VZBV: Unzulässige Werbung auf Kinder-Webseiten

Internet & Webdienste Viele Webseiten, die sich gezielt an Kinder richten, enthalten unzulässige Werbung. Das hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) in einer Überprüfung von Spieleportalen festgestellt. mehr...

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"Wer denkt denn an die Kinder?" - Die Werbetreibenden sicher. Und dank Handys kommt der Rhianna-Klingelton auch jeden Monat neu - Auch ohne geschäftsfähigkeit der Kunden.
 
@Kobold-HH: Die meisten Kiddies, die sich solche "Handy-Abo-Fallen" ans Land ziehen, dürften wohl aus dem Alter des nicht geschäftsfähigseins heraus. Und als beschränkt geschäftsfähige Person gilt hier erstmal der Taschengeldparagraph.
 
@HardAttax: Ein Abo als dauerhafte Bindung fällt nicht unter den Taschengeldparagraphen. Nur einmalige Geschäfte.
 
@Kobold-HH: Ich glaub eher das wir hier nicht von dem Bereich von Kindern im Bereich 10/11 + sondern eher im Bereich Grundschule sind. Es gibt genug Eltern die es für pädagogisch wertvoll halten ihr Kind vor Seiten wie fragfinn.de oder togolino oder whatever setzten damit sie mit "Lernspielen" Ihre mentalen Fähigkeiten stärken können.
 
Und ich finde es auch verantwortungslos von den Eltern, wenn sie ihre Kinder (die nichtmal lesen können) im Internet unbeaufsichtigt surfen lassen. Es gibt ja noch ganz andere Seiten, die Kinder nicht unbedingt sehen sollten... und wo sie nicht mal lesen müssen!
 
@alex1109: Kindern sollten mMn eh draussen spielen mit Freunden und so. :) klar Internet auch, aber wenn dann gemeinsam ^^
 
@alex1109: Ich wollte es grad noch schreiben. Sicher ist es kein schöner Zug der jeweiligen Portale (eine strikte Trennung von Content und Werbung ist sogar vorgeschrieben), aber wer sein Kind, was nichtmal lesen kann, unbeaufsichtigt im Netz rumgeistern lässt, hat ebenso nen Hau weg.
 
@alex1109: was kennt ihr denn für Kinder? Die können nicht lesen, aber schreiben :D erklärungsbedarf notwendig
 
@Haaase: WIe kommst du auf Schreiben. Webseite aufrufen -> Kind dransetzen -> Maus in die Hand -> mach mal. Erziehung 2.0 - aber wie wir aus der Softwarebranche wissen. Nicht jede neue Version ist gut ....
 
@Daiphi: Na gut. Du wirst mir aber zustimmen dass sowas in der Verantwortung der Eltern liegt. Kann meinem Kind ja auch keine Schusswaffe in die Hand geben, laden und entsichern um danach zu sagen blablub die Waffe ist nicht Kindersicher. Und beim Internet kann man eben auch mal leicht auf den "Abzug" kommen, wenn man es dem Kind entsichert^^
 
@Haaase: Ja klar aber damit reißt du deine Argumentation vom Vorkommentar aus dem Zusammenhalt. Ich halte auch nichts davon Kinder stundenlang und das täglich vor die Klotze oder sonstige Medien zu setzten obwohl ich dank Beruf genau das tue. Ich halte es für wichtiger das Kinder sich altersentsprechend, und das auch in Zeiten des Internets, verhalten. Und dazu gehört für mich in erster Linie sich mit Spielen (im klassischen Sinne) zu beschäftigten. Vornehmlich draußen wenn es das Wetter zulässt.

Ich hab 2 Jungs bei meiner Frau mitgeliefert bekommen und ich bin mir sicher das die noch früh genug kommen werden mit ich will Computer etc.
 
Wer Geld will, kümmert sich um nichts, außer dass Geld fließt durch Werbung - btw: Wieso werden in letzter zeit meine Kommentare gelöscht? Wäre auch sehr nett, eine Info zu erhalten... geil
 
Kleinkinder im Internet = fail...
 
@XP SP4: Du hast keine Kinder, richtig? Heute ist es ganz normal, dass Kinder Informationen aus dem Internet suchen. Das wird in den Schulen sogar erwartet. Und es ist ganz normal, sich mit Freunden per Internet auszutauschen. ("Papa, können wir das schnell an Finn mailen?"). Eine Schule hat letztens sogar einem Bekannten bei der Einschulung seiner Tochter gesagt, dass sie erwarten, dass die Kinder ab der 5. Klasse einen Notebook bekommen. Also Grundschüler im Internet sind ganz normal. Die Frage ist nur wie man die Kinder schützt.
 
Geld und Macht regiert die Welt. Das die Werbe(terroristen) über Leichen gehen sollte wohl bei jedem durchgedrungen sein. Da müsste leider der Staat oder die EU eingreifen um da eine Änderung zu erwirken. Ich habe nicht's gegen die Werbemacher, es muß aber Grenzen geben, wie, was, wann, wo.
 
ein kinderportal muss werbefrei sein...werbetreibende sind immer betrüger am endkunden. wer werbung erstellt, erstellt bewust lügen! die werbewirtschaft besteht aus lügnern und betrügern, deren sinen nicht das anpreisen eines produktes und deren funktionen sind, sondern ihre arbeit mit psychologischen tricks betreiben die mit produkten nichts zutun haben. der gesetzgeber ist dort gefragt, klare und strenge auflagen zu treffen, die werbung so beschneiden das nut mit tatsächlichen funktionen geworben werden darf...wie gesagt, werbung ist betrug am endkunden! und sowieso, ist "made in germany", mitlerweile minderwertig!
 
@MxH: kannich dir nur zustimmen, vor allem das verkaufen eines images geht mir massiv auf den sack. ich kaufe produkte weil ich sie benutzen will, und nicht weil ich mich meiner dosensuppe bzw. dem hersteller verbunden fühle und sagen kann "dieses produkt ist für elute wie mich". ich bin außerdem der meinung, wenn man bei werbung nicht so extrem faken würde, sondern einfach mal die wahrheit sagen würde, würde das positive auswirkungen haben. wir alle wissen, die produkte bzw. deren werbung die uns perfektion vortäuscht, sind nicht perfekt. zeigt doch mal einen mc donalds burger wie er wirklich ist? dann würde ich in eure burgerbude auch mal einkehren. wenn aber werbung und realität dermaßen auseinanderklafffen und die verarsche so offensichtlich ist, ist man für die kunterbunte werbemärchenwelt nicht mehr empfänglich. was ist so schlimm daran, das produkte naturbedingt fehler und schwächen haben? ich finde das kein problem. solange man sachlich damit umgeht.
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