?
 
@StefanB20: Solange sie sich das nur selbst anschauen, ok. Weiterverbreitung z. B. an ihren "aktuellen Freund" aus Gefälligkeit ist da schon kritischer, spätenstens wenn er das dann im Internet postet oder seinen Kumpels weiter gibt ist dann eindeutig kriminell (jedenfalls von ihm). Es gibt ja genug perverse die sich online an die Girlies ranmachen, einen auf Boyfriend machen und dann eindeutige Fotos einfordern. Insofern fände ich da Aufklärung schon gerechtfertigt, aber die Amis haben da in manchen Punkten eine merkfürdige Auffassung von Freiheit.
 
@rallef: Da liegt das Problem leider. Wird sie gezwungen? Will sie ihm ueberraschen? Mal angenommen sie will ihm zum 14.2. des JAhres eine super Ueberraschung machen und macht Akt Fotos von sich selbst und verschickt es an ihm. Muss er die dann sofort loeschen, weil strafbar? Wo leben wir denn, wenn schon Liebespaare (egal welches Alter) sowas tun muessen? O_o Wo ich dir Recht gebe ist,,wenn ER es verbreitet. Dann sollte man ihm strafrechtlich anzeigen wegen RUfmord (Schaedigung der Persoenlichkeit) usw. ^^
Edit: Du musst leider in USA von Bundesstaat zu Bundesstaat unterscheiden. Das ist das PRoblem
 
@StefanB20: Die andere Frage ist auch, ob eine 12-jährige die mögliche Tragweite dieser "Überraschung" erkennen kann. Immerhin landen solchen Fotos sehr schnell und leicht im Internet. Denkt einen 12-jährige an die Möglichkeit, was mit den Fotos bei einer Trennung passiert?
 
Ganz ehrlich die Amis haben total einen anner Waffel! Wenn meine Freundin meint mit von sich Nacktfotos zu schicken ist das doch ihre freie Entscheidung! Und entweder sind die Amikerle so dumm und rennen damit dann in der Schule rum und zeigen es jedem oder die Schulleitung ist so krass und guckt einfach in Handys der Schüler! Ich kann mich noch gut errinnern als mal mein Handy in der Schule klingelte sollte ich es abgeben! Jedoch durfte ich es vorher ausschalten und keiner der Lehrer oder die Schulleitung hat sich für den Inhalt interessiert!
 
@Nudelsose: Ich haette es so oder so ausgeschalten vorher. Dem Lehrer gehts nichts an, was da drauf ist. Und ich denke mal das die Bilder zufaellig von einem Lehrer entdeckt wurden oder jemand ausversehen nen dummen Fehler gemacht hat. Was normal ist bei Jungs :P
 
@Nudelsose: Wenn deine 12jährige Tochter also Aktbilder von sich an ihren Freund schickt, hättest du als Vater da überhaupt keine Bedenken und tust das als ihre freie Entscheidung ab? Vermutlich kaufst du ihr dann auch eine Webcam mit besserer Auflösung, damit der Freund im Videochat nicht nur Pixelbrei sieht? Hier geht es eben um teilweise 12jährige Mädchen, nicht um deine volljährige Freundin. Auch bei ner 16jährigen fände ich das Theater unangebracht... aber ne 12jährige? Und dann pochen die Eltern auch noch auf ihr Recht der eigenen Erziehung?
 
@Tyndal: Denke das kommt immer auf die Eltern und die Reife der Kinder an, es gibt 12 jährige Mädels die sehen aus wie 16 oder älter! Aber generell hast du schon recht! Mit 12 ist das schon recht bedenklich! Würde mir auch net passen! Wobei ich persönlich schon bei so sachen wie Chatcommunitys nen Riegel bei 12 davorschieben würde! Hier in meiner Region gibt es so einen Abklatschchat von "Knuddels" und wenn ich dann sehe das dort 10-12 jährige Kinder drinnen sind und dann dazu sehe das dort auch Männer die sehr weit über 18 sind (um die 30 oder älter) dann bekommt man als normal denkender schon mal Bauschmerzen und fragt sich warum die Eltern sowas zulassen!
 
@Nudelsose: Letztendlich ist es wie immer Sache der Eltern. Die Erzieher haben dafür zu sorgen, dass das Kind über ein gesundes Weltbild verfügt - dann entstehen solche Probleme gar nicht erst. Die rechtliche Verfolgung ist einfach Blödsinn - Erziehung ist Aufgabe der Eltern. Mit 12 hat man schon eine gewisse Vorstellung von der Welt und kann Gefahren durchaus erkennen. Dafür ist allerdings die richtige Erziehung notwendig und viele Eltern scheinen dazu nicht in der Lage zu sein.
 
@web189: Das ist Richtig, aber sieh es doch mal so wenn deine Tochter sich heimlich bei so einem Chat anmeldet hast du als Elternteil nur dann eine Chance dies zu merken wenn du ahnung von Computern hast und schlau genug bist um anhand des Verlaufs usw soetwas herrauszubekommen! Aber da die meisten mittlerweile mit 12 ihren eigenen PC haben merken die Eltern das garnet! Jedoch ist es unglaublich was die alles Preisgeben in so einem Chat ob es am Ende stimmt sei dahingestellt! (Ich selbst habe das nicht erfahren aber im Freundeskreis mitbekommen!) Und das würde mir schon Angst machen! Zudem ist es schon etwas ekelhaft wenn so ein pedofiler deiner 12 jährigen Tochter schreibt das sein ding.... usw! oder net?
 
@Nudelsose: Natürlich hast du teilweise Recht. Ich bin jedoch der Ansicht, dass man solche Dinge verhindern kann, wenn man seinen Kindern von vornherein einen vernünftigen Umgang mit Medien beibringt. Das bedeutet im Klartext, dass man als Elternteil die ersten Medienerfahrungen herbeiführt und von generellen Verboten absieht (wenn ich Killerspiele verbiete, dann werden sie eben im Internetcafe oder bei Freunden gespielt). Ebenso ist es auch mit Chaträumen - wenn man Kinder früh an einen verantwortungsvollen (und vor allem kritischen) Umgang mit Medien gewöhnt, dann werden solche Dinge automatisch hinterfragt. Es ist eigentlich das Gleiche mit Filmen/Fernsehen/Computerspielen - es kann durchaus schädliche Auswirkungen haben, wenn Kinder aus eigenem Antrieb heraus unreflektiert Informationen aufnehmen. Die Tochter eines Bekannten würde nie auf die Idee kommen im Internet Bilder von sich zu veröffentlichen. Jedes Kind weiß, dass man nicht zu Fremden ins Auto steigt - selbst unter 10 ist das kein Probem. Wenn man es richtig anstellt, dann werden die im realen Leben selbstverständlichen Verhaltensweisen aufs Internet übertragen. Selbst der perverseste Pedo kann nichts tun, wenn er einfach weggeklickt/ignoriert wird. Internetbekanntschaften müssen von realen Freunden strikt getrennt werden - und genau dieses Wissen muss man seinen Kindern vermitteln.
 
@Nudelsose: Dann sind die Eltern aber auch dumm, wenn sie ihrem Kind (unter 14 mMn) einen EIGENEN PC kaufen und nicht ein wenig kontrollieren. Denn das ist DUmmheit und die schuetzt vor Strafe nicht. Es gibt so viele Zeitschriften heute, Nachrichten, Portale, Freunde, andere Familien usw. wo man locker einfache Infos bekommt, wie man auf einfache Art und Weise sein Kind schuetzen kann. Allem Voran das neue Win7 oder halt WIndows Live Family Center
 
@web189: Da gebe ich dir wirklich Recht! Leider sehen das viele net so wie wir. Viele überlassen Ihre Kinder sich selbst. Ich selbst habe auch mit 10 wo ich meine 1. playstation hatte Spiele wie Resident Evil gespielt auch DOOM 1 oder 2 habe ich am PC gespielt wo ich son Pimpf war aber deswegen bin ich heute keiner der sich ne Waffe schnappt und auf die Straße geht um Leute umzunieten! Ich selbst kann halt einfach Spile und Realität strikt auseinander halten! Leider versagen viele Eltern heute bei der Aufklärung weil sie Überfordert sind, selbst Probleme haben oder sonst was! Umsonst werden net mit 12 Mädchen schwanger! Dennoch ist es schön zu lesen das viele noch einen gesunden Menschenverstand haben =) Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende!
 
@Nudelsose: Dann sind wir uns ja einig - ebenfalls ein schönes Wochenende! Ich hoffe auf schönes Wetter!
 
Meiner Meinung nach ist es dann Kinderpornogrphie, die geahndet werden muss, wenn derjenige, der sie erstellt oder beauftragt hat, erwachsen ist. Wenn jetzt aber die beiden, also Freund und Mädel minderjährig sind, ist das genauso straffrei, wie wenn die beiden in der Kiste erwischt werden. Ich weiß, im prüden und zeitweise hirnverbrannten Amiland ist das etwas anders, aber eine 12. jährige zu bezichtigen, KiPos erstellt und vertrieben zu haben??! WOW, das setzt die Krone auf...
 
Ich glaube eine Kampagne gegen "Volksverdummung" in den USA würde dieses Problem lösen...
 
@maehze: Da kenne ich aber ganz andere Länder die eher so eine Kampagne brauchen.
 
hmm, ich denke die lehrer und schulleitung, selbst die staatsanwaltschaft...haben nicht das recht ohne einvernehmen der eltern die geräte zu "durchsuchen" da kinder nicht der eigentümer sein dürfen von gesetzeswegen. das ist wie die einmischung der jugendschützer im internet, kinder sind nicht anschlussinhaber, aber der inhaber muss den jugendschutz durchsetzen...nicht irgendwelche vermeindlichen kinderschützer.
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