Microsoft schließt Verfahren gegen IM-Spammer ab

Spam & Phishing Der Software-Konzern Microsoft hat einen Rechtsstreit mit einem Spammer aus Hongkong außergerichtlich beigelegt. Die Firma Funmobile hatte ihre Werbenachrichten an Nutzer des Windows Live Messengers verbreitet. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Wie schön dass Microsoft am Gewinn durch Spam partizipiert und dafür die Klage fallen läßt :). Fifty-fifty, ganz toller Kampf gegen Spam!
 
@lutschboy: naja die summe wird sohoch sein das die sich das zukünftig 2 mal überlegen. desweiteren wird MS schnell eingreifen wenn die firma wieder anfangen sollte spam zu versenden.
 
@lutschboy: Und wenn MS ein kleines Kind aus einem brennenden Haus retten würde, würdest du wahrscheinlich behaupten, das sie es nur getan haben um ihm später einmal Windows anzudrehen.....

Natürlich ist dies für Microsoft die bessere Lösung. Gerichtsverhandlungen kosten viel Geld und wenn die Regierungen nicht selbst dazu bereit sind, auf ganzer Front gegen Spammer vorzugehen, hätten viele Firmen mit der Zeit ein finanzielles Loch.

So hat Funmobile eben eine Verzichtserklärung unterzeichnet und kann bei Wiederholungstat recht schnell und kostengünstig endgültig ihr zeitliches segnen.

Zusätzlich hat sich MS die bisherigen Anwaltskosten und/oder Servermehraufwand von der Firma durch diesen unnötigen Phishing und Spam zurückgeholt.

Nach deiner Ansicht würde sich jeder Kläger der Mittäterschaft schuldig bekennen, der Geld von dem Angeklagtem erkämpfen will.
 
@unknowen: Nö, würd ich nicht, ist aber auch zufällig etwas komplett anderes. Es ist eher so als würden Bankräuber einen Safe leer räumen, und dann der Bankmanager sagen dass wenn er einen Teil oder die ganze Beute in die eigene Tasche kriegt, und die Räuber unterzeichnen nie wieder diese Bank zu überfallen, er keine Anzeige erstattet. Mit der restlichen Aussage hast du sicher recht, aber wer sagt dir dass halt nicht einfach eine zweite Briefkastenfirma aufgemacht wird die wieder Spam verschickt, und wenn sie erwischt wird halt wieder Microsoft ein Geldbündel schickt und so fein raus ist? Kriminalität sollte man nicht durch Bereicherung der eigenen Taschen bekämpfen, es muß schon die verantwortlichen Köpfe treffen, eine Gefängnis- oder Bewährungsstrafe schüchtert mehr ein als eine außergerichtliche Übereinkunft mit Gewinnbeteiligungen.
 
@lutschboy: Warum hast du dann nicht etwas gegen die Spammer unternommen? Hm? Große Klappe haben, alles mies reden aber selber den Arsch nicht hoch kriegen, das sind die richtigen.
 
@Keith Eyeball: Das ist immer meine Lieblings-Bescheuert-Argumentation, die du da auffährst :) Als müßte ich die Welt retten bevor ich etwas kritisieren darf. "Wie findest du Filme von Uwe Boll? Schlecht? Mach doch erstmal selber Kinofilme bevor du nörgelst!!!" <-- Mit so ner Argumentation beförderst du dich selbst nur ins Abseits. Und bevor ich Atomkraft kritisier muß ich natürlich erst selbst ein Atomkrauftwerk bauen, und bevor ich Steuerverschwendung kritisier muß ich erst selbst millionen in den Sand setzen, bevor ich eine politische Meinung hab muß ich erst mal Kanzler geworden sein.. blaa..
 
@lutschboy: In der Theorie hast Du recht, leider funktioniert Rechtsprechung in der Praxis nicht so. Fast alle Wirtschaftverbrechen werden außergerichtlich beigelegt. Andersfalls dauern solche Verfahren viele Jahre und enden mit leider unbedeutenden Strafen. Wirtschaftsverbrechen sind eben keine Kapitalverbrechen wie Mord oder Vergewaltigung.
 
@unknowen: Also ich finde schon das sich Microsoft hier nicht mit Ruhm bekleckert. Was du übersiehst ist das hier nicht Microsoft direkt der Geschädigte ist, sondern der Nutzer, also du und ich. Die haben ihr Geld verdient in dem sie Leute wie dich und mich ver#rscht haben. Nun sieht Microsoft aber von einer Klage ab gegen Zahlung eines bestimmten Betrages. Nun, du bist doch derjenige von dem die die Kohle haben die jetzt Microsoft bekommt, also würdest du nicht sagen das sich Microsoft hier der Mittäterschaft Schuldig macht?
 
@master_jazz: Nein, würde ich nicht sagen. Microsoft mag zwar nicht der direkte geschädigte sein, jedoch der einzige mit finanziellem Schaden. Zum einen sind es die Anwaltskosten, zum anderen kommen sie für die Netzwerkinfrastruktur auf, die durch die Massen an Spam auch nicht weniger Standhalten muss.
Für den Kunden wird der Messenger-Dienst von MS gratis angeboten, zudem vielfach auch noch die kleine Werbefläche im Messenger aus "Prinzip" weggepatcht. ...

Es hätte an der Strafe auch nicht viel mehr geändert, da es sich ja scheinbar um eine Zivilklage gehandelt hat, bis auf den Unterschied, das Gerichtsverhandlungen sich ewig in die Länge ziehen können.
Wenn man schnell viele Spamanbieter im MSN Netzwerk entfernen möchte reicht eine Verzichtserklärung und finanzieller Schaden völlig aus und man kann sich schneller um andere Firmen kümmern.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Microsofts Aktienkurs in Euro

Microsofts Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr