Apple: Bericht über Arbeitsbedingungen bei Partnern

Wirtschaft & Firmen Zum vierten Mal hat Apple einen Bericht veröffentlicht, in dem es um die Arbeitsbedingungen bei Zulieferunternehmen geht. Vor allem im asiatischen Raum findet man oftmals menschenunwürdige Bedingungen vor. mehr...

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60 Stunden die Woche ist natürlich sehr human gedacht von Apple ;)
 
@Schrammler: Du kannst nicht von unserem Standard (5 Tage a 8 Std im Idealfall) auf ein asiatisches Land schließen. Wie du gelesen hast, können die Problemlos noch mal 50 % drauflegen. 6 Tage, a 10 Std ist da wohl die Regel..., in einem Land, wo man zudem meist noch auf dem Gelände schläft, auf dem man beschäftigt ist, ist das wohl keine Seltenheit. Es gab hier mal einen Artikel über Microsoftzulieferer im Tastaturbereich und deren Arbeitsplatzsituation. Da gingen einem die Augen über. Was bringt es dir, nach Asien zu gehen, dort produzieren zu wollen und der Firma dann aber zu sagen, dass sie 50% weniger arbeiten soll? ;) Ich finde es nicht gut - aber die Menschen ändern wirst du nicht.
 
@Schrammler: Was glaubst du, wie viele Menschen selbst in Deutschland 60 Stunden pro Woche arbeiten? Gegen die üblichen Bedingungen die sonst in den Ländern herrschen sind 60 Stunden "human".
 
@Schrammler: interessant wäre auch zu wissen ob apple gedenkt auf grund dieses berichts etwas zu unternehmen (also so das sich auch was bei den zulieferern ändert, nicht nur etwas medinwirksames)
 
@Schrammler: Besonders deshalb, weil sicherlich nicht die Arbeitszeiten des Mangements damit gemeint sind.
 
@Schrammler: Vergiss nicht, in den USA ist eine 60 Stundenwoche ganz normal! Und hast du mal eine Dokumentation über deren Arbeitsmoral gesehen? Die arbeiten teilweise absolut freiwillig 60 Stunden. Wir in Europa hier sind eigentlich richtig fual im Vergleich zu denen.
 
@BlackFear: Ich hab ne bekannte, die hat ne weile in Amerika bei einem Autoprudzuenten gearbeitet. Die arbeiten dort zwar 60 Stunden die Woche, aber frei nach dem Motto: nur solang jemand hinkuckt wird was gemacht und wer zu schnell arbeitet wird von de Kollegen geschnitten.^^
 
@rockCoach: Richtig... die ganze Einstellung ist bei denen lockerer. Die sind zwar deutlich mehr anwesend, lassen die Sache aber deutlich ruhiger angehen. Da wird nicht durchgezogen wie hier so das du Abends total KO im Bett liegst. Jeder hat sein Pensum, was er am Tag schaffen muss. Hier ist das so verteilt, das diese 8 Stunden wirklich gut gefüllt sind. Dort ist es im Regelfall sogar noch weniger, die Leute nehmen sich halt schlicht mehr Zeit dafür. Das wir im Vergleich "faul" wären triffts also nicht, nur die Mentalität ist gänzlich anders. In Asien hingegen dürften die 60 Stunden deutlich härter sein, wie wenn wir hier mal 80 Stunden schuften...
 
Warum produzieren denn alle ''Großen'' im Ausland ? Um sich nachher zu beschweren ? Dass Arbeiter in Korea, China oder Taiwan ausgebeutet werden, damit die Produkte billiger produziert werden können is doch klar. Dann soll endlich wieder mal Made in Germany oder Made in USA draufstehn.
Dieser Kapitalismus stinkt!
 
@Djumie: Warum Apfel das macht, hast du ja selber beantwortet. Gewinnmaximierung.
 
@shiversc: Ja das stimmt. Ist ja auch nix gegen einzuwenden. Aber das sollte nicht zu Lasten Unschuldiger gemacht werden.
Aber dieser Kreislauf ist wohl nicht mehr aufzuhalten. Arme Menschheit.
 
@shiversc: Ach, und die anderen Firmen machen das nur aus Jux und Dollerei.
 
@Djumie: Bist du bereit dafür das zu bezahlen? Das soll meinerseits nicht bedeuten das ich das nicht bezahlen möchte!
 
@alh6666: Früher stand auf Messern, Autoteilen und anderem auch Made in Germany. Ne Million hats trotzdem nicht gekostet. Ich bezahle gern mehr für Qualität und ein gutes Gewissen !
 
@alh6666: Die Preise könnten die gleichen wie heute bleiben. Aber dann kann man sich als Hersteller nicht so schön die Taschen vollstopfen.
 
@Slurp: Dafür ein + von mir. Immer mehr Geld schäffeln, damit es immer weniger Wert wird. Leider kann man damit heutzutage schon Menschenleben kaufen.
 
@Djumie: Welches Unternehmen kann beim Mindestlohn in Europa und USA produzieren? Das ist unwirtschaftlich. Was verdient ein Arbeiter in China und Taiwan und was in Europa? In China und Taiwan werden Löhne gezahlt, für die in Deutschland und USA kein Mensch (freiwillig?) arbeiten würde.
 
@coolboys: Das is Fakt. Aber kein Grund Menschen auszubeuten oder ? Nichts gegen deinen Post !!
 
@coolboys: Können... könnte das jeder. Das Problem ist doch eher, dass die meisten Hersteller mittlerweile (übertrieben gesagt) heute so kalkulieren: max. 20% Herstellungskosten, dafür 80% Gewinn.
 
Ich sehe schon. ''Sozial'' denken nurnoch die Wenigsten. Schade. Alles was die Großen machen ist richtig, Geld zählt über allem. Die Arbeitssituationen sind ''Normal'' sagen die, die 40 Stunden oder weniger die Woche arbeiten. Sehr arm ! EDIT: Natürlich ist die Wirtschaft ne Andre. Aber wenn das so weitergeht, kommen die armen Länder da garnich mehr raus. Normal ist das alles. Aber meinste die Menschen sind Glücklich damit ?
 
@coolboys: Hier aber bezahlt werden sollen, das ist ja der Haken, man kann sich bald nichtmal mehr die "billigen" Güter kaufen weil hier keiner mehr Geld in der Produktion verdient. Eine Spirale die nur dadurch zu stoppen ist wenn nicht nur auf die Dividende geachtet wird.
 
@coolboys: Deine Denkweise funktioniert nur dann, wenn die Asiaten für immer und ewig für einen Hungerlohn arbeiten würden. Die streben genauso nach Wohlstand, d.h. irgendwann ist Schluss mit dem Ausgebeute, und dann sind nur noch die Unternehmen ganz vorne, die schon immer auf Qualität und Produktion im eigenen Land geachtet haben. Oder es gibt Krieg, damit alles wieder von vorn losgehn kann...
 
@Djumie: Wenn sie das nicht tun würden, wären die Produkte (und nicht nur von Apple) noch teurer. Und dahinten kann man halt mit umgerechnet 3 Euro die Woche leben. Auch wenn es für uns absolut Inhuman klingt weil wir solche niedrigen Gehälter nicht kennen, ist es dahinten ganz normal. Weil sie ja auch eine ander Wirtschaft haben. Dahinten kriegst du ja auch Brot füR umgerechnet 10 Cent. Und viel Geld geht auf das eigene Firmenkonto, jedoch darfst du nicht vergessen dass dabei auch extrem viel in die Weiterentwickling investiert wird, zumals bei Apple. Die Firmenbosse wie Jobs verdienen ihr Geld ja quasi nur noch durch die Aktienanteile. So einfach wie die meisten von euch es sich Vorstellen, ist es nicht... und es ist auch zu viel um diese Wirtschaft erklären zu können. BTW... finde ich gut dass überhaupt eine Firma solche Berichte veröffentlicht und Wert drauf legt. Bei Nike zum Beispiel wurde das ja Jahrelang unter den Teppisch gekehrt.
 
@BlackFear: Ich glaube es hätte keinen von uns umgebracht, wenn die SDRAMS aus deutscher Produktion 10 oder gar 20 Euro mehr pro Riegel gekostet hätten. Dann wären halt nur 2 statt 4 GB drin und man spart noch ein wenig, wenns Geld knapp ist.
 
@satyris: Ohne diese extremen Einnahmen wären wir heute noch nicht einmal bei 2GB. Wie gesagt, es fliesst auch extrem viel Gewinn in Forschung, was ja bekanntlich viel Geld kostet. Zudem ist es nicht soeinfach. Du kannst nicht sagen "ich würde auch 20 euro mehr bezahlen". Du musst bedenken, wleche ganze Wirtschaft dahinter steckt! Du musst das ganze mal auf eine Produktion von mehrer Millionen im Monat hochrechnen... So einfach ist es nicht. Du darfst mich aber nicht falsch verstehen, denn ich verteidige sicher nicht die Regelverletzungen die begangen werden.
 
@BlackFear: Gewinn kann nicht in Forschung fließen. Nur Einnahmen. Der Gewinn bleibt bei den Unternehmen immer noch sehr dick über, NACHDEM sie die Forschung als Kosten abgezogen haben. Edit: Ich habe Qimonda in meinen PC's verbaut, solange es ging. Wo soll da das Problem einer dahinter steckenden Wirtschaft sein? Warum kann ich nicht sagen, ich würde 20 Euro mehr bezahlen?
 
@satyris: Ich bin keine Experte. Frag einfach jemanden der Wirtschaft studiert, Es ist sehr kompliziert.
 
@satyris: Ja und was glaubst du machen die Firmen mit dem Gewinn? Sie investieren ihn! In die Forschung, in neue Maschinen, mehr Mitarbeiter usw.
 
@el3ktro: Falsch! Gewinn ist das was nach allen Abzügen übrig ist. Wenn aus dem Umsatz bereits Forschung bezahlt wird ist der Rest dennoch Gewinn.
 
@el3ktro: Lies bitte noch mal meinen Kommentar und denke über die Begriffe Umsatz, Kosten und Gewinn nach.
 
Sorry wenn ich oder el3ktro den falschen Ausdruck benutzt haben obwohl es trotzdem jeder Minderbemittelte versteht, dann sage ich halt für uns beide UMSATZ... oder was willst du hören dass es deinem Ohr entspricht? Ehrlich jetzt...
 
@BlackFear: Jeder minderbemittelte sollte auch den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn begrifflich verwenden können. Und von Gewinn zu reden ist einfach FALSCH. Wenn einen die Leute verstehen sollen, muss man auch die richtigen Begriffe verwenden. Ich verstehe meinen Nachbarn auch, wenn er davon redet seine Festplatte zu partizipieren...
 
@followMe: Ich bin Informatiker und kein Finanzexperte.
 
Die KERNrichtlinien von Apple... Ich lach mich weg!
 
Apple, Apple, Apple. Eine gute Art sich sein Gewissen von Schuld frei zu sprechen. Letztendlich gibt der Apfelkonzern seinen Subunternehmern die Preise vor, oder man lässt anderswo produzieren, wo der Preis zu halten ist. Schauen wir uns mal verschiedene Berichte an, was so die Produktionskosten eines z.B. iPhones sind. Meist wehniger als 50% des VK. Na klingelts? Klar, nicht die Unternehmen sind allein daran schuld, was so bei denen abgeht, vielmehr Preis- und Verfügbarkeitsdruck, spielen hier eine erhebliche Rolle und die Verantwortung hierfür trägt für mich Apple, niemand anders. Wenn man sozial abgesicherte Arbeitnehmer haben wollen würde. würde man in Europa oder den USA produzieren lassen und nicht in Billiglohnländern. Dumme Ausrede.
 
@meame: Trotzdem sollten Verkaufserlöse bissel mehr sein als die Produktions- / Fertigungskosten. Da sind ja nicht nur paar Teile zusammengeschraubt und -gelötet, das Ding muss ja auch irgendwer designed/ geplant/ getestet haben, die Maschinen, die die Teile pressen, ebenso, die ganze Bude muss verwaltet werden, die Verwalter der Verwaltung wollen auch bezahlt sein, et cetera pp. Trotzdem hast Du natürlich Recht, heutztage sind exorbitante Gewinne, die die Aktionäre fröhlich stimmen, nur dann zu erwirtschaften, wenn irgendwer ausgebeutet wird. Oder man Geld doppelt und dreifach verleiht, wie die Banken es machen, aber das ist ein anderes Thema.
 
@ReBaStard: genau das meinte ich. Natürlich muss ein Unternehmen Gewinn machen, keine Frage, in meinen Augen soll man dann aber die Kirche im Dorf lassen und nicht die Subs für eklatante Zustände verantworten, die man durch Preisduck selber schafft.
 
@meame: Der Preisdruck kommt aber letztendlich durch uns, durch die Kunden. Die Herstellungskosten könnten einem Unternehmen doch letztendlich egal sein, solange der Kunde es bezahlt. Nur will er das eben nicht. Diese ganze Diskussion ist doch absurd. Wenn ein Produkt teuer ist, dann regen sich alle auf und fordern, dass es billig ist. Wenn es dann billig ist, kaufen alle fröhlich, regen sich dann aber darüber auf, dass nur noch in Asien produziert wird. Also was denn nun?
 
War früher von Apple begeistert. Jetzt hasse ich diese Firma, wegen ihrer Ausbeutermentalität. Apple=Superkapitalismus, Shame on you, Steve. You will never ever get better, if you don`t turn around.
 
@40balls: Was für eine Ausbeutermentalität? Komm mal wieder runter! Fakt ist, dass heute der größte Teil unserer Elektronik irgendwo in Asien produziert wird, teilweise unter nicht sehr gerade humanen Arbeitsbedingungen. Fakt ist aber auch, dass Apple diesen jährlichen Bericht über die Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern FREIWILLIG erstellt. Es gibt kein Gesetz, das dies vorschreibt! Fakt ist auch, dass es außer Apple nur sehr, sehr wenige Elektronikunternehmen gibt, die vergleichbare Untersuchungen zu den Arbeitsbedingungen bei ihren Lieferanten durchführen. Und wieso ist jetzt ausgerechnet Apple das Ziel deines Hasses, einige der ganz wenigen Firmen, die durch solche jährlichen Untersuchungen einen Beitrag dazu leistet, dass unmenschliche Arbeitsbedingungen in Asien unterbunden werden? Wie in dem Bericht zu lesen ist, hat Apple den Liefervertrag mit einer Firma, die versucht hat, die tatsächlichen Arbeitsbedingungen zu verschleiern, übrigens gekündigt. Aber das ist dir wohl auch wieder nicht Recht, Hauptsache schlecht über Apple reden. Was sie auch machen, es ist falsch. Das nervt!
 
@el3ktro: Noch einmal zu deiner Erhellung;), Apples eigene Analyse! Bericht über Arbeitsbedingungen bei Partnern - Auszug: (http://winfuture.de/news,53766.html) "...fand man bei 60 Produzenten Hinweise darauf, dass die wöchentliche Arbeitszeit(60Std) um mehr als 50 Prozent überschritten wurde. In 65 Unternehmen wurde die Grenze von sechs Arbeitstagen pro Woche mindestens ein Mal im Monat überschritten. Die angefallenen Überstunden wurden in 48 Firmen nicht in vorgeschriebener Höhe bezahlt. Teilweise lag die reguläre Bezahlung sogar unter dem Lohnminimum. Weitere Verstöße gab es in den Bereichen Sozialversicherung und Mutterschutz. Zudem werden Lohnkürzungen als Strafe verwendet." Ich nenne das Zwangsarbeit. Dabei ist noch nicht berücksichtigt, das viele inhaftierte Menschen in China und den USA, von Firmen als Billigstfertigung missbraucht werden. Ermöglicht durch die Privatisierung von Haftanstalten und die totale Missachtung der Menschenrechte, unter G.W.Bush. Gefängnisse bringen dem Staat jetzt Profite, deswegen wird dafür gesorgt, das immer genügend Haftlinge zur Verfügung stehen. Resozialisierung ade, Jugendliche verurteilt nach Erwachsenenrecht, mittlerweile Standard, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
 
@40balls: Ja, ich bestreite ja auch gar nicht, was in dem Bericht steht. Aber du liegst völlig falsch darüber, wozu dieser Bericht gut ist. Es ist doch absurd, praktisch alle amerikanischen Unternehmen produzieren in Asien und kaum einen interessiert es, unter welchen Bedingungen das geschieht. Dann gibt es mal ein Unternehmen, dass jährliche Kontrollen und Berichte über diese Arbeitsbedingungen anfertigt und Verstöße publik macht - und dann hacken alle auf diesem einen Unternehmen rum! Es sollten noch viel mehr Unternehmen wie Apple handeln und zumindest akzeptable Mindeststandards einführen und kontrollieren. Wäre es dir lieber, wenn Apple das in Zukunft sein lässt? Oder wäre es dir lieber, wenn Apple in den USA zum 10fachen Preis produziert und die asiatischen Arbeiter ihren Job verlieren? Und wie ich weiter oben schon gesagt habe, hat Apple mit einem dieser Zulieferer bereits die Verträge gekündigt und wird die Verstöße in den anderen Unternehmen sicher auch nicht unwidersprochen einfach so stehen lassen. Apple ist in dieser Hinsicht ein Vorbild. Klar, man könnte immer noch mehr machen, aber wenn man sieht, dass die meisten anderen Unternehmen gar nichts machen, ist das doch schonmal sehr lobenswert.
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