Microsoft bemängelt schwache IT-Bildung an Schulen

Wirtschaft & Firmen Der Umgang mit Computer und Internet muss dringend auf den Stundenplan. Darin sind sich Lehrer, Schüler und Eltern laut einer Umfrage des Software-Konzerns Microsoft einig. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
einerseits richtig. Aber wenn ich mir manche Idioten angucke, sollte man auch den Schuelern beibringen, nicht dumm zu sein :x
 
@StefanB20: villeicht wäre der gezielte Umgang mit der IT ein erster Schritt dazu, nicht mehr dumm zu sein?!
 
@StefanB20: es geht hier nicht um die unwilligen ausnahmen- sondern um eine gesamtsituation. und die ist denkbar schlecht für einen so modernen staat. letztes jahr hiieß es noch: "Wie viel IT steckt in einem Brötchen?"- na weißt du die Antwort? Es spielt keine Rolle, was man später machen möchte- IT ist allgegenwärtig und die wenigsten kommen damit zu recht, weil es ihnen bereits an Grundkenntnissen fehlt. Wie viele der User hier können gerade mal den "On/OFF" Knopf am PC bedienen aber wissen nicht einmal wie man einen Brief damit erstellen kann.
 
@medienfux: zu "Wie viele der User hier können gerade mal den "On/OFF" Knopf am PC bedienen aber wissen nicht einmal wie man einen Brief damit erstellen kann." da kenn ich viele, leider -.-
Wie will man heutzutage noch bewerbungen schreiben OHNE pc? viele firmen verlangen nunmal einen auf dem pc angefertigten lebenslauf usw. um zu sehen, ob man wenigstens die grundkenntnisse am pc hat. sicherlich sollte die handschrift und die hauptfächer in den schulen net vernachlässigt werden, aber den umgang mit dem pc sollten schüler schon lernen
 
@medienfux: "...es geht hier nicht um die unwilligen ausnahmen- sondern um eine gesamtsituation...." Ich formuliere das mal in die Worte aus dem Film "Der Shuh des Manitoi" um: "Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!" Und das sollte man wörtlich nehmen, wenn man meine eigene Schulzeit (bin bereits 32 Jahre jung) mit der heutigen vergleicht. Diese rudimentäre Bedienung von PC & Co., wie ich sie damals "genießen" durfte, hat sich bis heute nicht großartig geändert. Es nur wenige Lehrer, die diese Materie mit Begeisterung und prxisnah vermitteln. Meistens artet der EDV-Unterricht in tröges und stumpfsinniges Lehrbuch-Gepauke aus, das ähnlich abstrakt ausfällt, wie Seminare über die Quanten-Theorie. Heutige PC-Technik und vor allem das Internet bieten, verglichen mit meiner Schulzeit, soviele Ansatzpunkte, Wissen spielerisch und somit auch mit Spaß zu vermitteln. Dazu müsste aber in unserem verknöcherten Schulsystem der Stellenwert dieses Themas und vor allem die Technik an vielen Schulen modernisiert werden.
 
@StefanB20: das eine Problem sind die Lehrkräfte, das andere die Schüler...

in einer Normalen Klasse, kann es exterme Unterschiede geben von Total Noob (weiss nicht wie der Rechner angeht) bis hin zu einem Pro (Programmiert bspw.), ich denke es sollte eher was geben, bezüglich Office Anwendungen, und allgemeiner Umgang mit dem Rechner... die Logik leicht bei bringen...
 
@StefanB20: Vor allen Dingen sollte die Schulung in diesem Bereich nicht an ein bestimmtes Betriebssystem gekoppelt sein.
 
Wenn´s jetzt nicht MS wäre, die das sagen, sondern jemand, der unabhängig ist. So liegt der Verdacht nahe, dass MS nur eine kleine "Markterweiterung" herbeiführen möchte. Mehr PCs an den Schulen = mehr MS-Lizenzen - zumindest in den meisten Fällen.
 
@Mordy: na sicher- aber lese mal meinen Post von oben drüber. Alle Firmen die irgendetwas auf sich halten sollten diesen Kurs unterstützen. Du als Elternteil, Schüler oder Lehrer solltest ebenfalls das Interesse daran haben. Und dabei ist zweitrangig, mit welchem System man das macht.
 
@Mordy: Um deinen Verdacht mal weiter zu spinnen ..... "Mehr PCs an den Schulen = mehr MS-Lizenzen = Mehr zukünftige MS-User" ..... wo sonst kann man potenzielle User besser anfixen als in der Schule?..... Demnächst im Kindergarten :D
 
@Mordy: der Umgang mit dem PC und Internet ist ja nicht vom Betriebssystem abhängig.
 
@zivilist: Nein, der Umgang mit dem PC und dem Internet ist nicht von einem bestimmten Betriebssystem abhängig. Das geht mit Windows, Linux, Solaris, AmigaOS und vielen, vielen mehr. Nur die Schulen machen sich da gerne mal abhängig, weil sie erstens - wie AndreasL ja auch schreibt - großzügige Gratis-Pakete von MS bekommen und weil viele Lehrer ja auch privat schon ein wenig Erfahrung mit einer Windows-Büchse haben, was dann teure Personal-Schulungen erspart. Und so wird daraus ein Teufelskreis, der durchaus auch eine Art "anfixende" Wirkung hat. Ich möchte da zwar jetzt kein Stoppschild vorstellen, aber ein bisschen mehr an Alternativen darf meiner Meinung nach gezeigt werden in Schulen und sonstigen ausbildenden Stätten. Eine IT-Monokultur hilft niemandem.
 
@Mordy: Nur so zur Info von Microsoft gibt es einige Förderprogramme für Schulen und Unis wo Software KOSTENLOS abegeben wird... Doch halt das ist ja auch wider nicht recht wegen Monopol und so ...
 
@AndreasL: und die Unis und Schulen zahlen für den Zugang kein Geld?!
Microsoft will da eine langfristige Bindung aufbauen, die später natürlich was kostet.
So würde es auch jedes andere Unternehmen machen, mit ähnlichen Strukturen.
 
@zivilist: nein- schau hier: www.microsoft.de/bildung
 
@AndreasL: OttONormal hat das Folge-"Problem" auf den Punkt gebracht... "= Mehr zukünftige MS-User". Und das macht mir Gedanken.
 
solange die Grundschule PC-frei bleibt...
 
Solang ich nicht gezwungen werd mit einem assozialen Windows-Betriebssystem zu arbeiten, gerne.
 
@Ensign Joe: Windows ist nunmal das meist verbreitete OS auf Home PC's und auch am leichtesten zu verstehen für anfänger (klickibunty), setz einen z.b. 8 jährigen vor ne linux console, mal schauen mit was er am besten klar kommt Win oder Linux
 
@KS-Kommando: man muss ja nicht bei einer Konsole anfangen: setz mal ein Kind vor bspw. Ubuntu (mit GUI) oder ein Rentner der noch nie einen PC benutzt hat: wird genauso einfach reinkommen.
 
@zivilist: recht haste mit GUI, in der konsole erreicht man nur mehr, ich arbeite nun fast seit einem jahr mit linux, am anfang wusste ich nicht mal, wie man nen einfachen treiber installiert unter windows, doppelklick, weiter, weiter, fertsch :)
 
@KS-Kommando: ich arbeite auch viel in der Konsole per SSH. Da ist es ja auch klar. Treiber brauch man im Gegensatz zu Windows ja gerade so gut wie nie nachzuinstallieren: Kernelupdates in Ubuntu, Fedora und manch andere Systemdateien und Treiber werden ja automatisch aktualisiert.
 
@KS-Kommando: Unter Windows kriegst viele Sachen auch nur mit CMD/Powershell oder Regedit hin. Wo ist da der Unterschied?
 
@KS-Kommando: Man könnte ihn auch vor eine Linux-GUI setzen, ja sowas gibt es seit einigen Jahren, wo wäre da dann der Unterschied wenn er nicht vorbelastet ist?
 
@KS-Kommando: Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn du eine unbedarfte Person vor Windows oder Gnome oder KDE oder eine andere GUI setzt, wird er mit jeder zurecht kommen. Und das mit der Konsole... ein unbedarfter Benutzer wird wohl auch recht selten die PowerShell benutzen, woll?! ;)
 
@Ensign Joe: assozial???
 
Die sollten besser mal ihr teures Prüfungssystem überarbeiten.. Die kann man zwar momentan auf Deutsch machen aber wenn man Gateway als Torweg und Firewall als Feuerwand übersetzt bekommt kriegt man ja das Kotzen.
 
@Metalliza: echt? Cool! Wie teilweise die grauenhaften Übersetzungen in Vista:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Windows-Vista-enthaelt-noch-immer-viele-Fehler-167262.html Sollten mal ein paar Leute einstellen die ein Studium in Germanistik und Amerikanistik oder Dolmetscher sind.
 
Hoffentlich hat dieser Interessenverband dann auch einen Fahrplan ausgearbeitet? Ich konnte mich nicht über mangelnden Unterricht am PC beschweren, dabei liegt mein Schulabschluss schon 13 Jahre zurück. Zwischen der 8. und 10. Klasse stand BASIC auf dem Programm, in der 11. Klasse kam dann Textverarbeitung auf nem Apple-Rechner und TurboPascal-Programmierung unter MS-DOS auf nem "normalen" PC. Mit dem Abi in der Tasche hatte sich dann Win95 endlich durchgesetzt und all die Kenntnisse von MS-DOS, TurboPascal und BASIC waren so gut wie nutzlos. Also bringen wir heute in der 8. Klasse den korrekten Umgang mit "SocialNetworks" auf den Lehrplan - bis die Kids aus der Schule sind wird es Facebook & Co vielleicht schon nicht mehr geben. Oder doch eher die unendlichen Recherchemöglichkeiten des Internets - z.B. beim Geschichtsreferat? Bei einem Bewerbungsgespräch nach dem 1. deutschen Bundeskanzler gefragt stehen sie dann da und beschweren sich, dass sie nicht mit dem PC ins Internet dürfen, um diese Frage zu beantworten. Was für ein Wissen im Umgang mit Computern soll also vermittelt werden, das zum Schulabschluss auch noch aktuell ist? Jedes 8jährige Mädchen ist doch heute in der Lage auf dem Computer von Papa "Mein Ponyhof" zu installieren und 12jährige Jungs scheitern nicht an der Erstellung eines Steam-Accounts. Mobiltelefone sind an vielen Schulen sogar verboten - seltsamerweise können die Kinder damit schon ziemlich perfekt umgehen und durchschauen nach wenigen Sekunden die unterschiedlichen Bedienkonzepte der Hersteller, wofür mancher Erwachsene einige Tage braucht. Und wenn sich nur 53% der Eltern in der Pflicht sehen, IT-Wissen zu vermitteln, dann werd ich sauer. Den anderen 47% ist es scheinbar egal, was ihre Kids zuhause am PC machen - "wird bestimmt was sein, was er in der Schule gelernt hat"
 
@Tyndal: In einer Schule sollten hauptsächlich Grundlagen unterrichtet werden, wie in den anderen Fächern auch: Beim Programmieren kommt es hauptsächlich auf Algorithmen an und weniger auf die gerade aktuellen Programiersprachen. Wenn dein Informatiklehrer in der Lage war, dir Programmieren in Pascal und Basic beizubringen, dann sollte es für dich auch kein Problem sein, das dort gelernt auch in C/C++ oder Visual Basic anzuwenden. In den anderen Fächern ist das doch das gleiche: In Physik lernst du nicht die letzten Nobel-Preis verdächtigen Erungenschaften sondern die Grundlagen von Mechanik und Elektrotechnik. Was du daraus machst, ist dann natürlich dir selbst überlassen. Alleine von der Logistik her kann die Schule ja auch gar nichts anderes als Grundlagen vermitteln, andernfalls wären die Lehrer ja nur damit beschäftigt, den aktuellsten Trends hinterherzulaufen.
 
@torweh: Klar, so Sachen wie Struktogramm-Erstellung konnte man auf andere Bereiche ummünzen und generell etwas die Logik schulen - nur was für Grundlagen soll die Schule denn vermitteln? Textverarbeitung mit MS Word und in Deutsch ne 4 auf dem Zeugnis, Formelerstellung mit MS Excel und in Mathe versetzungsgefährdet. So wirkliches "Grundwissen" im Umgang mit Computern gibt es doch heute gar nicht mehr - bzw. man braucht es nicht. autoexec.bat, config.sys, win.ini - welcher normale Anwender verändert etwas in diesen Dateien? Im Unternehmen sitzt du dann häufig vor einem SAP-System, vor DATEV oder Lexware oder speziell auf das Unternehmen entwickelte Software und siehst den Desktop nur, wenn das Programm abstürzt. Würde man die Verknüpfung zu "Eigene Dateien" entfernen, würden sehr viele Anwender ihre Daten nie wieder finden. Deswegen würde es mich interessieren, welche Art von schulischer Bildung Microsoft & Co vorschlagen würden - also nicht nur den Schlachtruf "Mehr Computer an Schulen!" Kann mir nicht vorstellen, dass sich die Schule bezüglich Computern in den letzten 15 Jahren verschlechtert haben soll - und ich war in der Zeit an 3 Schulen in 3 Bundesländern, überall wurde der Umgang mit dem Computer vermittelt - heute soll das plötzlich nicht mehr so sein?
 
@Tyndal: ich kann es nur noch einmal betonen. es gibt bei microsoft ein umfassendes bildungsportal. dort finden alle bildungsbeteiligten informationen und unterstützung. es geht, wie du richtig gesagt hast, vorramgig um die vermittlung von grundfertigkeiten, auf die du früher oder später im und während des berufslebens treffen wirst. über welches friontend nun eingaben getätigt werden ist zweitrangig- es überhaupt hinzubekommen ist das anliegen. und ja, man kann inovativen unterricht gestalten- wenn man denn will. angebote gibt es genug: www.innovative-teachers.de zum beispiel. eine microsoft webseite für lehrende und studierend/schüler.
 
Das schwierigste ist Lehrer zu finden, die sich mit den "neuen Medien" auskennen, und zwar besser als die Schüler selber.
 
Ich denke mal aber das ist nur an normalen hauptschulen/realschulen/gymnasien
bin nämlich auf einer berufsfachschule in der fachrrichtung IT & Medien. Also ich kann mich nicht beschweren.
 
Naja bei mir an der Schule sind die PC's zehn Jahre alt, haben Windows 2000 pro und unser Server, der alles leitet fällt fast jeden Tag aus und um etwa 10-12 läuft der wieder..
 
solange man das Recht hat auch andere Betriebssysteme als das von Microsoft zu nutzen und den Leuten den Umgang mit Linux oder Apple gewährt, bin ich dafür, dass man den Leuten Umgang mit den Computern und Internet beibringt. Vor allem stelle ich die Datensicherheit in den Vordergrund
 
Was heißt im Zusammenhang von Microsoft und IT-Bildung, das Wort IT-Bildung? Meinen die Microsoftsche IT-Bildung? oder IT Bildung im allgmeeinen? klingt ja fast so als hätte Microsoft Nachzüglerschwund, der Microsoft produkte verwenden soll. für Fachkräfte steht kein Geld zur Verfügung... da wird ein Lehrer auf nen 3 Tage Lehrgang geschickt und der soll dann die Schul-Webseite erstellen... so siehts doch aus...
 
@Rikibu: Nein. Meine Güte. Microsoft finanziert schon seit zwei Jahrzehnten den Einsatz von und den Umgang mit Computern an Schulen, auch in Deutschland. Was Microsoft an so manchen Schulen macht, ist fast als karitativ zu bezeichnen. Ich selbst kenne eine "Microsoft-Schule" (in Bonn), die schlicht geniale IT-Technik und IT-Bildung anbietet, dank Microsoft und OHNE jegliche Gegenleistung und JA auf einigen Rechnern der Schule läuft sogar Linux. An dieser Stelle ein dickes LOB für dieses Engagenement!
 
Dragon_GT & tausende andere Personen bemängeln seit Jahren schwache IT-Bildung an Schulen. Auf uns hört nur niemand. Würde es als Lehrer ne bessere Bezahlung geben, würden mehr ITler an die Schulen gehen als in die Wirtschaft.
 
Die Erfahrungen von denen ich gehört habe: Notebook-Klassen wurden nach 2 Jahren aufgelöst, weil der Notendurchschnitt ins Bodenlose gerasselt ist. Schüler die in den Pausen ständig Ballerspiele gespielt haben und die dann so aufgedreht waren, dass die Lehrer gut 20 Minuten warten mussten, bis die Klasse wieder aufnahmebereit war. Als Folge daraus wurden die Klassenzimmer in den Pausen sogar abgesperrt... Alles in Allem halte ich deshalb nichts davon, Computer in sämtlichen Fächern einzubauen. Lieber den Informatikunterricht vernünftig erweitern und für Datenschutz, Sicherheit und Co. sensibilisieren.
 
Oh mann, da kommt ne Meldung zu nem sehr sehr sehr wichtigen Thema (Bildung) und ihr habt hier nix besseres zu tun als darüber zu streiten ob Windows oder Linux besser ist. Wobei das beim eigentlichen Thema aaaaaabsolut keine Rolle spielt. Wie paranoid muss man eigentlich sein um Aussagen wie :"Mehr PCs an den Schulen = mehr MS-Lizenzen - zumindest in den meisten Fällen." zu treffen?!?!
Herrgott, diese Seite war mal um Klassen besser :(
MfG
 
Eine Firma hat in Sachen IT-Bildung nichts zu empfehlen, denn es drängt sich der Verdacht auf, wessen Produkte sie meinen könnte. "Wir müssen stärker in zeitgemäße Bildung investieren. Sie ist die Basis für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit" - sehr richtig, wir müssen mehr investieren: in Microsofts CashFlow nämlich, in dessen Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Mehr Lizenzen und andere kommerzielle Produkte werden das IT-Wissensniveau ins Unermessliche steigern. Es ist mehr als fragwürdig, dass ein MS-Boss der Bundeskanzlerin Offerten dahingehend machen kann. Wie viel mag dieses Gespräch gekostet haben? 1.500 gut formulierte Wünsche! Ich hätte da auch gleich einige: Warum geben wir unfertige, teure und sogar gefährliche Produkte in die Klassenzimmer? Es könnte ja sein, dass aus Gründen der falschen Kompatibilität unsere Schulen mit Hilfe eines Unternehmens die Softwarepiraterie fördern. So wie die Schüler mit einer Liste an Schulbedarf heim kommen, so hätten sie gleichzeitig eine Liste an erforderlichen kommerziellen Produkten, angefangen vom Betriebssystem, Office, Bildbearbeitung usw. Manche könnten sich es leisten, die meisten werden es aber nicht; andere können es definitiv nicht. Das alles hat mit IT-Bildung und -wissen nichts zu tun. Das ist offensiv angelegte Verkaufsstrategie und rechtzeitige Kundenakquise. Man macht nicht einmal vor Kindergärten halt - im Namen der IT-Bildung versteht sich. Richtig wäre ein Gesetz, dass kommerzielle Produkte nur mit Sondergenehmigung an Schulen und öffentlichen Einrichtungen zulässt - das Vermutungen über Gesprächsponsoring von Vornherein unterbinden würde. Die Schüler kommen mit der lizenzierten Welt noch früh genug in Berührung, und ihr so erworbenes Wissen hätte sehr viel Steuergelder gespart, die wir für die Ausbildung der IT-Lehrer bei uns investieren könnten. Tatsache ist, dass viele Schüler auf weiter Strecke ihren Lehrern in IT, besser Computeranwendung , voraus sind. Richtigen Unterricht vorausgesetzt, müsste man die Gefahren des Internets fundiert erörtern, Netzwerkgrundlagen verstehen, Netzwerk- und Systemsicherheit auf den Plan setzen und weniger mit Textverarbeitung und Photoshop werkeln. Das ist kein IT-Wissen und keine Basis für die spätere Hochschule.
 
@netmin: http://www.it-fitness.de <-- Dieser Schwachsinn sagt doch alles oder?
 
@OttONormalUser: Sage mir bitte, dass ich meine Steuern nicht dafür zahle... bitte...
 
@netmin: Ich befürchte leider, das auch deine Steuern dafür herhalten müssen.... Zitat:"Monopolisten mit der passenden Regierung".. oder einfacher: "Glückliche Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit"!!
 
@netmin: Und hierbei kommt mir die Galle hoch!! http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-entwickelt-Netbooks-fuer-Kinder-944201.html
 
@OttONormalUser:
Was musst du für ein sorgenfreies Leben führen, wenn dich sowas auf die Palme bringt? ^^
 
@ichmagcomputer: Noch bin ich ja nicht auf der Palme, das sieht noch wesentlich schlimmer aus ;-)
 
@ichmagcomputer: Was musst du für ein sorgenfreies Leben führen, wenn Du die Entwicklung nicht überblickst, nicht verstehst und das Ziel nicht siehst. MS sorgt schon für Dein sorgenfreies Leben - oder war es Kaspersky? Sorgen macht mir vielmehr die Tatsache, dass weniger als 1% die Gefahren sehen und diese ansprechen. Aber du hast Recht, zum sorgenfreien Leben gehört was man verdient: die Monopolisten mit der passenden Regierung.
 
@netmin: ganz einfach formuliert: eine it firma braucht früher oder später fähigen nachwuchs. das allein ist schon grund genug, sich des themas anzunehmen. leuchtet ein oder?
 
@medienfux: Mir schon, aber Du meinst sicher die anderen an dieser Stelle.
 
Brauch das wer um zu leben? Stromverbrauch, Vereinsamung... Wer hat den Pornographie für Kids möglich gemacht? Wer verdient damit Milliarden > MS!
 
@haxy: Hey! Kritik an MS ist eine Sache, aber das hier... ist unwürdig. Haxy, du hast dich gerade disqualifiziert - bis auf den Stromverbrauch: der ist seit Vista erheblich gestiegen. Das ist wahr.
 
das ist vielleicht etwas für realschulen, aber ich hab vor 30 jahren auch nicht steno und maschinenschreiben gelernt. ich halte das für blödsinn! da erklären eher die schüler etwas den lehrern und die schwitzen dann. wer wirklich etwas mit IT zu tun haben will wird schon informatik studieren müssen. und einem kiddy zu erklären wie man eine email versendet kommt dem erklären einer stereo anlage gleich.
 
Das Probelm an den Schulen ist finde ich insbesondere dass um Informatiklehrer zu werden, eine 8-tägige Wochenendfortbildung ausreicht. Meine Tante war früher Deutsch- und Hauswirtschaftslehrerin. Nachdem Hauswirtschaft endgültig abgeschafft worden ist am Gymnasium hat man sie auf IT umschulen lassen. Ich bin mir sicher die Schüler sind ihr um Meilen voraus.
Das wichtige ist meiner Meinung nach dass es zusätzlich zum regulären Unterricht in den Fächern Deutsch und Wirtschaft zumindest ein zusätzliches Kombifach Deutsch-IT und Wirtschafts-IT angeboten wird und ein Informatikunterricht zur Grundlagenerlernung wie zB auch HTML und Präsentationsmethodik. Denn die Theorie ist wichtig, aber es bruacht den Praxisbezug und den haben gewöhnliche Fachlehrer nicht.
Wichtig ist auch, dass die Schul-PCs modernen Standards entsprechen. Microsoft bietet speziell für Schule und Schüler spezielle Lizenzprogramme an: http://www.cotec.de/microsoft-schule.html
Wenn wir heutzutage ohnehin immer mehr zu Ganztagsschule tendieren sollte eine solche Ergänzung des Schulunterricht möglich sein und wie schon Morgenstern sagte "Weil wir uns nur Schulen für ein paar hundert Mark leisten, müssen wir Kriege für ein paar Milliarden führen" Der Schulbetrieb gehört anständig ausfinanziert und besonders im IT-Bereich aufgerüstet!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles