Hotmail filtert täglich 4,5 Milliarden Spams aus

Spam & Phishing Bei Windows Live Hotmail, dem E-Mail-Dienst von Microsoft, werden täglich rund 4,5 Milliarden Nachrichten als Spam erkannt und aussortiert. Das teilte das Unternehmen heute mit. mehr...

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Ich frage mich was daran jetzt die News ist. Ich denke 4,5 Milliarden Spammails täglich bei x-tausend Accounts ist nicht übermäßig viel. Wir haben hier 300 Emailkonten und ca 11000 gefilterte Spamnachrichten am Tag, praktisch sind 11/12 Spam.
 
@darkalucard: bei 300 Emailkonten gehe ich mal von einer kleinen Firma aus aber 11000 Spamnachrichten am Tag spricht nicht gerade für einen sicheren/dienstlichen Umgang mit Emailpostfächern.
 
@Dreadlord: Dank Impressumspflicht MUSST du zumindest eine der Firmen-Adressen öffentlich machen. Tricks mit Adresse als Grafik kannst du vergessen, dann gibt es ganz schnell ne Abmahnung wegen fehlender Adresse von einem Rechtsanwalt, der die Anzeige von Grafiken per default deaktiviert hat. Dazu kommen die automatisch generierten Mails wie email@domain.de, admin@domain.de, info@domain.de, support@domain.de, domain@domain.de, webmaster@domain.de - eine davon trifft garantiert.
 
@Tyndal: Das stimmt nicht. Ich habe gerade bei unserer Firmen-Homepage im Impressum nachgesehen. Da steht eine ladungsfähige Adresse, aber wenn man eine Mail schicken will, kommt man auf eine Seite mit einem entsprechenden Formular. Ich kenne unseren Laden ( > 1000 Mitarbeiter), wir haben sogar eine eigene Rechtsabteilung. Die wären die ersten die meckern, wenn nicht alles nach dem Gesetz gehen würde.
 
@1. Oktober: Hm... §5 TMG Abs. 1 Nr. 2 - die Adresse der elektronischen Post muss angegeben werden (bei einem reinen Formular würde ich sie ja nicht sehen). Wenn du die Telefonnummer nicht angeben möchtest, kannst du statt der Telefonnummer ein Kontaktformular NEBEN der elektronischen Adresse angeben... ich halte die eMail-Adresse immer noch für gesetzlich vorgeschrieben - aber Hamburger Gerichte haben schon öfters mal bei der Thematik Internet verwirrend entschieden, also darauf wetten möchte ich nicht.
 
@Dreadlord: Ich arbeite in einem Krankenhaus, da sind mehrere Emailadresse öffentlich genauso wie die Homepage wo dann ja auch Mailadressen "geraten" werden können. PS: Die "Frage" im Firstpost war ernst gemeint, was steht besonderes in der News? Habe ich etwas überlesen? ^^
 
@Dreadlord: Wir hatten im januar auf ca. 200 Postfächer sage und schreibe 1.900.000 Mails erhalten, davon sind 98,7% Spam (rund 62500 Spams am Tag). Im Januar letzten Jahres waren es noch rund 300.000 wovon 92,3% Spam waren . Und das hat nichts mit "sicheren/dienstlichen Umgang mit Emailpostfächern" zu tun. Firmen die national / International stark in der Öffentlichkeit stehen werden numal stärker frequentiert als die Hinzes und Kunzes auf regionaler Ebene.
 
@darkalucard: nur so wenig? Bei uns sind 88%
 
@JasonLA: 11/12 sind ~92% (hatte eben einen schreibfehler drin, da stand noch 1/12, hatte es aber vor deinem Post schon korrigiert)
 
@darkalucard: da stand grad noch 1/12 als ich geschrieben hab^^ egal!
 
Wenn 4,5 Milliarden aussortierte Mails 98% des kompletten SPAM-Aufkommens bei Hotmail sind, dann kommen täglich 92 Millionen SPAM-Mails (2%) noch bis zu den Nutzern durch. Dem letzten Absatz fehlt irgendwie jeglicher Bezug zur News...
 
Die eigentlich interessante Frage bei dem Ganzen ist doch eigentlich:
Wieso entwickelt man nicht mal ein neues System, dass diese Flut an Spam Mails verhindert?
Die Kosten die dadurch entstehen sind doch immens..
 
@luckyiam: Dazu hatte winfuture vor längerer Zeit mal was geschrieben... lag wohl an der veralteten Architektur hinter den eMails aus den Startzeiten des Internets, als man an so etwas wie Spam noch gar nicht gedacht hat. Da gibt es wohl einige Lücken, die es den Spam-Versendern unnötig leicht machen.
 
@Tyndal: das war ja das was ich meinte.. email abschaffen und was neues rausbringen. is net meine aufgabe sowas zu entwickeln, aber der gedanke sollte wohl nahe liegen.
 
@luckyiam: Google arbeitet mit Wave ja einer kompletten Neuentwicklung der Nachrichtenkommunikation. Wave kann wie bisherige Mails genutzt werden, aber auch gleichzeitig wie Twitter, wobei die Nachrichten sogar noch interaktiv bearbeitet werden können. Doch bis das Konzept auch ausreichend stabil und massentauglich ist, vergehen eben noch einige Jahre.
 
Diese Zahlen sind absoluter Hammer. Eine Schande für das Internet. Dieser ganze Spam verursacht weltweit täglich Unkosten in Millionenhöhe. Schade dass es nicht möglich ist diese Seuche auszurotten und die Spammer dauerhaft vom Netz zu trennen. Die sind schlimmer als die Pest.
 
Der letzte Absatz passt nicht zu News. Wenn 5 von 100 Spam-Mails durchkommen, werden 5% Spam nicht erkannt und nicht wie vorher erwähnt 2%. Irgendwas stimmt da nicht.
 
@Stürmische Tage: Da steht nicht dass 5 von 100 Spammails durchkommen, sondern dass 5 von 100 Mails überhaupt beim Adressat ankommen. Lediglich 2 davon sind demnach immer noch Spam.
 
@Stürmische Tage: Da steht, das der Empfänger von 100 Spam-Mails 20 bekommt, 15 davon werden als Spam markiert, die restlichen werden nicht erkannt.
 
@Stürmische Tage: Keine Ahnung wo du das liest. Hier im Artikel jedenfalls nicht. Doch wenn man so liest, wie man den Antwort-Button bedient, dann erklärt das einiges. :)
 
@Ferrum: "Die übrigen 20 Nachrichten gelangen zwar noch bis zum Anwender," Der Anwender wird wohl der Empfänger sein, oder hast du noch ein Sekretär, welcher dir eine Emails vorfiltert?
 
@Stürmische Tage: Es kann jeder mal auf der Leitung stehen. Doch angesichts der Tatsache, dass bei diesem, eigentlich einfach verständlichen, Text außer dir wohl keiner ein Verständnisproblem zu haben scheint, werde ich das Gefühl nicht los, dass du mich auf den Arm nehmen willst. Zumal du nun auch noch anfängst persönlich zu werden, werde ich mich ab jetzt dieser Diskussion entziehen. Viel Spaß noch.
 
@Ferrum: Ich bin mir zwar nicht sicher, wo ich jetzt persönlich geworden bin, aber das ist ja auch nicht so wichtig. Das Problem ist ja, dass der Text leicht verständlich ist, aber der letzte Absatz nicht zu dem Rest der News passt. Mag sein, dass ich vielleicht auf mehreren Schläuchen stehe. :(
 
@Stürmische Tage: OK. In diesem Sinne noch ein allerletzter Versuch mit anderem Betrachtungswinkel: Im letzten Absatz wird erwähnt, dass (summiert) 95% _aller Mails_ (Spam + nicht Spam) als Spammails erkannt werden. Aus dem zweiten Absatz geht hervor, dass diese 95% erkannter Spam etwa 98% aller tatsächlich versendeten Spammails (und nur diesen) entsprechen. Daraus folgt im Umkehrschluss, dass 2% _aller versendeten Spammails_ (und nur diese) nicht als Spam erkannt werden. Diese 2% Spam entsprechen nach Dreisatzrechnung wiederum etwa 2% (exakter: etwa 1,94%) _aller Mails_ (Spam + nicht Spam) des Adressaten, die nun wiederum als unerkannter Spam im Posteingang landen. Zusammengefasst: An eine Adresse werden 100 Mails geschickt. 80 werden gelöscht; 15 werden in den Spamordner des Kontos gefiltert und 5 landen direkt im Posteingang, wovon allerdings 2 (also theoretisch etwa 1,94) immer noch Spam sind.
 
@Ferrum: Respekt vor deiner Geduld! :-) Hab das die ganze Zeit mitverfolgt. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gewusst, wie man es noch eingänglicher hätte erklären können. Deine Erklärung hört sich zwar erstmal kompliziert an, aber wenn die einfache Erklärung nicht funktioniert... Doch wenn man sie Satz für Satz in Ruhe durchgeht, absolut nachvollziehbar. Schade dass sie sich nicht mehr gemeldet hat. Vermutlich traut sie sich nun nicht mehr. :D + für dich, auch wenn die Dinger eigentlich nichts bringen.
 
@K: Heutzutage braucht man keine Rückmeldungen mehr erwarten; zumindest keine positiven. Diese Zeiten sind längst vorbei.
 
@Ferrum: Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Jetzt ergibt es einen Sinn. Die Schlussfolgerung, dass man keine Rückmeldungen mehr erwarten kann, kann ich leider nicht nachvollziehen. Ich bin nur nicht jeden Tag auf der Newsseite und lese Kommentare.
 
@Stürmische Tage: Ein Wunder ist geschehen. :) Keine Ursache. Freut mich. Gern geschehen. Die Äußerung, dass man keine Rückmeldung mehr erwarten kann, war eine zunächst erstmal vollkommen wertneutrale Feststellung, die gar nicht auf eine bestimmte Person und damit auch nicht vorwurfsvoll gegen/an dich gerichtet war. Es ist lediglich eine bedauerliche Feststellung, dass man sehr häufig nur dann Resonanz erhält, solange ein Problem besteht, doch sobald das Problem geklärt wurde, ist selbst ein "Dankeschön" als Rückmeldung schon zu viel. Ich wollte mit dem Satz lediglich ausdrücken, dass man beim Posten von Beiträgen generell keine Erwartungshaltung zu einer positiven Resonanz haben sollte, denn sonst wird man überwiegend enttäuscht werden. Ich für meinen Teil hab mich daran gewöhnt und sehe jede ausbleibende Resonanz als gelöstes Problem und damit als positive Bestätigung an. Alles eine Frage der Sichtweise. Deine Rückmeldung war eine angenehme Ausnahme. :)
 
Es wird Zeit, dass das E-Mailsystem endlich mal auf den Kopf gestellt wird. Es kann nicht sein, dass jeder Hannes einen E-Mailserver betreiben kann, mit dem er dann andere Systeme zuballert.

Mittlerweile ist das Spamaufkommen derart hoch, dass man mit normalen Methoden gar nicht mehr alles blocken kann. Übertreibt man es mit Sperren, filtert man am Ende auch noch die gewollten Mails raus. Dann schaut man am Ende doch wieder alle Mails durch, kann man sich das Filtern auch wieder sparen.
 
Ich sehe keinen Nutzen hinter diesen ganzen Spam mehr?
 
@Sighol: Hä????
 
@Sighol: Ist eine Geldeinnahme Quelle kein Nutzen? Den Aspekt der Legalität mal außen vorgelassen.
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