Klagen gegen Frequenzversteigerung abgewiesen

Recht, Politik & EU Das Verwaltungsgericht Köln hat am Mittwochabend sechs Klagen verschiedener Unternehmen gegen die für den April dieses Jahres geplante Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen abgewiesen. mehr...

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Was bringt eine niedrige Frequenz denn?
 
@Chrisber: frag ich mich auch gerade... müssen die geräte weniger leistung aufbringen? ist die sprachqualität höher?
 
@KainPlan: Eine höhere Reichweite. Desweiteren ist es für niedrigere Frequenzen leichter durch Gebäude und Gegenstände durchzudringen. Man hat also potenziell eine bessere Netzabdeckung in Wohnungen und Büros wenn man auf 800 Mhz anstatt auf 1800 Mhz funkt. Der Kostenvorteil liegt dabei auf der Hand. Man muss die Masten nicht so dicht aneinander aufstellen. Der Nachteil jedoch ist dass du mit vorrausgesetzt identischen übertragungsverfahren potenziell immer eine höhrere Datenrate erreichst mit höheren Frequenzen als mit niedrigeren. Das wird jedoch in der Praxis durch die meist viel bessere Signalstabilität von niedrigeren Frequenzen aufgehoben und meist sogar noch in Sachen Geschwindigkeit überholt. Praxis und Theorie liegen also wie so oft weit von einander entfernt. Deshalb sind niedrige Frequenzen so beliebt bei den Betreibern. Ausserdem kosten Sende- und Empfangstechniken für höhere Frequenzen mehr als für niedrigere Frequenzen.
 
@Chrisber: Eine größere Reichweite.
Das würde bedeuten sie müssen für normalen Mobilfunk weniger Masten aufstellen.
Aber schnelles mobiles Internet ist damit natürlich nicht möglich.
Ich denke sie wollen diese Frequenzen um zumindest einen flächendeckenden Mobilfunk zu gewährleisten.
 
Der sprichwörtliche Verkauf von Luft
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