Forschern gelingt Schritt Richtung Quantencomputer

Forschung & Wissenschaft Forschern ist die Trennung von verschränkten Elektronen durch den Einsatz von Kohlenstoff-Nanoröhren gelungen. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Entwicklung von Quantencomputern. mehr...

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Der Wissenschaftler heißt tatsächlich Podolski? Welch Ironie. Und was die Teilchen da machen ist wohl frei nach: "Doppelpass alleine? Vergiss es!" :-D
 
@felixfoertsch: dacht ich grade auch :D
 
@felixfoertsch: "fussball ist wie schach, nur ohne würfel!" [lukas podolski]
 
@I Luv Money: das ist echt arm
 
@glumada: liieber arm dran, als bein ab.
 
@I Luv Money: Wat'n geiler Spruch...LOL
 
@felixfoertsch: Der war gut. Ist aber eher so, das Poldi nach Quantenmechanischen Gesetzen Fussball spielt ... :-)
 
Mass Effect 2 wird real :) Ich denke bis man das wirklich praktisch anwenden kann vergehen noch ein paar Jahre, bis zur Marktreife ein paar jahre² und bis zum Zeitpunkt wo das halbwegs erschwinglich ist ein paar jahre³²

Netter Anfang...
 
@GamerSource: Denk mal nicht in sooo großen Zeiträumen. Das alles klingt momentan noch nach ferner Zukunftsmusik. Aber wie die letzten 50 Jahre bewiesen haben, beschleunigt die Entwicklung stetig und die Zeiträume zwischen der Markreife der einzelnen Erfindungen/Entdeckungen werden zunehmend kleiner. Ich denke, dass man mit ersten greifbaren Resultaten bereits in ca. 10 Jahren rechnen kann und in 20 Jahren dürften die herkömmlichen Techniken durch diese abgelöst werden.
 
Der entscheidende Punkt wird erst mal sein, ob Elektronen wirklich so verschränkt sind wie Photonen. Immerhin sind diese beiden Teilchen-Sorten ziemlich unterschiedlich. Einmal Bosonen ohne Ruhemasse (Photonen) und einmal Fermionen aus denen wir bestehen. Da das Phänomen des Spins aber IMO so elementar und mächtig ist, ist es anzunehmen, dass sie die selbe "spukhafte Fernwirkung" wie die Photonen zeigen werden. Hoffentlich. Für mich ist das wirkliche Verstehen des Elementarteilchen Spins eh der Schlüssel zum verstehen der Welt. Für mich ganz klar eines der - wenn nicht das wichtigste Phänomen im Universum. die Frage ist: Warum drehen die "Biester" sich und hat das Drehen einen Anfang oder ist es ewig?
 
@Kugelsicher: Interessant. Also ich glaube, dass das alles nur ein Schein ist. Ich glaube nicht, dass sich da was "dreht" im warsten Sinne des Wortes. Ja ich glaube nichtmal daran, dass es Gravitation gibt. Ich glaube, das ist ne Scheinkraft. Wir stehen im Schatten der Materie. Dort wo der Schatten nicht ist, von da kommt die Kraft ungestört. Aber ich hole hier nicht aus ^^. Ich glaube, es gibt keine Unterschiede zwischen allen Dingen. Wie Du sagst, das eine Bosonen und das andere Fermionen und was es noch so alles gibt. Ich glaube, wir machen nur deswegen einen Unterschied hier, weil wir noch nicht tief genug gucken können. Erst dann, wenn wir keinen Unterschied mehr machen können, erst dann können wir sagen, wir haben es begriffen. Ich z.B. glaube, dass die konstante Lichtgeschwindigkeit nur deswegen konstant ist, weil wir eben diese benutzen um dies zu überprüfen. Die (spezielle) Relativitätstheorie ist einfach nicht logisch. Sie ergibt nur Sinn, wenn man sequentiell (wie ein Computer) denkt und eines nach dem anderen betrachtet. Wenn man aber die Dinge aufeinmal betrachtet, parallel, dann ergibt sich ein anderes Bild. Ja es gibt keine Wirkung vor Ursache. Wenn man aber davon ausginge, dass man auf Überlichtgeschwindigkeit beschleunigen könnte, würde man sein "Tun" einfach aus der lichteinfallenden Richtung "später" sehen (weil man das Licht und damit die Info überholt hat). Wenn man annimmt, dass die Elektronen mit Lichtgeschwindigkeit um die Atomen kreisen, dann wäre bei Lichtgeschwindigkeit des Atoms das Elektron nicht in der Lage um ihn herumzukreisen. Das Teilchen würde in sich zusammenbrechen, da es keine ZF-Kraft mehr gibt. Das Überlichtgeschwindigkeit-Reisen ist aber kein Wiederspruch oder so, zu gar nix. Damit kann man weder in die Zukunft reisen noch sonst was. Vergleichbar mit ner Postkarte, die man auch leicht "überholen" kann. Nur hier haben wir uns daran gewöhnt, weil wir es praktizieren können. Nachweis der Relativitätstheorie mit 2 Atomuhren, die selbst auf einer elektromagnetischen Welle basieren, will ich nicht glauben. :) Ich weiß, wir erklären damit vieles heute usw. aber ich glaube, man muss das alles einfach noch offeneer und abstrakter betrachten. Wir schauen zu speziell hinein und übersehen dabei womöglich etwas.
 
@NewsLeser: Um Quantenphysik zu verstehen ist unser Vorstellungsvermögen nicht geeignet... deshalb biedient man sich in der Physik ja auch Modellen... die sind nicht "richtig" oder "falsch"... Auch das "Drehen" der Elektronen ist nur eine Möglichkeit sich etwas vorzustellen, ja selbst dass Elektronen überhaupt Teilchen sind. Andere Phänomene lassen sich nuramit erklären, dass Elektronen Strahlung sind... das geht alles über das menschliche Verständnis... aber gerade deswegen faszinierend...
 
@NewsLeser: "Wenn man annimmt, dass die Elektronen mit Lichtgeschwindigkeit um die Atomen kreisen, dann wäre bei Lichtgeschwindigkeit des Atoms das Elektron nicht in der Lage um ihn herumzukreisen. Das Teilchen würde in sich zusammenbrechen," __- Soweit ich informiert bin werden die Elektronen dann einfach abgestoßen und das Atom wird Ionisiert. So soll auch die Alpha- und Beta-Strahlung im All hauptsächlich entstehen. Mit der Vorstellung: Klar unser Gehirn (und auch unsere Vorstellung) ist (wie ein Physik Professor gesagt hat) ein "Apfel-Pflück-Gehirn" es wurde für die einfache mechanische Welt in der wir leben entwickelt, nicht etwas wo oft Zeit und/oder Raum keine Bedeutung spielen ...
 
Hoffentlich gibt es die Quanten-Computer bald. Die sind in der Geschwindigkeit unendlich. Damit kann alles ohne Zeitverlust sofort berechnet werden, egal, um was es sich dabei handelt. Natürlich müssen nach wie vor Daten eingegeben werden. Z.B. von einer unbekannten Krankheit. Die Diagnose wird nach der Dateneingabe sofort mitgeteilt. Die Zusammensetzung des Medikamentes zur Behandlung der Krankheit ist ebenfalls gleich verfügbar.
 
@eolomea: Und Crysis ist flüssig spielbar! ^^ Sorry, den konnte ich mir einfach nicht verkneifen.
 
@eolomea: Denkfehler. Nur weil etwas unendlich schnell berechnet werden kann, muss nicht gleich die Logik stimmen. Wir haben bis jetzt noch keine wirklich intelligenten Programme, die soetwas berechnen könnten. Also auch wenn die Rechenleistung gegen unendlich gehen würde, wäre kein Programm vorhanden. Auch sollte man verschiedene andere Flaschenhälse nicht ausser Acht lassen, wie zum Beispiel den dafür notwendigen Arbeitsspeicher. Möglicherweise liesse sich dieser zwar auch mittels der Quantenverschränkung realisieren, aber praktisch wird anfangs wohl herkömmlicher eingesetzt werden müssen. So einfach wie der kleine Maxi sich das Ganze vorstellt wirds wohl nicht sein...
Edit: Endlich Crysis flüssig spielen! Danke für den Tipp tommy1977! xD
Edit2: Noch eine Kleinigkeit: Wahrscheinlichkeiten könnte man auch nicht in die Berechnungen miteinfliessn lassen, oder nur sehr schwierig. Und wie eben die Quantenmechanik aussagt, sind leider Wahrscheinlichkeiten immer vorhanden xD Mit einer Theory of Everything würde es natürlich funktionieren xD
 
@eolomea: haha, ich hoffe der kommentar war als scherz gedacht :) mich haste auf jedenfall gut amüsiert :P
 
@eolomea: Leider falsch, es gibt theoretische Grenzen für Rechenzeiten, die auch von Quantencomputern nicht überwindbar sind. Beispielsweise brauchen Sortieralgorithmen auf beliebigen Daten _immer_ Omega(n log n) Laufzeit. Manche Sachen bleiben - auch mit Quantencomputern - überhaupt nicht in vorhersagbarer endlicher Zeit berechenbar (zum Beispiel das Halteproblem).
 
@Fenix: Mag sein, dass man diese Laufzeit (= Messzahl für Durchläufe) braucht. Wenn ich aber für das vertauschen von 2 Elementen nicht 1 sekunde, sondern nur 0,00000000000000000000000001 Sekunde benötige, dann wird das Sortierverfahren an sich wesentlich schneller.
 
@Fenix: Das Halteproblem ist aber ein logisches Problem, nicht ein Problem der Rechenzeit. Was die Sortieralgorithmen angeht, denkst du leider auch falsch: O (Omega) steht nämlich hierbei für die Zeit die ein Vergleich braucht, und diese Zeit ist zumindest theoretisch wiederum Null bei einem Quantencomputer. Edit: Genau das, was Voodoopuppe sagt, habe ich halt anhand deiner Formel erklärt :)
 
@qa729, voodoopuppe: Wie kommt ihr darauf, dass Quantencomputer irgendetwas in 0 Zeit können? Vielleicht ist die Zeit pro Operation geringer, aber 0 wird sie nicht, insbesondere für komplexe Vergleichsoperationen. Quantencomputer sind vielleicht (das wird sich zeigen) schnell genug, um aktuelle Probleme mit sehr kleinem Zeitverlust zu lösen, nur gibt es bis sie praktisch eingesetzt werden können wieder neue Probleme und vor allem größere Datenmengen, bei denen dann selbst Quantencomputer wieder eine Weile rechnen. Dazu kommt noch, dass zuerst irgendwer passende Algorithmen entwerfen und implementieren muss, was im Moment schon bei "einfachen" Parallelprozessoren zunehmend schwierig wird. __ Abschließend: Ja, die Technologie wird besser und schneller, aber zu erwarten, dass sich von Quantencomputern plötzlich alle technischen Probleme in 0 Zeit lösen lassen, ist eine Illusion, die sich sogar theoretisch widerlegen lässt.
 
@Fenix: Als erstes: Entschuldige für die negative Bewertung, ich wollte eigentlich nur antworten, und habe mich verklickt. Eben theoretisch brauchen Quantencomputer keine Zeit für Berechnungen, was eben der Sinn der Forschung in diese Richtung ist. Praktisch ist mir schon klar, dass immer ein Zeitaufwand vorhanden sein wird, wie zum Beispiel elektrische Leitungen die zwischen Arbeitsspeicher und Prozessor sein könnten, oder überhaupt ein Arbeitsspeicher der nicht mittels Quantenverschränkung arbeitet, oder Abstände zwischen den Quanten welche eine Informationsübertragung "nur" mittels Lichtgeschwindigkeit zulassen etc... Das Beispiel mit Pi ist hier sehr gut: Man könnte sicherlich Pi um einen Faktor von über 10^9 oder noch mehr schneller mittels Quantenprozessoren berechnen lassen. Hierbei wäre aber der Flaschenhals wiederum der Speicher: Wie sollte man die Information mit dieser Geschwindigkeit auch speichern können? Was die theoretische Widerlegung angeht bin ich übrigens interessiert :) Man kann nichts widerlegen, nur maximal das Gegenteil beweisen :)
 
@Fenix: naja wofür braucht man solche rechenpower in erster linie? atombombenversuche, weltraum (zB Asterioideneinschläge), klima(wetter), tsunami und so weiter. also ausm all kommen täglich terrabytes an daten rein, ich denk für industie oder internet, bzw für die allgemeinheit wird es dann noch eine weile länger dauern denk ich.
 
@exqZ: Also mein Traum währe etwas wie eine Mischung aus Second Life, Matrix und Avatar ... (ich glaube ihr wisst was ich damit meine ...)
 
@Christo_1989: Ja oder das Holodeck aus StarTreck: Computer simuliere mir das Jahr 1932, Realitätsstufe 60% bitte^^
 
@Fenix: Das is nich gesagt. Gibt schon einige Stimmen das sich das Halteproblem mir Quantencomputers evt. lösen lässt!
 
@legalxpuser: Quellen?
 
@eolomea: Wäre dann PI auch sofort auf unendlich Stellen berechnet?
 
@1337Sven: wenn überhaupt, dann aber auch nur mit unendlich viel Speicher. Und dieser Speicher müsste wiederum auch unendlich schnell sein.
 
@eolomea: kenn mich in dem gebiet jetz nicht wahsinnig gut aus, aber gilt nicht auch in der Quantenphysik das physikalische Gesetz, dass sich nichts schneller als Licht bewegen kann? also auch keine Informationen in einem Quantencomputer
 
Die physikalischen Gesetze, die uns z.Z. bekannt sind, müssen nicht endgültig sein. In Laborversuchen wurde bereits Überlichtgeschwindigkeit erreicht. Oder ein anderes Beispiel. Es gilt, dass die kürzeste Entfernung zwischen 2 Punkten eine Gerade ist. Ich sage, die kürzeste Entfernung zwischen 2 Punkten ist gleich Null. Das wird durch eine Krümmung bzw. Faltung errreicht. Man kann 2 Punkte auf einem Blatt Papier anbringen, die weit auseinanderliegen. Faltet man das Papier so, dass die Punkte genau übereinander liegen, dann beträgt die Entfernung gleich Null. So könnte man auch durch eine Raumkrümmung, die vorläufig nicht machbar ist, die Entfernung Erde - Mond in Null-Zeit überwinden. Die physikalischen Gesetze lassen sich überlisten, bzw. es kommen neue Erkenntnisse hinzu.
 
@eolomea: Überlisten? Die Gesetze bleiben ja gleich, man würde nur an einigen Bedingungen schrauben und Änderungen vornehmen. :)
@legalxpuser: Wie soll das bitte funkrionieren? Ich bitte um Aufklärung. Das Halteproblem ist doch wohl ein rein logisches... Man kann bei einem Programm, das unendlich lange laufen würde nicht feststellen dass es unendlich lang laufen wird, da man für die Berechnung davon mehr als Unendlich Schritte brauchen würde. Mehr als Unendlich... Dort scheitert es.
 
@eolomea: Es wurde in keinem Laborversuch je Überlichtgeschwindigkeit erreicht. Jegliche angebliche Überlichtversuche haben sich immer als Winkelspielerereien herausgestellt (z.B. der Trick mit dem rotierenden Laser). Es wurde niemals Information mit Überlichtgeschwindigkeit übertragen.
Was Sam Neill in Event Horizon so schön effektvoll mit einem Blatt Papier und einem Bleistift veranschaulicht ist Geometrie auf Grundschulniveau. Es sieht nur wesentlich spektakulärer aus, wenn man eine 3. Dimension hinzufügt.
Natürlich ist die kürzeste Entfernung zwischen zwei Punkten 0. Nämlich immer dann, wenn beide Punkte die gleichen Koordinaten besitzen.
 
wie viele gigaherz sind das
 
@Ryokan: die muss nich unbedingt steigen.
 
@Ryokan: kann man da überhaupt von hertz sprechen?
 
@moniduse:
ich glaub das war ironisch gemeint :)
 
@toasd: aber mal im ernst: gibts da noch nen takt oder fließen die berechnungen da taktfrei durch?
 
@moniduse: Es muss eine Frequenz geben um Zustandsveränderung bzw Rechenoperationen auszulösen. Also Taktfrequenz im GHZ Bereich. erstma ^^
 
@exqZ: Ungetakteter Prozessor wäre das Stichwort. Das ist sehr wohl möglich :)
 
@toasd: Du meinst ionisch, oder? ^^
 
Skynet erwacht!!
 
@jaevel: Nein. Keine Angst, ich bins doch nur :-)
 
Ich hoffe das Apple jetzt auch das A4 Team in dem Sektor Forschen lässt. Mit Apples ressourcen könnten zukünftige Macs "interessante" Leistungswerte erfahren.
 
Am Anfang war Herr Schnabel nur - das Ende einer Nabelschnur.
 
Quantencomputer..ach ja....angeblich sollen ja auch alle dieses Jahr einen 3D TV kaufen....
 
Genau genommen sind aber alle Teilchen miteinander verschränkt, da sie alle exakt den gleichen Ursprung haben. :-)
 
Wenn man beim gammeln in seinem Bürostuhl seine Füße auf einen unter dem Tisch stehenden PC legt, ist das der dann auch ein Quanten-Computer? ^^
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