Bundesdatenschützer rügt Krankenkassen-Webseiten

Datenschutz Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat bei einer stichprobenartigen Überprüfung der Web-Auftritte gesetzlicher Krankenkassen festgestellt, dass vielfach unzulässige Analysedienste zur Reichweitenmessung eingesetzt wurden. mehr...

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Hab ich das richtig verstanden, geht es um jeden der die Seite aufruft oder nur um die, dir sich da iwo registrieren? Bei ersterem würde ein deaktiviertes JS reichen^^
 
@XP SP4: Kannst du vom normalen Nutzer aber nicht erwarten... interessieren würde mich aber schon, was genau mit "Reichweitenmessung" gemeint ist und was als Beispiel erlaubte und unerlaubte Analyseverfahren wären... selbst so ein einfaches Tool wie Webalizer zeigt dir Nationalitäten an. Und dass ich anhand einer Besucher-IP sehe, dass er über den Provider Telekom und der Region Hamburg kommt - das kann mir doch nicht zur Last gelegt werden...
 
@Tyndal: ich glaube, es geht darum, dass die webseiten deinen browser "fragen", auf welchen seiten er vorher war.
 
@FloW3184: hm... in der Quelle ist etwas von IP-Adresse zur Geo-Lokalisierung erwähnt und dass IP-Adressen vor der Auswertung zu kürzen sind. http://www.bfdi.bund.de -> Datenschutz -> News -> angehängte .pdf. Aber grundsätzlich setzt doch jedes Unternehmen solche Techniken ein - und bisher wurde ich nie ausdrücklich gefragt, ob meine Browserdaten genutzt werden dürfen, ganz egal ob Krankenkasse, Autohersteller oder die Webseite des Bundestages.
 
Die Datenschützer sollten nicht nur Ermahnung, die sollten auch gleich drakonische Strafen verhängen dürfen! So ist das nur ein zahnloser Tiger.
 
Und da steht er wieder, der ewige Mahner. Mahnen allein interessiert die doch wenig bis garnicht. Weiß jetzt aus dem Stehgreif garnicht, welche Befugnisse so ein Bundesdatenschutzbeauftragter eigentlich hat...
 
@Pagan_Lord: Leider hat Peter Schaar gar keine "Befugnisse", er darf nur Ermahnen, kontrollieren und Beraten. In schweren fällen kann er dann der Staatsanwaltschaft den Hinweis geben dass ... und die Staatsanwaltschaft prüft ob ... und im geringwertigen sachen wird nicht weiter ermittelt.
 
Ich hatte mich für eine Möglichkeit einer Psychotherapie interessiert. Das wurde direkt im Call Center der Tkk vermerkt. Was ich nicht wusste! Als ich nochmals deswegen anrief wurde mir von Frau XYZ schon fast im vorwurfsvoll Ton gesagt: " das ich deswegen schon am .... nachgefragt hätte. Also kann das ganze Callcenter auf meine anfragen schauen tolle Technik
 
@einsamerwolf: Und wenn du dir jetzt noch überlegst, dass die Callcenter über Fremdfirmen betrieben werden und die dort sitzenden ungelernten Hilfsarbeiter ihren eigenen Laptop auf Arbeit verwenden müssen... dann bist du endgültig reif für die Psychatrie (siehe aktuellen Fall der BKK mit den Kundendatensätzen auf CD)
 
@einsamerwolf:
Ob du das glaubts oder nicht. Aber in der Regel werden bei jeder Firma über Anrufe entsprechende Gersprächsnotitzen angelegt. Schlimm währe es wenn die dass Gespräch aufzeichnen würde und dich darüber nicht informieren, aber das von dir geschilderte ist normaler alltag.
 
@einsamerwolf: Öhm, was ist denn da jetzt genau so schlimm dran? Ich gehe naturgemäß davon aus, dass sie meine Anfragen ernst nehmen, sich Notizen machen und darum kümmern. Und da man nicht jedes Mal mit dem gleichen Callcenter-Mitarbeiter spricht, muß dieser natürlich über all das Bescheid wissen was mit den anderen schonmal besprochen wurde. Ansonsten muß du jedes Mal von vorne anfangen zu erklären.
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