Kampagne wegen hohen Krebs-Raten bei Samsung

Wirtschaft & Firmen Mehrere asiatische Verbände und Gewerkschaften haben sich zusammengeschlossen, um den südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung für die Gesundheit der bei ihm beschäftigten Menschen in Verantwortung zu nehmen. mehr...

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Die Kehrseite der Medallie.. irgendwo wird immer gespart und meistens leider bei der Gesundheit der Mitarbeiter
 
@gigges: Was den meisten Leuten nicht weiter auffällt ist folgender Satz: "Aus dem gleichen Werk wurden eine Reihe weiterer Krankheitsfälle bekannt, die Quote soll klar höher liegen als normal." Einige Stoffe sind so Karzinogen, das selbst bei Einhaltung der jeweiligen MAK-Werte zwangsläufig eine wesentlich erhöhte Krebsrate zur Folge hat. Deshalb sollte man sich immer darüber im klaren sein, das Technische Produkte oft mit Krebserkrankungen bei den Herstellern bezahlt werden. Und zwar auch wenn man sich Mühe gibt es zu verhindern. Samsung scheint in dem Fall entweder gespart zu haben, oder hat irgendwo ein technisches Leck, was ja bei Karzinogen meist erst später gemerkt wird. Dann muss man es schnell finden, stopfen und die betroffenen entschädigen.
 
@TobiTobsen: Man musste sich in der Steinzeit bis hinein ins Mittelalter auch der Gefahr bewusst sein, die der Verzehr von Wild mit sich brachte: Die Jagd war gefährlich. Leben ist immer lebensgefährlich!!
 
@johannsg: Typisches Arbeitgeber Gebahren !!!!! Ich muss meine Angestellten nicht aufklären, sie müssen sich ja sowieso im klaren sein, daß das Leben gefährlich ist. Du hättest in der Steinzeit eh nicht überlebt, weil Dein Nachbar Dich aus Futterneid mit der Keule erschlagen hätte (ich melde mich sofort als Nachbar). Damit zieht man sich mal locker aus jeder Verantwortung. Also grüße mal schön die Firma Samsung, für die Du arbeitest.
 
Sehr traurig das Ganze, wenn es denn stimmt. Bisher habe ich Samsung-Produkte immer geschätzt, zumindest die Monitore und MP3-Player. Ich gehöre zu den Personen, die sich auch für die Umstände interessieren, unter denen Produkte hergestellt werden. Dummerweise kenne ich keinen IT-Hersteller, der wirklich für eine moralisch einwandfreie Herstellung garantieren kann. Die Zustände in Asien sind grausam, nach unseren Maßstäben sogar menschenverachtend. Es beginnt mit der Arbeitszeit, geht weiter mit dem Lohn und hört mit gesundheitlichen Schäden wie diesen auf.
 
@web189: Ich habe da ein sehr gutes Beispiel. Wir hier vertreiben Sicherheitsprodukte und diese auch nach China/Japan und Co. Hier in Deutschland kriegen wir die Geräte unter dem Aspekt –Der Mensch ist in Gefahr“ verkauft. In China zB juckt das keine Sau. Erst mit der Drohung –Die Produktion steht dann still- wird reagiert ;) Es juckt da keine Sau. Stirbt einer – kommt ein neuer. Aber wenn es um Geldausfall geht, ja dann geht die Post ab. Ich wette diese News könnte man Xmal 1zu1 auf andere Firmen umschreiben. Was die allgemeine Lage bei Samsung nun natürlich nicht runterspielen soll.
 
Ich vermute eher dort wird 235U gelagert falls Nordkorea wieder durchdreht.
 
Was glaubt ihr warum bestimmte Herstellungsverfahren nach Asien abwandern? Richtig, niedrigere Löhne, z.T. sogar Kinderarbeit, wenig ausgeprägte Arbeitnehmerrechte, geringste Kosten beim Arbeitsschutz und Umweltauflagen die man mit kleinem Bestechungsgeld umgehen kann, wenn sie überhaupt existieren.
Nicht böse nur auf Samsung zeigen, wie es so eine Schlagzeile machen will, ich glaube da gibt's noch ganz andere Kaliber, selbst bei deutschen Unternehmen.
 
@Schrammler: ich hab letztens einen bericht aus indien gesehen. dort verbrennen die menschen am offenen feuer batarien. im freien stehen fässer mit chemikalien um aus den computerplatinen die edelmetalle zu gewinnen. die dritte welt ist nichts weiter als ein riesengroßer sondermüllhaufen für westliche industrienationen. vor der italieniscen küste versenken mafiabosse radioaktiven müll... wer nächstes mal dort baden geht sollte sich nicht wunder, wenn er strahlend nach hause kommt. so geht das immer weiter... unglaublich was wir auf kosten der gesamten menschheit und der natur alles durchgehen lassen.
 
@Schrammler: Kein Unternehmen geht WEGEN Kinderarbeit irgendwohin. Nur: In manchen Ländern ist es eben usus, das Kinder Geld verdienen müssen. Gezwungen, vielleicht. Aber von den Eltern, nicht den Unternehmen. Und auch Niedriglöhne mehr reflektieren: Für uns ist das nix, aber für die Leben dort bedeutet es Brot und ein Dach. Wären nicht wir dort, hätten sie GAR NICHTS. Wirklich nichts. Und genauso mit den oben erwähnten Gesundheitsrisiken: So schlimm es ist, aber ganz lässt sich das Risiko nie ausschalten. Und die Alternative ist Verhungern. Sicher, das nimmt Unternehmen nicht aus der Pflicht, Arbeitsbedingungen zu sichern und mehr als nur einen Hungerlohn (aus LOKALER (!!) Sicht, nicht unserer vom Wohlstand verzogenen!) zahlen.
 
@johannsg: Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ein Unternehmen wegen Kinderarbeit nach Asien geht, aber gerade die ist ein enormer Faktor in der gesamtrechnung, wenn auch offiziell wohl nicht gern genannt. Kinder sind jung, noch billiger wie Erwachsene, wehren sich nicht, haben kaum Lebenserfahrung/Bildung (die eine große Rolle dabei spielt, ob jemand weiss was giftig ist und was nicht). Und entschuldige, die Sache mit dem Brot und dem Dach, eine solche Rechnung ist absolut lächerlich, wenn wir von Asien sprechen, in Afrika mag das anders aussehen.
 
Sehr sehr traurig das Ganze. Hauptsache, man bekommt einen 24 Zoll-Monitor unter 200 Euro und 1 GB Ram für nen Zehner. Arme Welt.
 
Deswegen ist MADE IN GERMANY so toll...und wir sollten bereit sein dafür zu Zahlen ...aber wer macht das schon wenn man Niedriglohn bekommt...ein Teufelskreis
 
@Taleban: Wenn die Geräte in Deutschland zusammengebaut werden, darf "Made in Germany" drauf stehen. Alles was drin ist, kommt aber aus China, oder Taiwan. "Made in Germany" schreibt man drauf, damit die Kunden einen höheren Preis bezahlen und mit gutem Gewissen nach Hause gehen.
 
@conlost: Was willst du denn? Dass am besten auch gleich noch das Silizium für die Chips aus dem ach-so-rohstoffreichen Deutschland kommt? Trotzdem: GERADE dieses Zusammenschrauben, was nämlich REINE Arbeitskraft ist, ist im Ausland so billig. Die Prozessoren und so definieren sich über Forschungsaufwand und Materialkosten.
 
@johannsg: Jein, wenn man günstig in Europa aggieren will, legt man die Endfertigung lieber nach Osteuropa statt komplett in Asien fertigen zu lassen, spart unnötig Steuern und bringt evtl. sogar noch EUHilfen/Subventionen. Samsung weiss das übrigens ;)
Made in Germany ist trotzdem Murks, wir sind gerade dabei sogar noch das Entwicklungsknowhow los zu werden, siehe Bildungssektor. Künftig wird hier nur noch Armut verwaltet und die verbliebenen Reichen wandern ohnehin ab, lenken aus dem Ausland vielleicht noch die Niedriglohnjobs.
 
@johannsg: Silizium gibt es wie Sand an der Nordsee...
 
/schwund ist immer, hauptsache wir bekommen diesen billigscheiss, oder?/---ob die menschen da vor die hunde gehen, ist uns doch egal. in china leben die menschen kasernenmäßig gleich neben der fabrik, bekommen so gut wie nichts für und haben auch keine ansprüche auf irgendwas. das ist die realität die wir so gerne unterdrücken wenn wir in die hiochglanzprospekte schauen und dem nächsten schnäppchen hinterher jagen. es wird einen ja auch prima eingetrichtert das wir alles benötigen, diesen irrsin geben wir an die nöchste generation weiter... somit entsteht eine generation-doof nach der anderen. dumme ignorante, verlogene, heuchlerische menschheit. wohl dem der ein misanthrop ist.
 
das man die qualität weiter steigern könnte, wenn es auch den Mitarbeitern besser ergeht sollte man denen verraten. Muss ja nicht gleich ein QMS sein. Solange soviele Menschen dort trotz dieser Umstände arbeitswillig sind nutzt das Unternehmen das leider aus...
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