Hausdurchsuchung wegen Nutzung fremden WLANs

Recht, Politik & EU Auf Geheiß des Amtsgerichts Traunstein wurde bei einem Netbook-Nutzer eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Dieser hatte zuvor aus seinem Auto heraus ein offenes WLAN genutzt. mehr...

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Man kann es natürlich auch übertreiben...
 
@Picco: soviel zum Thema staatliche Willkür
 
@Picco: wenn der typ sich kinderpornos über deine ip zieht, und DU dafür belangt wirst, siehste das sicher anders...
 
@muesli: Dann sollte ich mein WLAN aber auch mal so ganz langsam verschlüsseln oder? Wenn das dann einer Knackt und so etwas macht, dann OK.
 
@muesli: tja dann bist du selber schuld wenn dein wlan offen ist wie ein scheunentor. Dummheit muss bestraft werden...
 
@muesli: Wer aber sein W-LAN ohne jegliche absicherung betreibt legt es meiner Meinung nach geradezu drauf an. Natürlich hat nicht jeder das wissen sowas richtig zu konfigurieren, aber wenn ich mit kaputten bremsen jemanden umfahr kann ich auch nicht sagen "ich kenn mich da ahlt nicht aus" sondern hab dafür zu sorgen das mein Auto von Personen überprüft wird die sich damit auskennen!
 
@KaMpFKeKz: Falsch. Wer sein Auto nicht abschließt, will auch nicht, dass es geklaut wird.
 
@mcbit:
was laut gesetz aber verleitung zum diebstahl des fahrzeuges heißt und auch sehr gut auf die w-lan problematik passt.
@Timurlenk: die verhältnismäßigkeit spielt immer eine große rolle.. wer bei seinem freund im garten sitzt und offensichtlich kein hausfriedensbruch begangen hat, ist nicht zu vergleiche mit jemanden, der an einer straße parkt mit dem netbook auf dem schoß und in der befragung auch noch zugibt, was er da tut.
@Sssnake: so wie der w-lan betreiber zu blöd sein kann, eine meist leicht-konfigurierbare verschlüsselung einzubauen, kann der netbook-mann auch zu blöd sein, seine spuren zu verwischen. fürs fremdsurfen wird der gute mann ja gründe haben..
 
@rasi: Hausfriedensbruch. Dann kann ich ja, egal wo ich gerade sitze, immer behaupten es sei ein Freund und ich warte auf den. Und fürs Fremdsurfen kann man Gründe haben. Um seine Emails z.B. zu checken o.ä. Man muss nicht immer den Menschen pure Böshaftigkeit unterstellen.
 
@mcbit: natürlich will ich nicht das mein auto geklaut wird wenn ichs offen lass, ich will bei nem offenen wlan auch nicht das es von anderen verwendet wird, ABER ich muss damit rechnen das es schneller passiert als wenn ich mein W-LAN verschlüssel oder mein Auto abschliess. Das selbst dann etwas passieren kann ist klar, aber das wär dann wieder ne ganz andere sache,
 
@KaMpFKeKz: @KaMpFKeKz: also ich find es auch übertrieben... aber wenn man es genau nimmt, ist es illegal... wenn du dein Auto nicht abschließt und es wir geklaut, ist das grob fahrlässig, aber trotzdem macht sich derjenige, der in dein Auto einsteigt und damit rumfährt strafbar.
 
@mcbit:
ist das auto NICHT ABGESCHLOSSEN, besteht die pflicht im zuge der gefahrenabwehr das auto ABZUSCHLEPPEN!
ich finde die maßnahme pauschal betrachtet RICHTIG !
 
@muesli: Der kernpunkt von diesem Artiekl ist aber wohl er, das die polizei willkührich selber entscheidet ohne gesetzliche grundlage und ohne eine anzeige des "geschädigtem". Du würdest aes auch nicht lustig finden, wenn dich ein polizist auf der strasse verhaftet weil du eine zigarette rauchst weil er nichtraucher ist.
 
@zaska0: Wieso? Den Polizisten ist etwas aufgefallen und sie haben reagiert. Wenn jemand im Auto sitztz, mit einem Netbook, an einer Adresse, die nicht die Wohnanschrift ist, liegt der Verdacht nahe, dass hier was nicht stimmt. Was hat das mit >willkür zu tun?
 
@mcbit: Mich würde dennoch die rechtliche Grundlage dafür interessieren, worauf sich sowohl Polizei als auch Staatsanwaltschaft stützen. Offenbar sind weder die Polizei, noch die Staatsanwaltschaft oder gar das Amtsgericht Traunstein ausgelastet genug. ___ Werde ich demnächst von der Polizei angehalten bzw vorgeladen wenn ich mit meinem Netbook/Notebook/Handy an der Bushaltestelle sitze? Wenn ich dran denke wie oft ich im Sommer im Park meine Uni Sachen mache. ___ Ich weiß auch nicht warum der Betroffene vorgeladen wurde. Er hat den Polizisten doch bereits Auskunft erteilt, warum sollte er sich also bei der Vorladung noch weiter äußern? Er hat auch von seinem Recht Gebrauch gemacht keine weiteren Auskünfte zu erteilen.
 
@mcbit: So, dann klär mich mal auf was der unterschied zwischen einem offenen WLAN und heinem Hotspot ist. In der Werbung wird immer suggeriert man kann überall und jederzeit online sein dank der neuen mobilen Geräte, aber wenn das einer macht wird er verdächtigt eine Straftat begangen zu haben. Wenn ich mein WLAN offen lasse ist es miene absicht anderen den zugang zum Internet zu ermöglichen. Sollte ich das nicht wünschen muß ich es eben verschlüsseln, so einfach ist das. Was mich am meisten bei dieser Geschichte stört ist die Hausdurchsuchung. Wenn die Polizisten der Meinung gewesen wären das eine Straftat im gange war, hätten sie das Netbook sofort wegen verschleierungsgefahr beschlagnahmen müssen, bzw. sofort die genemigung dafür einholen müssen wärend der Verdächtige mit auf die Wache geführt wurde. So im Nachhinein hätte jemand der wissendlich eine Straftat begeht ja aufgrund der Personalienaufnahme die Beweise locker verschwinden lassen können. Das was hier geschah spottet jeder Beschreibung.
 
@mcbit: Surfen über ein offenes WLAN ist nicht strafbar. Ich habe auch schon bei Freunden über deren Netz gesurft. Ich saß in deren Garten und hab auf die gewartet, hätte aber auch im Auto vor dem Haus sitzen können. Das war nicht strafbar, da die Freunde nichts dagegen haben. Deswegen kann man doch nicht mein Haus durchsuchen und meine Rechner beschlagnahmen. Im obigen Fall wurde ja gar nicht ermittelt, ob er illegal gesurft hat, oder ob der Eigentümer des WLAN erlaubte. Dass die Polizisten den Surfer kontrollierten ist ja ok, aber Hausdurchsuchung und Beschlagnahme sind undenkbar. Dabei ist nicht einmal ermittelt worden, ob eine Straftat vorlag. Dazu hätte man zumindest den Eigentümer des WLAN befragen müssen.
 
@mcbit: Ok. Wenn du auf der strasse stehst mit einem telefon und telefonierst und das nicht vor deinem haus passiert, musst du ein krimineller sein lieber mcbit!
 
@mcbit: ist klar und mit allen Leuten, die mit einem mobil-surf-stick irgendwo im park, auf dem bahnsteig, was-weiß-ich-wo surfen, stimmt auch nichts... selten so ein blödsinniges argument gelesen... dann muss ich wohl das nächste mal vor einer zugfahrt meine adresse in "berlin hauptbahnhof bahnsteig 2" ummelden... sonst stimmt ja was mit mir nicht... o0...
 
@klein-m:
wie schon angesprochen.. ihr vergleicht äpfel mit birnen. jemand der auf der straße mit seinem handy telefoniert ist was normales, was man täglich etliche male sieht. ich weiß nicht wie oft ihr schon parkende autofahrer gesehen habt, die ein netbook aufm schoß hatten, ich persönlich noch gar nicht. allerdings kenne ich personen, die schon vor 5 jahren mit ihrem laptop und ner antenne im auto durch die nachbarschaft gefahren sind und die zu der zeit oft unverschlüsselten netzwerk ausspioniert haben. sicher ist das alles etwas weit hergeholt, aber so wie ich dem netbook-mann bösartigkeit unterstelle, hetzen hier sehr viele argumentationslos gegen die polizei. fakt ist jedoch, dass die polizei nicht im eigeninteresse, sondern im vermeindlich vorhandenen interesse des w-lan betreibers gehandelt hat. wie gründlich sie nach der befragung ermittelt haben, ist ne andere geschichte, die mir auch nicht ganz in den kopf will :>
 
@rasi: Ich habe schon zig Leute mit Net- / Notebook im Auto, Bus, Straßenbahn, Biergarten, Park gesehen. Erst recht seitdem die Netbooks für "lau" einem Hintergeschmissen werden - auch mit UMTS Modul. Genau das selbe bei Handys / Smartphones - diese haben u.a. auch inzwischen WLAN Module. Du kannst also auch per Handy per WLAN ins Internet. Von daher kann man auch sagen das jeder der ein Handy mit WLAN Funktion hat schon unter Generalverdacht gestellt werden kann. Und tut mir leid. Als vor 20-25 Jahren die ersten Handys aufkamen hat die Polizei es nicht für nötig erachtet jemanden anzuhalten und zu fragen was er da gerade macht. Und in noch nicht mal 5 Jahren wird es vermutlich genauso sein wie mit dem Handy. Netbooks an jeder Ecke - dann ist es etwas normales.
 
@Schnubbie:
sicher ist der besitz von w-lan fähigen handys/netbooks nichts besonderes mehr, aber ich würde den polizisten in speziell dieser situation zumindest die nachfrage zugestehen. ob die beschlagnahmung nun gerechtfertigt war oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen, da von uns niemand das gespräch zwischen den polizisten und dem "täter" und den weiteren ermittlungsverlauf kennt.
 
@rasi: Naja.... die Polizisten müssen eigentlich einen Verdacht haben um fragen zu dürfen was derjenige da gerade macht und ihn zu kontrollieren. Polizisten dürfen auch nicht jeden in der Stadt einfach anhalten und ihn überprüfen - einfach so weil sie lustig sind. Und ich bezweifel einfach das irgendwelche (Streifen-) Polizisten durch die Straßen wandern, jemanden sehen und ihnen sofort §89 des TKG http://www.gesetze-im-internet.de/tkg_2004/__89.html einfällt und ihn daraufhin kontrollieren. Außerdem hat er wohl offenbar sofort Auskunft erteilt und sie haben ihn ziehen lassen. Danach ihn noch vorzuladen und das er dort von seinem Aussageverweigerungsrecht gebrauch macht, kann man dem Beschuldigten wohl kaum als "Schuldgeständnis" auslegen. _________________ @smartin79: Es wird aber laut anderen Quellen sich auf den §89 des TKG bezogen. Das regelt etwas vollkommen anderes als "Leistungserschleichung". Achso und nur weil ein Richter dort seine Unterschrift drunterknallt heißt es noch lange nicht das der Sachverhalt geprüft wird. Viele Amtsrichter sind so überfordert das lediglich die Sachen höchstens überflogen werden und der Stempel einfach druntergeknallt wird und fertig. Von wegen Sachverhalt geprüft und beurteilt. Das ich nicht lache. Der Richter freut sich schon auf seine nächsten Fälle, Nachbar X vs Nachbar Y.
 
@mcbit: Eine ganze Menge!! Wieso muss ich jetzt nur an die Punkband Slime denken??
 
@mcbit: man macht sich mit einem Netbook im Auto schon verdächtig? In welcher Welt lebst du denn, also müsste nu jeder Außendienstler, Reporter etc.pp. die unterwegs was in ihrem "Büro" erledigen damit rechnen vorgeladen zu werden?
 
@Schnubbie: stimmt ans TKG habe ich gar nicht gedacht. Ich war eher erst mal mit Strafrecht (Leistungserschleichung (wobei das irgendwie auch nicht so 100%ig passt) bzw Diebstahl (248c, aber der passt auch nicht so ganz) bzw die Geheimnisschutzdelikte 202ff. Aber der 89 TKG war mir gerade entfallen.
Ok, dass nicht immer alles so läuft, wie es laufen sollte, ist auch klar, aber glaubst Du ernsthaft, dass ein Richter eine Hausdurchsuchung anordnet bei einem eher geringwertigen Delikt, wenn er nicht Anhaltspunkte bzw ggf andere Sachen ermittelt werden sollen? Wer weiß, warum die auf den "aufmerksam" geworden sind und ob die Durchsuchung nicht auch andere Gründe hatte. Hier werden gerade bei den News oft die Tatsachen nur halb dargestellt und so Unfriede gezeugt.
In der Praxis wird 1. ein Staatsanwalt bei bloßer Benutzung eines fremden WLANs kaum eine Durchsuchung anordnen (hier würde erstmal ein Strafbefehl ergehen und wahrscheinlich nichtmal groß "ermittelt" werden) und ein Richter diese kaum unterschreiben. Dass das mit dem Stempel, wie Du sagst, vorkommt, will ich nicht in Zweifel ziehen, aber sicher nur dann, wenn erhebliche Straftaten im Raum stehen und sich die Durchsuchung leichter begründen lässt.
 
@smartin79: Es wurden schon Hausdurchsuchungen wegen geringfügiger Sachen gemacht. ;-) Unter anderem ist ein Fall aus Golsar bekannt wo ein Abmahnanwalt usw die ganze Sache ins Rollen gebracht hat. Wegen einer einzigen MP3 Datei. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Das Ergebnis der Durchsuchung war dann übrigens das nichts gefunden wurde. ___ Ich frage mich jetzt dann in dem vorliegenden Fall was dem Richter vorgelegt wurde das er das unterschrieben hat. Der Beschuldigte wurde lediglich beim Surfen mit einem Netbook im Auto gefragt was er da macht. Es wurde offenbar bereitwillig Auskunft erteilt. Dann noch eine Vorladung bekommen, dann verweigert er weitere Auskünfte, obwohl er bereits sich geäußert hat und das daraus der Amtsrichter dann eine Hausdurchsuchung genehmigt. Nein, da frage ich mich was dieser Amtsrichter unterschrieben hat, welche "Tatsachen" ihm dort vorgespielt wurden. Würde ich als Amtsrichter sowas bekommen "Person überprüft, surfte im Auto per WLAN, bitte Hausdurchsuchung" würde ich dem zuständigen Staatsanwalt eine Mitteilung zukommen lassen ob er sie noch alle beisammen hat.
 
@rasi: keine ahnung, was du gelesen hast, aber von handys habe ich gar nicht gesprochen... und nur weil du was nichts siehst, heißt es doch nicht, das was nicht existiert...
 
@Schnubbie: ja da hast du Recht zumal die "Befragung" wahrscheinlich eh nicht verwertet werden durfte, da sie ihn sicher nicht belehrt haben und eine informatorische Befragung wird es auch nicht sein, da er ja wohl vermutlich schon verdächtigt wurde. Die werden ja kaum zu ihm hingehen und sagen: wir verdächtigen Sie ... Sie müssen sich dazu nicht äußern ... Also ist die Vernehmung der Polizeibeamten wahrscheinlich unzulässig. Da er selbst sich ja nicht mehr geäußert hat, könnte die Durchsuchung "erforderlich" geworden sein, da keine Beweismittel, wohl aber ein Tatverdacht bestand. Allerdings finde ich die Vorgehensweise ich sags mal so: "außergewöhnlich" Das muss schon ein sehr "engagierter" Staatsanwalt gewesen sein. Normalerweise würde ich da als Staatsanwalt einen Strafbefehl machen und gut ist. Wobei dafür natürlich auch Beweise zur Verfügung stehen müssen. Könnte man so sehen, dass zu schweigen in dem Fall vielleicht nicht die "cleverste" Entscheidung war. Ansonsten wäre das sicher nicht so hochgekocht worden.
 
@smartin79: ne, praktisch werden die nur gefragt haben, was machen Sie denn da? Konkreter Verdacht einer Straftat dürfte nicht gegeben sein. Jedenfalls lassen sich die netten Polizeibeamten bestimmt nicht darauf ein, dass zuzugeben.
PS: Belehrung wegen Verdächtigung, von was? Ist ja nicht strafbar (Vorsicht, Witz).
 
@Schnubbie: ja da hast du Recht zumal die "Befragung" wahrscheinlich eh nicht verwertet werden durfte, da sie ihn sicher nicht belehrt haben und eine informatorische Befragung wird es auch nicht sein, da er ja wohl vermutlich schon verdächtigt wurde. Die werden ja kaum zu ihm hingehen und sagen: wir verdächtigen Sie ... Sie müssen sich dazu nicht äußern ... Also ist die Vernehmung der Polizeibeamten wahrscheinlich unzulässig. Da er selbst sich ja nicht mehr geäußert hat, könnte die Durchsuchung "erforderlich" geworden sein, da keine Beweismittel, wohl aber ein Tatverdacht bestand. Allerdings finde ich die Vorgehensweise ich sags mal so: "außergewöhnlich" Das muss schon ein sehr "engagierter" Staatsanwalt gewesen sein. Normalerweise würde ich da als Staatsanwalt einen Strafbefehl machen und gut ist. Wobei dafür natürlich auch Beweise zur Verfügung stehen müssen. Könnte man so sehen, dass zu schweigen in dem Fall vielleicht nicht die "cleverste" Entscheidung war. Ansonsten wäre das sicher nicht so hochgekocht worden.
 
@muesli: ich bin nicht so blöd und benutz ein offenes WLAN.
 
@programmajr:
wenn du die von muesli angesprochene handlung durchführen würdest, wärst du ziemlich blöd kein offenes w-lan, also ein dir bekanntes geschütztes w-lan, zu benutzen..
 
@muesli: Ja dann, sieht man es anders, Aber hier ist doch gar nicht klar, ob es jemanden gestört hat und ob er zum Beispiel in ein fremdes Netzwerk eingedrungen ist o. ä. Abgesehen davon, dass das Fremd-Surfen, an sich, nicht strafbar ist.
 
@Picco: und wehr bezahlt diesen sinnlosen Einsatz? Der Steuerzahler natürlich.
Es war ein offenes WLAN darüber "fremd zu surfen" ist vielleicht Grauzone aber
eine Hausdurchsuchung rechtfertigt das nicht.
 
@ all: Ich würde ja am liebsten Herrn Nuhr zitieren:

1. stimmen die Argumente von vorn bis hinten nicht, wenn sie sich darauf beziehen, dass einer halt sein offenes WLAN schließen muss. Auch das offene Auto-Argument ist juristisch nicht haltbar. Mit der Argumentation müsste man auch sagen, dass das Ladengeschäft, dass kein Sicherheitspersonal hat, mit dem Diebstahl einverstanden oder am Diebstahl "selbst Schuld ist". Diebstahl bleibt Diebstahl.

2. rechtlich wird das vorliegende Verhalten vermutlich eine Leistungserschleichung darstellen, also ist es sehr wohl strafbewährt.

3. kann ich hier nicht sehen, dass sich die Polizisten falsch verhalten haben, im Gegenteil! Es ist nur ausnahmsweise ein Strafantrag erforderlich, der mit einer Strafanzeige nicht verwechselt werden sollte. Mithin darf bzw muss!!! die Polizei immer tätig werden, wenn ihnen was Verdächtiges auffällt.

4. kann hier kaum von Willkür oder ähnlichem gesprochen werden. Für eine solche Hausdurchsuchung (wie hier wenn keine Gefahr im Verzug vorliegt) ist zwingend eine richterliche Genehmigung erforderlich. D.h. ein Richter hat den Sachverhalt beurteilt und der wir kaum eine Hausdurchsuchung anordnen, wenn das Verhalten des Täters nicht strafbewährt ist.
 
Willkommen im Polizeistaat?
 
@Slurp: Wenn keine Arbeit da ist sucht macht sich welche...
 
@Slurp: Übertreiben wir es mal nicht. Im Grunde ist die Entscheidung schon ganz richtig, aber in der News stehen natürlich viel zu wenig Informationen um das zu beurteilen zu können.
 
@Wohlstandsmüll: Hausdurchsuchung aufgrund von.... NIX ist also okay? Gut zu wissen
 
Wieso sagt der denen auch, was er gerade tut? Ein einfaches "Geht Sie nichts an" hätte vollkommen gereicht.
 
@EinEcki: Bin auch grad verwundert... Pro7 oder n-tv werben mit ihrem USB-Stick für mobiles surfen, egal wo man gerade ist - und der soll freiwillig erzählt haben, dass er dank eines ungesicherten WLAN kostenlos im Internet surft (und die Polizisten hatten soviel Fachkenntniss, dass sie daraus eine Gefährdung ableiten konnten). Ich musste bei meinem WLAN dieses "verbinden mit dem stärksten Signal" abschalten, da es mich immer wieder ins Netz der Nachbarn eingewählt hatte... hups... jetzt hab ich mich strafbar gemacht...
 
@EinEcki: haalloo eckiii, aufwaaachen, wir sind hier net bei träumdirwas...die polizei hat solche befugnisse. sonst könnten ja alle machen, was sie wollen...
 
@muesli: Polizisten haben nicht die Befugnis, Leute nach dem auszufragen, was sie gerade tun. Bei einer Verkehrskontrolle muss man ja auch nicht auf die Frage antworten, wo man denn hinfährt. Und diese kommt fast immer.
 
@EinEcki: "Bei einer Verkehrskontrolle muss man ja auch nicht auf die Frage antworten, wo man denn hinfährt. Und diese kommt fast immer." - Echt ? Ich mein ich fahre kein auto somit weis ich das nicht. Wenn ich sowas aber gefragt werden würde, würd ich glatt sagen ich fahr zu meinem terrorcamp oder zum meinem geplantem amoklauf ^^. Würd mich dann echt mal interessieren was dann wie passiert, wenn sie festellen das ich auf dem weg zum einkaufen war und wie sie sich da dann rausreden wollen. Wäre bestimmt "lustig".
 
@zaska0: Dann würde deine Fahrt enden und du dürftest erstmal auf die Wache. Zu Recht wie ich finde. Heutzutage geht sowas einfach nicht mehr. Der nächste macht sowas wirklich und in Frankfurt/Main geht eine Bombe in der Börse hoch. Das kommt raus (das Polizisten einen mit solch einer Behauptung einfach haben fahren lassen) und was glaubst was dann passiert? A) Die Polizisten (sind auch nur Menschen) sind die dummen und B) die Regierung wird ein entsprechendes Gesetz verabschieden mit entsprechenden Strafen auf solch laxe Äußerungen in der Öffentlichkeit oder gegenüber der Polizei (oder sonstigen Leuten). Kommt einer (im Spaß gemeinten) Bombendrohung gleich und die wird ohnehin schon bestraft. Wie ich finde zurecht. Man muss auch mal die Fresse halten können.
 
@pandabaer: Bombe hochgehen.... wieviel Anschläge in Deutschland gab es noch mal bei denen mit Handy / Net- / Notebook was hochgegangen ist. Wie mich diese Panikmache ankotzt. Wenn es danach ginge kann ich auch eine "Handy"-Bombe bei dir deponieren, nach Australien fliegen und von dort aus anrufen und sie dadurch auslösen... ____ FAZIT: Mobilfunk, WLAN, Internet, alles verbieten.
 
@Schnubbie: Ich bin für z.b. aufdrucke auf kondomen ala : Das leben kann tödlich sein. - - - @ pandabaer : Naja gut ok magst recht haben, jedoch bin ich ein typ der sowas nicht wirklich kann also die fresse halten. Ich sag eigentlich immer was ich denke und wonach mir ist. Jedoch bin ich der meinung, das man gewissen sachen einhalt gebieten muss, bevor sie selbstverständlich werden. Das musste ein polizist mit mir schon mal genz böse erleben. Ich kannte sein handbuch besser als er. Den hättest mal sehen müssen ich dachte der platzt gleich *ich muss schon wieder lachen wenn ich daran denke*. Naja wie dem auch sei war ja nur mal so ein gedankenspiel vom mir also nichts für ungut. ;)
 
@zaska0: Nunja, ich meine. Ich wurde mit Freunden schon angehalten, wir waren so 5 Leute, unterwegs zu einer GB Feier. Einer von uns hatte ein sog. Knicklicht mit und leuchtete den Weg etwas aus, weil die Stadt nicht mal in der Lage war die defekte Straßenbeleuchtung zu erneuern. Auf jeden Fall wurden wir nach unseren Personalien gefragt etc und einer von uns hat es gewagt sein Handy rauszuholen und eine SMS zu schreiben das wir evtl. später kommen, wegen der Kontrolle... da ging es dann erst richtig los.
 
@Schnubbie: Joa kenn ich sowas. Auch hier gilt liebe streifenpolizisten: Eine personen kontrolle ist keine verhaftung. Der kontrolierte darf rauchen, saufen, Telfonieren oder machen wonach ihm sonnst noch ist solange er sich im gesetzlichem rahmen bewegt. Auch wenn es euch nicht passt, es ist so. - - -Ich sollte evtl. zur polzei gehen :P
 
@muesli: Nein die Polizei hat diese Befugnisse nicht unbedingt. Zu erst muss der Verdacht auf eine Straftat bestehen bevor die Polizei zuständig wird! Alleine weil ich in meinem Auto sitze und an nem Netbook tippsel kann ich das beim besten Willen nicht erkennen! Ausgenommen ich parke im Halteverbot dabei oder mache das während der Fahrt *lach*...
 
@muesli: Das stimmt so leider nicht. Siehe bereits andere Antworten auf deinen Post. Allerdings sollte man sich schon überlegen was und vorallem wie man es sagt. Mach ich nen Polizisten wegen einer Lappalie im Straßenverkehr "blö*" an, dann kann der aus einer einfachen Sache auch gleich ne ausgedehnte Verkehrskontrolle machen bei der du zwar normale nicht viel zu befürchten hast, aber die dich Zeit kostet und wahrscheinlich annervt *g*
 
@EinEcki: Je nachdem was das für Polizisten waren werden die aber auch bei nem "Geht sie nichts an" ziemlich schnell stinkig. Wenn ich schon im Auto sitz hätte es auch n "Kilometerstand aufschreiben" oder sonst irgend ne kleine Notiz getan. Wär mit sicherheit unauffälliger als "Geht sie nichts an" (auch wenns die im Endeffekt wirklich nix angeht) oder gleich rauszuposaunen das man übern fremdes w-lan surft...
 
@EinEcki: Seh ich beinahe genauso. Allerdinsg sagte meine damalige Lehrmeisterin gerne: Wie es in den Wald herein ruft, so schallt es auch hinaus.
Dennoch würde ich dem Schnittlauch freundlich sagen, dass sie dies nicht zu interessieren hat.
 
Ich frage mich eher wie das zukünftig kontrolliert werden soll. Ist ja nicht so dass der Router anzeigt wo sich gerade jemand mit ihm verbindet. Prinzipiell finde ich es aber auch nicht korrekt über die Leitung eines anderen zu Surfen. Wenn ein WLan-Spot nicht verschlüsselt ist, heißt das nicht ihn verwenden zu dürfen. Man geht ja schließlich auch nicht in die Wohnung des Nachbarn um zu telefonieren, nur weil die Türe offen steht. Um B2T zukommen: ich finde das Verfahren zwar übertrieben, aber zu rechtfertigen hat er sich trotzdem.
 
@BastiB: eben nicht, so weit kommt es noch das ich mich für jeden scheiß vor den cops rechtfertigen muss?

"Geht Sie nix an" MUSS ausreichen, es gibt schließlich keinen Straftatbestand des Schwarzsurfens

ich kann doch mit meinem netbook im parkenden auto hocken und surfen, muss man gleich schwarzsurfen? gibt schließlich mobiles internet und die meisten netbooks haben hsdpa schon drin.
 
@coldplayer81: Dass die Polizei die Personalien aufgenommen hat ist doch total okay und auch nur so zu verstehen, dass ex-post die Polizei bei Beschwerden oder irgendwelchen kausalen Vorkommnissen nicht ganz im Dunklen steht. Alles was danach durch die Judikative geschehen ist halte ich, wie gesagt, für übertrieben. Hier ist der Justiz auf jeden Fall Willkür vorzuwerfen. Aber eben nicht den Polizisten.
 
@coldplayer81: Naja, kann man so und so sehen.... Wardriving ist zum Volkssport geworden und ich würde es auch nicht gern sehen, wenn jemand ohne zu fragen mein Netz nutzen würde. Allerdings ist das bei mir noch nicht vorgekommen, da zur Verschlüsselung des WLANs auch die zugriffsberechtigten MAC-Adressen definiert sind.
In anbetracht dessen, dass viele Leute auch illegalen Aktivitäten im Netz nachgehen, finde ich es jedoch auch gut, dass die Polizei ihm damit gezeigt hat, dass sein vorhaben nicht okay ist. Immerhin hat er sich mehr als verdächtig gemacht, wenn er still und heimlich fremd surft (nein, schwarzsurfen im Sinne von schwarzfahren würde ich es nicht nennen).
 
@BastiB: Der Router zeigt aber an, dass sich jemand verbunden hat oder gerade ist. Außerdem wenn ich mein Auto nicht zuschließe und das wird geklaut, zahlt die Versicherung auch nichts. Das nennt man dann "Begünstigung einer Straftat". Das Gleiche kannst auf die Wohnung übertragen. das ist das Gleiche.
 
@DarkKnight80: Meine Argumentation war aber dahingehend, dass eine offene Autotüre keine Benutzung dieses Fahrzeugs erlaubt. Versicherung hin oder her, ein offener WLan-Spot erlaubt keinen Zugriff auf selbigen. Das kann noch so verführerisch sein, es ist nun mal nicht erlaubt. Da das in diesem Fall aber ohnehin nicht bewiesen zu sein scheint, will ich hier auch nichts unterstellen.
 
@BastiB: Noch nie was von Freifunk gehört? Unwissen schützt nicht!
 
Ist leider gar nicht mehr so einfach heutzutage. Früher habe ich immer eins gefunden wenn ich unterwegs war. In meiner Wohnung finde ich aktuell 22 Stück und alle WPA2 verschlüsselt. Die Leute haben es gelernt.
 
@JacksBauer: 22? Wow......Plattenbauatmosphäre?
 
@analogkaese: Tja, was man sich mit HARTZ IV alles leisten kann.... ;-)
 
@analogkaese: Ne, wohne zur Zeit in einem ziemlich modernen Hochhaus was zum Teil auch von Büros genutzt wird. Kannst ja mal in der Bildersuche nach Hamburg Mundsburg gucken. Aber in Plattenbauten habe ich auch als Student gewohnt, was soll man sich auch anderes leisten? Nicht jeder hat wohlhabende Eltern.
 
Er hätte es aber auch nicht so detailliert erklären müssen. Wenn mich die Staatsgewalt fragt was ich da tue, dann sage ich eben ich rufe E-Mails ab und wenn Sie mich fragen wie ich ins Internet komme, dann sage ich, dass dies über UMTS funktioniert. Es hat diese Leute eigentlich mal garnichts zu interessieren was ich in meinem Auto mache wenn es ordnunsgemäss geparkt ist.
 
@Plasma81: Nuja, fragen können die schon. Dürfen sie prinzipiell auch. Was danach geschieht und wie sich das im Gesetzlichen Rahmen bewegt (hier ja wohl nicht) ist wieder etwas anderes :) Einfach nur wegschauen und nicht fragen, gibt es heute schon zu viel.
 
@pandabaer: fragen ist ok, aber ebenso hätte er das NB auch nur starten können, um eine Adresse oder tel.nr. aus Outlook zu holen o.ä., er hat eben falsch reagiert ;-) aber Hausdurchsuchung ? is ja wohl ne nummer zu hart, oder ? Personalien festhalten wäre ok gewesen, wenn sich der WLAN-Besitzer beschwert eg. illegalen downloads o.ä.
 
Verstehe ich nicht. Meiner Meinung nach müsste man den Besitzer des offenen wlans ausfindig machen und ihn/sie über die Gefahr eines offenen wlans aufklären. Es ist für mich absolut unverständlich warum es illegal ist sich mit einem offenen wlan zu verbinden.
 
@seaman: Wer sollte den Besitzer des offenen Wlans ausfindig machen ? Vielleicht die Polizei ? Da derjenige mit dem offenen Wlan wohl seinen Provider bezahlen muss, gilt eine unautorisierte Verbindung mit dem offenen Wlan wahrscheinlich als "Erschleichung einer Leistung".
 
@seaman: Einbruch in eine Datenverarbeitungsanlage ist, wenn mich nicht alles täuscht, strafbar.
 
@rallef: Das ist aber eine Unterstellung, dass es Einbruch wäre, denn es gibt auch Wlans die extra offen sind für Mitsörfer. Es gibt aber wohl Typen, die versuchen sogar noch aus einer guten Tat ein Verbrechen zu konstruieren. Freifunk FTW!
 
@rallef: Und woher will man wissen, ob es ein Einbruch oder nur eine erlaubte Nutzung war?
 
@Timurlenk: Einbruch setzt aber voraus das das WLAN verschlüsselt war und es mittels Tools geknackt worden ist. Wenn jedoch das WLAN offen ist, stellt es definitiv keinen EInbruch dar, und ist somit straffrei, denn Erschleichung von LEistungen ist es auch nicht, da es sich ebenfalls um ein freien Zugang handelt.
 
@skrApy: also wenn du zuhause deine wohnungstüre nicht abschliesst und ich hineingehe und mit deinem telefon jemand anrufe dann ist es kein einbruch? es war ein freier zugang denn ich musste die tür nicht mittels werkzeuge aufmachen. also wo wohnst du ?
 
wenn ich die volle bandbreite nicht brauch öffne ich mein W-Lan auch für alle.

Logbook notiert iimmer bis zu 50 verschidene ips.
 
@DaywalkerX: Dann viel spaß wenn jemand scheisse baut über deine IP. Gibt zwar n Urteil das nicht automatisch der Inhaber der IP schuld ist, aber den Stress wärs mir wirklich nicht wert...
Edit: Die IPs bringen dir nur nicht viel, da das lediglich IPs aus den privaten bereichen sind, und die kann sich jeder selbst zuweisen, also könntest das genauso gut du selbst gewesen sein...
 
@DaywalkerX: Das war doch jetzt hoffentlich ironisch gemeint?
 
@DaywalkerX:
Ich komm mal vorbei und such mal über deinen Anschluss nach Kinderpornos. Da wirst du monatelang freude haben.
 
@DaywalkerX: Autsch
 
Wer sein Wlan offen lässt ist selber schuld. Wer als (Aus)nutzer dies der Polizei aber direkt unter die Nase reibt ist aber auch nicht gerade besonders clever.
 
@kubatsch007: Flo Fleissig erklärt das freifunken: http://tinyurl.com/yl6g86r
 
@kubatsch007: Absolut. Außerdem sollte die Regel gelten: Wer sein Netz nicht verschlüsselt gibt automatisch die Erlaubnisss zum Nutzen durch Fremde.
 
@Hans Meiser: Absolut. Außerdem sollte die Regel gelten :Wer seine Haustüre nicht zusperrt gibt automatisch die Erlaubnis zum nutzen durch fremde
 
Ich finde, man sollte diejenigen bestrafen die aus Dummheit ihr WLAN nicht verschlüsseln. Steht ja in jeder Anleitung drin. Selber schuld wenn jemand auf einem offenem Netz was herunterlädt usw...

Die veramerikanisierung in den Europäischen Ländern nimmt leider drastische Ausmasse an...
 
@acstrobe: Ich finde man muss drei Gruppen abwatschen. Erstens die Industrie die die Router vorkonfiguriert auf WPA2 stellen bzw. einen deutlichen Hinweis auf WPA2 geben sollte, zweitens derjenige der das WLAN nicht mittels WPA2 verschlüsselt und drittens denjenigen der unerlaubt ein WLAN nutzt. Nur weil ein unverschlüsseltes zur Verfügung steht ist das kein Freifahrtschein, wo kämen wir da hin... Zweiterer ist dann wohl selber Schuld wenn er Post oder Besuch von der Staatsanwalt bekommt, mein Mitleid hält sich in so einem Fall wirklich in Grenzen. Wenn man sich entsprechende Technik ins Haus holt, sollte man zumindest sich die entsprechenden Grundlagen erklären lassen bzw. sich darüber im Vorfeld informieren. Unkenntnis schützt vor Strafe nicht.
 
@TuxIsGreat: Freifunk: http://video.google.com/videoplay?docid=5244154819337535718 Es sollten die abgewatscht werden, die das Teilen mit aller Gewalt kriminalisieren und verbieten wollen!
 
@Fusselbär: Video wird leider nicht gefunden. Kriminalisieren muss man man es sicher nicht, aber wenn was passiert, braucht man dann auch net rumheulen meiner Meinung nach.
 
@TuxIsGreat: Eventuelle Leerstellen entfernt? Hier gibt es mit der URL keine Probleme beim Aufruf. Ach was soll's hier noch mal als tinyurl: http://tinyurl.com/yjugpsu
 
@Fusselbär: Hab mir das Video gerade angesehen. Ein privates unverschlüsseltes WLAN ist aber doch nochmal was anderes als ein Projekt wo sich Menschen anschließen und wissen was Sie tun und auch über die Risiken aufgeklärt sind. Gegen solche zur Verfügung gestellte WLAN Netze ist ja nichts einzuwenden, das ist doch nochmal eine andere Liga. Für mich wäre das aber nix, ich muss nicht ständig und überall im Netz sein und meine Internetanbindung gehört mir. Bei dem Gedanken das sich wildfremde ins eigene WLAN einklinken würde, wäre mir net ganz wohl.
 
Jetzt ist es schon verdächtig wenn man mit nem Netbook im Auto sitzt... Was kommt als nächstes?
 
Hier noch was interessantes. Auch zum Thema Störerhaftung bei offenen WLANs: http://www.e-recht24.de/artikel/haftunginhalte/stoererhaftung.html
 
Zu dem Thema gibt es schon länger ein Urteil vom Landgericht Wuppertal. Die habe damals auch das Notebook konfisziert, weil einer im Park über ein offenes WLAN sein Mails abgerufen hat. Worauf genau derjenige schuldig gesprochen wurde, weiß ich nicht mehr, aber der Notebooknutzer wurde ernsthaft verurteilt. Stand mal in der c't.
 
Polizei halt, ist doch normal. Der Typ kann froh sein dass sie ihn nicht gefoltert oder in U-Haft genommen haben...
 
@lutschboy: Saublödes Geschwätz, sorry. Wie wenn das Hierzulande so Gang und Gäbe wäre.
 
Woher soll man den wissen, ob ein offenes W-Lan bewusst offen ist oder auf die Unfähigkeit des Betreibers zurückzuführen ist? Es gibt beispielsweise Restaurants oder kleine Bars, die ihren Besuchern W-Lan kostenfrei (und ohne Registrierungsgedöns) zur Verfügung stellen.
 
Hm, ich überlege jetzt ernsthaft ob ich mich zukünfig wirklich noch bei McDonalds auf den Parkplatz stelle und währed des Essens noch eine wenig rumsurfe. Wer weis, nächstes mal wird mein Auto noch vom SEK umstellt.

hm, memfis war schneller............Aber zum Thema. Wenn man mal bei http://de.wikipedia.org/wiki/Wardriving hier guckt, wird man feststellem, das es eben rechtlich nicht zulässig ist selbst ungeschützte WLAN´s zu nutzen.
 
Ich frage mich auf welcher Grundlage, die hier eine Hausdurchsuchung anordnen. Aber wir brauchen uns wohl nicht drüber unterhalten, dass es massenweise Blindgänger bei der Polizei gibt. Ich werde regelmäßig auf dem Hin/Rückweg zum Fitnessstudio kontrolliert und das in einer Kleinstadt. Letztens musste ich mich direkt zusammenreißen, dass mir nicht voll das Lachen ausgekommen ist. Ich fahre um 23:00 in die Gasse zum Studio und prompt folgt mir die Polizei. Und die haben sich gleich quer hinter meinem Auto plaziert, gleich ganz forsch auf mich zu, warum ich hier denn Nachts so zügig rein gefahren bin. Ich dann so: ich gehe ins Fitnessstudio, gucken sie mich mal an und dann den Finger auf das Schild direkt hinter ihnen. Dann waren sie erst mal baff haben mich angeschaut, dann das Schild irgendwie 20s keine Reaktion und dann achso, ja hmm, und dann sind sie ohne Worte ins Auto und weg. Ich bin schon froh, wenn ich in 3 Monaten in keine Kontrolle komme. Heutzutage bist du sofort verdächtig, wenn du nach 10:00 aus dem Haus gehst.
 
@[U]nixchecker:
Die rechtliche Grundlage ist doch ganz einfach. Im Auto befand sich kein geringeren als Yushing Lui (Nividia Manager). Als die Polizisten ihn gefragt haben was er da macht hat er geantwortet. Ich habe hier gerade eine Verschlüsseltes WLan geknackt und bringe nun eine Virus in Umlauf der das Komplette Internet zusammenbrechen lässt. Als die Polizisten dann auf der Wache waren und die Personalien überprüft haben, haben sie festgestellt das der Täter bereits einmal auffällig wurde als er ein Flugzeug in die Luft sprengen wollt. Da ist es doch klar das die ihn nochmal besucht haben. http://winfuture.de/news,53620.html ...
 
@[U]nixchecker: Da kann ich dir nur zustimmen. So gehts mir auch. Bei mir vergeht kein Monat ohne das ich einmal mit denen das lustige Frage und antwortspiel gepaart mit dem obligatorischen "alkohol- drogen- lauf aufderlinie und steh auf einem Bein Test" machen muss.
Im übrigen müssen Sie dazusagen das diese Tests auf freiwilliger Basis sind (was sie so gut wie nie tun...)
Die haben immer wieder mal Witzige fragen drauf wie:
Haben sie Drogen, Waffen oder Sprengstoff dabei? (Man beachte die Reihenfolge)
Was für Musik hören sie?
Warum suchen Sie sich eine Freundin die 50km entfernt wohnt?
usw...

Pure Willkür....
 
@umix: Mir geht auch immer dieses unfreundliche Gehabe auf den Keks. Vor ein paar Monaten haben die mich auch gleich direkt in der Hauseinfahrt gestellt. Fragen ob ich was getrunken hätte, darauf die Anwort: ne ich komme gerade aus dem Training. Gleich wieder Alkoholtester raus -> 0.0 und dann nur miese Gesichter kein "entschuldigen sie die Störung" etc. . Ist ja auch ein Spaß, wenn nachts die Lichter angehen und meine Nachbarn aus den Fenstern gucken. Wobei ich hier sagen muss, dass weibliche Staatsdiener sich hier immer viel freundlicher Verhalten, vor allem im Sommer, wenn ich im engen T-Shirt vollgepumpt aus dem Studio komme:-)
 
@[U]nixchecker: Wo wohnt ihr denn alle? Meine letzte Polizeikontrolle war vor sieben oder acht Jahren in der Vorweihnachtszeit. Da bin ich mit dem Auto angehalten worden (obwohl es keine "allgemeine" Kontrolle war) und durfte mal pusten. Seitdem habe ich die Grünen (Blauen) nicht mehr gesehen.
 
Wenn jemand ein offenes WLAN betreibt, sehe ich keine rechtliche Grundlage, warum ich das nicht auch für legale Zwecke nutzen können sollte. Es gibt durchaus viele open-WLANS die auch zum öffentlichen Gebrauch gedacht sind. Ich kann das nicht unterscheiden. Ich habe mich auch schon 3 Wochen lang mit dem Laptop auf dre Straße 200m weiter in irgendein offen WLAN eingeklingt, um meine Mails zu checken. Grund war damals, dass die Telekom 4 Wochen gebraucht hat, um unsere Leitung anzuklemmen....
 
@bowflow: Freie drahtlose Bürgernetze FTW! http://www.heise.de/tp/r4/artikel/12/12554/1.html (Pic mit Hackern im Park inclusive)
 
Ich bin eher dafür alle WLANs offen zu halten. Was nützt es mir aus Angst(!) freie Zugänge und Informationen anderen Mitbürgern vorenthaltenen? - Bin gespannt wer mir gleich den Dschihad erklären will von wegen "KiPo", "Raubmordvergewaltigerkopierer" oder "Nazi-Seiten". Ich bitte euch, eine Demokratie die lieber Probleme ausblendet als sie _demokratisch_ zu bekämpfen, sollte bei sich selbst anfangen.
 
@RobCole: Freifunk FTW! http://start.freifunk.net/
 
@Fusselbär: "freifunk.net verwendet ein ungültiges Sicherheitszertifikat." wenn man die community-Seite aufruft. ok, wenn die noch nicht mal das hinbringen...
 
@pubsfried: CAcert Class 3 Root Zertifikat, das ist nicht "ungültig": https://freifunk.net/https_certificate/?searchterm=Cacert Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/CAcert
 
@Fusselbär: und für was bitte brauche ich eine verschlüsselter Verb., wenn ich mich nur informieren will ??
 
@pubsfried: Woher soll ich das wisssen, wofür Du eine verschlüsselte Verbindung brauchst? Ich würde es schätzen wenn die Verbindung verschlüsselt ist, zum Beispiel wegen Einloggen in Communitiys, damit nicht jeder Passworte abschnorcheln kann.
 
Kann es sein das wenn ich bei jemand fremden an den Zaun pisse und dabei von der Polizei erwischt werde, die dann mein Klo durchsuchen?
 
@Hans Meiser: Nein, du musst aber damit rechnen das du auf einem fremden Klo von der Polizei beobachtet wirst, daraufhin dein Bad durchsucht wird und dein Klo für weitere Untersuchungen ins Labor gebracht wird.
 
ein tip wer sich mit der aktuellen Gesetzeslage nicht auskennt sollte nicht so schwachsinn posten.

Ausserdem gibt inhalte die ich nicht brauch die Blockiert sind und es gibt genug Hardware die sich abschaltet wenn jemand wirklich versuchen sollte sie zu umgehen.
 
@DaywalkerX: Wovon redest du? Von welcher Gesetzeslage? Der Störerhaftung bzgl. deines offenen WLANs - da muss ich dich enttäuschen. Da gibt es keine Grundsatzurteile, sondern nur Einzelentscheidungen. Einige für, andere gegen den Beklagten. Das ist keine Gesetzeslage. Ansonsten zeige mir eine Quelle was du meinst. Und deine Protokollierung deiner 50 IPs ist in etwa so nützlich wie eine Fliegenklatsche. Die IPs weißt der Router aus dem DHCP Pool den eingeloggten Geräten zu - und das war es auch schon. Das ist so beweiskräftig wie ein leeres Blatt Papier. Selbst wenn du eine MAC Adresse dazu hast. Derjenige muss erstmal aufgefunden werden.
 
@Schnubbie: Komm in die Uni Heidelberg da hast genug quellen.
 
@DaywalkerX: Was für eine glorreiche Antwort. Quellen = Gesetzestext und nicht irgendein dummes Geschwätz von Möchtegern-Halbwissen Studenten.
 
@DaywalkerX:
lol, schonmal was von snifer tools gehört, damit log ich deine ip & mac, wenn der funk dann abbricht, wächsel ich einfach meine ip samt mac & simuliere genau dein PC^^ der router oder deine geile hardware bekommt das nicht mal mit.
Geblockte inhalte? iframe macht auch dies möglich deine geblockten inhalte aufzurufen.
 
Was sollte denn die Hausdurchsuchung? Ham die Beamten das WLAN-Kabel gesucht?
 
Na bitte! Wieder ein Bsp. des mittlerweile Unrechtstaates Deutschland! Warum bitte ordnet man als Reaktion auf die Verweigerung einer Aussage eine Hausdurchsuchung an?? Es ist ein gutes Recht die Aussage zu verweigern, man braucht da noch nicht mal hingehen, ein Anruf genügt! Und dann natürlich der Vorwurf! Lächerlich hoch 3. Kann über diese Justiz nur noch den Kopf schütteln Mit Rechtsstaat hat dies nur noch wenig zu tun, sondern gleicht eher NS-Strukturen!
 
Wieder mal ein klarer Fall von Langeweile und ein Beweis das mit zweierlei Maß gemessen wird.
Ist man zivilisiert, freundlich und antwortet auf die Fragen dann wird man gleich verarztet. Ist man allerdings pampig, frech und eventuell noch ein rabiates Ghettokind dann machen die dir garnichts und lassen dich laufen.
Die schlimmste Kombination ist es wenn du freundlich bist und denen langweilig ist, dann nehmen sie dich auseinander und interviewen dich bis sie was besseres zu tun bekommen, ein anderes Opfer finden.
Hast du dann noch einen ihnen "unbekannte" Technologie wie z.B ein selbstgebautes Rückfahrkamerasystem im Auto, dann ist das noch mal ein Grund dich einen extrarunde auseinander zu nehmen und zu befummeln.

Ich hab nichts gegen die Polizei (auch wenn das anders klingt) aber sie sollen ihren Job machen und richtige Verbrecher jagen und keine "unschuldigen" Bürger schikanieren.
 
@umix: unschuldigen" Bürger schikanieren

Das ist das was am ungefährlichsten ist. Von nem Ghettokind kanns sein das die eins auf die Fresse bekommen. Wenn einer nix zu verlieren hatt dann ist das die gefährlichste Situation ;)
 
ROFL ? Das ist der Hammer: Keine Straftat, keine Anzeige, aber Wochen später angeschissen kommen. Dann noch die Bude durchwühlen ohne Grund !
Das ist wiedermal die schleichende Beweisumkehr !
Oder wie war das ?
Der Beschuldigte ist solange schuldig bis er seine Unschuld bewieesen hat ?

Wenn die das bei mir machen würde dann würde ich alles daran setzten das der der für den Haussuchungsbefehl seinen Job verliert ! Das ist einfach no go!

Recht ist nicht Gerecht das weiß ich! Aber das Recht ist alles was wier haben und machen können. Und wenn das Recht noch gebogen und gebrochen wirdhaben wir nichts mehr.
 
Also bei einem Freund sind Leute über deren WLAN reingegangen und haben irgendwie terroristische Seiten oder so aufgerufen. Dann kam auch schon das BKA!
 
@s3m1h-44: süße Geschichte. Kommt das SEK / KSK / SWAT auch noch drin vor?
 
@Schnubbie: Wenn du mir nicht glauben willst muss du es ja nicht aber auf jeden Fall wurde die Wohnung seiner Eltern gestürmt von irgendwelchen Beamten. Warum sollte ich denn lügen? Inet-Fame???
 
@s3m1h-44: Aufmerksamkeit ?
 
Wie blöd kann man sein? Er hätte auch zu den Polizisten sagen können er surfe mit seiner umts/hsdpa leitung
 
@Phr³³k: Kennst du den genauen Wortlaut? Wohl kaum - vielleicht hat er lediglich gesagt er surft per WLAN im Internet. Und das ist kein Verbrechen.
 
Eigentlich sollte der WLAN-Betreiber dafür bestraft werden - für seine Dummheit.^^
 
Also rein rechtlich ist es Noch nicht strafbar !!
LAndgericht in Hamburg hat eben gesagt das er als Störer haftet!
Naja je nach Gericht :D
 
@StylaNik: haftet für was, bitte ?
 
der muss den beamten wirklich viel scheisse erzählt haben, damit das amtsgericht nach der aussageverweigerung (aufgrund den aussagen der beamten) eine hausdruchsuchung anordnet! vermutlich hat ihm erst sein anwalt erzählt, dass man vor den gesetzeshütern immer schön die fresse zu halten hat und 'n poker-face aufsetzen sollte. einfach so macht ein deutscher polizeibeamter nämlich gar nix ... weshalb man bei alk-kontrollen im straßenverkehr die frage nach der flüssigen ernährung NIEMALS mit "nur ein bier" sondern mit (der regulären wahrheit - denn ausnahmen bestätigen die regel ;) ) "ich trinke kein alkohol" (o.ä.) beantwortet! "gute weiterfahrt" heisst es dann in den meisten fällen (wenn die merkwürdig duftende fahne aus dem fahrerraum nicht bis zur nase der beamten vordringt)! ;)
 
Tja ich kenne das selbst, mir hat man auch mal versucht einen Strick daraus zu drehen, weil ich mit dem Notebook im Auto gesessen habe. Jedoch nutzte ich einen Hotspot von http://www.hotspot-locations.de/, war der Polizei vollkommen egal, die haben mir mein Laptop auch direkt beschlagnahmt. Und ich habe dem Polizisten keinen Scheiß erzählt, sondern war höflich und hab ihnen auch angeboten selbst zu schauen wo ich eingeloggt bin.
 
@rAcHe kLoS: kaum zu glauben ... das nenne ich nicht beschlagnahmen sondern diebstahl! ... du hättest gleich zum nächstbesten rewier fahren sollen und die beamten wegen diebstahls anzeigen sollen!!!
 
zu [31] und generell: Ich glaube, ich installier mal TRUECRYPT Vollverschlüsselung, dann können die (mich) mal beschlagnahmen....
 
Es ist noch eine rechtlich Neue Sistuation, das Strafverfolgungsbehörden nicht genau wissen, wie die eigentliche Rechtsgrundlage des Verwendens fremder Internetzugänge ist. Die Schuld liegt hier nicht bei den Starfverfolgungsbehörden, sondern vorallem bei den Gerichten. Es müssen Urheberrechtsgesetzte neu bearbeitet werden und eine definitive Aussage gefunden werden, um die Rechtslage genau zu finden und an die Behörden als Gesetzesgrundlage weitergegeben zu werden. Die Polizei hat in diesem Fall durchaus korrekt gehandelt und trifft keinerlei Schuld.
 
@europamikel: soll also heissen: Die Polizei kann tun und lassen was sie will, solange es keine Rechtsgrundlage gibt ???
 
@europamikel: 1.) Gesetze werden nicht von Gerichten gemacht, sondern vom Gesetzgeber, ergo den gewählten Volksvertretern. 2.) Da es hier zu keinerlei Gesetzestext gibt hat die Polizei hier nicht korrekt gehandelt, sondern hat nach eigenem Ermessen ohne jegliche Rechtsgrundlage gehandelt. Oder nenne mir einen Artikel der es einem Bürger verbietet einen ein unverschlüsseltes und frei verfügbares WLAN zu benutzen. §89 TKG kann es wohl kaum sein, denn übersetzt heißt dieser Paragraph nichts anderes das es verboten ist Nachrichten abzuhören. In dem Fall hat der Beschuldigte allerdings keinerlei Nachrichten abgehört oder ähnliches.
 
@Schnubbie: Wobei ein Gereicht das TKG schon so ausgelegt hat, dass alleine das erhalten einer IP über DHCP einem Abhören gleich kommt ;) Da sieht man auch wieder mal, wie überfordert die Judikative doch mit so was MODERNEM wie dem Internet doch ist ;)
 
Hat unsere Polizei eigentlich nichts besseres zu tun, als Leute beim surfen zu beobachten?
 
Wer sein WLAN Netzwerk offen lässt, der ist in meinen Augen mit dern Nutzung durch Dritte einverstanden. Wer seine Tür offen lässt, ist auch damit einverstanden jedweden Besuch zu Empfangen.
 
@Schnubbie: Du hast recht! Präventiv hätte der Traunsteiner Abschnitt den PC sofort beschlagnahmen müssen. Hier ist was schiefgelaufen. Aus dem Artikel ist leider nicht definierbar ersichtlich, wie sich der Beschuldigte den Beamten gegenüber genau verhielt und welche Aussagen er bei Ihnen machte, sonst hätte der Richter sicherlich anders entschieden.
zu 34: Glaubt Ihr denn Ihr werd alleine?
 
Wenn nochnicht mal bekannt ist wem das Netz gehört und ob dieser mit Fremdnutzung einverstanden ist.... wie kann dann jemand herausfinden ob da wer surft ohne sich mit der (illegalen) Nutzung selbst zu belasten?
 
Wer ein für jedermann offenes (und damit funktional ein öffentlich zugängliches!) W-LAN betreibt, MUSS zwangsläufig damit rechnen, daß dieses von Fremden benutzt und ggf. auch missbraucht wird. Offen heisst hier: ohne jeden Zugriffsschutz, ohne jede Verschlüsselung, ohne Filtermaßnahmen wie Zugriffs-IP oder Hardwareadresse, automatische Herstellung der Netzverbindung durch einen Router welcher die Zugangsdaten gespeichert hat und bei Zugriff nicht abfrägt.
Strafbar wirds für die mutmaßlichen Surfer erst dann wenn Zugangssperren umgangen werden müssen (WEP/WAP/WPA/WPA2, User/passwort etc.), da dies dann einen Einbruch in ein geschütztes Netz darstellt.
Ansonsten trägt erstmal der Eigentümer des ungeschützten W-LANs das volle Risiko für sein Netz und für das was damit so getrieben wird, und das solange wie man damit "einfach so nach Lust und Laune" surfen kann.
Das ist so wie wenn man sein Haus mit sperrangelweit offenstehengelassener Türe verlässt und sich nicht drum kümmert. Grob fahrlässig. Wo jeder reinspazieren kann, gibt es m.E. keinen weitreichenden Schutz mehr.
 
"Nach Ansicht Ferners schafft die Justiz mit einem solchen Vorgehen den Tatbestand des "Schwarz-Surfens", ohne dass es diesen überhaupt gibt." Doch... Für die GEZ schon... xD
 
Also ich bin der Meinung die nutzung eines offenen W-LANs ist nichts anderes als die Nutzung eines privaten Fussweges. Wenn Tor und Tür weit offen und kein Verbot, wo ist dann bitte die Straftat? So lange ich mich normal verhalte und mal die Mails abhole oder ein wenig surfe. Über einen offenes W-LAN Fillesharing betreiben ist das sicher nicht angebracht.
Ausserdem welchen Grund hat die Polizei Straftaten zu wittern, wo niemand geschädigt wird?
 
Das war vielleicht anno 2002 noch lustig, aber heute hab ich eine zuverlässige E-GPRS Verbindung und wenn verfügbar UMTS bzw HSDPA.

WLANs hacken bzw. einloggen macht im Jahr 2010 keinen Spaß mehr :-)
 
Lustig ist, dass hier immer wieder Filesharing als illegal beschrieben wird. Filesharing ist NICHT illegal (dann wäre so manches großes Netzwerk ja auch illegal;)) Lediglich das herunterladen und bereitstellen Urhebergeschützter Files ist illegal!

Ich finde auch, WLAN ist inzwischen in fast jedem Haushalt mit DSL anzutreffen und die Gefahren fehlender Verschlüsselung breit genug getreten worden. Seit 2 Jahren haben die meisten Hersteller ein Standardpasswort vergeben. Wer hier unverschlüsselt sein Netz freigibt ist im Schadensfall selbst schuld.

Eine Hausdurchsuchung wegen wegen schwarzsurfen ist nicht gerade eine Verhältnismäßigkeit..
Was wurde sich dadurch versprochen? Je ein Note/Netbook für jedes offene Netz im Umkreis von 10KM... ? *löl*
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