Rapidshare muss einige E-Book-Uploads verhindern

Filesharing Der Filehoster Rapidshare musste kürzlich eine weitere Niederlage vor Gericht einstecken. Sechs große internationale Verlage haben vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung erwirkt. mehr...

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Meistens sind die hochgeladenen Dateien mit Passwort geschützt und verschlüsselt. Wie soll Rapidshare das kontrollieren?
 
@tipsybroom: Die Frage stelle ich mir auch, ich denke diese Angelegenheit wird noch sehr teuer, ich würde gerne wissen, ob die 250.000 Euro pro Verstoß als Schadensersatz an die Verlage oder als Strafe an den Staat o.ä. gezahlt werden müssen.
 
@tipsybroom: kann es sein, dass eine Identifikation ggf. über diese Hashwerte möglich ist?
 
@ub00t96: Neues Passowort -> Neuer Hash, andre Packsoftware -> neuer Hash, Datein + Readme -> neuer Hash usw. so einfach ist das nicht.
 
@ub00t96: wie willst du an den Hash einer Datei kommen, wenn sie in einem Rar-Archiv ist, für den du kein Passwort hast? Der Hash des Archivs hilft da wenig, mit anderer Kompriemierungsstuffe erzeugt und schon ist der anders. EDIT: so wie MysticEmpires es sagt. Mit einem einzigen eBook kann man praktisch unendlich viele unterschiedliche Archive haben.
 
@ub00t96: MD5 changer...
 
@tipsybroom: Ich glaube, dass kann man nicht kontrollieren. Rapidshare müsste gepackte Archive verbieten o.ä., aber das können sie sich nicht erlauben. Vermutlich werden sie sich einfach ganz aus Deutschland zurückziehen (Niederlassung und Server) um der deutschen Justiz aus dem Weg zu gehn.
 
@VitaminB5: naja, jetzt werden sie die Häuserbauer dazu verurteilen, zu verhindern, dass in ihren Häusern Verbrechen geschehen; und dann die deutsche Bahn für den Inhalt der Schließfächer am Hauptbahnhof verurteilen
 
@tipsybroom: einfach absoluter schwachsinn wie das Gericht dort geurteilt hat.

was kann Rapidshare dafür wenn andere das Urheberrecht verletzen, es sollten immer die zur REchenschaft gezogen werden die das auf Rapidshare hochgeladen haben und genau darum müssten sich die Verlage und Gerichte kümmern.

Schliesslich gibt es zahlreiche andere Hoster, meinen die, dort wird von denen nix hochgeladen ?

Nur weil Rapidshare der Grösste und bekanntestete ist.

Wie wollen eigentlich die Verlage prüfen ob dort wirklich ihre E-Books hochgeladen sind.

ausserdem könnten die die Gerichte und Rapidshare auch an der Nase herumführen und selbst jemanden beautragen der das dort hochlädt und dann bekommen die den link und prüfen das.
lol

alles absoluter Schwachsinn.
ich dachte immer, das die die das Uploaden dafür allein gerade stehen müssen, somit ist das Gesetz ja damit rein theoretisch geändert worden!

Dann müssten ja auch alle Foren für Link gereitstellung belangt werden können.
OMG, welcher Richter hat nur so entschieden ohne mal wieder nachzudenken.
 
@Homeboy23do: Es bringt mir zwar wieder massenweise Minus ein, aber trotzdem: Auch der Diensteanbieter (hier Rapidshare, gestern Google / YouTube bei Gewaltvideo) ist verantwortlich für das was da steht, `runterzuladen gibt usw. Warum auch nicht? Wenn Rapidshare etwas verbreitet ohne Rechte daran zu haben oder ohne die Rechtslage zu prüfen, dann ist es auch (mit-)verantwortlich. Wenn auf Deiner Seite etwas stehen würde, was strafbar oder unrechtmäßig ist, bist Du auch verantwortlich dafür. Warum Unterschiede? Übrigens: ich weiß, daß die meisten hier das anders sehen und nun dagegen argumentieren, ich werde darauf aber nicht weiter eingehen, bringt ohnehin nichts. Also los, die Minus her!
 
@Uechel: Ich hab keine Lust dir das rechtlich jetzt breitgefächert zu schildern, denn du bist im Unrecht. Les dir mal die etlichen Kommentare in anderen News zu Rapidshare und Gerichtsurteilen durch, dort steht das meiste schon rechtlich erklärt. Und mit der letzten Aussage disqualifizierst du dich selber. Dann lass es einfach sein und hinterlass keinen Kommentar, wenn du von vornherein nicht gewillt bist an der Diskussion teilzuhaben.
 
@HardAttax: Gebe mir bitte Hinweise auf entsprechende Urteile und behaupte nicht einfach etwas ohne es zu belegen!. Das oft zitierte BGH-Urteil Az.: VI ZR 101/06 gilt hier nicht, denn es bezieht sich ausschließlich auf Internetforen (wortwörtlich im Urteil wiederholt ausgesagt "...der Betreiber eines Internetforums..."). Aber es gilt u.a. auch ein Kölner Landgerichturteil Landgericht Köln, 28 O 19/07. (rechtskräftig!) siehe [re:7]Uechel am 25.02.10 14:41 Uhr, das zusammengefaßt Rapidshare in einem sehr ähnlichen, rechtlich gleichgelagerten Fall ein entsprechendes Verbot bei Bestrafung auferlegt. Was nun, HardAttax?
 
@Uechel: Komm doch nicht mit komischen Landgerichten. Ich kenne das Kölner nicht, aber das Hamburger urteilt lustige Sachen, die dann regelmässig kassiert werden. Ein Forum ist eine Plattform im Internet in die Benutzer Daten einstellen und andere diese abrufen. Das ist nichts anderes als Rapidshare auch. Ich kann Dir noch ein Urteil des OLG Hamburg bieten. Sie haben ein Urteil des Langerichts kassiert, das einen Website-Betreiber wegen eines illegalen Photos eines Benutzers veruteilt hatte. Das OLG hatte das Urteil aufgehoben mit der Begründung: "Denn der Betreiber eines zulässigen Geschäftsmodells im Internet sei nicht zur vorsorglichen Überprüfung sämtlicher Inhalte auf etwaige Rechtsverletzungen verpflichtet." (Az. 5 U 180/07)
 
@Timurlenk: In dem Urteil bezüglich dieser News geht es vorrangig nicht um Vermeidung rechtlich bedenklicher Uploads, mit der angedrohten Strafe geht es vorrangig und speziell darum , dass die 148 vor Gericht genannten Bücher nicht mehr (künftig!) in Form von E-Books über die eigene Plattform heruntergeladen werden können. Sollte es dennoch passieren, so werden für jeden Verstoß 250.000 Euro fällig. Die Anwaltskosten in diesem Verfahren belaufen sich bereits auf 7,2 Millionen Euro Die Aussage des Hamburger Urteils ist die Verhinderung weiterer Downloads dieser genannten 148 Bücher. Siehe 3. Absatz der News! Alles andere geht an der News vorbei
 
@Timurlenk: Pühhh, stöhn! Also, ich habe mir die Mühe gemacht, das gesamte Urteil durchzulesen. Da komme ich zum Schluß , daß der Ausgangspunkt der Verfahren sehr unterschiedlich ist. Bei dem von Dir erwähnten Urteil Az. 5 U 180/07 ging es wohl darum, daß in dem Forum ein Link auf ein anderes Forum enthalten war, in welchem das strittige Bild nach den dort geltenden Regeln (im anderen Forum!) erlaubt sein könnte. Das beklagte Forum selbst hat das Bild ja nicht direkt eingestellt oder ein Uploaden zugelassen / ausgeführt. Das ist natürlich bei Rapidshare etwas anderes in diesem Streitfall gewesen. Aber noch einmal worum es bei dieser News geht : In dem Urteil geht es nicht um Vermeidung rechtlich bedenklicher Uploads, bei dem Urteil und mit der angedrohten Strafe geht es vorrangig und speziell darum , dass die 148 vor Gericht genannten Bücher nicht mehr (künftig!) in Form von E-Books über die eigene Plattform (Rapidshare) heruntergeladen werden können. Sollte es dennoch passieren, so werden für jeden Verstoß 250.000 Euro fällig. Die Anwaltskosten in diesem Verfahren belaufen sich bereits auf 7,2 Millionen Euro Die Aussage des Hamburger Urteils ist die Verhinderung weiterer Downloads dieser genannten 148 Bücher. Siehe 3. Absatz der News! Alles andere geht an der News vorbei
 
@Uechel: Die Ausgangslage ist zugegeben etwas anders, aber die Urteilsbegründung gilt für diesen Fall genauso. Außerdem ist das obige kein Urteil, sondern nur eine einstweilige Verfügung. Das ist auch nochmal eindeutlicher Unterschied.
 
@Uechel: mit deiner Argumentation könntest du jeden ISP verklagen, da er die Infrastruktur anbietet, mit der das Herunterladen möglich ist. Sollte das tatsächlich möglich sein, wurde das bedeuten, dass für Privatkunden kein Internet mehr angeboten werden könnte, denn Aufgrund von Verschlusselungsmechanismen ist die Kontrolle der Inhalte nicht möglich, weder bei RS noch sonst wo.
 
@Uechel: Das ist einfach nicht richtig. Rapidshare stellt eine Infrastruktur zur ferfügung. Wenn diese missbraucht wird, sollten die Nutzer bestraft werden, die das tun. Was ist, wenn ich mit meinem Google-Mail Account eine MP3 an meine Freunde schicke, die Web.de haben? Müssen dann Google und Web.de dafür bestraft werden? Übrigens: Wenn ich illegal Musik runterlade, dann tue ich das mit meinem Kabel Deutschland Internetanschluß. Muss dann KD dafür bestraft werden? Alle Urheberrechtsverletzungen werden mit dem Internet begangen. Muss dafür nicht der Besitzer des Internets bestraft werden?
 
@Uechel: "Übrigens: ich weiß, daß die meisten hier das anders sehen und nun dagegen argumentieren, ich werde darauf aber nicht weiter eingehen"...... Achso, du hast ja schon zugegeben, dass du keine weiteren Argumente hast und gibst zu, dass du auf unsere guten Argumente nichts mehr zu erwidern kannst.
 
@GoedelKurt: Ich habe schon weitere Argumente, aber die Diskussion von gestern zur News "Google-Mitarbeiter wegen Gewalt-Videos verurteilt" daß das Einlassen auf weitere Diskussion einfach nichts bringt, da kann man anführen, nachweisen, direkt prüfbare Links mit Aussagen von anderen Seiten bringen, wortwörtliche Zitate und Urteile bringen, nutzt alles nichts, die vorgefaßten Meinungen bleiben bestehen. Das ist auch eine jahrelange Erfahrung hier auf Winfuture mit meinen Ansichten, die natürlich nicht immer der Mehrheit entsprechen. Warum sind Deine ("unsere", für wen sprichst Du alles?) Argumente gut und andere (abweichende) nicht. Und Du solltest Dich nun mal entscheiden, was Rapidshare ist. Ist es eine Institution / Einrichtung die Infrastruktur zur Verfügung stellt oder ist es ein Forum. Ist es ein Forum, dann ist das Urteil BGH-Urteil Az.: VI ZR 101/06 gültig, denn nur darauf bezieht sich dieses Urteil und auf nichts anderes. Stellt Rapidshare nur die Infrastruktur zur Verfügung, dann gilt dieses Urteil für diesen Fall nicht. Denn im Urteil heißt es ausdrücklich wiederholt, wörtliches Zitat, "...der Betreiber eines Internetforums...". Wenn Du etwas anführst, dann mache es bitte richtig und mit sachlich richtigen Hinweisen. Aber Du wirst das sicher nicht einsehen und auch nicht korrigieren. Und manch einer auch nicht. ERGÄNZUNG um 16.00 Uhr: Und in dem Urteil bezüglich dieser News geht es vorrangig nicht um Vermeidung rechtlich bedenklich Uploads, mit der angedrohten Strafe geht es vorrangig und speziell darum , dass die 148 vor Gericht genannten Bücher nicht mehr (künftig!) in Form von E-Books über die eigene Plattform heruntergeladen werden können. Sollte es dennoch passieren, so werden für jeden Verstoß 250.000 Euro fällig. Die Anwaltskosten in diesem Verfahren belaufen sich bereits auf 7,2 Millionen Euro Die Aussage des Hamburger Urteils ist die Verhinderung weiterer Downloads dieser genannten 148 Bücher. Alles andere geht an der News vorbei Siehe 3. Absatz der News!
 
@Uechel: weil es sonst ein paradoxon wäre oder hast schon mal jemanden kennengelernt, der frauen, welche ihm nicht äußerlich zusagen, attraktiv findet?...
 
@klein-m: Kommt darauf an, was die sonst noch so zu bieten haben...
 
@Uechel: du kannst mir aber nicht erklären, dass für dich nicht schöne frauen für dich attraktiv (im sinne von körperlich) werden, wenn sie sie andere vorzüge haben...
 
@klein-m: Man, klein-m, bleib cool. Auch während einer heißen Diskussion darf doch mal ein Scherz erlaubt sein. Aber damit Genüge getan ist: !!! Achtung !!! [re:20]Uechel am 25.02.10 14:16 Uhr war ein Witz bzw. sollte einer sein !!! Achtung !!!
 
@Uechel: !!! Achtung !!! Aufgrund des Fehlens telepathischer Fähigkeiten war es mir nicht möglich, lediglich anhand des Lesens des Textes diese Intention zu extrahieren. !!! Achtung !!! :-)
 
@klein-m: Traurig für Dich ! Da entgeht Dir viel im Leben.
 
@Uechel: Das ist Unsinn. Ein Betreiber ist erst nach Kenntnis von illegalen Inhalten dafür verantwortlich. Das hat das höchste deutsche Gericht, das BGH entschieden. Das kleine, provinzielle Landgericht Hamburg hat schon häufig völlig weltfremde Urteile gesprochen. Daher wird bei Internet-Streitigkeiten auch meistens dieses Gericht angerufen. Viele deren Urteile werden dann in der höheren Instanz (OLG) wieder einkassiert. Edit: siehe BGH-Urteil Az.: VI ZR 101/06
 
@Homeboy23do: Hmm, müssen unsere Autobahnen jetzt auch geschlossen werden? Da werden ja schließlich auch illegale transporte durchgeführt :-)
 
@tipsybroom: Hehe das war auch mein erste Gedanke. *.PDF >> packen mit pw + Dateinamen verschlüsselung zu "daten1" und schon sind die machtlos. Oder noch extremer: TC Containerfile.
 
@tipsybroom: Die Passwörter werden doch in jedem Fall mitgeteilt. Was sollte sonst das ganze Uploaden bringen?
 
@tipsybroom: Die meisten Archive sind mit Passwörtern verschlüsselt. also nicht so leicht anzugucken. Einzige möglichkeit wäre, verschlüsselte Datein/Archive zu verbieten. Aber was wäre dann mit dem guten alten Datenschutz? ich will ja nicht, das meine Urlaubsbilder =) jeder runterladen/anschauen darf. oder nicht? Rapidshare hat aufjedenfall die Ar***karte gezogen. obwohl das voll gemein ist. jipijuhu Bürokratie
 
@tipsybroom: Paßt doppelt zum Thema, inhaltlich und weil es ein eBook ist: http://www.scribd.com/doc/25378859/Politische-Ponerologie-von-Dr-Andrzej-M-Lobaczewski-Rzeszow-1984
 
@tipsybroom: naja und die Passwörter sind ja so sicher sry jeder PoppelPWCracker hat die in kürzerster Zeit raus ...
 
7,2 Millionen Euro Anwaltskosten... hätte ich doch bloß Jura studiert!
 
@Dr. Alcome: Dafür kannst du dich noch selbst täglich guten Gewissens im Spiegel betrachten.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Auch wieder wahr! ;-)
 
Das ist ungefähr so, als würde man statt dem Verlag einer Zeitung, die Druckerei verklagen... vollkommen falscher Ansatz
 
@Rikibu: Richtiger Ansatz. Wenn eine Druckerei willentlich und wissentlich illegales Material druckt, dann macht sie sich auch strafbar. NIEMAND kann mir erzählen, dass Rapidshare nur mit legalen Inhalten überhaupt überleben könnte. Die wissen was ihre User da treiben und sind auch drauf angewiesen. Überhaupt hinkt der Vergleich. Rapidshare ist eher wie ein großer Park dessen Besitzer alle Junkies und Kiffer der Welt zum scheinbar unkontrollierten Drogenhandel einlädt.
 
@LastNightfall: Falsch, etwas differenzierter sollte man das betrachten. Der Journalist, der angestellt ist in einem Verlag, welcher für eine Publikation arbeitet, ER ist der URHEBER der Falschinformation. Die Druckerei (oder hier in diesem Fall rapidshare) bietet eine Dienstleistung an, und zwar die des Druckens bzw. Hostings. Man sollte ruhigen Gewissens davon ausgehen können, dass Journalisten bzw. Uploader in der Lage sind, rechtliche Rahmenbedingungen abzuklären, BEVOR sie tätig werden. Natürlich ist es eine Mischung aus Verantwortlichkeiten beider Zuständigkeitsbereiche, einer der beiden Parteien die Pflicht zuzuschieben, ist juristischer Mumpitz. Was glaubst du wie man mit voller Absicht einem Hoster (der ja nicht zum Ziel hat, nur wegen illegaler Inhalte zu existieren) den Garaus machen kann? Lad ich einfach illegales Material hoch, mit der Ausrede, der Hoster muss es auf juristische Konformität prüfen.... was ein Kokolores. Aber so doppelmoralisch isses halt, Dein Vergleich mit Drogensüchtigen und deren unkontrolliertem Handel hinkt ebenso, schließlich ist rapidshare keine Link-Community... nur wer die Links zu den files hat, kommt auch an die files, eine öffentliche Sammlung der Inhalte gibt es nur von anderen dritten... Mag sein, dass der Nutzfaktor für illegale Uploads mit reinzählt, Gewinn bringt dieser aber nicht wirklich, wenn man sich das ganze Bonussystem anschaut, schachern sich die Illegaluploader untereinander die Credits durch gegenseitiges Downloaden zu, verlängern so ihre Premiummitgliedschaften und bringen somit eigentlich unterm Strich nur Netzlast und keinen Gewinn, da ja immer kostenlose Premium Abos eingelöst werden. Wie jede Ware oder Dienstleistung kann sie für oder gegen einen eingesetzt werden. Waffenhersteller stellen immer noch Schießprügel her, obwohl man damit Menschen umnieten kann... wird jetzt also der Waffenhersteller dafür verklagt, wenn sich ein Täter entschließt, seine Familie umzuballern? Das eröffnet vollkommen neue Interpretationsstrategien, hat dann aber mit Rechtsstaat nix mehr zu tun. NACHTRAG: würde wirklich eine Druckerei für das was ein Verlag/Autor von sich gibt, haftbar sein, würde der Axel Springer Verlag und auch andere wegen Volksverhetzung, gezielter Falschinformationen usw. schon komplett tot sein, auch wenn sie nur Politiker-Gewäsch abdrucken... die lügen schließlich auch den ganzen Tag lang... kommen aber ungeschoren davon. Und niemand haftet für diese wissentlich gezielte Manipulation...aber Rapidshare soll für das Handeln dritter verantwortlich sein? Man sieht eindeutig, dass Urheberrechte mehr Druck und Schutz bekommen als andere elementarere Dinge, wie ungeschönte Information usw. Mit den oben angesetzten Maßstäben würde man den ganzen Bundestag einkerkern können...
 
@Rikibu: Du "...Waffenhersteller stellen immer noch Schießprügel her, obwohl man damit Mensch..." usw. Aber ein Waffenhändler wird bestraft, wenn er mit Waffen handelt die nicht zulässig sind oder so handelt, daß er die gesetzlichen Bestimmungen beim Verkauf nicht beachtet. Und das, obwohl er die Waffen nicht herstellt. Und wenn eine Druckerei etwas druckt was strafwürdig ist (auch wenn sie es selbst als "Autor" nicht erstellt hat), z.B. NS-Plakate, dann ist sie selbstverständlich an der Straftat beteiligt und folglich zu bestrafen. Ist doch wohl selbstverständlich. Warum nur sollen alle Grundregeln des Rechts, die sonst für alle gelten, im Internet nicht gelten? Logische Begründung dieses Prinzips?
 
@Uechel: damit der vergleich überhaupt passt, müsstest du die gegebenheiten erstmal anpassen: _________________________ damit die gegebenheiten überhaupt vergleichbar sind, müsste das wesen der druckerei nämlich so sein, dass sie lediglich die maschinen den leuten bereitstellt und nicht noch das personal oder gar einsicht ihn die druckvorstufe hat... desweiteren ist es den leuten möglich, die druckhausangestellten davon abzuhalten, zu sehen, was dort überhaupt gedruckt wird... dieses wird damit begründet, dass die privatsphäre verletzt wird... ____________________________ und nun überdenke mal dein kommentar, ob es das druckhaus nun zu belangen gilt...
 
@Uechel: Wenn die Drckerei das gedruckte nicht selbst erstellt hat und den Inhalt kennt, und daher auch weiss das sie etwas verbotenes/gestohlenes/verfassungswidriges druckt, ja. Wenn RS Dateien findet die gegen das Urheberrecht verstoßen werden die auch jetzt schon gelöscht, im Fall von geschützen Archiven weiss RS aber nicht was in dem Archiv ist. Lad ich jetzt die Datei abc.rar bei RS hoch die 1 GB groß ist, so kann da entweder ne abgefilmte Version von Avatar oder nem sonstigen Kinofilm drin sein, aber genau so gut kann ich lediglich mein Urlaubsvideo vom letzten Urlaub allen zur Verfügung stellen. Geht man nach deiner Argumentation müsste RS seine Seite komplett dicht machen, da man THEORETISCH illegales Material hochladen könnte (erinnert mich irgendwie an die GEZ ^^) oder aber passwortgeschützte Archive verbieten. Aber wer läd dann noch bei RS hoch? Dann würden nicht nur die ganzen OCH-Seiten die illegales Material verbeiten von RS fern bleiben sondern auch ein großteil der User die den Dienst legal nutzen. Auch wenn es sich nur um Urlaubsvideos oder irgendwelche Schularbeiten handelt die ich über RS tauche, das geht keinen anderen was an, weder RS selbst, noch Leute die durch zufall meinen Downlad-Link erraten, sondern wirklich nur die für die es bestimmt ist, und nur genau die bekommen auch das Passwort.
Anders Beispiel, wenn ich mir n Auto ausleih und damit in ne Menschenmenge fahr wird ja auch nichtder bestraft der mir das Auto ausgeliehen hat. Der wird erst bestraft wenn ich ihm mein vorhaben mitteil und er mir dann das Auto immernoch ausleiht. Und genau so verhält es sich hier auch. Weiss RS von illegalen Daten, unternimmt aber nix dagegen werden sie bestraft. RS löscht aber alle Dateien vom Server von denen sie Wissen das sie das Urheberrecht usw. verletzen.
 
@klein-m: Brauche ich nicht überdenken, selbst wenn das Druckhaus Aufträge über z.B. Internet ausführt, vollautomatisch und ohne menschl. Einwirkung druckt, leistet es natürlich Beihilfe zu einer Straftat. Rapidshare hat 52 Mitarbeitern (Stand: 12. November 2009, menschenleer ist es also nicht bzw. arbeitet nicht menschenlos, es gibt Mitarbeiter und Hauptverantwortliche. Hier nun keine bloße Behauptung, sondern ein Urteil des Landgericht Köln, zuständig da es eine internationale Zuständigkeit hat gemäß Art. 5 Nr. 3, 1 Abs. 3 EuGVVO. Das Urteil besagt im Tenor "...Da die Verfügungsbeklagten (...Rapidshare...) trotz .... Unterlassungsverpflichtungserklärung vom 28. Dezember 2006 und ungeachtet der Hinweise der Verfügungsklägerin auf die von ihrer Internetseite www.S.com ausgehenden Urheberrechtsverletzungen hinsichtlich der streitgegenständlichen Werke diese weiterhin öffentlich zugänglich gemacht haben, am 03.01.2007 seitens der Verfügungsklägerin erneut eine Rechtsverletzung festgestellt wurde und der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung bereits am 11.01.2007 bei Gericht eingegangen ist, liegt kein Fall der sog. Selbstwiderlegung durch Zuwarten vor. Durch das weitere öffentliche Zugänglichmachen der streitgegenständlichen Titel droht der Verfügungsklägerin auch erheblicher Schaden.... Den Verfügungsbeklagten wird unter Androhung eines Ordnungsgeldes bis zu 250.000,00 € und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, der Ordnungshaft oder der Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, im Fall der Verfügungsbeklagten (Rapidshare) zu vollziehen an ihrem Geschäftsführer, für jeden Fall der Zuwiderhandlung v e r b o t e n ,
die Musikwerke..." Landgericht Köln, 28 O 19/07. Es ging um Musiktitel, die urheberrechtlich geschützt waren. Es komme mir nun keiner, da gings nur um Musik und nicht um Bücher. Der Sachverhalt bleibt der Gleiche. Fazit: Obere Gerichte haben schon rechtsgültig geurteilt, daß Rapidshare in solchen Fällen widerrechtlich handelt. Punkt! Ich kann gern noch weitere solche Urteile bringen. Nun zur Sache Leute, ohne irgendwelche unbelegten Darstellungen und Behauptungen.
 
@KaMpFKeKz: Siehe einen Kommentar von mir direkt vor diesem. Das Landgericht Köln hat geurteilt ähnlich bis auf gleicher Basis wie das hamburger. Beide Gerichte kommen zur selben Auffasung. Und die ist anders als Deine. Und bitte beachten. Ich belege meine Argumente wenn`s zur Sache geht und behaupte nicht einfach was.
 
@Uechel: und was geht mich ein urteil an, welches 8 monaste später vom olg köln weitesgehend aufgehoben wurde? [http://medien-internet-und-recht.de/volltext.php?mir_dok_id=1388] => [http://tinyurl.com/ygbplq9]... _____________________________________________ "Die Unterlassungsverpflichtung aus § 97 Abs. 1 S. 1 UrhG bezieht sich nur auf die drohende Wiederholung desjenigen beanstandeten Verhaltens, aus der sich die Störerhaftung ableitet. Auf Urheberrechtsverletzungen, die von dem in Anspruch genommenen Störer nicht durch zumutbare Kontrollmaßnahmen verhindert werden können, ist auch das gerichtliche Unterlassungsgebot nicht zu erstrecken (vgl. BGH, GRUR 2007, 708 [712J - Internetversteigerung II)."
 
@klein-m: Es ist nicht weitgehenst aufgehoben worden, denn wortwörtlich heißt es da:"...hat der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln auf die mündliche Verhandlung vom 07. September 2007 durch seine Mitglieder
für Recht erkannt: Auf die Berufung der Antragsgegner wird das am 21.03.2007 verkündete Urteil der 28. Zivilkammer des
Landgerichts Köln - 28 0 19/07 – teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst: Die einstweilige Verfügung vom 15.01.2007 wird bestätigt, soweit damit Folgendes angeordnet worden ist: Die Antragsgegner haben es unter Androhung eines vom Gericht für jeden Fall der Zuwiderhandlung
festzusetzenden Ordnungsgeldes zu unterlassen... " Und in dem Urteil bezüglich dieser News geht es vorrangig nicht um Vermeidung rechtlich bedenklich Uploads, mit der angedrohten Strafe geht es vorrangig und speziell darum , dass die 148 vor Gericht genannten Bücher nicht mehr (künftig!) in Form von E-Books über die eigene Plattform heruntergeladen werden können. Sollte es dennoch passieren, so werden für jeden Verstoß 250.000 Euro fällig. Die Anwaltskosten in diesem Verfahren belaufen sich bereits auf 7,2 Millionen Euro Die Aussage des Hamburger Urteils ist die Verhinderung weiterer Downloads dieser genannten 148 Bücher. Alles andere geht an der News vorbei. Insofern haben beide Urteile den selben Grund, künftiges Verbot bzw. Verhinderung der Downloads der genannten Medien. Und insofern ist das Kölner Landgerichtsurtei bestehen geblieben.
 
@LastNightfall: Mutige und korrekte Aussage. Von mir ein Plus!
 
@LastNightfall: Genau! Alles prüfen wie in der DDR und vorab zensieren, was illegal sein könnte nach wessen Auffassung auch immer!
 
@selenbor: Nicht nach welchen Gesetzen auch immer sondern nach denen unseres Landes, wenn dir diese nicht passen, dann wander aus.
Abgesehen davon... mal ehrlich... könnte RS ohne die ganzen illegalen Downloader einen Tag überleben? Nein, also.
 
Das wird aber schwer für Rapirshare umzusetzten. Ich würde die Schadensersatzforderung einfach an den Uploader weitergeben. Das sollte machbarsein in den AGB ist ja festgehalten das illegaler Content zu einer Strafanzeige führen kann. Ich denke mal sehr viel Zahlen mit Kreditkarte oder Paypal und sind somit leicht zu identifizieren.
 
@Tdope: Wenn sie das machen verlieren sie sämtliche Kundschaft denn auch wenn Rapidshare einen auf seriös machen will, den Premium Account Nutzer geht es eigentlich nur ums saugen (und vielleicht ab und zu was uploaden).
 
@DrJaegermeister: die Premium Account Nutzer, denen es nur ums saugen geht, sind aber keine Uploader. Aber wenn RS alle Uploader zu anderen OCH treibt gehen die natürlich auch.
 
@Tdope: Man nehme: Eine Fake E-Mail Adresse und erzeuge sich damit einen kostenlosen Collectors Account. Dort lade man die Daten hoch und sammle Rapidpoints. Hat man genug, stockt man den Account auf Premium hoch. Alles ohne persönliche Daten, ohne echte Kontaktadressen, etc. Wer will kann den Upload auch Remote durchführen. Kostenlosen Webspace holen, Daten hochladen, bei RS Remoteupload starten und den ganzen Kram auf 4-5 Accounts verteilen. Wieder ohne persönliche Daten preiszugeben.
 
@DennisMoore: Du vergisst deine IP-Adresse die du bei jedem Upload und/oder Login hinterlässt. Die ist persönlich genug um dich zu identifizieren. Was anderes wollen die ohnehin nicht wissen.
 
@Ferrum: Dann entscheidet man halt für die Möglichkeit des Remoteuploads und steuert diesen Upload über eine TOR-Verbindung oder einen beliebigen anderen Anonymisierungsdienst. Viel Spaß beim Ermitteln der IP. Der Quellserver für den Remoteupload sollte natürlich idealerweise keine IPs mitloggen, nach sehr kurzer Zeit wieder löschen oder in einem Land stehen, wo man rechtlich nicht so einfach an IP-Adressen rankommt. Es gibt sooooo viele Möglichkeiten.
 
@DennisMoore: Uploads über Anonymisierungsdienste wie TOR? Bei der Geschwindigkeit dürften da vermutlich mehrere Wochen mit 24/7-Uploads vergehen, bis du genug Rapidpoints gesammelt hast, um auf einen Premium-Account aufzurüsten. :D
 
@Ferrum: Man man man ... Was sagt dir Remoteupload und STEUERN über ein TOR-Netzwerk??? Natürlich uploadet man nicht über TOR.
 
@DennisMoore: Ups. Mein Fehler. Verlesen. Sorry.
 
@DennisMoore: Mir ist schon klar das man das so machen kann aber ich gehe stark von 90% Usern aus die das so NICHT machen. Die 10% sind dann die großen Sites. Und auf den großen Sites werden ja oft nur die Uploades von dritten abgeboten, also nur eine Verweisung.
 
Mal wieder ein Urteil aus Hamburg, welches nicht nachvollzogen werden kann.
 
@Nixwiss: full ack
 
@Nixwiss: Man hat echt den Eindruck daß die dort in Hamburg das ganze Jahr Karneval haben. Tädääää...
 
@Johnny Cache: Das heißt hier Fasching und wird nur von den Kindern gefeiert.
 
@John Dorian: Du willst damit sagen daß es im LG Hamburg Kinderarbeit gibt!? ;)
 
@Johnny Cache: Sieh dir doch die Urteile an, Kinder sind Monster.
 
@John Dorian: ??? Fasching als Brauchtum in Hamburg ? Nun bünich ober platt. Als alteingesessener und geborener Hamburger ( ich bin kein Quiddje) kann ich mich an Fasching nicht groß erinnern. Dascha neumodischn Krams. Nuar wat for de Lütten inne letztn Joarn...
 
@Nixwiss: Siehe bitte [re:9]Uechel am 25.02.10 12:05 Uhr :
Auch der Diensteanbieter (hier Rapidshare, gestern Google / YouTube bei Gewaltvideo) ist verantwortlich für das was da steht, `runterzuladen gibt usw. Warum auch nicht? Wenn Rapidshare etwas verbreitet ohne Rechte daran zu haben oder ohne die Rechtslage zu prüfen, dann ist es auch (mit-)verantwortlich. Wenn auf Deiner Seite etwas stehen würde, was strafbar oder unrechtmäßig ist, bist Du auch verantwortlich dafür. Warum Unterschiede? Übrigens: ich weiß, daß die meisten hier das anders sehen und nun dagegen argumentieren,Also los, die Minus her!
Noch eines: In Hamburg ist der Karneval nicht üblich. Dieses Brauchtum mit seinem teils merkwürdigem Verhalten (kollektives Lustigsein, Massenbesäufnisse usw.) ist mehr in südlicheren Regionen gegeben.
 
kaum zu glauben dass die gewonnen haben....
ich frag mich echt..wie rapidshare das umsetzen soll.
 
Ich weis nicht welche Deppen solche Entscheidungen treffen, aber so etwas ist nicht realisierbar. Ähnliches Problem: Youtube/Google/GewaltVideo (http://winfuture.de/news,53744.html)
 
@wischi: Würde man auf Rapidshare & Co ausschließlich legale Inhalte finden, wäre die Popularität dieser Portale deutlich niedriger - ebenso wie ein YouTube ohne urheberrechtsverletzende Musikvideos oder Serien. Denke den Firmen ist das bekannt und sie leben gut davon... warum Rapidshare unbedingt ein deutsches Portal betreiben musste, obwohl die Rechtslage hier eindeutig ist...? Könnte man schon grob fahrlässig nennen, solange es noch Staaten ohne entsprechende Verbote gibt. Dem Nutzer ist es doch egal, ob er jetzt rapdishare.de oder rapidshare.to in die Adresszeile seines Browsers tippelt. Schade für das Internet, aber Rapidshare hätte es mit einfachen Mitteln gar nicht erst zum Rechtsstreit kommen lassen müssen.
 
also deutsches portal abschalten. ansonsten hat rapidshare doch nicht wirklich eine chance, das geforderte umzusetzen (siehe oben archive + passwort und und). die stellen sich das auch wirklich ziemlich einfach vor. das ist doch quasi das aus für solche portale in deutschland wegen der unmöglich kompletten kontrolle der hochgeladenen files. oder man sollte mal realisttisch bleiben und sagen, wenn das jetzt ein harrypotter.pdf bereitsteht, dann sperren. das wär ok und möglich
 
@hjo: das heißt aber noch lange nicht, dass die harrypotter.pdf illegal ist... kann ja auch was eigenes sein... eine harry-potter-fan-geschichte z.b...
 
@hjo: Das deutsche portal ist eh mehr schlecht als recht...
 
Sowas wäre doch für den Empfänger der 250.000 pro Verstoß quasi eine Lizenz zum Gelddrucken. Derjenige muss doch lediglich irgendwen beauftragen, über irgendein offenes WLAN oder aus einem Internetcafe das Zeugs zu uppen. Danach können dann immer schön neue "Verstöße" gemeldet und die Kohle abkassiert werden. Nee, nee, LG HH, so läuft das nicht, ihr weltfremden Pfeifen!
 
Mal ganz ehrlich, für was ist denn bitte Rapidshare bekannt? Als Mirror für Linux, Firefox und co. oder als Backup-Server für urheberrechtlich geschütztes Material? Wenn ich manches mal hier lese, dass das Gericht in irgendeiner Form eine Fehlentscheidung getroffen habe, dann frag ich mich, ob man überhaupt noch zwischen Recht und Unrecht unterscheidet.
 
@Der_da: dann lese das nächste mal bitte richtig... hier steht nirgends, dass der upload von illegalem cool ist und unterstützt wird, sondern dass die forderung einfach nicht umsetzbar ist und vollkommen weltfremd... und aus diesem grund halt vollkommen ungerecht gegenüber rs... lg hamburg halt... :-)
 
@Der_da: sowohl als auch!
 
Was mich interessieren würde: Wo liegt hier der Unterschied zum Usenet?? Wieso sieht es ganz danach aus dass ShareHoster wegen solcher Urteile bald werden aufgeben müssen, während Usenet-Betreiber offenbar Narrenfreiheit haben?
 
@Basarab: Benutzerzahlen? Und bei Rapidshare gibt es nur einen Ansprechpartner. Ich kenne jetzt die Zahlen von Usenetservern mit BIN Gruppen nicht, aber das werden einige sein, und die dürften auch nicht alle in der Deutschen/EU Gerichtsbarkeit liegen.
 
Weis einer warum es gerade Bücher sind? Und nicht z.B. Musik oder Filme?
 
@Lastwebpage: weil verlage selten filme drehen oder alben aufnehmen...
 
@klein-m: schon klar, nur warum versucht z.B. Sony Music etc. nicht ähnliche Klagen einzureichen, bzw. haben damit keinen Erfolg?
 
@Lastwebpage: weil das lg hamburg nicht das maß der dinge und somit auch nicht das ende der fahnenstange ist...
 
rar datei einfach mit einem passwort schützen und keinen eindeutigen namen vergeben. wo ist hier das problem?
 
@It-Junkie: das problem ist, dass das dann immernoch urheberrechtsverletzung ist.
die verlage koennten sich durch die foren und sites hangeln und die passwoerter fuer die archive sowie die dateinamen holen und dann wieder klagen.
imo ist das ein starkes urteil gegen die machenschaften von rapidshare und konsorten und absolut zu begruessen.
und jetzt hier mit den minusen ihr 80% rapidshare pa-user. :D
 
@mArcometer: und wieso zum teufel funktionieren hier absaetze nicht?
 
@mArcometer: natürlich, aber man soll die ursache bekämpfen, wie z.b. die foren die so ein materiall bereitstellen ;-) die müssen dicht gemacht werden und die uploader bestraft werden. rapid ist nur die waffe, aber der uploader drückt ab ;-)
 
@It-Junkie: klar, an allem sind die uploader schuld :) die leecher trifft ja nie schuld...
 
@mArcometer: welche dieser zwei Gruppen muss zwingend vorhanden sein, damit die andere Gruppe überhaupt existieren kann?
 
@Link: beide, denn kein uploader laed etwas hoch, wenn er keiner leecher damit bedient. angebot<->nachfrage
 
@mArcometer: Das war nicht meine Frage. Ohne das einer was hochlädt, kann keiner was herunterladen. Die Existenz der Gruppe der Uploader ist also zwingend erforderlich, damit es überhaupt die Downloader gibt. Wenn es also die Uploader nicht gibt, verschwindet die andere Gruppe automatisch.
 
@Link: das spiel kann man genauso weiter fuehren: wenn keiner mehr etwas herunterlaed, dann laed auch nach kurzer zeit keiner mehr etwas hoch. aber verlassen wir mal diesen teufelskreis und bleiben dabei, dass es richtig ist rapidshare zu solchen sachen zu zwingen, denn wir wissen alle genau, dass dort mindestens 99% der nutzung nicht legal ist. :)
 
@mArcometer: wie auch immer, es ändert aber nichts an der Tatsache, das es Aufgrund der i.d.R. verwendeten Verschlüsselung technich nicht möglich ist die Inhalte zu filtern.
 
@Link: sagen wir es mal so. es wird ein forum gegründet damit die uploader die gierigen downloader beglücken können. teufelskreis halt. aber als erstes muss immer der uploader gejagt werden, drogekverkäufer werde auch als erstes gejagt.
 
@It-Junkie: Link meint es wohl eher so: leute können ohne leecher uploader werden, doch niemals ohne uploader leecher...
 
@klein-m: Genau so meine ich es. Damit ist ja auch geklärt, welche dieser beiden Gruppen die Ursache für das Problem ist. Und für gewöhnlich ist es besser die Ursachen zu beseitigen, so wie IT-Junkie das in re3 gesagt hat.
 
für mich ist da ein dekfehler, da rapidshare, wie ein isp im grunde aggiert, er stellt nur eine platform dar. das urteil beweist nur das die contentindustrie für zensur ist. sie müssen nicht gegen diese dienste vorgehen, sondern gegen die seiten die diese links verbreiten. da das aber teurer ist als rapidshare zu verklagen tun sie die verklagen. somit betreiben sie den untergang solcher unternehmen, welche keinerlei schuld am copyright bruch haben. das sich die content industrie dabei selber schadet (auf dauer), wird nicht gesehen...weil zu zu geldgierig sind (besonders deren anwälte!)!
 
Rapidshare wird von Kennern ja in letzter Zeit immer häufiger auch als Rapidshit bezeichnet. Mit dem Modell, Server ausgerechnet in Deutschland aufzustellen, wird man mittelfristig auf die Nase fallen. Die gute Infrastruktur in DE kann den rechtlichen Faktor nicht aufheben. Die Zukunft für solche Dienste liegt in Bananenrepubliken, halbdemokratischen Staaten und auf irgendwelchen Hochseeinseln (über die teils Glasfaserkabel laufen). Zum gegenständlichen Fall: Das Landgericht Hamburg wieder einmal. Die Inhalteindustrie muss dort gute Freunde sitzen haben...
 
@Der_Heimwerkerkönig: und das zu recht, wann seht ihr das endlich ein?
 
nuja solche richter, sind nicht rechtstaatlich... sie sind leider nur rechtsverdreher, da ihre interpretation von recht sehr einseitig ist und sie vieleicht dicke checks der inhaltsindustrie für die kaffekasse bekommen? dieses landgericht trifft auf jeden fall seine entscheidungen nicht im namen des volkes und schon gar nicht rechtsstaatlich!
 
@MxH: Bist Du das Volk ? "Wir sind das Volk!" haben einst Leute skandiert, die dieses Recht haben wollten. Irgendwie nimmt sich hier so mancher heraus, für das Volk, für die Mehrheit, für die Durchblickenden, für die Besserwissenden usw. zu sprechen. Leider allzu oft diejenigen, die sonst keine anderen Argumente vorbringen.
 
@mArcometer: Mein lieber Freund, du scheinst mir ein wenig zu obrigkeitsgläubig zu sein. Gesetze die sich Verbände von Politikern gekauft haben, empfinde ich sicher nicht als bindend, da die Repräsentative Demokratie damit vollends und vollkommen ad Absurdum geführt wird. Hinzu kommt mein ganz persönlicher, inniger Wunsch, die perverse Inhalteindustrie mit ihren Myriaden an dekadenten Vertretern, wirtschaftlich mausetot zu sehen. Dass es dann keine Inhalte mehr geben würde, darf übrigens getrost ins Reich der Fabeln verwiesen werden.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Ich denke, Du hast garnicht richtig den dritten Absatz der News gelesen. Im Urteil ging es nicht um vorbeugende Verbote, es ging auch nicht um Uploads legalen oder illegalen Inhalts, es ging nicht einmal darum, daß Rapidshare vorbeugend was verhindern sollte, es ging einzig und allein darum, daß weitere Downlaods der bekannten 148 Bücher mit bestehendem Urheberschutz nicht weiter heruntergeladen werden dürfen und Rapidshare weitere Downloads zu verhindern hat. Deine anderen Ansichten teile ich nicht, aber wenn Du das brauchst, behalte sie. Nur wer bestimmt dann noch, jeder für sich selbst, welches Recht / Gesetz für wen gilt? Endlich wieder Wilder Westen ?
 
das hamburger gericht und auch münchen halte ich nicht für seriös, da ihre entscheidung zu industrielastig sind. ich werfe ihnen vor käuflich zu sein, bzw bestochen zu sein!
 
Super, mein Winfuture kritischer Beitrag wurde mal wieder von den Herrn Censoren entfernt... Ein Hoch auf das gute alte "freedom of speech".
 
Tja, die Kriminalisierer mal wieder, ob die wohl die Cojones haben ihrem großen Vorbild zu folgen? ==> http://winfuture.de/news,53699.html
 
eigentlich ist es ganz einfach: Rapidshare dürfte nur identifizierten Nutzern den Upload erlauben. (bei Verkaufsplattformen ja auch üblich) Diese Nutzer könnten dann bei Urheberrechtsverletzungen ermittelt werden. Desweiteren wäre es für Rapidshare sicherlich kein Problem, nur passwortfreie Archive oder bestimmte Dateiformate zu erlauben. Das alles wäre kein Problem und RS wäre auf der rechtlich sicheren Seite. Nennen wir aber doch mal das Kind beim Namen: Das ganze Geschäftsmodell von RS baut vordergründig auf Filesharing auf. Zwar gibt es 1% der Nutzer, die es legal nutzen, aber der Rest des Inhalts ist urheberrechtlich fraglich. RS unterstüztzt also nicht nur Filesharing, es verdient sogar noch richtig gut daran. Warum sollten sie auch sonst in die Schweiz umziehen ? Weil das Wetter da so schön ist ?
Nichts gegen RS - aber so sieht aus.
 
@Brannigan: Wieso umziehen. Rapidshare kam schon immer daher.
Die Seite Rapidshare.de war nur ein kleiner Ableger. Auf den nie jemand gesetzt hat. Alles lief über Rapidshare.com ab.
 
@ Timurlenk, MxH, so sehe ich das auch mit dem Hamburger Landgericht. Ich schreibe wie gesagt auch aus eigener Erfahrung in mindestens 20 Prozeßen vor diesen Gerichten. Dabei ging es zum Teil um Zivilgerichtsprozeße, aber auch Strafgerichtsprozeße. Alles wegen langjährigen Nachbarschaftsstreit mit drei anderen Parteien, welche sich in ihren kriminellen Machenschaften ständig gegenseitig Aussagen sowie Alibis zusagten, bzw. bestätigten. Diese Gerichte, Hamburger Landgericht und das Amtsgericht Hamburg St.Georg, welches unter den Einflussbereich des HH Landgerichts fällt....haben Urteile gesprochen...wo manchen beim durchlesen meiner Akten das kalte Kotzen kommen könnte. Bitte entschuldigt diese Schreibweise, aber nur beim Gedanken an diese, meiner Meinung nach, schlechten Juristen wird mir nachträglich übel. Da konnten sich welche bezeugen, was bei mir im umgekehrten Fall nicht möglich gewesen sein sollte. Obwohl es keinen Unterschied dabei gab. Da wurde man als Unglaubwürdig abgestempelt, obwohl es dafür keine Gründe gab. Dann versuchten sie es auch mit dem Maulkorb, indem sie auf angebliche Beleidigungen abzielten, bzw. meinten, man hätte den Leuten einen Fuckfinger gezeigt. Richter sind da sehr erfinderisch, man fragt als Richter/ in einfach belanglose Dinge zwischendurch ab, sind in den Antworten dann Dinge enthalten welche sie anzweifeln oder in Frage stellen können, legen sie das dann einfach gegen die Partei aus. Besonders eine ihrer Strafrichterinnen konnte das extrem gut. Namen will ich nicht nennen. Aber man sieht sich zum Glück immer zweimal im Leben, dass sollten auch diese arroganten Leute nicht vergessen dort. Die meisten der Entscheidungen von denen wurden bei Instanzverfahren und bei Berufungsverhandlungen vor den LG und OLG meistens danach wieder verworfen. Meiner Meinung nach belasten diese Gerichte den Staat nur unnötig, weil ihre Nutzen/ Zweck Richtung völlig an der Sache vorbeigeht. Wir brauchen keine Richter/ innen in Deutschland...die nicht wissen was sie tun, oder eventuell...wie schon von anderen erwähnt vielleicht sogar bestechlich sind. Letztes bezieht sich auf die Richter/ innen für diese es vielleicht zutreffend wäre oder ist.
 
@Mauilein: Da hast Du aber kräftig was abgelassen, was kein Mensch nachprüfen kann. Und wie vor einiger Zeit schon mal, als Du dies so geschrieben hast, bin ich der Ansicht, vielleicht kommt jemand, der Deinen Sachverhalt genau kennen würde auch zu einer anderen Bewertung und nicht zu der Deinigen. Natürlich können Richter auch irren oder Fehlentscheidungen treffen - ist unbestritten. Andererseits kenne ich kaum Leute, die einen Prozeß verloren haben und dann von sich sagen, ich bin im Unrecht. Merke: Persönliche Beispiele ohne konkrete Angaben helfen in einer Diskussion nicht. Und die Mähr von allen unfähigen Richtern die auch noch (fast) alle bestechlich sind, mit Verlaub, das ist für mich Blödsinn.
 
ui! gut gemacht gericht - ihr habt es verstanden! nächstes gerichts-urteil: "wmf muss für jede straftat, welche mit den eigenen messern geschehen - strafe zahlen!"
 
@george_costanza: Nach diesem schweren Fehlurteil des in der Justizhierarchie sehr niedrig stehenden Hamburger Landgerichts müsste dann wohl schlussendlich Bill Gates für alles verantwortlich gemacht werden, was Windows Benutzer anstellen. Aber wirklich wundern tut sich über die Fehlurteile des Hamburger Landgerichts ohnehin schon lange niemand mehr.
 
Ist so ein Urteil übertragbar? Müsste doch gleiches Recht für alle sein?
Ich verlange von RS, dass in zukunft auch mein eBook nicht mehr zum DL stehen darf.
Ich werd heute Nacht noch eins Schreiben. Ein Freund wird das dann da mal hochladen und dann hol ich mir die 250.ooo von RS.
Frei nach Rumpelstilzchen: Heute schreib ich, morgen UP ich, übermorgen hol ich mir den RS ihre Kohle :- )
 
Das gilt bestimmt nur für Rapidshare.de für .com und andere nicht oder?
Lächerlich im Grunde, Geht Rapishare nicht, geht man zum Nächsten Anbieter...
 
wozu ereifern? die 148 Schwarten stehen vermutlich alle in der Abteilung Bücher, die die Welt nicht braucht.
 
ist wie immer mit schrott den die welt nicht brauch noch geld machen
 
@ Uechel, es ist Schade, dass ich keine Möglichkeit habe...Ihnen das zu erläutern...was ich hier nicht schreiben kann. Falls sie die Möglichkeit haben meine E-Mail einzusehen....schreiben Sie mich bitte mal an. Ich würde Sie dann mal anrufen. Somit könnte ich Ihnen den Hintergrund benennen, warum diese Richter/ innen der Meinung waren so handeln zu können. Das hat auch stark mit Diskriminierung zu tun, dass nur mal am Rande dazu. Bin aber gerne für ein offenes Gespräch bereit und würde mich darüber sehr freuen. Wenn diese Fälle an die Öffentlichkeit kommen....haben wir einen Justizskandal hier. Zeitungen wolllen das Thema nicht anfassen, da die Staatsanwaltschaft mit betroffen ist, haben wohl Angst vor denen. Man kennt ja die Methoden des Mundtod Strafgeldes was diese verhängen um Leute klein zu bekommen und letztendlich Mundtod zu machen. Zum Glück habe ich Charakter und zwar einen sehr starken. Mich kann man nicht Mundtod machen. Habe auch nur den Vorwurf der Bestechlichkeit durch andere User aufgegriffen und in Frage gestellt mit dem Wort "vielleicht". Ansonsten wollte ich nur die Weise der Handlung des Gerichtes aufzeigen. Und glauben Sie mir, es gab schon etliche Personen, die genau auf diese Gerichte mit der gleichen Wut und Ohnmacht im Internet geschrieben haben. Diese Gerichte sorgten für die Schliessung der Inhalte auf diesen Websiten. Es wäre doch nicht gut, Meinungen zu lesen....die negativ für diese Gerichte und Staatsanwälte sind. Das dürfen nur diese mit den Bürgern machen. Ich habe die Akten alle als Kopie, dazu die Angaben aus der Polizeiakte und die Angaben der Staatsanwälte aus den Akten. Leute, die sich damit auskennen, wissen was gelaufen ist beim durchlesen. Auch hier stelle ich klar, es sind zum Glück nicht alle aus der Justiz so, die meisten halten sich an Recht und Gesetz der Justizia. Habe auch nicht gesagt, dass alle bestechlich seien...zwinker.
 
@Mauilein: Ist schon ok ! Das Du Deinen "Fall" hier nicht ausgiebig schildern kannst und / oder willst, verstehe ich durchaus. Ich wollte mit meiner Antwort eigentlich nur ausdrücken, daß über dargestellte persönliche Beispiele ohne konkrete Angaben nicht gut diskutiert werden kann / diese beurteilt werden können. Insofern, bei dieser Ansicht bleibe ich aber, dienen sie der Diskussion auch nicht wirklich. Das hat aber nichts zu tun damit, daß Du Dich im Recht fühlen kannst und durchaus auch Recht haben kannst. Das kann ich nicht beurteilen. Habe ich weiter oben aber ja auch nicht gemacht. Ich habe nur auf ein Problem aufmerksam gemacht. Und ich bin so ehrlich und kritisch, daß ich das dann auch schreibe, zumal ich wegen meiner öfters abweichenden Meinung vom allgemeinen Trend hier an Minuspunkte gewöhnt bin und diese mich auch nicht weiter stören.
 
@ Uechel Falls sie das hier noch lesen sollten. Mir gefällt ihre Ansicht der Dinge, es regt sehr zum Überlegen an, wobei ich andere Meinungen mit einbeziehen kann, in diesem Fall ihre. Sie sind in Ordnung, soweit ich das am Schreiben festmachen kann. Ich werde das Thema auch jetzt nicht mehr ansprechen, damit sollte nun genug sein. Mir ist es wichtig gewesen, daß andere Menschen es mitbekommen. Fortan werde ich mich mit dem Thema der jeweiligen Diskussion befassen. Lieben Gruß von mir, sowie einen Pluspunkt...zwinker...lächel.
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