10 Jahre Greencard: Der Erfolg bleibt bescheiden

Wirtschaft & Firmen Vor zehn Jahren wurde die Greencard für IT-Spezialisten eingeführt. Sie sollte helfen, den Fachkräftemangel in der deutschen IT-Industrie zu beheben. Der Erfolg blieb aber bescheiden. mehr...

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uff 66.000 euro im jahr ist aber ganz schön heavy. würd ich auch mal gern haben wollen ^^ in meiner branche verdien ich nur 1/3 davon aber verdien trotzdem recht gut in der branche....
 
@Maetz3: Wenn du nur 1/3 davon verdienst, dann gehörst du nicht zu "IT-Fachkräften" sondern allenfalls zu PC-Trägern.
 
@[U]nixchecker: naja geht mir leider auch so... 2008 Berufsausbildung abgeschlossen. Verdienst = 1/3 von oben genanntem.
 
@Drnk3n: Ja das ist halt immer was man unter IT-Fachkraft versteht:-) Fachinformatiker etc. gibts hier doch auch wie Sand am Meer. Ich geb dir mal ein Beispiel, weil einer meiner Informatik Diplomanden gerade auf der Arbeitssuche ist. Er hat jetzt von mehreren Firmen eine Aussage zum Verdienst. Dabei geht die Spanne von 40-52k, die 52k zahlt eine Firma in Österreich. Wohlgemerkt, da gehts jetzt um Einstiegsgehälter von einem Berufsanfänger.
 
66.000 Euro im Jahr...Wer hat denn so viel Geld, bzw. braucht so viel Oo.
 
@John Dorian: 66.000 hört sich erst mal verdammt viel an (IST es auch), aber unverheiratet ohne Kinder lässt der Staat nicht mal 36.000 davon über. Und wer so viel verdient macht nicht gerade ein 38.5-Stunden-Woche; Überstunden inklusive. Von daher finde ich es vollkommen richtig, dass man erst ab dem Gehalt eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bekommt. Denn in Deutschland gibt es genug Fachkräfte, und die eigene Ausbildung kostet einen selber meist viel Geld. Nur wollen Unternehmen die Gehälter nur ungern zahlen und würde sich sehr gerne lauter Greencards zum halben Preis ins Unternehmen holen.
 
@John Dorian: Ein Chefartzt vllt, aber so weit ist es ja bei dir nicht, da musst du noch warten bis Dr. Cox in Rente geht ;-)
 
@Maetz3: hättest du dir einen anständigen Abschluss und dan auch so einen Job besorgt... könntest du mehr verdienen. Aber dafür hätte man viel viel lernen und sich sehr anstrengen müssen... das ist doch total uncool, sowas macht man in Deutschland nicht ;)
 
@ReVo-: is ja nett wie man von ausgeht das man in der IT Tätig ist bzw. gleich meint man ist zu Faul oder gar "dumm" ist weil man nicht so viel Verdient *G* hab bewust "Branche" angegeben.
 
@ReVo-: Es gibt genug arbeitslose TI-ler und von seinem Gehalt auf seine Ausbildung und seinen Arbeitswillen zu schließen ist ein bisserl hart....Oder habe ich die Ironitags übersehen?
 
Ein Beweis für verfehlte Bildungspolitik. 10 Jahre sind vergangen und immernoch ist das Problem nicht behoben wobei man in diesen 10 Jahren etliche IT Fachkräfte hätte ausbilden können. Aber nein man muss Bildung Teuer halten und dafür sorgen dass es fast kaum möglich ist als armer Mensch zu studieren. Wann versteht die Politik endlich dass Arme Mmenschen nicht dümmer sind als Reiche?
 
@Traumklang: Ganz einfach. Nie. :)
 
@Layor: FULL ACK! Wir sind verdammt
 
@Traumklang: Kurze Frage: Wenn die Berufs- und Gehaltsaussichten für IT-Profis so gut sind, warum werden dann arme Studenten vom Studieren abgehalten, wo es doch Möglichkeiten der Studienfinanzierung gibt: Bafög (wenn wirklich wenig von den Eltern verdient wird, wie "arme Studenten" ja suggeriert), Stipendien (entweder nach Leistung, Qualifikation oder sonstigen Kritierien) oder ergänzend durch Studienbeitragsdarlehen oder Studienkredite (die ohne weiteres zurück bezahlt werden können, wenn man doch so gut ist). Also wo ist das Problem? (bitte um sachliche Diskussion, Minusklicker können sich die Arbeit sparen)
 
@LostSoul: Ich gebe dir vollkommen Recht, nur ist das ganze auch immer mit einem Risiko behaftet. Sooo rosig sind die Gehaltsaussichten für studierte Fachkräfte heutzutage nämlich gar nicht mehr. Als frischer Uni-Absolvent bist du sehr weit von den 66.000 Traumgehalt weg. Du hast erst mal 5 Jahre studiert, in der Zeit verdienen andere Leute gutes Geld; der Student häuft Schulden an. Danach gehst du erst mal weiter 5 Jahre arbeiten um deine Kredite wieder abzuzahlen. Viele, die 'ne vernünftige Ausbildung gemacht haben und danach arbeiten gegangen sind haben in den 10 Jahren einen netten Batzen Geld zur Seite gelegt und kaufen sich jetzt ein eigenes Häuschen. Der Akademiker hat jetzt gerade mal finanziell sein Studium verdaut. Nur fürs "große Geld" lohnt sich ein Studium nicht; aber missen möchte ich die Zeit trotzdem nicht.
 
@satyris: Es war aber auch die eigene Entscheidung diesen Berufsweg zu wählen. Es ist doch letztlich eine Bewertung der Gesamtsituation: Ich schaue mir an, was für mich in Frage kommt, schätze ab, wie lange ich brauche, überlege, wie ich das finanziere, was ich danach evtl. an Schulden habe, wie lange die Refinanzierung dauert, wie meine Berufsaussichten sind etc., im Gegenzug schaue ich mir an, was die Alternativen sind, egal ob es sich dabei um einen anderen Studiengang handelt, eine Ausbildung oder was auch immer. Und am Ende entscheide ich, welche Lösung für mich subjektiv die ansprechendste ist. Wenn ich mich aber selbst und freiwillig entscheide, erst einmal in den sauren Apfel zu beißen und nichts zu verdienen, weil ich studieren will, dann ist das eben meine Entscheidung. Ich kann mich doch nicht ständig darüber aufregen, dass eine Bildungsentscheidung nun mal auch Konsequenzen nach sich zieht. Und überdies muss man auch mal auf dem Teppich bleiben: Die reelen Mehrkosten durch Einführung der Studiengebühren beträgt pro Semester i.d.R. 500 Euro. Bei einer normalen Studienzeit (als Bachelor) von sechs bis acht Semestern sind das 3.000 bis 4.000 Euro. Beim besten willen, da kaufen sich hier manche Leute für mehr Geld im Jahr einen neuen Flachbild-TV und Computerhardware oder richten dafür ihre Küche neu ein. Wer sich wegen 4.000 Euro tatsächlich von einem Studium abhalten lässt, der glaubt wohl ohnehin nicht wirklich, dass er beruflich eine Chance hat.
 
@LostSoul: Als Bachelor hast du in Deutschland auch keine Chance. Da ist schon der Master angesagt. Da bist du dann bei 5.000 Euro MEHRkosten durch Studiengebühren; aber das Studium kostet dich auch Lernmaterial, Mieten usw. Ein Studium ist schon an sich ein Vollzeitjob. Nebenher arbeiten geht auf Kosten der Studiendauer. Um nach dem Studium gut Jobchancen zu haben, sollte man auch noch ein Auslandssemester und diverse Praktika gemacht haben. Kostet auch alles wieder Zeit (und Geld). Den Flachbildfernseher kaufen sich unterdessen die Leute, die ihre Ausbildung erfolgreich hinter sich gebracht haben. Außerdem studiert man etwas, was einem liegt, nicht, wo man nur hinterher das dicke Geld kassiert. Selbst wer neben dem Studium arbeiten geht, kann hinterher gemütliche 20.000 Euro an Krediten an der Backe haben.
Und wenn du jetzt anfängst etwas gefragtes zu studieren kann es sein, dass in 5 Jahren keiner mehr nach dir fragt, weil es plötzlich jeder studiert hat, der nicht wusste was er machen soll.
 
@satyris: Irgendwie kann ich deine Rechnung nicht nachvollziehen. N eigenes Häuschen kauft man sich auch nach 10 Jahren nicht so leicht, erst recht nicht nach "nur" einer "normalen" Ausbildung (zumindest tun das 99,999% der Menschen),. Und nach 5 Jahren finanziell sein Studium verdaut? Das sollten die wenigsten sein, die auf Pump leben. Außerdem musst du als Student zb Bafög erst nach 5 Jahren anfangen zurückzuzahlen, jedenfalls nicht gleich nach dem Studium. Auch als Student gibt es die Möglichkeit sich nebenher irgendwie Geld zu verschaffen wie zB Nachhilfe, Hiwi, Regale einräumen, Zeitung und weiß der Teufel. Ja ich weiß, dass man als Bachel0r nicht gerade in Zeit schwimmt, aber etwas geht nebenher meistens schon.
 
@puffi: Ich meinte damit nicht, dass man nach 10 Jahren Arbeiten das Haus aus der Portokasse kauft, aber viele haben dann schon mal eine gute finanzielle Grundlage durch Bausparverträge o.ä., um es sich finanzieren zu können.
 
@satyris: Ich hab kein Jahr gebraucht um die Kredite zu tilgen, und hab weder reiche Vorfahren ^^ noch einen 60.000 Euro Job....wieso eigentlich nicht, haben die mir doch alle vor der Uni von erzählt ^^
 
@LostSoul: Sicherlich gibt es Bafög und andere Dinge aber das Problem ist oft dass viele zB. In meinem Bekanntenkreis in Deutschaland von einem Praktikumsplatz zum nächsten gehen ohne wirklich Geld zu verdienen. Und das betrifft sehr viele Sparten. Denen Wird versprochen dass sie danach eine Anstellug bekommen wenn sie gut waren und sowas alles. Aber nach ein paar Monaten werden sie gekantet und der nächste Praktikant steht schon vor der Tür. Dazu kommt noch dass meiner Meinung nach 500 Euro schon ne menge Geld sind für jemanden der es nicht wirklich dicke hat. Bei studentenjobs sind 500 Euro ein ganzer Monatslohn. Wenn bei dir zB. die Eltern diese Geld auslegen ist es ja gut aber ich hatte diese Eltern nicht. Viele müssen, um sich das Studium leisten zu können sehr hart arbeiten und dann auch noch Leistung bringen im Studium damit sie nicht bei der späteren auswahl nach dem Studium von den Arbeitgebern aussortiert werden. Die Chancengleichheit ist einfach nicht da. Sie wird niemals optimal sein, aber man kann es um einiges besser gestalten als es im Moment ist. Ausserdem bricht langsam aber sicher auch der fähige Nachwuchs für Studienplätze weg. Ich rede von Gymnasiasten die teilweise nicht mehr richtig schreiben und lesen können ganz zu schweigen von Allgemeinbildung und Rechnen. Tests haben das immer wieder bewiesen. Ein Freund von mir ist dozent an der TU-Berlin und er ist teilweise sehr schockiert über die groben Mängel von Gymnasiasten die frisch ihr Abitur gemacht haben. Bei den Real- und Hauptschülern ist das noch um einiges deutlicher zu spüren. Da haben Chefs von Handwerksbetrieben oft grosse Probleme überhaupt einen Azubi zu finden der den einfachsten Aufgaben gewachsen ist. Das ist verfehlte Bildungspolitik.
 
@Traumklang: Ein + von mir. Genau so sieht es auch in meinem Bekanntenkreis aus. Sie haben Jahrelang studiert, mussten auf vieles verzichten um dann ein Praktikum nach dem anderen machen. Das Ende war jetzt das, dass einige Taxi fahren oder Pizza ausliefern. Ich normal Sterblicher habe mit 17 angefangen zu arbeiten, musste auf nix gross verzichten und so wird das auch bis zur meiner Rente aussehen. Früher habe ich meine Bekannten immer beneidet, Studium und dann fette Kohle verdienen. Tja, heute werde ich von ihnen beneidet.
 
@Traumklang: "Wann versteht die Politik endlich dass Arme Mmenschen nicht dümmer sind als Reiche?" Würden die Politiker das verstehen, müssten sie sehr viel von ihren Diäten abgeben...
 
da politiker übersatte, fette bonzen sind, die selber unternehmer sind, wird sich nix ändern und die "antisoziale elite" wird nich 1 ct für die armen ausgeben...oder warum gibt es in de sowas wie "die tafel" oder suppenküchen für kinder etc... weil sich die deutsche "asozialen elite" immer nur bereichern will!
 
@tomkno: Ja das ist die bittere Wahrheit. Kannst du nix und willst nur Geld kosten bist du wilkommen aber einem indischen Programmierer der gut was kann stellt man Gebirge in den Weg damit er auf halben Wege nach Deutschland erfriert. Ich verstehe das auch nicht. Desweiteren hätten wir diese Zuwanderung auch nicht nötig wenn man der Bildung in userem Land eine Chance geben würde. Bildung kostet Geld und das darf und muss sie auch
 
Als ob es nicht genügend arbeitslose IT'ler mit entsprechenden Qualifikationen gäbe. Und mal ganz ehrlich, ich hatte vor 10 Jahren mal einen hochgradig qualifizierten Praktikanten aus Brasilien, welcher zwar fachlich die ganze Abteilung in die Tasche stecken konnte, aber dank seiner nicht vorhandenen Sprachkenntnisse für praktisch nichts zu gebrauchen war. Kommunikation ist auch in der IT das A und O, und wenn man sich nicht darauf verlassen kann daß eine Anweisung korrekt verstanden wird darf man auch nicht erwarten daß sie entsprechend ausgeführt wird. Von daher war das Projekt von Anfang an zum scheitern verurteilt.
 
@Johnny Cache: Aha und wer hat diesen Praktikanten angenommen? Euer Chef bzw. die Personalabteilung? Wunderbar, dann ist das Problem nicht die Greencard oder der Bewerber/Praktikant/Arbeitnehmer, sondern eure Entscheidungsträger, die solche Fach- und Sozialkenntnisse offensichtlich unberücksichtig belassen. Das sagt aber nichts über die Qualität des Systems aus.
 
@LostSoul: Ein Praktikant bleibt doch nicht so lange in einer Firma. Die Voraussetzungen sind doch anders als bei Arbeitsnehmern
 
@femmison2002: Es ist unerheblich, wie lange er in der Firma bleibt. Als Arbeitgeber suche ich mir jemanden aus, der in meinem Unternehmen arbeiten soll und zwar so, dass es für beide Seiten einen positiven Effekt hat (plump auf den Pump: Arbeit gegen Geld). Das ist unabhängig davon, ob es sich um eine Teilzeitkraft, einen Praktikanten oder einen Vollzeitmitarbeiter handelt. Wenn ich aber bestimmte Kriterien einfach außen vor lasse, egal ob Sprachkenntnisse, fachliche Fähigkeiten, Behinderungen oder sonstige mögliche Limitierungen, dann ist der Entscheidungsträger schuld, aber nicht das System, das es einem gestattet unter bestimmten Voraussetzungen überhaupt jemanden einstellen zu können. Denn: Im gleichen System mit den gleichen Rahmenbedingungen wäre es ihm ja auch möglich gewesen, jemand anderen einzustellen (auch als Praktikanten). Wenn er dies nicht wollte, nicht bereit war mehr Geld zu bezahlen oder was auch immer, ist nicht der Praktikant oder die Politik schuld.
 
Ich bezweifle, dass man "IT-Cheffes", die weniger als 66000€ verdienen nicht auch in Deutschland findet. Es gibt massenweise arbeitslose IT-ler hier in Deutschland. Spezialisten, die man nicht an jeder Ecke findet verdienen aber locker 66000 da ist es dann auch nicht schwer so jemanden einwandern zu lassen. Hier gehts doch eher drum, dass man wie auch in anderen Bereichen gerne Billiglöhner reinlassen möchte um die Löhne für Fachinformatiker und Informatiker noch niedriger zu halten.
 
@[U]nixchecker: Aha. Und warum genau sollte ich die Fachkräfte, die ihre Leistung ohnehin praktisch nahezu überall und nicht ortsgebunden erbringen können, extra nach Deutschland holen und mich hier mit Lohnnebenkosten etc. rumschlagen, wenn ich sie auch einfach direkt in $Land einsetzen kann, wo sie herkommen und ich exakt diese Kosten nicht habe? "Billiglöhner" nach Deutschland zu holen ist daher kompletter Unsinn.
 
@LostSoul: "extra nach Deutschland holen und mich hier mit Lohnnebenkosten etc. rumschlagen, wenn ich sie auch einfach direkt in $Land einsetzen kann" Und den Kunden schickst du dann nach Indien, oder wie stellst du dir das vor? Es wird ja oft genug praktiziert, dass man arbeiten ins Ausland verlegt, geht aber nicht immer:-) Also braucht man doch noch ein paar Informatiker hier, nur denen möchte man auch nicht mehr bezahlen als nem Inder, daher holt man sich billige Leute aus dem Ausland und schon fallen die Preise. Ein Spezialist, der hier in DE 66000 bekommt schöpft aber in anderen Ländern noch ganz andere Löhne ab, also wieso sollte der hierher gehen. Auch in USA Schweiz etc. suchen die keine Hamperer sondern nur die Creme...
 
Erst haben Sie den Happen "Greencard für ausländische IT-Spezalisten" den Interessierten vor die Füße geworfen und dann mit Parolen wie: "Kinder statt Inder" den Happen vor dem Zuschnappen wieder weggenommen. So richtig gewollt war diese Greencard eigentlich nie. Lieber pflegt man seine Mangelwirtschaft die wohl leichter zu handhaben ist.
 
@Skysoft2000: In gewissem(!) Rahmen ist das mit der Mangelwirtschaft auch durchaus richtig. Mit einem solchen System ist politisch keine Lösung des Problems gewollt, sondern nur eine Abmilderung temporärer Probleme. Wenn du das System so offen gestalten würdest, dass du alle offenen Stellen ohne weiteres besetzen würdest, würdest du a) der Wirtschaft keinen Anreiz geben in diesem Bereich auszubilden und b) allen inländischen künftigen Arbeitnehmern (Azubis, Studierende) direkt ihre künftigen Arbeitsplätze abgraben und sie in die Arbeitslosigkeit laufen lassen und damit direkt wieder die Sozialkassen belasten. Wie du merkst, ist es also nicht sinnvoll, mit einem solchen arbeitsmarktpolitischen Mittel ein Problem in Gänze lösen zu wollen.
 
nuja es ist ein markt, wie bei waren. der mensch der zuerst kommt und gut seinen job macht...macht das rennen. wer anders denkt ...bzw national...ist rasistisch mutiviert, da er ebend nicht für ein freiheitliches system steht.
 
also sollen soviele freistellen sein und als ich mich 2003 beworben hatte für ne ausbildung "IT-techniker schwerpunkt system integration" wurde ich aber von 34 unternehmen im ruhrgebiet abgelehnt ...mein 3,3 ABI war denen nicht gut genug, einzige zusage war aus münchen, dahätte aber die ausbildungsvergütung nicht mal für ne miete gereicht ^-^. die leute nehmen keine ausländer, die nehmen keinen der im inland ist o.O"? wen dann?
 
Hat eigentlich mal irgendwer darüber nachgedacht, dass die IT Jobs vielleicht einfach nur einem Bruchteil der Menschen überhaupt liegen? Informatik, E-Technik usw. sind nicht unbedingt nur deshalb nicht besonders beliebte Studienfächer, weil irgendwelche politischen, sozialen und finanziellen Rahmenbedingungen nicht stimmen. Es ist eher so, dass vieles - selbst mit entsprechender Begeisterung und perfekten Rahmenbedingunen - schlichtweg langweilig und schwer ist und keinen Spaß macht. Man kann noch so viele Anreize schaffen, daran, dass nur wenige sinnvoll in diesen Berufen aufgehoben sind, ändert das nichts.
 
Deutschland ist doch unattraktiv. Bei so niedrigem Verdienst und so hohen Nebenkosten, was sollen sie dann mit nach Hause nehmen???
 
"Wie der BITKOM mitteilte, ist der Fachkräftemangel noch immer ein wichtiges Problem in der Branche. "

Also ausbilden. Wer hat zu Hause schon ein Serversystem oder SAP etc. an dem er lernen kann. Man bekommt halt nicht alle Leute fertig.

Und wie sieht es eigentlich mit Missbrauch aus. Wieviele der Greencardler sind arbeitslos und wurden trotzdem nicht abgeschoben? Wieviele haben nur im ersten Jahr ein Scheingehalt erhalten, um bleiben zu können? Wurde es für illegale Einwanderung in die Sozialsysteme genutzt? Kenne arbeitslose Türken, die Informatik in der Heimat studiert haben. Aber mehr als MS Office und Computer schrauben nicht können.
 
nuja das jemand nur office bedienen kann oder nur die computer teile zusammen stecken kann...liegt an den universitäten. auch deutsch universitäten (nicht alle) würde ich persönlich als schlecht erachten, da sie zwar teilweise praxisbezogen lehren, aber ebend nicht auf einer ebene die die wirtschaft benötigt.
 
nuja...de unternehmen zahlen im internationalen vergleich sehr wenig, fordern aber sehr hohe quailfikation. so funktioniert das numal nicht! ausserdem ist die deutsche gesetzgebung in bezug auf ausländer sehr rasistisch, ungerecht und vor allem nicht rechtsstaatlich! manche sachen (zB wissensfragen bei antrag der staatsangehörigkeit) sind sogar selbst für menschen derne familie 1000 jahre und länger in deutschland lebt, nicht beantwortbar und haben ehr mit rasistischen tendenzen inerhalb der regierung zutun (CDU). ich habe sowieso das gefühl das nsdap und cdu mitlerweile schwesterparteien sein könnten!...viel spass zensurfreunde und minusklicker!
 
Das ist genau das Problem, das Deutschland das Genick brechen wird. Leistungsträgern, also Personen die eine Fachausbildung ihr eigen nennen und zu arbeiten gewillt sind, wird ein utopisches Mindesteinkommen für eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung abverlangt. Gleichzeitig werden unzählige Nichtsnutze aus den muslimischen Länderen importiert, die direkt in den Sozialsystemen landen und über den Familiennachzug ganz legal ihre ebenfalls nicht arbeits- und integrationswillige Verwandtschaft ins Land bringen. 75% dieses Klientels, die ja angeblich aufgrund des demografischen Rückgangs unbedingt als Rentenzahler gebraucht werden, haben keine Berufsausbildung - dafür aber um so mehr Kinder. Wenn wundert es da noch, dass dieses Land innerhalb 60 Jahre einen Schuldenberg von 1,75 Billionen Euro angehäuft hat? In unserem Land hingegen ist die Lohnentwicklung mittlerweile auf dem Stand der 80er Jahre, und die Debatte um den Mindestlohn gilt als Wirtschaftsbremse. Allah sei gesegnet, dass er die Ungläubigen erschaffen hat, die sich selbst hassen, ihre Werte verneinen und so einen glänzenden Nährboden für den Faschismus des 21. Jahrhunderts bieten. Inshalla!
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