Windows 7: Intel hat einige Probleme beim Wechsel

Windows 7 Der Halbleiterkonzern Intel hat offenbar einige Hürden beim Wechsel von Windows XP auf das neue Windows 7 zu überwinden. Man hadert vor allem mit Kompatibilitätsproblemen und mangelnder Hardware-Unterstützung. mehr...

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Sehr viele 16Bit Programme - wird also echt Zeit das dass umgestellt wird.
 
@Sub-des-Tages: Intel so " Oh mein Gott oh mein Gott, Microsoft hat binnen kürzester Zeit ein Windows 7 programmiert und verkauft das schon" Schlafen die ?
 
@Nestman: Ein Großunternehmen ist was anderes als dein Einzel-PC. Das dauert schon ein bissl, so eine Umstellung ist nicht trivial. Aber unter einem 64bit Win7 den IE6 betreiben zu wollen ist imho ein echtes Armutszeugnis.
 
@SkyScraper: Wieso? Wenn wichtige Anwendungen/Plugins verwendet werden die nur schwer zu ersetzen sind spricht doch 0 dagegen. Sagt ja keiner dass die den IE6 an den Workstations einsetzen. Es muss nicht immer alles neu neu neu um jeden Preis sein, es kommt immer auf den Zweck an.
 
@lutschboy: Es gibt nix was schwer zu ersetzen ist.
 
@Nigg: Doch, wenn der Programmierer dieser Anwendung gestorben ist und niemand weiß, wo er den Quellcode versteckt hat. Unter Umständen hatte er ihn sogar im Kopf und hat ihn mit ins Grab genommen. Das ist z.B. ein Grund, dass eine Software schwer zu ersetzen ist. ____ So, wenn schon ein Minus, dann erklärt einem Nicht-Programmierer doch bitte, was es sonst noch für Gründe geben kann, dass eine Software schwer zu ersetzen ist. Einen Grund habe ich oben schon angegeben! Bei einem Chip-Giganten wie Intel lasse ich auch das Argument nicht gelten, dass unter Umständen noch "ältere Maschinen" im Einsatz sind. Also, was gibt es für Gründe?
 
@seaman: Sollte es so ein extrem Fall geben, so kann man die komplette Neuprogrammierung eines Tools/Plugins etc. in Auftrag geben. Gibt genug Experten die das (fast) problemlos hin bekommen. Und Intel hat das nötige Kleingeld dafür! Aber wenn es bisher nicht notwendig war die Programme zu ersetzen, dann ist es klar, dass die noch 16Bit sind und nicht mal 32bit (lief ja auf XP noch). Wird halt Zeit für was neues. Dass das nicht von heute auf morgen geht ist klar, aber Windows 7 gibt es ja nicht erst seit letztem Monat!
 
@Nigg: Bei der nächsten Beerdingung werden einige von uns an diese Worte denken.

Es sei denn, du meinst gerade nur den Softwarebereich.
 
@Sub-des-Tages: 16Bit Anwendungen sind idR unter "Echtzeit Betriebssystemen" we (Free)DOS - sehr beliebt wenn es drum geht ohne Verzögerungen zu Arbeiten wie z.B. in der Robotersteuerung ;-) Da DOS nur 16Bit adressieren kann wird eben die Unterstützung in den CPUs benötigt. Alternativ gibt es auch noch Linux &Co. Dies bedeutet aber eine komplette UMSTELLUNG der vorhandenen Hardware&Software sowie neue Schulungen und somit nicht unwichtige Kostenfaktoren die man sich nach der WW-Kriese nicht gerade erlauben kann.
 
Peinlich für Intel! Wieso verwenden die immer noch 16 Bit Software? Man möchte meinen, dass ein CPU-Hersteller selbst auch das neueste vom neuesten verwendet. Und dass ihre Anwendungen teilweise hardcodiert auf "Program Files" zugreifen ist ebenfalls mehr als peinlich. Was bitte hatten die für Programmierer? Jeder Anfänger-Programmierer weiß doch mittlerweile, dass es dafür Systemvariablen gibt. Wahrscheinlich haben die Anwendung von Intel auch noch Schreibrechte auf Program Files benötigt. Dass Intel sowas überhaupt alles zugibt. Das ist ein tolles Eigentor, man versucht wohl damit auszusagen, dass Win7 doof wäre und übersieht, dass die Fehler alle bei einem selbst liegen.
 
@sushilange: Warum verwenden viele Firmen noch DOS Software? Weil diese einfach läuft, eine Umstellung lange dauern würde und Teuer wäre!
 
@TobiasGoth: Das ist mir klar, aber bei Intel ist es mir nicht klar. Die produzieren im Nebenzimmer die ganzen CPUs, welche sie dann extrem günstig selbst verwenden können. Ebenso muss man ja auch gute Entwickler beschäftigen, sonst könnte man ja gar nicht neue CPUs testen, z.B. 64Bit, etc. pp. Deswegen verstehe ich nicht, wieso Intel nicht synchron alles aktuell gehalten hat. Geld haben sie Genug. Außerdem testet man erst vorher alles durch und wechselt dann. Wenn es nicht klappt, lässt man es sein. Aber man wechselt nicht einfach und stellt nun fest, dass ja nichts mehr geht und man nun ein Problem hat.
 
@sushilange: Eben, sowas sollte einem die Augen öffnen, ich habe schon Angst beim Wechsel von IPv4 auf IPv6... wird sicherlich auch raus gezögert bis zum geht nicht mehr!
 
@sushilange: Warum ist das peinlich? Es wäre doch total dämlich etwas was funktioniert und seinen Dienst tut teuer und unnötigerweise zu "modernisieren" nur damit die Winfuture-Leser denken Intel wäre cool und immer voll im Hardwaretrend. Und zu "Geld haben sie genug" - ja warum wohl? Geld hat man durch Sparsamkeit und nicht dadurch dass man jährlich die gesamte Infrastruktur umkrempelt damit sushilange beeindruckt ist.
 
@lutschboy: Es ist wirtschaftlich total dämlich, nicht zu upgraden. Das Geld, was man vermeintlich spart, zahlt man später doppelt. Intel sollte sowas wissen. Gerade in Sachen PCs sollte dies heute jeder wissen, dass mehr als hohl ist uralte Software auf biegen und brechen zu verwenden. Genauso wie man keine properitäten Formate verwenden sollte. Wenn die Software-Firma in 5 Jahren nicht mehr existiert, ist man nämlich im Ar..., wenn man auf neue PCs umsteigen muss.
 
Wir haben letztlich ALLE KEINE AHNUNG... intel wird schon wissen was sie tun. Da sitzen genug Leute mit genug Hirn. Die Schaffen das ohne Kommentare auf Winfuture.
 
@Demiurg: Orginal! --- Bei Produktiven Prozessen nimmt man das was sich bewährt hat und stabil loopt! Gerade bei Intel die schon so lange im Buisness sind haben sich Tools angehäuft die hier auf Winfuture schreibende User nicht mal buchstabieren können aber sich als unentbehrlich erwiesen haben.. ( ;) )
 
@sushilange: Ach, Du hast offensichtlich noch nie programmiert. Der wichtigste Grund warum man proprietäre Formate oder Protokolle verwendet ist, dass es zum Zeitpunkt keine standardisierten gibt. Nehmen wir überlichtschnelle Subraumkommunikation. Da gibt es keinen Standard für. Ich entwickel aber schon Routinen, die dann später dafür verwendet werden. Ich stecke viel Arbeit in diese Routinen, sagen wir 20 Mannjahre. Später wenn es mal einen Standard für überlichtschnelle Subraumkommunikation gibt, alles nach dem Standard neu zu entwickeln würde eben nochmal 20 Mannjahre kosten - für etwas was einwandfrei funktioniert. Kosten für 20 Mannjahre bei ca. 60.000 Euro pro Mannjahr (incl. Lohnnebenkosten) = 1,2 Mio. Und das sind nur die Lohnkosten.
 
@Timurlenk: Keine Sorge, ich programmiere sowohl beruflich als auch privat seit etlichen Jahren.
 
Vielleicht leben sie auch gerade deswegen noch, eben WEIL sie nicht auf brechen-komm-raus jedes Tool, dass immer noch als 16-bit- sauber funktioniert, jedes Jahr aktualisieren.
 
@Timurlenk: Standarts gibt es, mann muss sie nur benutzen und fördern, gerade Microsoft wehrt sich gegen Standarts oder unterstützen solche Standarts nicht zu 100%. Es ist eigentlich Zeit nur noch Standarts einzusetzen...
 
@sushilange: Unsinn, was z.B. die Buchhaltung oder irgendein anderer nicht High-Tech-Bereich eines führenden Technologie-Unternehmens mit dem Know-how selbigen zu tun?
 
@TobiasGoth: Du vergleichst also 0815 Firmen mit Intel? DEM CPU Hersteller überhaupt? Eine Firma, die mit die modernsten Produktionsanlagen für Halbleiter hat?
Komm'. Von denen erwarte ich einfach mehr. Die sollten immer Up2Date sein.
 
@SpiDe: Produkte nur von Microsoft einzusetzen ist nicht gleich up-2-date zu sein ;-)
Die meisten Programme die in Net & Co. programmiert sind, sind bestimmt nicht stabiler als ein Programm welches sauber programmiert ist und schon seit 15 Jahre seinen Dienst tut. Warum dann zwanghaft umsteigen?
 
@sushilange: Die Frage aller Freitagsfragen: Warum verwendet Intel noch 16-Bit-Software und warum benutzt der Mensch noch Füße zur Fortbewegung, wenn die Vögel dank Flügel schon fliegen können?
 
@sushilange: Manche Leute tun so, als sei es die Anzahl der Bits, die eine Integer-Variable in einem Stück Software belegt ein Qualitätsmerkmal für Software. Wenn die genutzte 16-Bit Software für den Einsatzzweck nicht geeignet oder gar notwendig wäre, würden sie sie wohl kaum benutzen.
Wer so redet, der kennt offenbar die Strukturen in einem Großunternehmen nicht. Da wechselt man nicht einfach mal so eben den Browser. Da wird nicht alles von der Stange genommen. Ein solches Unternehmen hat die letzten 10 Jahre vermutlich Milliarden von Zeilen Code Individualsoftware für diesen Browser entwickeln lassen, um ihre Geschäftsprozesse abzubilden. Und wenn Proprietäre Formate genutzt werden, dann sind das Formate, die das Unternehmen selbst definiert hat. Wenn in einem Browserwechsel in einem Großunternehmen gesprochen wird, dann redet man nicht von einem Horizont von Tagen, Wochen oder Monaten, sondern eher schon von Jahren.
 
@sushilange: Wozu 16Bit Programme einstampfen und auf 32Bit umwandeln oder gar neu schreiben, wenn sie unter XP noch laufen und ihren Zweck erfüllen? Lediglich das 64Bit System verhindert das ausführen von 16Bit Programmen und erst jetzt ist der Umstieg auf 32 oder gar besser gleich 64Bit Programme nötig.
Und für alel die keine Ahnung haben: 16Bit heißt nicht, dass es schlechter als 32 oder 64Bit Programme ist. Je nach dem können dort gewisse Features nicht genutzt werden, wenn das Programm dies aber nicht nutzt, kann man es auch auf 16Bit lassen. 16Bit auf 32bit Systemen zu nutzen ist nichts anderes, als 32Bit Programme auf 64Bit Systemen zu nutzen, wie es viele von euch sicherlich auch noch tun! Und warum? Weil es keine 64Bit Versionen gibt. Und wieso das nicht? Ganz einfach, weil es bei vielen Programmen nicht nötig ist!
 
@Scaver: richtig!
 
diesen (x86) zusatz kann man aber per registry entfernen ^^ wäre warscheinlich effektiver als die programme anzupassen
 
@TeamTaken: Aber was ist das für schlampig programmierte Software in der ernsthaft "Program Files" fest als Ordnername vorgegeben ist? Programmierer die sowas verzapfen (oder jemals verzapft haben) gehören ernsthaft gehängt und gevierteilt.
 
@HazardX: Warum nach dem Hängen noch Vierteilen? Darfst du nicht so schwer heben?
 
@SkyScraper: Naja, vierteilt man ihn erst dann hängt er so schlecht. :P
 
@HazardX: Hat nichts mit "schlecht programmiert" zu tun, ist halt alte Software aus 32 oder sogar 16bit Zeiten, da gab's halt nur den Program-Files-Ordner. Scripte können halt nicht hellsehen, man muss Pfade schon angeben, und die Variablen dazu sind auch nicht über Jahrzehnte beständig.
 
@lutschboy: Doch, natürlich. %programfiles% gibt es seit Windows 95 - also eigentlich genau seit dem Zeitpunkt, an dem Microsoft einen "Programme" Ordner eingeführt hat.
 
@lutschboy: Die Systemvariable für den Programmordner gab es schon immer. Das IST schlampig programmiert. Die Software könnte man zum Beispiel auch nicht auf einem deutschen XP starten, denn dort heißt der Ordner für Programme nicht Program Files, sondern Programme. Ds ist so dumm, als wenn man Laufwerk C:\ fest kodiert.
 
@Timurlenk: Bis Windows 95 Gab es noch nicht mal einen Programme Ordner. Und danach in jeder Sprache einen anderen.... Erst seit Windows Vista heißt der Ordner in allen Sprachen "Program Files" und verweist immer auf den Ordner mit den Nativen Programmen, also auf die 32Bit Programme in 32Bit Windows oder 64Bit im 64Bit Windows. Die Environment Variablen gibt es aber auch in diversen Varianten, wenn du im 64Bit Windows die Variable ausliest, landest du im 64Bit Ordner. Um wirklich im richtigen Ordner zu landen, musst du also eine API Funktion bemühen und die kam erst mit einer der späteren Windows Version, ich meine Windows 2000.Und wer in der Hilfe von Microsoft schon mal nach einer bestimmten Funktion gesucht hat, der kann schon verstehen, das ein Programmierer "erstmal" seine Dateien nach C: schreibt. Leider hält sich nichts so lange wie ein Provisorium...
 
@TeamTaken: Dann heißt der ja genauso wie der 64Bit-Ordner. Kann mir nicht vorstellen, dass das gut sein soll. Es sei denn man ändert vorher den 64Bit-Ordner indem man (x64) anhängt.
 
@ElDaRoN: der x86 ordner wird in dem fall zeitgleich zum x64 ordner das ist total egal dann weil beide parts dann in einem ordner sind. So war das gemeint da musste nicht den x64 umbenennen ^^
 
Für das erste Problem existiert der XP Mode und das zweite könnte man wie in jedem gut programmierten Programm einfach per Systemkonstante lösen...
 
Was hält Intel davon ab, einen Ordner "Program Files" zu erstellen? Der ist bei der 64Bit-Version, wenn ich mich nicht irre, gar nicht vorhanden.
 
@mcbit: Na aber sicher ist der vorhanden. Da kommt nämlich die ganze 64Bit-Software rein. Sonst bräuchte der gleichnamige 32Bit-Ordner ja nicht den Zusatz (x86). Kopier mal und siehe selbst, wo du landest: "C:\Program Files" (64Bit) und "C:\Program Files (x86)" (32Bit).
 
@ElDaRoN: Wenn du beim kopieren auf meinem Rechner auf C:\ landest geb ich einen Kasten Bier aus. Das ist nämlich auch so eine dumme angewohnheit der meisten Programmierer, das sie Windows immer auf C:\ vermuten ;)
 
@dediee: Ich hatte zum Spass Windows eine ganze Weile auf X: =) Besonders bei Werbe-Popups war das witzig, wenn ich lesen dufte, dass C:\Windows infiziert sei, obwohl weder Partition noch Festplatte existiert haben. Installiert war's unter X:\Win.
 
@3-R4Z0R: XWin, das ist gut. :-)
 
Naja. Ordnernamen hart kodieren ist extrem dämlich. Dabei ist es so einfach, %progamfiles% aus der Registry auszulesen... Bzw. einfach nur aus der Win32-API. Und dabei bin ich eigentlich ein amateurhafter Heimprogrammierer. Ich hätte gedacht, dass die Ingeneure bei Intel weniger amateurhaft sind.
 
@Kirill: Weißt du was auch dämlich ist? Nicht zu wissen dass %progamfiles% nicht auf "..\Program Files (x86)\" verlinkt sondern auf den Ordner ohne "(86)". Soviel zu "eigentlich" amateurhaft :P Und die Variable auf "(86)" umzuschreiben würde bei 64bit-Programmen wieder Probleme machen die diese Variable nutzen. %ProgramFiles(x86)% wäre die richtige Umgebungsvariable, aber die gibt's halt auf 32bit-Systemen nicht.
 
@lutschboy: Je nachdem ob eine x86 oder x64 Anwendung läuft, wird auch der richtige Ordner ausgespuckt. Gerade das ist doch der Clou an dem SysWOW64 Geraffel.
 
@lutschboy: da hat dann aber MS was dämliches gemacht. Die hätten doch für die 64bit Anwendungen von Anfang an %programfiles64% oder so machen können, dann wäre alles kein Problem.
 
@lutschboy: Hab nich viel Ahnung vom coden, aber kann man das nich mit ner "IF ... THEN ... ELSE" Abfrage lösen? Wenn der Ordner ist und so heisst, dann mach das, ansonsten mach das andere... ? :)
 
@lutschboy: Weißt du, was noch dämlicher ist? Wenn man jemanden korrigiert, es aber selber nicht besser weiß. Für 32-bit Programme unter einem 64-bit Windows weist %programfiles% natürlich ganz korrekt auf Program Files (x86).
 
@lutschboy: Autsch, das tut weh...
 
Der Schuster hat immer selber die schlechtesten Schuhe (oder so ähnlich) Ist doch klar, die guten Programmierer arbeiten für die Kunden und die Produkte und für den eigenen Bedarf werden Praktikanten und Werksstudenten verwendet. Das macht doch wohl fast jede Firma so
 
@peterandree: das mit dem schuster ist schon richtig .. aber werksstudenten sollten schon für den kunden arbeiten, sonst werden die projekte ja nie fertig *zwinker*. ich glaube viele machen sich eine falsche vorstellung von so großen firmen. letztenendes können sie gar nicht 'up-to-date' sein, das geht vielleicht in einer kleinen firma mit 30 angestellten und da fehlt meistens das geld. ein großes unternehmen ist wie ein tanker, mit 20 km bremsweg. das hat vor- und nachteile.
 
"dass Windows 7 in der 64-Bit-Version die 32-Bit-Software in einem separaten Ordner ablegt, der den Zusatz "(x86)" trägt"
Das hat aber keinen technischen Grund, sondern nur einen "übersichtlichen".
Wenn man x86-Programme im (normalen bzw. x64) 'Programm Files' Ordner ablegt, funktionieren diese genauso gut. Eine ganz schlechte ausrede.
Die Trennung zwischen x64 und x86 Programm-Ordnern könnte man also problemlos ausheben und dient - wie gesagt - eigentlich nur der Übersichtlichkeit.
 
"und mangelnder Hardware-Unterstützung". Ha, da hat aber jemand echt verschlafen. Oder nutzt Intel etwa Hardware die nicht aus dem eigenen Hause stammen? Und was den Programme-Ordner unter x64 betrifft: Vista und Win7 leiten alle 32Bit-Programme automatisch dahin um. Somit dürfte das kein Problem darstellen. Sollte ein Programm nach "Programm Files" suchen bekommt es automatisch den neuen Ordner angeboten. Verstehe die Probleme von Intel nicht so wirklich. Halt ein Zeichen, dass Intel x64 verschlafen hat und sich wohl nun krämt das von AMD entwickelte x64 voll einzusetzen...
 
@DarkKnight80: Intel produziert doch nur Chips. Aber zur Produktion von Technik bist du auf andere Technik angewiesen und nur weil Windows jetzt auf 64Bit setzt(Ohne daraus bisher wirklich einen Vorteil zu ziehen) wird man deshalb keinen erst ein paar Jahre alten Roboter ersetzen, der zig tausende Euro oder Dollar gekostet hat, nur weil dessen Hersteller noch eine altes Programm zum programmieren einsetzt. Wenn ein Programm nur mit 16Bit Genauigkeit rechnet, wird das Ergebnis nicht automatisch besser, wenn man jetzt zum Speichern der Ergebnisse 64Bit Speicher verbraucht. Und auf solche Automatismen wie "Windows sagt mir schon den richtigen Ort" kannst du dich nicht verlassen: Gerade mit Vista hat MS so viele Pfade und die Zugriffsrechte auf diese Ordner geändert, dass man im Allgemeinen nur mit großem Testaufwand alle Klippen finden und umschiffen kann. Was nützt es mir, das mich Windows nach "Programme (x86)" umlenkt, meine Daten aber jetzt in "ProgramData" zu speichern sind? Oder das Programm, das ich für die Weiterverarbeitung in einer Version für 64Bit und einer für 32Bit existiert, ich also je nachdem was der Kunde auf seinem Rechner installiert hat, es mal aus Programme und mal aus Programme(x86) starten muss? Das Windows außerdem noch mit Virtuellen Ordnern und -Registry Einträgen arbeitet, macht es auch nicht gerade einfacher.
 
@torweh: "Das Windows außerdem noch mit Virtuellen Ordnern und -Registry Einträgen arbeitet, macht es auch nicht gerade einfacher". Doch macht es, denn genau das ist der Sinn dahinter! Egal welchen Ordner das Programm verlangt, Windows lenkt es in den real verfügbaren. Somit ist es echt egal, ob ein Programm jetzt Ordner XY möchte. Es bekommt von Windows den Programme (x86) Ordner zugewiesen. Und jedes mal, wenn das Programm dann auf den XY-Ordner zugreifen will, lenkt Windows die Zugriffe wieder in den richtigen Ordner. Somit ist es total egal, wo jetzt das Programm physisch auf der Festplatte liegt. Ich glaube auch nicht, dass Win7 zur Steuerung von Industrierobotern verwendet werden soll. Ich gehe eher davon aus, dass Intel wohl hauptsächlich die Büros mit Win7 bestücken möchte und da werden die Probleme auftreten. Und "keinen Vorteil ziehen". Na dann nutze mal 6 GB RAM mit x86. Und ja es gibt Anwendungen die so viel RAM (oder mehr) verlangen. CAD-Anwendungen zum Beispiel.
 
@DarkKnight80: Wenn das so mit den Virtuellen Ordnern funktionieren würde, vielleicht. Aber spätestens wenn du zwei Benutzer am gleichen Rechner hast, bekommst du Probleme: Bei dem einen Benutzer (z.B. dem Administrator) sind die Daten scheinbar vorhanden, aber dann meldest sich ein normaler Benutzer an und die Daten sind für diesen nicht erreichbar. Nicht umsonst will Microsoft so schnell wie möglich wieder dieses Feature aus dem OS entfernen. Natürlich werden die Industrieroboter nicht mit einem Windows bestückt (zumindest nicht alle, dafür ist die Arbeit meist zu heikel) aber die Bedienoberfläche läuft meistens schon auf einem Windows PC. Und die einzelne 32Bit Anwendung hat unter Windows sowieso nur auf maximal 2 GB Ram zugriff (die restlichen 2GB werden von Windows selbst reserviert) also ziehen die Anwendungen auch erst dann aus 64Bit einen Vorteil, wenn sie komplett überarbeitet worden sind. Der einzige Vorteil ist zurzeit, dass du mehr Programme gleichzeitig im Speicher halten kannst, ohne das diese via Swapping auf die Platte ausgelagert werden.
 
hehe warum sollten sie das tun, die AMD CPUs sind doch viel besser *schlapplach* alleine der Energieverbrauch ist ja da um längen besser von der Hitze mal ganz abgesehen :-)
 
@stromike: Also "Hitze" bei AMD ist, glaube ich, ein alter Hut. Die Phenom II und auch schon die x2 sind nicht mehr wirklich heiß geworden. Im Gegenteil einige Notebooks mit Intel Centrino Prozessoren brennen bei mir in der Firma fast Löcher in die Tische :-)...
 
Tja, für die Hardware-Unterstützung hätte Intel ja selber noch was tun können und nicht einfach für kaum drei Jahre alte Boards schon kein Windows 7 offiziell mehr unterstützen.
 
Es gibt oft genug alternative Programme, die unter einem aktuellen OS laufen.
Oftmals ist der einzige Grund wirklich nur, dass der Mensch von Natur aus ein Gewohnheitstier ist und der Ottonormal-User sich nur ungern an andere (Software)Umgebungen gewöhnt.
"Wie,was,wo, der Button ist jetzt 3 cm weiter links? das muss ich mir aber nun aufschreiben"
 
Und wieso muss man umstellen, wenn das alte noch funktioniert? Dann ist es doch sinnvoll, nur neue Computer mit Windows 7 zu bestellen und diese dort einzusetzen, wo die alten Anwendungen nicht benötigt werden. und dann erst nach und nach umzustellen. Ich kann die großflächigen Umstellungsaktionen nicht verstehen.... man muss doch nicht direkt alles mitmachen oder?
 
@andreasm: Wenn Du heterogene Systemlandschaften hast, dann vervielfacht sich der Administrationsaufwand, selbst wenn Du hilfreiche Tools einsetzt. Und bei der Zahl der Rechner, die Intel haben dürfte sind das dann Unsummen an vebranntem Geld.
 
wer direkt auf die hardware zugreifen will, muss dos oder ähnliches benutzen. darum ist es sehr verständlich was intel da passiert, selbst ich arbeite teilweise noch im dos, da datei rettung usw einfacher ist. es ist halt etwas anderes, wenn man mit dem computer etwas sinvolles machen möchte, bzw produktives..als wenn man wat weiss ich den computer wie ne spielkonsohle benutzt. der aufwand eines ernstgaft benutzen computers ist um ein vielfaches höher als den pc als spielkonsohle zu nutzen.
 
@MxH: Wie kommst du denn auf diese Idee? Wenn man tatsächlich nur in DOS auf die Hardware zugreifen könnte, gäbe es ja keinen einzigen Gerätetreiber. Natürlich kannst du auch in Windows direkt auf die Hardware zu greifen, dazu muss deine Anwendung allerdings in einem Höheren Sicherheitslevel Laufen als zum Beispiel Word oder ein Browser. Und was die Dateirettung in DOS angeht: Die Methode zum Schreiben auf Platte hat sich bis heute nicht wirklich geändert: Irgendwo gibt es eine Tabelle, die auf die Sektoren verweist, an der sich eine Datei befindet. Solange diese Sektoren nicht überschrieben werden, kann man die Datei immer wiederherstellen. Und zur Produktivität: gerade gelöschte Dateien lassen sich unter Windows wesentlich einfacher wiederherstellen: einfach Papierkorb öffnen und auf Wiederherstellen drücken (Wenn man es sofort merkt, nützt sogar ein Tastendruck, Ctrl-Z). Wer heute noch 16Bit Programme nutzt muss dafür schon einen sehr, sehr guten Grund haben, z.B. alte Hardware ansprechen, für die es aus welchem Grund auch immer keine Treiber mehr gibt oder Daten Formate, die heute nicht mehr unterstützt werden.
 
Ey Leute was habt ihr eigentlich immer gegen diese niedlichen "alten" 16-bit Programme? Hab davon auch noch n paar, ob es nun Spiele oder sonst was is, und bin froh das die noch laufen auf meinem XP. Ich meine es stört doch nicht! Das is es nämlich. Spinnt das ganze doch mal 20 jahre weiter, dann laufen irgendwann auch keine 32bit Programme mehr, und so werden alte "Formate" bald nicht mehr ohne weiteres lesbar sein. man muss halt immer noch n Teil Kompatibilität wahren, sonst glotzt man irgendwann dumm aus der Wäsche!
 
@legalxpuser: Stören tuts in sofern, weil das 16-bit-Subsystem (genauso wie jedes andere) mögliche Sicherheitslücken mit sich bringt - und erst vor kurzem wurde ja eines bekannt. Zum anderen, weil die Software so noch komplexer wird.
 
@legalxpuser: Du verlangst möglichst weit zurückreichende Abwärtskompatibilität von Microsoft. Kann ich gut verstehen. Viele verlangen aber auch langsam aber sicher, daß Microsoft endlich mal ein paar alte Zöpfe abschneidet, damit Windows schlanker, schneller, moderner wird. Kann ich auch gut verstehen. Und letzteren Weg beschreitet Microsoft nun so langsam aber sicher. Für die Abwärtskompatibilität ist unter Windows 7 dann der XP-Mode da, oder auch alternative Virtualisierer wie VirtualBox oder VMWare.
 
Ich arbeite für einen großen, vielleicht den größten, auf alle fälle aber einen der bekanntesten, deutschen Konzerne. Dort sind Programme im Einsatz die in sämtlichen Werken in allen Abteilungen bei allen Lieferanten und bei allen Kunden (ERP-Systeme, SCM-Systeme) im Einsatz. Wenn hier eine neue Software her muss, geht es erst einmal daran eine Schnittstelle zum alten zu entwickeln. Dann wird ein kleiner Teil des alten ersetzt... Am Ende wie das Myzel eines Pilzes durchdringt die neue Software den alten Käse. Das Problem ist: Der Käse ist nie ganz weg! PCO
 
Da bin ich als kleiner Normaluser moderner als Intel.
 
@eolomea: Die Selbsterkenntnis hat ja schon funktioniert. Was für Schlüsse ziehst du daraus?
 
@wolftarkin: Schlüsse: Ich benötige weder neue Programme noch Hardware. Kann Geld sparen.
 
@eolomea: Der richtige Schluss wäre gewesen: du verwendest ausschliesslich Standardsoftware.
 
@eolomea: Tja, die Applications-Vielfalt eines Unternehmens, besonders dieses, ist nun mal unendlich komplexer.
 
In manchen Dingen haben sie aber recht. Dieser Unsinn, wo Dateien gespeichert werden. Nicht C:\Windows\System32 für 32-bit, C:\Windows\System64 für 64-bit System-DLLs, nein System32 hat 64-bit, SYSWOW64 hat 32-bit - und wenn eine 32-bit-Software läuft, wird intern umgemappt. In der Registry gehts grad so weiter, 32-bit-Software bekommt nen anderen Zweig eingeblendet. Gehts noch? ... Dies sind aber keine Win7-x64-spezifischen Dinge, sondern sind schon bei XP x64, Win2003 x64, WinVista x64 und Win2008 x64 so schwachsinnig gelöst worden.
 
@Lofote: ... aber immerhin gelöst, im Gegensatz zu anderen Herstellern (Apple), die altes einfach nicht mehr unterstützen.
 
Windows7: innen pfui und außen hui. Mal im ernst, eine echte Innovation (außer der GUI) ist Windows 7 nicht. Für eine echte Innovation hätte Mircosoft mind. 60% des Codes von Grund auf neu programmieren müssen.
Ich vermute, dass das nächste OS nur noch eine Art Core ist, welches dann Virtuelle Instanzen startet.
 
@ignoramus: Das ist bei jeder Software eines jeden x-beliebigen Herstellers grundsätzlich so.
 
@ignoramus: Und wo soll da der Vorteil sein? Es gibt bestimmt bereiche, in denen Virtualisierung ganz gut Funktioniert, z.B. für Office Software. Aber alles, was richtig Leistung braucht, oder direkt auf Hardware zugreifen muss, wird durch Virtuallisierung nur komplizerter und fehler anfälliger. Für den "normalen" Heimanwender und den HighPerformance Kunden ist Virtualisierung völlig überflüssig und wird deshalb dort ein normales OS auch nicht ersetzten.
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