Verbraucherschutzministerin kritisiert erneut Google

Recht, Politik & EU Die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner von der CSU hat ihre Kritik an dem von Google angebotenen Dienst Street View weiter verschärft und stellt nun zusätzliche Forderungen an den US-amerikanischen Internetkonzern. mehr...

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Erst nutzen alle Google. Dann bringt man in den Schulen den Kindern bei, das Internet zu nutzen und Google richtig zu nutzen. Google lernt daraus und macht immer weiter Fortschritte und passt auch die Suche immer wieder neu an. Aber dann verpasst Deutschland den Trend und beschwert sich nun, dass man zugeguckt hat, wie zwei Studenten aus einem kleinen Projekt ne Weltfirma gemacht haben...
 
@DasFragezeichen: "DasFragezeichen kritisiert erneut "Verbraucherschutz"ministerium" << Verbraucherschutz & CDU / CSU passen genau so zusammen, wie FDP und Hartz IV Empfänger..
 
Ich habe das Gefühl, Frau Aigner ist etwas überfordert und hat eigentlich keine Ahnung vom Internet und wie es funktioniert. Sie denkt wahrscheinlich, Google Street View ist ein gutes Thema um sich als knallharte Verbraucherschützerin zu profilieren.
 
@Edelossi: natürlich ist das der grund der guten frau. sie muss ja den deutschen klar machen das sie noch lebt und das die sicherheit in zeiten der stasi 2.0 vorgeht und auch kein unternehmen das recht hat einfach wildfremde häuse ins internet zustellen, also wirklich! die einzigen die das recht haben in dein privat leben einzugreifen ist die Firma Deutschland GmbH! Manche leute wie die gute dame da haben echt langeweile in ihrem leben
 
@TeamTaken: Klingt nur auf den ersten Blick sarkastisch oder ironisch. Wir sollten froh sein, dass es so ist wie du sagst: Der einzige der in gewissen Grenzen das Recht hat, in dein Privatleben einzugreifen, dich zu verhaften und zu verfolgen ist der Staat. Wenn er diese Grenzen überschreitet ist das schlecht, ungesetzlich und wir müssen etwas dagegen tun. Aber ZUM GLÜCK ist er der Einzige, der dieses Recht hat.
 
Ein Wort: Realitätsfern.
 
Zum einen ist das Verhalten von Frau Aigner ein absolutes Armutszeugnis. Nirgends auf der Welt wird so ein TamTam um diesen Dienst gemacht. Die Technikfeindlichkeit und das Unwissen bei IT-Themen der CDU/CSU, aber auch der SPD ist erschreckend.
Andererseits soll dieses medienwirksame Geschreie und Panikmache wohl von anderen Maßnahmen ablenken, die die Freiheit der Bürger immer weiter einschränkt. Verbraucherschutz ist in Deutschland ein Randthema. Kein Politiker schert sich darum!
 
Naja, es ist ja so bei den Verbraucherschützern, das ihr monatliches Gehalt nur dann überwiesen wird, wenn man etwas kritisiert hat. Dazu gibt es eine Liste, die man dann ausfüllt und reinschreibt, wem und was man wie in der Öffentlichkeit kritisiert hat. Diese wird dann samt Spesenabrechnung usw. eingereicht, zusätzlich bekommt sie noch einen Bayernfreibetrag gutgeschrieben. Deshalb hören wir von Frau Aigner immer diese Kritik und nicht viel mehr. Im Falle von Google gibt es immer was zu kritisieren, das Unternehmen ist riesig, innovativ und hat somit immer was neues auf Lager, deshalb wird die Kritik nicht leiser.
 
Die Wissensverweigerin sollte vielleicht erst mal googeln lernen, bevor sie völlig erkenntnisimmun immer weiter die gleiche völlig haltlose Leier ablässt, Stichworte: Panroamfreiheit und Friesenhaus.
 
mmhh... frau aigner ist katholisch... sind beichtstühle und die die kirchliche äußerung, das gott alles sieht, überhaupt datenschutzmäßig akzeptabel?... wer sagt mir, dass beim beichten nicht wer anderes zuhört?... oder gott die daten irgendwo zwischenspeichert, welche dann von anderen göttern geklaut werden können?... alles kurios... man sollte dem mal nachgehen...
 
@klein-m: ... gleichzeitig treibt dieser Staat (als meines Wissens noch einziger dieser Welt) dieser Sekte noch mit Hilfe der Finanzämtern die (Zwangs-)Kirchensteuer ein. Glaube hat nichts mit Geld zu tun ! Selbst Atatürk war vor 100 Jahren schon weiter, als er Kirche + Schulen und Staat rigoros trennte (übrigens MIT Kopftuchverbot !)
 
Ich persönlich habe sie zwar nicht so sehr aber ich kann verstehen, dass manche Leute grundsätzliche Bedenken bei Firmen wie Google und verschiedenen Angeboten haben. Was Frau Aigner jetzt macht ist aber einfach nur noch peinlich. Es sollte sie mal jemand in der Regierung, der nicht so realitätsfremd ist zur Brust nehmen. Evtl. die Kanzlerin selbst. Die hat ja in ihrem letzten Podcast ein halbwegs vernünftiges Verständnis für das Internet und diverse Dienste/Problematiken gezeigt.
 
Also ich bin froh das es noch Menschen wie Frau Aigner gibt. ich stimme ihr zu.
 
Es sind doch mit Google bereits Vereinbarungen getroffen worden. Frau Aigner hat anscheinend nichts besseres zu tun. Vielleicht sollte sie sich mal um Aufklärung der kinderfi...kenden und kindesmißbrauchenden Patres in Kirchenkreisen kümmern und für Wiedergutmachung sorgen. Das wäre mal eine gute Aktion aber da traut sie sich anscheinend nicht dran als auch doch so katholische Politikerin die doch in der ach so christlichen Partei.
Die Kinder und deren Eltern die ihre Kinder in diese Schulen geschickt haben sind im gewissen Sinne auch Verbraucher die es zu schützen gilt.
Wen kümmert es wirklich wenn er im Internet ein paar Jahre alte Bilder seines Hauses findet????
 
@anarchozz: Wohl wahr!! Anstatt sofort zu handeln in den betroffenen Schulen wird erstmal schoen anderes Thema aufgetischt. -.- scheiss Katholiken! (nicht alle)
 
Das Kapital von Google besteht aus den Daten seiner Kunden. Ich verstehe nicht, dass das die gleichen Leute, die ansonsten die Datensammelwut von Staat und Behörden kritisieren nicht hellhörig werden lässt, und sie wie mit Scheuklappen immer weiter aufs Ziel zurennen und Google dabei auch noch verteidigen.
 
@DSidious: Was fuer Daten? was ich suche? und surfe(wenn ich chrome nutze) ? super..damit kann Google ja viel anfangen ;P ja k. sie wissen noch Provider, IP usw. Aber das weiss heute fast jedes Unternehmen. Darum weiss Amazon auch, was ich gekauft habe und richtet Werbung extra fuer mich so aus (was ich okay finde)
 
@StefanB20: Füge noch ein paar Mosaik-Steine hinzu. Kalender, Mail, Talk, Docs, Orkut usw. Google ist nicht mehr nur eine Suche und da sollte man bei der Nutzung der Dienste immer bedenken.
 
Kann mir mal Jemand erklären, wieso die Politiker wegen Streetview so rum heulen?! Was gibt es da zu sehen, was es auf der Straße nicht zu sehen gibt........???
 
@mansur: hmm...Menschen?! ^^
 
@mansur: Hinterhöfe von katholischen Privatschulen
 
Achso? Google Soll?? Aber die Regierugn darf VD und Co. ohne genaue Infos machen?? ist klar... Scheinheiliges Getue immer! Und ausserdem ist der Dienst a) kostenlos b) gefaehrdet er keinen und selbst wenn, kann man sich ganz normal sich an Google wenden.
 
Ich werde mir wohl wieder Minuspunkte einhandeln, aber klar und deutlich : Ich bin gegen Streetview aus vielerlei Gründen, die schon oft genug genannt wurden. Und ich sehe Google als Datenkrake, die langsam gefährliche Ausmasse annimmt. Ich verstehe absolut nicht, dass diejenigen, die gegen Staat und sonstwas wettern wegen undemokratischen Verhaltens, wegen (angeblichen) gefährlichen Datensammlungen, wegen der ach so totalitären Politiker usw. usw. bei Google, den größten kommerziellen Datensammler, der unkontrolliert durch User und Öffentlickkeit ein Datengebiet nach dem anderen (Personendaten, geograph. Daten, Mediendaten usw. usw.) teils widerrechtlich verinnerlicht, warum diesen wie auch hier zu sehen, in der Mehrzahl devot zugejubelt wird. Wer das macht und so denkt, der denkt nicht wirklich und leistet dem Absolutismus und dem totalitären System einer enthemmten freien Marktwirtschaft Vorschub und hat kein Recht, sich über irgendwas diesbezüglich zu beschweren, auch nicht über "Staat" und der Politik.
 
Kurze Info zum Gutachachten: Vorgestellt auf Goggle-Tagung / Googlepressekonferenz, von Google bei Prof. Fargo in Auftrag gegeben! Google-Rechtsexperte Arnd Haller: Dieses Produkt wirft rechtliche Fragen auf, räumte er ein. Leiteritz (Produktmanager bei Google) sagte, Google nehme den Datenschutz ernst. Aufnahmen würden nur von öffentlichen Plätzen und Straßen gemacht. Jeder weiß, der Streetview nutzte, das stimmt schlicht weg nicht, es werden auch private Bereiche fotografiert und veröffentlicht! Wie Leiteritz sagte, Google nehme den Datenschutz ernst. Aufnahmen würden nur von öffentlichen Plätzen und Straßen gemacht. Gesichter und Autokennzeichen seien durch Pixel verschleiert - allerdings nicht immer zu 100 Prozent. Forgo`s Begründung zu seinem Gutachten: "Es geht um die Verortung im Raum". Aha ! Alles klar oder was ! Fargo sprach auf einer Veranstaltung des Internetriesen (Google) in Berlin. Wo er sein Gutachten vorstellte, das er für Google (in deren Auftrag!) angefertigt hat (http://www.golem.de/1002/73329.html). Wundert sich da noch jemand über das Ergebnis dieses Gutachtens. Wo bleiben hier die Kririker, die sonst den Juristen Unfähigkeit und Bestechlichkeit vorwerfen? Ein vorgestelltes Gutachten des Karlsruher Zentrums für Angewandte Rechtswissenschaft (ZAR) kommt beispielsweise allerdings zu ganz anderen Schlüssen. Leute, nachdenken ist angebracht und nicht nachplappern!
 
Ich finde es schon derbe affig, mit welchen Profilierungsgeschützen bei dem Thema aufgefahren wird, während um uns herum tausende krebserregende Substanzen schwirren, die wir sogar z.T. im Essen haben, welche eine Frau Aigner gar nicht interessieren. Was kann eigentlich Streetview sehen, was mit Googlemaps/Bing Maps oder einem potentiellen Einbrecher auf Erkundungstour zu Fuß nicht sehen könnte? Ach ja, google schaut ja inzwischen hinter Hecken, aber auch das kann ein gewitzter Einbrecher mit moderner Technik, manchmal soll sogar ein kleiner Spiegel am Stock dafür reichen.
 
@ Uechel, stimmt...sehe ich auch so. Mich stören allgemein Dienste oder Unternehmen die eine gewisse Größe erreichen. Wohin uns das wirtschaftlich geführt hat, sehen und spüren wir bereits. Das Kapital und ihre konzentrierten Unternehmen haben wieder ein Machtgefüge, wie einst schon mal. Das der Staat meint, sich das Recht auf der anderen Seite herauszunehmen alles speichern zu dürfen und zu können, ist der Fehlglaube von Politikern, welche nur noch dem Kapital und seinen Herrschern dienen. Macht und Gier ist ein böser Teufel.
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