Aigner warnt vor Marktmacht von Google, Apple & Co

Recht, Politik & EU Kurz vor der Eröffnung der CeBIT in Hannover hat die Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner vor der Marktmacht großer US-Unternehmen gewarnt. "Wir erleben eine völlig neue Dimension der globalen Digitalisierung", sagte Aigner gegenüber der ... mehr...

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Die Leute sind doch alle doof! Wenn man seine Date freiwillig irgendwo im Netz niederlegt, dann können doch die Firmen nichts dafür, oder? Facebook und Co sind dafür ein sehr gutes Beispiel! Das sollte sich jeder mal überlegen, wem er hier vertraut.
 
@It-Junkie: Also so dumm finde ich diese Forderung nicht. Nicht jeder User denkt beim anlegen eines Profiles an die Folgen. UND nciht jedes Profil kann ohne weiteres gelöscht werden.
 
@skyjagger: ich meine auch nicht die forderung, sondern die leute die ihre daten einfach so ablegen ;-)
 
@skyjagger: "Nicht jeder User denkt beim Anlegen eines Profiles an die Folgen" - Dann ist man aber selber Schuld! Entweder ich weiß was ich tue und kann die Folgen beurteilen oder ich lasse es sein. Wo kommen wir denn hin, wenn wir für jedes Leichtsinnige Verhalten nen Airbag brauchen? Können wir gleich alle in Watte einpacken - im Leben muss man nunmal Situationen selbstständig beurteilen und an die Folgen denken. Das ist im Strassenverkehr so, im Berufsleben und auch im Internet.
 
@web189: Stimmt alles. Heutzutage fängt der Kontakt mit dem Computer aber nicht als gereifter Erwachsener an. Das geht sehr früh los und entsprechend unbekümmert und naiv werden überall Daten eingeben damit Schulkameraden und Freunde einen erreichen können. Was sich da an Daten anhäufen kann bis zum ersten Vorstellungsgespräch für eine Lehrstelle will ich gar nicht genau wissen. :)
 
@Kammy: sehe ich ein wenig anders. Heutzutage weiß man einfach, dass man keine Daten im Internet einfach so rausposaunen sollte, da es mittlerweile genug Negativbeispiele gibt, die für großes Aufsehen gesorgt haben. Das war vor 10-15 Jahren anders, als ich zum ersten mal mit dem Internet in Berührung kam, konnte mir keiner zur Seite stehen, und auch entsprechende Infos hat es nicht gegeben. Entsprechend habe ich damals viel sorgloser mit meinen Daten umgegangen. Wenn meine Nachkommen irgendwann ins Netz gehen, werde ich sie entsprechend schulen, dass keine Daten herausgegeben werden sollten. Unbeaufsichtigtes Surfen ist dann bis zu einem gewissen Alter dann auch Tabu (mind. 10-12 Jahre).
 
@web189: Ok, dann versuche du mal bei dem nächsten Profile welches du anlegst schon im Vorraus zu wissen das der Anbieter dieses nicht löschen wird, wenn du auf löschen klickst, sondern nur für dich unsichtbar schaltet. Da kann man noch so vorsichtig und erfahren sein.....
 
@It-Junkie: Dann darf man das Internet aber überhaupt nicht mehr benutzen. Denn nicht nur solche offensichtlichen Daten werden genutzt. Auch Suchanfragen werden zur Profileerung genutzt, einige Mailanbieter lesen deine Mails mit (google) usw. Aus vielen kleinen Informationsfragmenten die einzeln total wertlos sind lässt sich letztendlich ein gutes Profil erstellen wenn man die Informationen mit einander verknüpft.
 
Auch wenns ne CSU Politikerin ist, find ich die Aigner echt nicht scheisse. Gerade in Sachen Technik und Netzwelt hat die gute Frau einiges auf dem Kasten und macht sich mMn nicht nur heuchlerich Gedanken zum Datenschutz im Netz. Brauchen wir mehr von im Bundestag.
 
@Slurp: Doch die Frau Verbraucherschutz heuchelt wirklich nur ! Es gibt genug Felder wo Sie die Verbraucher schützen könnte, Abzockersümpfe (Abofallen, 9Live , BriefGoldwerbung im TV) trocken legen , Lebensmittel Kennzeichnungspflichten... ect. Das mit dem Datenschutz ist vor der NRW Wahl nur Ablenkungsmanöver weil selbst sammelt man auch Daten für ein Generalverdacht der Bundesbürger.
 
Daten werden nicht nur von riesigen Unternehmen, sondern bereits auch von vielen mittelständischen gespeichert. Jeder versucht doch über seine Kunden soviel wie möglich herauszubekommen. Sie hat natürlich Recht, dass wir garnichte erahnen können, was alles wo von wem gespeichert wird. Aber sobald vertrauliche Daten per CD an Dritte verkauft werden muss man hellhörig werden.
 
Damit will man doch nur von VDS und ACTA ablenken und Datenschutz und
Datenverminderung heucheln und gleichzeit nochmehr Daten sammeln als
Google und Facebook zusammen.
Gerade wegen der geringen Umfragewerte von Schwarz Gelb (die
ausschliesslich nur an deren Politik liegt, Käuflichkeit ..reine
Lobbypolitik und Geldverschwendung) will man im Kielwasser der
anderen so nach Wähler fischen.
 
@~LN~: Was ist VDS?
 
@XP SP4: such dir was aus:
VDS - Verband Deutscher Schulmusiker
VDS - Vereinigung der Sternfreunde
VDS - Vertrauen durch Sicherheit
VDS - Verein Deutsche Sprache
VDS - Verband Deutscher Sportjournalisten
VDS - Verband Deutscher Schleifmittelwerke
VDS - Verband Deutscher Seilbahnen
VDS - Verbraucherdatenschutz
 
@It-Junkie: Wie wärs mit "VorratsDatenSpeicherung"? ^^
 
@Slurp: stimmt, hab ich vergessen ;-)
 
Wovor wollen Merkel, Aigner und co. eigentlich ablenken? ah ja, richtig, die eigene Datensammelleidenschaft... Heuchlerpack... sorry, muss ich leider so drastisch sagen...
 
Ich kenne da noch so einen sammelwütigen Moloch, nennt sich "GEZ" und hat von vielen Bundesbürgern und Firmen Angaben über Art und Anzahl der vorhandenen Rundfunkgeräte (bei Firmen sogar über Anzahl der Computer, Autoradios, UMTS-Handys, ...), bekommt immer schön Adresswechsel gemeldet, hat die Bankdaten und stellenweise sogar die Vermögensverhältnisse (z.B. bei Befreiungen wegen HartzIV), dazu noch die "inoffizielle" Datenbank der Haustürklingelputzer, denn auch jeder der sagt "Ich habe keine Rundfunkgeräte!" wird gespeichert. Wer kann schon sagen, welche Profile dort verknüpft werden?
 
Ein Armutszeugnis. Die Damen und Herren Politiker (nicht nur der aktuellen Regierung) sollten vielleicht einmal über "Marktmacht großer US-Unternehmen" nachdenken.
Was gibt es da denn noch and internationalen Firmen? Da fallen mir vielleicht gerade noch T-Com und SAP ein. Da muss man dann eben nehmen was kommt, US-Firmen die auf das US-Recht aufbauen.
 
Ah ja, aber wenn der Staat die Firmen zum Sammlen von Daten auffordert und gesetzlich verpflichtet dann ist das ok. Verstehe. Das sagt absolut alles über die Qualitäten und Intentionen dieser Politikerin aus.
 
Was wollen sie denn damit anfangen? Sehen was jeder hat od. auch nicht? Ist das nur Arbeitsbeschaffung od. Idiotie? Wenn sich dabei die Politiker, die doch so schwer Arbeiten, selbst öffentlich enttarnen! "Super" Von mir können sie jedenfalls nichts erwarten...
 
Ohne Lobbygeschenke vom Verbraucher macht die sowieso nichts und hält nur Reden...
 
Meine Meinung mal Stichpunktartig:
- Internet auf eigene Gefahr, da zum Großteil rechtsfreier Raum, da INTERNATIONAL
- Benutzer sollten eigenständig das löschen personenbezogener Daten beantragen, bzw. diese sollten nach einer gewissen Inaktivitätszeit autom. gelöscht werden.
- Datenbrief = Bürokratie = nutzloser Kostenaufwand = geringere Arbeitnehmerlöhne
 
was passiert eigentlich mit den Daten, wo heraus kommt, dass diese Person denen man Werbung angeboten hat nie darauf reagiert hat und/oder ein Werbeblocker dauerhaft verwendete? Das wird doch sicherlich auch protokolliert und festgehalten. Diese Daten können doch nicht mehr verkauft werden, da diese Person unbrauchbar ist? Was geschieht dann, wenn man sich bei einer Plattform anmeldet, Daten usw. eingibt? Kommt dann später eine E-Mail oder ein Brief worin steht: "Unsere Angebote stehen nur kostenfrei zur Verfügung, da wir Werbung für Sie bereitstellen. Da sie allerdings Werbung ignorieren sind sie unbedeutend und haben nicht das Recht diese Plattform kostenlos zu nutzen. Um weiterhin diesen Dienst nutzen zu können, zahlen Sie bitte 29.99EUR... usw..."? Das ist so meine Zukunftsangst. Und wenn sich die Leute weiterhin so manipulieren lassen wie jetzt, dann glaube ich das es auch soweit kommen wird.
 
Wenn Leute Prognosen über Technologien abgeben dann haben diese meist keine Ahnung. Frau Aigner stellt eine solche Person dar.

Klar ist es gefährlich wenn so große Datenmengen erhoben werden, andererseits tut die Politik auch nichts anderes. Vorratsdatenspeicherung aller Internetprovider für ein halbes Jahr ist wohl keine Datensammlung im gigantischen Ausmaß und dann auch noch die Anzeigepflicht stellen keine Gefahr dar.

Klar wenn zwei dasselbe tun dann ist es immer noch nicht Gleiche. Entscheidend ist es unter welcher Flagge es stattfindet und da ist es fraglich ob da die Politik näher am Nutzer ist als Google oder Microsoft. Diese Unternehmen werden uns Produkte anbieten per Werbung welche uns gefallen könnten. Bei der Politik kann es die Freiheit bedeuten wenn man eine falsche Äußerung getätigt hat oder wie oft schon, falsch verdächtigt wurde.

Die Leute die selbst das größte Interesse an der Überwachung seiner Mitmenschen haben, sehen natürlich dann in solchen Unternehmen eine Gefahr.
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