Google-Mitarbeiter wegen Gewalt-Videos verurteilt

Recht, Politik & EU Ein italienisches Gericht hat heute drei Google-Mitarbeiter zu Haftstrafen verurteilt, weil sie die Veröffentlichung eines Gewalt-Videos nicht verhindert haben. Google zeigte sich nach der Urteilssprechung schockiert. mehr...

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Soll google jetz doch polizei spielen?! Was nun? Daten nutzen oder doch nicht?
 
Wie lächerlich ist das bitte? Sie sind ihren Pflichten als Betreiber mehr als schnell nachgekommen. Irgendwo hörts wohl auf.
 
@Slurp: Vorallem die Tatsache, dass diese drei Menschen persönlich dafür büßen müssen halte ich für nicht gerecht. Geldstrafe für Google okay. Aber das ein Mitarbeiter dafür herhalten muss, einfach nur weil er in dem Unternehmen seinen Job gemacht hat. Da hört der Spaß auf.
 
@IceSupra: Und die Jugendlichen, welche die Gewalt ausgeübt haben, kriegen sogar weniger als die Mitarbeiter, welche versucht haben die Tat aufzuklären: Zwar müssen die Jugendlichen bisschen "arbeiten" (was ihnen nicht schaden dürfte!), aber die Mitarbeiter haben jetzt erstmal einen dicken Eintrag im Strafregister. So eine Müll... aber hey... wir sehen, dass nicht nur Deutschland einen an der Klatsche hat, die Italiener sind mindestens genauso bekloppt. Liegt einfach in der Natur des Menschen beim Nachdenken das Denken zu vergessen.
 
@Slurp: Das ist nicht lächerlich. Solche Videos sind auch nicht witzig. Der für die Veröffentlichung verantwortliche Dienst und die dort verantwortlichen Mitarbeiter gehören vollkommen zu Recht bestraft. Wenn Google / seine verantwortlichen Mitarbeiter solche Sachen nicht persönlich kontrollieren können, dann müssen sie eben entsprechende andere Methoden finden, Google ist doch sonst in anderen (Geschäfts-)Bereichen auch so findig. Dieser Grundsatz gilt so auch in Deutschland bei Medien, Institutionen und / oder Personen. Das hat nichts mit Freiheit im Internet zu tun, das Internet ist kein gesetzloser Raum.
@IceSupra: Wieso hat ein verantwortlicher Mitarbeiter nur einfach seinen Job gemacht, wenn solche widerwärtigen Videos gezeigt werden können. hat er doch wohl eher nicht. Oder ist es sein Job alles geschehen zulassen? Wer in einem Unternehmen verantwortlich ist für einen Bereich, haftet auch persönlich und nicht nur das Unternehmen. Wenn ein Lokführer einen Fehler macht, haftet er persönlich (auch strafrechtlich), wenn im Lufthansa-Hangar ein Ingeneur / Techniker eine Schraube wegläßt und es zum Crash kommt, haftet auch der Ingeneur / Techniker persönlich. Warum denn nun der Mitarbeiter bei einem Internetdienst nicht? Zum Schluß: Egal wie kurz (aber immerhin wenige Stunden) das in YouTube war, gibt schon die tausendfachen Möglichkeiten der Weiterverbreitung über YouTube hinaus! Und die "Bewertung" der "meistgesehenen Filme" belegt einmal mehr, wie pervers die (Internet-)Welt ist.
 
@Uechel: Noch zur Ergänzung und Beachtung, da mal wieder einige hier am Inhalt der News vorbeilesen! Das Problem ist die und das Urteil beruht auf der Tatsache, daß das Video überhaupt veröffentlicht wurde. Das ist der Grund der Bestrafung und das völlig zu Recht bei sowas widerwärtigen. Und seht Euch bitte mal eine komplettere und sachlich fundierte Berichterstattung an, z.B. bei Heise, dort heißt es: "...Die Manager für das Google-Videoportal YouTube keine ausreichenden Schutzmaßnahmen gegen Rechtsverletzungen durch Dritte vorgesehen hatten. Sie seien daher wegen Verletzung der Privatsphäre zu bestrafen...". ES WAREN ALSO DIE VERANTWORTLICHEN MANAGER und nicht iregendwelche Leute ! Übrigens auch wieder ein Beispiel für das oberflächliche Arbeiten bei Winfuture !
 
@Uechel: Schön dass deine Scheuklappen noch Extensions haben. Deine Vergleiche hinken ohne Ende. Natürlich muss sowas kontrolliert werden. WIRD ES AUCH. Nur bei warscheinlich zigmillionen Uploads am Tag ist es nicht so einfach die Spreu vom Weizen zu trennen, leider gibt es für sowas keine Eindeutigen automatiken die man einsetzten könnte. Gut heissen tue ich solche Videos natürlich auch nicht, deine Einstellung aber ebensowenig.
 
@darkalucard: Siehe meinen Kommentar direkt über den Deinen! Und schade daß Deine Scheuklappen sich sogar über Deinen Verstand legen. Du solltest mal darüber nachdenken, wie Du es fändest, wenn sowas über Dich oder Deiner engsten Familie auch nur für einige wenige Stunden im Netz bei Youtube zu finden ist mit der wahrscheinlichen und stattfindenden tausendfachen Verbreitung ohne jede Möglichkeit dies jemals zu verhindern. Mal nachgedacht darüber?!. Wärest Du dann wohl immer noch der gleichen Meinung? Minuspunkte beeindrucken mich übrigens nicht, weil sie nur belegen, wie kurz hier viele denken. Und siehe bei Heise:...Die Manager für das Google-Videoportal YouTube keine ausreichenden Schutzmaßnahmen gegen Rechtsverletzungen durch Dritte vorgesehen hatten. Sie seien daher wegen Verletzung der Privatsphäre zu bestrafen...". DIE MANAGER FÜR YOUTUBE !
 
@Uechel: Erstmal zeugt dein Niveau schonmal davon, dass du direkt persönlich wirst (ala "Deine Scheuklappen liegen schonmal über deinem Verstand"). 2. Wenn sowas über mich oder meine Familie verbreitet würde, würde ich nicht die Plattform sondern die Leute die diese Uploaden verurteilen, denn wenn nicht Youtube, dann wirds auf ner anderen Plattform hochgeladen, oder auf öffentlichen FTPs, im BT oder sonst was... Möglichkeiten der unkontrollierten verbreitung gibt es viele da es eben schwer ist eine solche Masse an Daten zu verarbeiten.
 
@Uechel: Deine Vergleiche hinken trotzdem gewaltig. Ein Lokführer ist zuständig für die Bahn, die er gerade fährt und die Reisenden darin. Klar, aber laut deinem Vergleich mit Google (mal vom Größenverhältnis her), müsste der Lokfahrer ja dann zuständig für alle Bahnen die auf demselben Gleis fahren sein und ums mal gleich zu übertreiben: einfach gleich für alle die in DE fahren und nicht nur für die eigene Bahn. Bei Youtube werden von überall auf der Welt Videos hochgeladen. Wie sollen die Mitarbeiter alle Videos einzeln abklappern und sowas überprüfen können? Klar könnte und sollte Google für sowas dann wohl paar Leute mehr anstellen die für sowas zuständig sind. Aber als die Polizei Google darauf aufmerksam gemacht hat, haben sie sofort ohne zu zögern reagiert. Klar ist das für den Betroffenen schlimm und auch für die Angehörigen. Aber die Mitarbeiter dafür härter zu bestrafen als die Täter selbst geht da schon bisschen zu weit.
 
@arkalucard und @C!G!: Wer schrieb zuerst von Scheuklappen ? Und Ihr verstehst ganz offensichtlich nicht das Problem, Es waren nicht irgendwelche Google-Mitarbeiter, die sich irgendwas tausendfach ansehen sollten. Es waren die verantwortlichen Manager, die Youtube verantworten technisch wie inhaltlich. Der Lokführer ist verantwortlich für das Vehikel das er fährt. Die YouTube-Manager für den Dienst, den sie "fahren" / verantworten, was hakt da? Und zum xten Male:"...Die Manager für das Google-Videoportal YouTube keine ausreichenden Schutzmaßnahmen gegen Rechtsverletzungen durch Dritte vorgesehen hatten. Sie seien daher wegen Verletzung der Privatsphäre zu bestrafen...". Siehe andere Berichterstattung, z.B. Heise.
 
Dont argue with an idiot, he just drags you down to his level an beats you with experience *uffza*
 
@darkalucard: Idiot ist nun nicht persönlich? Folglich hast Du ja schon mein Level erreicht frei nach "..., he just drags you down to his level an beats you with experience *uffza*. Gratulation ! Enfin, nous examinons au même niveau ! Und passend zum Urteil:Congratulazione! Infine discutiamo allo stesso livello!
 
@Uechel: Deine Aussage ist Unsinn. In Deutschland haftest Du, wenn Du von einer Straftat weißt und sie nicht zügig abstellst (BGH-Urteil Az.: VI ZR 101/06). Ein Lokführer haftet auch nicht, wenn Spinner ein Hakenkreuz in die Scheibe ritzen. Und wenn ich ein beleidigendes Plakat an eine Hauswand klebe, dann haftet auch nicht der Hausbesitzer. Google hat volkommen korrekt gehandelt, als sie das Video sofort entfernt haben. Dazu haben sie sogar noch geholfen die Stradftäter zu ermitteln. Das urteil ist ziemlich lächerlich. Leider hat Italien sehr seltsame Gesetze. Ein Forenbetreiber steht dort immer mit einem Bein schon im Knast. Daher betreiben viele ihre Foren über Mittelsmänner im Ausland. Ich kenne aus eigener Arbeit eine italienische Uni und ein italiensiches Medienunternehmen, die ihre Foren gegen Kosten in anderen europäischen Ländern betreiben lassen.
 
@Uechel: "...Die Manager für das Google-Videoportal YouTube keine ausreichenden Schutzmaßnahmen gegen Rechtsverletzungen durch Dritte vorgesehen hatten. Sie seien daher wegen Verletzung der Privatsphäre zu bestrafen..." also könnten wir doch die italienische polizei anklagen, sie ließ zu das dritte (die jugendlichen) rechtsverletzungen (schlagen des behinderten) begehen konnten, es bestanden augenscheinlich keine ausreichenden schutzmaßnahmen seitens der polizei. der kamerahersteller verhinderte ebenso nicht, das mit seinen produkten straftaten gefilmt werden können. oder müssen wir den italienischen gesetzgeber bestrafen? ausreichende schutzmaßnahmen wurden scheinbar nicht beschlossen, warum sind die weniger schuldig als google mitarbeiter?
 
@Timurlenk: (http://verbraucherrecht.blogg.de/eintrag.php?id=551"...Gegen den Forumsbetreiber kann vielmehr ab Kenntniserlangung ein Unterlassungsanspruch des Verletzten bestehen, unabhängig von dessen Ansprüchen gegen den Autor des beanstandeten Beitrags..." Ab Kenntniserlangung und nicht bis zur Abstellung. Das Recht auf Abstellung liegt schon vor, wenn etwas im "Machtbereich" des Inhabers / Anbieters liegt und abstellbar wäre. Es wurde erst aber auf Veranlassung der Polizei und nicht durch Google selbst abgestellt! Was wäre, wenn die Polizei nicht Google informiert hätte, hätte es Google dann von selbst gelöscht, wann oder ob überhaupt, wie lange wäre es noch gelaufen? Das sind ganz berechtigte Fragen ? Dazu macht Ihr Euch (meine Kritiker und Minus-Geber) gar keine Gedanken! Der Hausbesitzer kann sehr wohl haften, wenn er das Plakat (wir gehen wohl beide nicht von einem normalen Plakat aus) nach Kenntnisnahme nicht entfernt oder wenn er die Möglichkeit zur Kenntnisnahme hatte, nur mal so als Info.
 
@(R)MacGyver: Weil die Manager diesen Dienst (seine Technik, seine Möglichkeiten) direkt verantworten, er lag wesentlich in ihrem Verantwortlichkeits- und Direktionsbereich. Die Polizei war nicht verantwortlich für die Bereitstellung des Google-Dienstes und seine Möglichkeiten ( dem hochladen und verbreiten) solcher "Videos". Alle anderen Beispiele nimmst Du ja wohl selber nicht ernst. Aber es bringt mir ja auch nichts, hier bezüglich dieser News weiter zu schreiben. Ich vertrete nun mal einen anderen Standpunkt als die allermeisten hier und damit habe ich die A...karte. Macht mir aber nichts. So kann man einen Andersdenkenden mal wieder richtig "abstrafen".
 
@Uechel: dabei hatte ich das mit der polizei noch am besten erklärt, du darfst ruhig das in klammern lesen. das ganze italienische territorium liegt doch im verantwortungsbereich der polizei. ihre verantwortlichkeit begründe ich damit, dass sie eben nicht eingriffen und dem jungen halfen, als dieser misshandelt wurde. und sollten sie keine kenntniss gehabt haben von dem vorfall, dann ist das eine schöne parallele zu den google mitarbeitern. die polizei hat für die einhaltung der gesetze als ausführende kraft zu sorgen und versagte ... aber google mitarbeiter werden bestraft auch wenn man sich nicht an die AGB hält. natürlich nehme ich meine beispiele nicht ernst, weil sie ebenso absurd sind wie das gefällte urteil.
 
@(R)MacGyver: Die Google-Leute hatten Kenntnis, das Video war fast 2 Jahre auf Youtube, trotz wiederholter Hinweise nicht gelöscht, erst nach Einschreiten des ital.Innenministeriums und dann auch erst nach 4 Stunden. Du übersiehst alle Tatsachen! Lies doch bitte auch mal weiter unten ([13]mcbit ) ! Sternseite:"... erst nach Protesten zwei Monate später von Google entfernt worden...."(http://www.stern.de/digital/online/urteil-in-italien-google-manager-haften-fuer-user-video-1546234.html) ; "...Nachdem das Video bereits tausendfach durch Nutzer aufgerufen wurde..." (http://www.dcrs.de /urteil -google-manager-zu-bewaehrungsstrafen-verurteilt,370102) ; "...Google-Top-Manager aus den USA... Richter bemängelte, dass das Video nicht gleich gelöscht wurde.... Filme >auf der Bestenliste< gestanden und daher bemerkt werden müssen..." (http://www.spiegel.de/ netzwelt/netzpolitik/ 0,1518,679973,00.html ; "... Mai 2006 aufgenommenes und im September darauf hochgeladenes Handy-Video... Google hatte das Video laut dem Bericht im November 2008 entfernt, nachdem es unter anderem vom Innenministerium zur Löschung aufgefordert worden war....."( http://www.informatikforum.de/showthread.php?t=148335) ; "... 2006 von Jugendlichen auf YouTube hochgeladenes Video...", wurde aber erst 2008 gelöscht (http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_unternehmen _business_italienisches_gericht_verurteilt_drei_google_manager_story-39001020-41527959-1.htm). Usw usw Usw. Kann man da immer noch behaupten, YouTube bzw. die obersten Manager haben schnell und verantwortlich gehandelt / handeln lassen? Wer das behauptet, geht schlichtweg an den erwiesenen Tatsachen vorbei oder / und ist blind! Mensch Leute - denkt doch mal nach! Stand auf "Bestenliste", fast zwei Jahre lang zu sehen, vor der Entfernung mehrmals beanstandet, tausendfach heruntergeladen, erst nach Einschreiten des Innenministerium (nicht der Polizei) und auch dann erst 4 Stunden später entfernt. das soll korrekt sein und ist mit Plus zu werten. Da stimmt doch bei Euch was nicht! Ich kann einfach nicht glauben, daß die große Mehrzahl hier dieses Handeln von Google wirklich korrekt findet.
NACHTRAG v. 25.02.10: Warum nun wieder minus? Könnt Ihr (die Minusgeber) nicht die Darstellung des sachlich korrekten Ablaufs vertragen, belegt durch die Hinweise der Artikel in den Links ? Oder könnt Ihr eigene Fehler nicht einsehen? Ganz traurig das!
 
@Uechel: warum sagst du das denn nicht gleich? der zweite abschnitt im newstext klingt da doch sehr anders, da habe ich mich wohl manipulieren lassen, das muss ich zugeben. außerdem ist eine strafe gegen google (sollten deine ausführungen stimmen, habe sich nicht überprüft) dann wohl gerechtfertigt. warum man aber die mitarbeiter (auch wenn es manager oder funktionäre sind) und nicht den konzern oder Google italien mit einer geldstrafe belegt ist für mich immernoch nicht nachvollziehbar. eine geldstrafe gegen google, und google könnte intern die sache regeln, wenns was zu regeln gibt.
 
@(R)MacGyver: Danke ! Ich finde Deine Reaktion mutig und ehrlich. Ich habe . die o.a. Texte von den angegebenen Seiten direkt und ohne Manipulation kopiert. Es sind also nicht meine Worte / Hinweise. Eines muß ich aber doch schreiben, bevor Leute hier (Du vielleicht nicht?) andere abwerten und mit Minus segnen, sollten sie sich richtig und mehrfach informieren und nicht auf Winfuture verlassen. Die lagen bekanntlich schon öfters daneben ala Bildzeitung. Ich nutze jedenfalls dann immer mehrere Quellen (Heise, Computerbase oder auch mal Online-Seiten von Zeitschriften / Zeitungen bei Politik / Soziales).
 
Bin mal gespannt wie ein solcher Fall in Amerika verhandelt wird...
 
@Shaitan: In Amerika können keine Personen eines Unternehmens Verurteilt werden. Sprich Google muss zahlen, aber einzelne Personen kann man nicht verantwortlich machen.
 
Wie wärs wenn wir zur Abwechslung mal die einsperren, die den behinderten Jungen schikaniert haben ? Ich mein das ist doch ein Witz, die werden zu ein bisschen gemeinnütziger Arbeit verdonnert und andere, offensichtlich unschuldige, müssen in den Knast.
 
@hrhr: es muß niemand in den Knast, die Strafen sind auf Bewährung..
 
@nurmalso: Etwas gemeinnützige Arbeit macht sich im Lebenslauf aber besser als eine Bewährungsstrafe. Langfristig ist letzteres wahrscheinlich schädigender.
Ich finde beide Bestrafungen unverhältnismäßig. Die eigentlichen Verursacher hätten eine härtere Strafe erhalten sollen und die Google-"Verantwortlichen" maximal mit einer Forderung auf mehr Kontrolle solcher Inhalte freigesprochen werden müssen.
 
@nurmalso:..trotzdem sind sie nun vorbestraft und dies, wie auch hrhr erwähnte, entzieht sich meinem Rechtsempfinden völlig.
 
@nurmalso: es sei denn sowas passiert innerhalb eines halben jahres nochmal. kann man ja nicht ausschließen. und wenn in fünf jahren nochmal ein besuch bei gericht fällig wird ist die akte sicher auch nicht gelöscht... denoch: klares fehlurteil!!
 
@all: das ist mir auch klar, ich wollte nur richtigstellen, daß die Strafen auf Bewährung sind..
 
Öh, les ich da richtig, dass die beim Fall aufklärenden, helfenden Mitarbeiter von Google, mehr Strafe aufgebrummt bekommen als für die Täter auf das hilflose Opfer im Video?? What the Heck, das nenn ich mal Justiz. Anstatt, dass Italien mal bei sich anständig die Straßen säubert, kommt so ein Müll-Urteil bei raus? Kein Wunder, dass viele sich dann zurückhalten um zu helfen, wenn man gleich dafür verdonnert wird.....
 
@HardAttax: Das Problem ist die und das Urteil beruht auf der Tatsache, daß das Video überhaupt veröffentlicht wurde. Das ist der Grund der Bestrafung und das völlig zu Recht bei sowas widerwärtigen. Denn diese Manager verantworten diesen Dienst mit allen seinen Folgen. Und zum xten Male:"...Die Manager für das Google-Videoportal YouTube keine ausreichenden Schutzmaßnahmen gegen Rechtsverletzungen durch Dritte vorgesehen hatten. Sie seien daher wegen Verletzung der Privatsphäre zu bestrafen...". Siehe andere Berichterstattung, z.B. Heise.
 
@Uechel: Technisch zurzeit nicht umsetzbar. Die Manager sitzen in den USA und sind dort nicht haftbar. Da bei Konzernen keine Personen verurteilt werden können. Also in den USA. Durchschlüpfen kann so ein Video immer mal.
 
@TobiTobsen: Ich weiß nicht, ob man bei YouTube von "...Durchschlüpfen kann so ein Video immer mal..." sprechen kann bei dem, was man da alles so sehen kann... Oder ist es nicht vielleicht doch mehr bei YouTube ein Geschäftsprinzip sowas zu zeigen / zeigen zu lassen nach dem Motto je heftiger je öfter gesehen umso mehr die dortige Reklame angesehen umso größer der Werbeumsatz. Mal darüber nachgedacht ? Auch Dich bitte ich, mach Dir noch mal ohne Vorurteil die Mühe und schaue bitte hier: [re:17]Uechel am 24.02.10 18:43 Uhr. Siehe bitte auch direkt meine Antwort an @Timurlenk direkt hierüber!
 
@Uechel: Es kann keine wirklich funktionierenden Schutzmechanismen gegen Rechtsverletzungen geben. In vielen Fällen kann das ein Außenstehender gar nicht beurteilen, z.B. bei Markenrecht. Es gibt noch keine Filter, die Filme auf Inhalt testen können. Dazu müsste ein Computer den Inhalt verstehen. Und wie soll man den Trailer des nächsten Batman-Films von einem Gewaltvideo unterscheiden. Bei 65000 neuen Videos pro Tag auf Youtube mit 20 Stunden Film-Upload pro Minute kann auch kein Mensch alle Videos anschauen und bewerten. Also wären grundsätzlich jegliche Foren und Upload-Plattformen (Flickr, Youtube, Sourceforge, ...) nicht mehr legal zu betreiben
 
@Timurlenk: Also ist alles, was die von Dir genannten Probleme beinhaltet, zwangsläufig legal ohne Rücksicht auf Inhalte? Hmmmm..... Bitte mache Dir die Mühe und schaue ohne Vorurteil noch mal hier: [re:17]Uechel am 24.02.10 18:43 Uhr. Ich möchte nicht immer alles wiederholen, Aber das reale und tatsächliche Ergebnis ist: Video stand auf "Bestenliste", fast zwei Jahre lang zu sehen (hochladen 2006, Entfernung 2008), vor der Entfernung mehrmals beanstandet, tausendfach heruntergeladen, erst nach Einschreiten des Innenministerium (nicht der Polizei) und auch dann erst 4 Stunden später entfernt. das soll korrekt sein und ist mit Plus zu werten. Da stimmt was nicht!
 
die spinnen die italiener!
 
@Real_Bitfox: nicht mehr oder weniger wie wir deutschen auch :D nur mal so erwähnt, damit es keine missverständnisse gibt
 
@Real_Bitfox: Wenn schon dann bitte richtig (In dem Fall sogar passend) Die spinnen die Römer.
 
@wieselding: wo steht denn in dem artikel was von rom? mailand - ja, aber rom?? oder war der mailänder stattsanwalt eigentlich römer?? fragen über fragen...
 
@Real_Bitfox: Das römische Reich war mehr als nur Rom. Alles was jetzt Italien ist war mal "Rom".
 
@wieselding: richtig. was mal römisches reich WAR, IST jetzt italien... die spinen die italiener! und nicht nur die.
 
Das Urteil ist gut!

Als man mir in meiner Mailbox damals illegale Programme untergejubelt hatte, wurde ich auch wegen des Verstoßes gegen das Urheberrecht verurteilt. Dann muss Google hat vorher prüfen welchen Inhalt die Videos haben. Hätte ich damals auch tun sollen. Genauso idiotisch aber vergleichbarer Fall!
 
@hawe: Klingt für mich eher nach einem schlechten Rechtsbeistand oder nach einer halben Geschichte.
 
Haben sich die Entscheidungsträger dieser Welt zusammengesetzt um einen Pakt gegen das Internet zu schließen? Ein Internet wo jeder Eintrag/Inhalt kontrolliert werden muss kann nicht funktionieren. Alles was ich in letzter Zeit über das Internet gehört habe ist "Sperren, Zensur, Löschen, Verbieten, Überwachen". Und das quer durch alle Länder/Staaten und Parteien.
 
@wieselding: Freiräume dürfen in 'Demokratien' nicht existieren, denn unzensierter und unkontrollierter Gedankenaustausch kann zu Kritik am System führen und stellt eine Gefahr für dass da, was sie uns als Recht und Freiheit verkaufen möchten.
 
@lutschboy: Aufstehen wer für Freiheit ist! Meiner Meinung nach sollte man Unschuldige nicht schlagen.
 
@lutschboy: Nun ja es darf aber auch keinen rechtsfreien Raum in einem Rechtsstaat geben.
 
@lutschboy: Also haben wir hier Demokratie ! Denn Du darfst / kannst es doch hier offensichtlich machen "...unzensierter und unkontrollierter Gedankenaustausch kann zu Kritik am System führen..." Wo ist das Problem.
 
Wieso eigentlich ehemalige Google-Mitarbeiter? Wurden die wegen dieser Geschichte etwa entlassen? Gerade die ital. Justiz sollte lieber mal in den eigenen Reihen nach schwarzen Schafe suchen, ob nun ehemalige Duce-Freunde oder Berlusconi-nahe Mitarbeiter, bishin zu anderen "geschäftsähnlichen Familienbetrieben" - alles ist/war dort vertreten.

Sollten die Mitarbeiter aber absichtlich die Löschung verzögert haben, so ist eine kleine Strafe angebracht.
 
Italien . Das erklärt einiges .
 
Laut einem Bericht im radio wurde die Plattform mehrmals auf dieses Video aufmerksam gemacht, was keinerlei Konsequenzen nach sich zog. Außerdem ist das Video durch sehr hohe Zugriffszahlen aufgefallen. Ich kenne die Kontrollmechanismen bei Youtube nicht, möchte aber meinen, dass mehrere Beschwerden doch mal eine Reaktion hervorrufen sollten, schließlich war das Video nicht ohne. Zum Urteil sage ich nichts.
 
@mcbit: Ich kann Deiner Ansicht nur zustimmen (hoffentlich schadet es Dir nicht!). Ich erwähne es trotz meiner vielen Minuspunkte gern noch einmal : Es waren nicht irgendwelche Mitarbeiter, es waren die verantwortlichen Manager! Vielleicht sollte der Eine oder Andere sich noch mal informieren und nachdenken. Das Video stand auf der"Bestenliste", fast zwei Jahre lang zu sehen, vor der Entfernung mehrmals beanstandet, erst nach Einschreiten des Innenministerium (nicht der Polizei) und auch dann erst 4 Stunden später entfernt. das soll korrekt sein und ist mit Plus zu werten. Da stimmt doch bei Euch was nicht! NACHTRAG v. 25.02.10: Warum nun wieder minus? Könnt Ihr (die Minusgeber) nicht die Darstellung des sachlich korrekten Ablaufs vertragen, belegt durch die Hinweise der Artikel in den Links ? Oder könnt Ihr eigene Fehler nicht einsehen? Ganz traurig das! Siehe:[re:17]Uechel am 24.02.10 18:43 Uhr
 
Die Ammis spinnen doch! Ey warte das ist ja in Italien....
 
"in keinster Weise", setzen ,6.
 
@Demiurg: Danke für den Hinweis! :)
 
@xylen: ;) Kam sicher bissiger rüber als es gemeint war ^^
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