Schaar für strengere Regeln bei der Datensammlung

Recht, Politik & EU Der Bundesdatenschutzbeauftragte, Peter Schaar, hat sich im 'Focus' für strengere Regeln für die Datensammlung von Internetunternehmen ausgesprochen. Eines der von ihm angeführten Beispiele ist in diesem Zusammenhang Google. mehr...

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gut...aber insbesondere für staatliche stellen: polizei, bka, lka, bnd, etc...den diese mißachten schon fast mehr den datenschutz als jedes unternehmen wie zB google! dem deutschen staat ist in sachen daten nicht mehr zu trauen.
 
@MxH: ...und der Staat gibt die Daten auf nette Anfrage auch noch großzügig raus, nicht nur an die GEZ im großen Stil ! Geh mal auf das Einw.meldeamt, und frag nach wo dein Nachbar abgeblieben ist. Hat er der Weitergabe NICHT widersprochen, bekommst du die Daten problemlos !
 
@MxH: oder noch ein schönes Bsp.: die Rückwärtssuche über die Tel.nr ! Was war das vor ca. 12 Jahren ein Hickhack, ob dies zulässig ist, bis vors VerfGericht. Und heute muss ICH widersprechen, wenn keiner meine Daten erhalten soll bzw. ich NICHT im Tel.buch stehen soll ! Von der Verwertung dieser Daten (Werbeanrufe, Verkauf an Werbeagenturen) ganz zu schweigen...
 
Bei Google oder Facebook kann ich aber entscheiden, ob ich es nutze und bekomme dafür auch etwas. Besonders bei Google. Für mich ein kleiner, aber feiner Unterschied.
 
@sibbl: Öhm nur "dumm" formuliert? Ich meine die neue stasi gibt dir doch auch was für deine daten. Du bist kein terrorist, du lädst kein kipo und auch keine warez, Ein amokläufer bist du warscheinlich auch nicht solange du nicht CS oder einen anderen shooter spielst ..... Ich mein was willst du noch alles? Das ist mehr als dir google geben kann. [EDIT] Und entscheiden kannst du ja auch entweder du nutzt das inet handy usw. oder eben nicht ;) [Wer was findet darf es behalten]
 
@sibbl: Eben... Wenn ich WILL bekäme ich dann bei Google z.b. personalisierte Suchergebnise auf mich zugeschnittene Werbung (nungut, aber immer nch besser als Werbung die mich gar nicht intressiert) usw. Bei Facebook, naja, da merke ich auf jeden Fall einen deutlichen Unterschied zwischen Deutschen und Amerikanern in der Benutzung. Wenn man das aus amerikanicher Sicht der Benutzung betrachtet lässt es sich auch kaum mit diesen Gesetzen vereinbaren. Im Endeffekt dürfte es darauf hinauslaufen, dass dann die besagten Internetunternehmen wohl eher ein "Deutsche/EU Version" rausbringen, und das der Deutsche User dann, wegen fehlenden Funktionen, irgendwie versucht an die US Version zu kommen. *ICH* will das entscheiden, dass ist der Punkt, das bedeutet im umgekehrten Fall aber eben auch das mir die Möglichkeit gegeben sein muss meine Daten zu veröffentlichen, wenn ich das will, um damit spezielle Funktionen nutzen zu können. Wie ich die Politiker kenne kommt da aber eher ein allgemeines Verbot bei raus.
 
@sibbl: die datensammellei ist aber nicht auf www.google.de beschränkt. Falls deine Augen schnell genug sind achte mal auf deine Adressleiste oder besser die Statusleiste wenn du ne Seite besuchst. da wirst oft genug mal ganz kurz www.google-analytics.de/...../ lesen und dann kommt erst die adresse die du eingegeben hast da wirst du nicht informiert das gerade deine IP im Googlesammelsurieum mit dem Link den du aufgerufen hast gespeichert wurde. Freie entscheidung ? No Sir. Den du kannst garnicht im Vorfeld sehen ob ne Seite mit Googles hilfe läuft
 
@sibbl: Ähm, schonmal was von Adsense, GoogleSyndication, GoogleAPIs und Analytics gehört? Google hat sich auf fast jeder Webseite eingenistet, und weiß so praktisch jeden Webseitenaufruf den du tätigst. Insofern ist dass der VDS schon sehr ähnlich im Umfang. Und da ist nix mit "Entscheidungsfreiheit".
 
Google kann man auch ohne Anmeldung benutzten. Die Benutzung ist freiwillig. Es ist eigene freie Entscheidung Cookies zuzulassen. Jedenfalls bei anständigen Webbrowsern. Es ist auch die eigene Entscheidung sich Cookies wieder zu entledigen, wenn man sie zulässt. Grundlage von Sicherheit der Bürger ist natürlich dass die persönliche Internetnutzung nicht bereits auf Vorrat beim Internetanbieter gespeichert wird. Was ja auch illegal ist, bei Flatrates.
 
@Fusselbär: Siehe [o3:re4].
 
@lutschboy: Wenn die Grundlage der Sicherheit der Bürger gewahrt bleibt, also persönliche Internetnutzung nicht bereits auf Vorrat beim Internetanbieter gespeichert wird, dann hat Google nur Zahlen, aber nicht den bürgerlichen Namen des Nutzers, sofern der Nutzer nicht freiwillig seinen bürgerlichen Namen an Google rausrückt. Frage mich überdies, wer von den langjährigen Internetnutzern sich überhaupt noch mit diesem Übermaß an Werbeservern belästigen lässt, da gibt es ja genug Möglichkeiten sich dagegen zu verwahren, um den Blick auf das Wesentliche zu wahren.
 
Das sage ich schon laufend. Die Datensammlung des Staates tut niemandem weh, außer den Kriminellen. Es ist Fakt, dass Google usw., besuchte Webseiten und Internetkriminelle mehr über uns wissen als der Staat über uns weiß. Ich mache mir keine Sorgen darüber, was der Staat über mich erfährt. Gefährlich dagegen ist die Datensammlung aller möglicher Unternehmen, die im Internet auf uns lauern und nach Lust und Laune unsere Daten mißbrauchen können.
 
@eolomea: Ach ja? Hättest Du besser mal etwas aufmerksamer verfolgt, wie Datensammlungen von Behörden Kriminellen zur Verfügung werden: http://heise.de/-215737
 
@Fusselbär: Es wird viel geschrieben, im Internet, in Tageszeitungen, in Zeitschriften usw. Du darfst nicht alles das glauben, was du so vorfindest. Ich lasse meinen Verstand arbeiten und bilde mir selbst ein Urteil über die Ereignisse.
 
@eolomea: Und welche Fakten liegen deinem logischer Denkweise zu Grunde? Weil dir der Staat sagt, dass er nichts mit den Daten macht? Wie kommen diese ganzen "Gerüchte" überhaupt zu Stande?
 
@eolomea: 100 % Richtig! Wenn nur ein Mord mehr geklärt wird, ist es OK.
 
@Sighol: Und für einen Mord 80 Millionen Menschen unter Generalverdacht stellen? Ich glaube, da stimmt was nicht mit der Verhältnismäßigkeit, mein Freund. Ich glaube auch, dass die VDS niemals wirklich dazu gedacht war, Verbrechen am Menschen als solches aufzuklären. Wenn man sich mal so einige Sache und mit ruhigem Kopf zu Gemüte führt, wird einem doch mehr als klar, dass hier primär wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen bzw. gespielt haben.
 
Hier geht es schon recht merkwürdig zu. Wenn der Staat Daten sammelt, wird ein lautes Geschrei gemacht. Wortlos nimmt man aber die Datensammelwut aller möglichen Internet-Unternehmen hin, die mit unseren Daten machen können was sie wollen. Wer kann das schon kontrollieren? Wenn ich das anspreche, wird gleich abgelenkt und auf den Staat geschimpft. Die meisten glauben, dass vom Staat aus eine Gefahr droht. Alle anderen die unsere Daten sammeln, auch die Kriminellen, werden hier außer Acht gelassen. Es gibt nur die Angst vor dem Staat. Jeder sollte sich mal die Frage stellen, wer wirklich gefährlich ist.
 
@eolomea: Du solltest dir mal die Frage stellen, warum alle Agnst vor dem Staat haben und keine von den kriminellen. Damit hast du das ganze nämlich auf den Punkt gebracht. Die Leute fürchten sich nicht von den Kriminellen, sondern von den "Offiziellen" .
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