30 Millionen Deutsche bevölkern Web-Communities

Social Media Bereits 30 Millionen Deutsche im Alter ab 14 Jahren sind Mitglied in mindestens einer Internet-Community. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des IT-Branchenverbandes BITKOM mit dem Institut Forsa hervor. mehr...

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"Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des IT-Branchenverbandes BITKOM mit dem Institut Forsa hervor." Schon die zweite repräsentative Umfrage, die die Chefetage der BITKOM heute erfunden hat. Die haben sich ihr Gehalt redlich verdient.
 
zählt, jappy.de dazu?
 
@25cgn1981: ACHTUNG WERBUNG!!!!einseinself^111!!!
 
@25cgn1981: Jappy ist das wichtigste :D
 
und wieviele der 30 Mio. sind Doppel-/Dreifach/-Vierfach Accounts wenn man bedenkt, das jeder aus einem Freundeskreis, bedingt dadurch das es einfach zu viele social networks gibt, bei nem anderen Netzwerk angemeldet ist? Das führt zwangsläufig dazu, dass man sich quasi quer überall da anmeldet, wo die Freunde zu hause sind und sorgt zudem für vollkommen illosorische möglicherweise falsche Statistiken.
 
@Rikibu: Jein... die haben mal wieder knapp 1.000 Internetnutzer befragt und 750 davon gaben an, in Communities zu sein. Ergibt: 75% aller Nutzer sind dort angemeldet. 43 Millionen deutsche Internetnutzer-Nutzer in 2009 = 30 Millionen Community-Nutzer. Wird einfach hochgerechnet, sicherlich sind das nicht die Nutzerzahlen der Communities.
 
@Tyndal: is mir schon klar, dass das statistisch so gemacht wird. Die Frage ist, was lese ich daraus? ist doch absolut nicht greifbar diese Zahl, da sie auf sehr fragwürdige Stichproben zurückzuführen ist. Als Entscheidungsgrundlage, die ja die BITKOM Vertreter haben wollen, ist sowas doch total unsachlich. Aber passt zumindest zum Werbemarkt im Fernsehen. da entscheiden auch 2000 Leute über Erfolg oder Misserfolg... und ob ich gucke oder gar nicht gucke, hat keinerlei Einfluss. Die Realität wird in beiden Fällen, also social networks und Fernsehen, vollkommen anders aussehen als diese Zahlen es abbilden.
 
@Rikibu: Genau. Schon die Masse an Veröffentlichungen der BITKOM lässt darauf schließen, wie gewissenhaft die einzelnen Umfragen generiert wurden. Eine "echte" Umfrage lässt sich noch nicht am Fließband produzieren. Genauso die Verteilung der Gründe für eine Anmeldung - vermutlich gab es dort nicht die Auswahlmöglichkeit: "Weil ich meine Ruhe haben möchte" - jede Umfrage mit vorgegebenen Antworten hat auch immer einen gewissen suggestiven Charakter. Für die Aussage: "SocialNetworks haben sich als Trend etabliert und verzeichnen wachsende Nutzerzahlen, vor allem im Bereich der 14-39jährigen Internetnutzer" hätte es keine Umfrage gebraucht, viel mehr gibt die Statistik der BITKOM aber auch nicht an Info preis.
 
@Tyndal: klar kannst du mit den vorgegebenen frage-antwort kombinationen prima steuern um das zu bezwecken, was der Auftraggeber der Studie hören will. alle die social networks scheiße finden wurden halt ausgefiltert und kamen gar nich bis zum ende der befragung, somit befragt man quasi die 100% - aus dieser zahl nen bedarf zu generieren fällt nicht schwer.. und hier wollte er zweifelsohne hören, dass social networks beliebt sind. macht ja auch sinn, wenn man bedenkt, welches Werbepotential für Firmen in diesen Netzwerken liegt. und wer sitzt in solchen Verbänden wie die Bitkom? Richtig, Firmen, die vorrangig mit dem Netz zu tun haben, mit anderen Worten, die Studie geschickt gelenkt, könnte Werbepartner davon eher überzeugen, in den social networks selbst als Firmenseite präsent zu sein, so kann man billig Werbung machen und erreicht eine große Zahl potentieller Kunden. Die Umfrage scheint mir eine große Werbewirksamkeitsanalyse zu sein, die als Entscheidungsindikator für Firmenpräsenzen in diesen netzwerken herhalten könnte.
 
@Rikibu: Falsche Statistiken? Das ist ja wie weißer Schimmel und tote Leiche...
 
@monte: naja, ganz so würde ich es nicht sehen, was ich eigentlich sagen wollte, das Ergebnis einer Umfrage hängt natürlich immer von den Befragten ab, und wo diese herkommen. Eine Umfrage ergab, das 100% der Frauen kriminell sind - das ergab eine Umfrage in einem Frauengefängnis hat natürlich ne andere Aussagekraft (nämlich keine) als die Frage nach dem Drogenkonsum wenn man 100 Rockstars und 100 Angestellte der Werbewirtschaft befragt...
 
Zählt Winfuture.de auch zu den Communities? Hier finde ich auch tagtäglich neue Feindbilder - deutlich mehr als bei allen anderen Communities zusammen ;-) Geschätzte 43,5 Millionen Deutsche waren 2009 online (Quelle: netzpolitik.org) - davon sollen 30 Millionen in Communities rumhängen? Wären immerhin 75% aller deutschen Internetnutzer. Wie schon oft bei BITKOM-Umfragen erwähnt: Mir ist noch nie eine Umfrage über den Weg gelaufen, keine Ahnung auf welchen Freak-Seiten die ihre Umfragen starten, aber scheinbar erreichen sie dort nur einen "harten Kern" der Internetnutzer, keinen repräsentativen Durchschnitt - also keinen 14-20jährigen und wohl auch keine Ü50.
 
Das kann ich dir verraten, die Bitkom macht mit sicherheit ihre Umfragen über Meinungsforschungsinstitute, bei denen du dich selbst anmelden und selbst Geld verdienen kannst, für gemachte Umfragen. Da gibts zb. Ipsos,toluna,ciao-surveys,lightspeed uvm. die machen zb. im Auftrag der GfK (gesellschaft für konsumforschung), was hier gut passen würde, mit sicherheit auch die Umfragen für die Bitkomiker...
 
@Rikibu: Mich würde es nichtmal wundern, wenn 90% der Umfrageteilnehmer automatisierte SPAM-Bots waren ^^
 
@Tyndal: ne, so einfach is das nich...
die Umfragen über solche Seiten sind recht Spam und Betrugssicher. Die arbeiten mit IDs, die nur 1 mal funktionieren. und ohne Registrierung - keine Benachrichtigung zur Umfrage. Die finden ja immer im stillen statt, jede Seite die ich oben genannt habe, hat ja nen Pool von Teilnehmern und aus deren Grundprofil wirst du zu Umfragen eingeladen... wie aber genau das Auswahlverfahren funktioniert, weiß ich auch nicht.
 
"Bereits 30 Millionen Deutsche im Alter ab 14 Jahren sind Mitglied in mindestens einer Internet-Community." Das dürfte etwa jeder zweite Deutsche über 14 sein - und DAS möchte ich mal schwer anzweifeln. Höchstens Unter-14-Jährige die sich als älter ausgeben und 3/4/5-fach-Accounts bzw. Fake-Accounts. So eine Statistik kann man doch nicht allen Ernstes veröffentlichen, das muss dem Statistiker doch auffallen, dass da etwas krumm läuft.
 
Und das sind bestimmt auch die 30 Millionen, die rumjammern, dass zuviele Daten von ihnen im Netz unterwegs sind ;)
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