Datenschutz: Nutzer stehen zu Eigenverantwortung

Datenschutz 55 Prozent und damit eine Mehrheit der Internet-Nutzer sieht die Hauptverantwortung für den Datenschutz bei sich selbst. Das ergab eine repräsentative Erhebung des IT-Branchenverbandes BITKOM. mehr...

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"Das ergab eine repräsentative Erhebung des IT-Branchenverbandes BITKOM." Repräsentativ also... Da stelle ich mir doch folgende Fragen, die der Artikel nicht beantwortet: Wie viele Leute wurden befragt? Wie und wo wurde befragt? In welchem Zeitraum wurde befragt? Die Prozentzahlen oben schön und gut, sagen aber null aus, wenn man nicht weiß, womit man es bei der Umfrage überhaupt genau zu tun hat.
 
@Slurp: Und wie PC- bzw Internetversiert waren die Leute, weil die meisten DAUs (grade junge Leute) würden vermutlich antworten: "ehhh Datenschutz, hä?"
 
@Slurp: Die Erhebung wurde von der BITKOM veranstaltet, was interessiert es da noch wie sie durchgeführt wurde? Deren Statistiken lesen sich immer wie der Verband der Blinden und deren Meinung zu Fernsehen...
 
@Slurp: Die BITKOM befragt in der Regel etwa 1.000 Internetnutzer - in vielen der letzten Umfragen der BITKOM war das angegeben. Viele Umfragen werden vermutlich auch über eMails bei den Mitgliedsunternehmen durchgeführt, denn mir ist noch nie eine BITKOM-Umfrage in freier Wildbahn über den Weg gelaufen. Generell ist die BITKOM ein Statistik-Moloch, die mehr Umfragen durchprügeln als reine Umfrageinstitiute... Die Zahl der Personen, die sich selbst in der Verantwortung sieht, wurde vermutlich aus den Antworten: "Dazu möchte ich keine Angabe machen!" errechnet - denn diese Antwort ist die einzige mögliche Antwort, wenn man den Datenschutz ernst nimmt - meine Meinung geht keine BITKOM etwas an.
 
Für den Datenschutz ist primär erst einmal der zuständig, der die Daten hat - also der User selbst. Wenn dieser seine Daten unbedarft in die Welt verteilt, muss er sich nicht wundern. Natürlich sind sekundär dann Anbieter von Online-Inhalten dafür verantwortlich, die ihnen anvertrauten Daten dort aufzubewahren, wo sie hingehören - und das ist nicht etwa eine DVD, die in der U-Bahn vergessen wurde. Der Staat als solches (und jetzt nicht als Anbieter von Online-Services) ist eigentlich nur dazu da, die Leute zu knechten, die Schindluder mit den Daten anderer Leute treiben und davon gibt´s ja dummerweise auch reichlich.
 
Ja, das ist ja alles gut und schön. Aber wie soll ich bitte meine Daten schützen, wenn ich gar nicht weiß was für Daten die Konzerne erheben würden wenn ich mich bei einem Dienst anmelde? Ich kenne kaum ein Unternehmen, welches auf Anfrage detailliert erklären kann/will/würde was für Daten erhoben werden und wie sie ausgewertet werden. Ich nehme gerne meinen Datenschutz selber in die Hand, aber nur wenn mir auch die Möglichkeit dazu gegeben wird.
 
@DennisMoore: Es sind ja nicht nur die Dienste die Daten sammeln. Daten werden auch durch Software gesammelt, da sind Browser und Media Player, selbst Anti Viren Scanner und Online Hilfe helfen beim sammeln von Daten. Warum ist wohl jedes Windows OS für das Sammeln und Senden von Daten optimal vor konfiguriert ?
 
@Spiderman111: Ich habe mir die Datenschutzbedingungen vom Windows Media Player durchgelesen und weiß nun welche Daten gesendet werden und was damit angestellt wird. Mehr will ich gar nicht. Auch nicht von anderen Unternehmen. Im Gegensatz zu z.B. Googles Datenschutzbedingungen die auf einen Bierdeckel passen, sind die von anderen Firmen - z.B. die von Microsoft - wenigstens sehr detailliert und ausführlich verfasst.
 
Es wird Zeit, dass in den Schulen endlich flächendecken IKT Unterricht erteilt wird! Hier wird wieder die Verantwortung irgendwo hin geschoben, wo es den Staat nix kostet. Aber dass eine digitale Erziehung bereits in die Schule gehört, hat da noch keiner gerallt.
 
@LoD14: LOL ... Dazu mußte erstmal Lehrer haben die dafür überhaupt qualifiziert sind. Digitale Erziehung in der Schule gibts bei uns erst wenns alle anderen EU-Länder schon mindestens 10 Jahre haben. Wir wollen uns in Sachen Erziehung und Bildung ja nicht so in den Vordergrund spielen ^^
 
"Die schärfsten Gesetze bringen nichts, wenn Nutzer unbedacht zu viel Privates preisgeben" Wahre Worte. Aber es ist doch sowieso paradox: Auf der einen Seite wollen alle Datenschutz, auf der anderen Seite hauen sie auf Twitter und Co. sofort rein, wenn sie ich in den Finger gestochen haben oder wie besoffen sie auf der letzten Fete waren. Verdrehte Welt...
 
@D@nte: Gibt halt solche und solche Menschen. Ich finde man sollte beide berücksichtigen. Wer im Internet komplett alles von sich preisgeben will, der soll das tun. Aber er muß dann auch mit den Konsequenzen leben und nicht hinterher entsetzt tun, weil er aufgrund der Sauffotos auf Facebook zu keinem Bewerbungsgespräch mehr eingeladen wird. Der, der seine Daten für sich behalten will, muß diese Möglichkeit auch haben und dazu braucht er umfassende Informationen der Diensteanbieter bezüglich Datenhaltung von -verwertung.
 
"Fast jedem zweiten Internet-Nutzer (47 Prozent) fehlen den Angaben zufolge aber noch Informationen, was er für den Schutz seiner Daten im Internet tun kann." Bestes Mittel, NIX TUN!
 
@Blubb-blubb: Ist doch ganz einfach. 1. Keine Netzwerke nutzen die persönliche Daten haben wollen. 2. Sich Sachen nur an Postfachadressen oder Briefkastenfirmenadressen schicken lassen. 3. Niemals die eigene Kreditkarte zum Bezahlen nehmen, sondern immer gestohlene Kreditkartendaten ^^
 
mann sollte schon wissen was mann im internet preisgeben kann und was nicht.
wer keine ahnung vom internet und pc hat sollte sich erst garkein zulegen und sich vorher schlau machen. ich kann es nicht mehr hören, so langsam sollte doch jeder wissen was im netzt abgeht und wenn nicht sollte man mal lesen es gibt genug zeitschriften.
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