Solarzellen: IBM macht's effizienter und billiger

Forschung & Wissenschaft Forschern beim IT-Konzern IBM ist es gelungen, die Leistung von Solarzellen deutlich zu steigern. Die Basis für diesen Erfolg liegt in einem neuen Material, das Kupfer, Zink, Zinn und Selen zu einem Halbleiter verbindet. mehr...

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Wow, eine Entwicklung in die richtige Richtung. Aber von IBM? Wusst garnicht das die in dem Raum Forschung betreiben.
 
@teuflor: Hinterweltler! Kaum zu glauben, dass du es nicht gewusst hast :o

PS: Nein, ich habs selber nicht gewusst :>
 
@teuflor: IBM tanzt schon lange auf vielen Hochzeiten. Mit Siemens sieht's ähnlich aus, nur halt ne Nummer kleiner.
 
Schwefel hört sich irgendwie nicht grad gesund an !?
 
@Dario: Schwefel findest du auch im Dieselkraftstoff... oder im Supermarkt bei den geschwefelten Rosinen. Solange du also die Panele nicht aufisst oder täglich daran rumleckst, sollte es keine Probleme geben. Quecksilber ist ja auch nicht zu verachten und wurde lange Zeit in Thermometern eingesetzt bzw. aktuell in den Energiesparlampen. Die Dosis macht das Gift.
 
@Dario: Schwefel wird z.B. in Aminosäuren verwendet. Ohne Schwefel keine Pflanzen. Schwefel ist auch ein essentielles Element lebender Zellen. Er wird verwendet für Kunstdünger, Feuerwerk und vieles mehr.
 
@Dario: allein wie viel schwefel in Kinaböllern ist... glaub in der einen Nacht an Sylvester atmest du da mehr ein als wenn du 10 Jahre an der Solarzelle rumleckst...
 
@Wade: Kinaböller, was geht jetzt reichts nicht mit Chiemsee - Kiemsee jetzt wird china auch noch umgebaut und Kirurgen und kirurulastisch und kiemie. Mensch das ist auch Silvester *heul* Bayern ist echt nicht Deutschland @dario Schwefel ist im Körper enthalten das zeug musst schon pur verzerren, das man eine vergiftung bekommt
 
@Dario: Chlor ist auch hochgiftig, und du isst es jeden Tag als Natriumchlorid: KOCHSALZ ! Schon mal was von chem. Verbindungen gehört ??
 
Über den Wirkungsgrad darf man sich besser keine Gedanken machen... ich denke viele Leute würden (Förderungen hin oder her) nicht 5stellige Beträge in Solaranlagen auf ihrem Dach stecken, wenn in den Herstellerkatalogen der Wirkungsgrad von ~7% angegeben wäre... zumal der Wirkungsgrad über die Jahre durch Verschmutzung / Abnutzung noch weiter fällt. Da werden Millionen aus Fördertöpfen jährlich verbraten und eine Industrie gehyped, die streng genommen noch in der Erprobungsphase steckt. Die ganzen Fördergelder wären aktuell in der Weiterentwicklung sehr viel besser aufgehoben. Wer würde sich ein 100 PS-Auto kaufen, das 7 PS auf die Straße bringt? Ein Wirkungsgrad von 70% würde den Umsatz der Hersteller auf 1/10tel schrumpfen lassen, da kann ich nachvollziehen, warum die nicht mehr Geld in die Weiterentwicklung stecken...
 
@Tyndal: offen gestanden war ich grad ein wenig überascht, das es nur 7 prozent sind. wie sehen dann wohl 100 prozent aus? umsatzeinbrüche wird es nicht geben, da die dinger ja mehr strom produzieren können, das wir dagegen weniger aus der steckdose beziehen müssen- oder wir können noch ne lampe mehr aufstellen. der strombedarf steigt ja in unseren haushalten laut studien unaufhörlich.
 
@Tyndal: Im Prinzip kommt es bei einer unerschöpflichen Ressource (Sonnenlicht) nicht direkt auf den Wirkungsgrad drauf an, sondern mehr, wie das Kosten/Nutzen-Verhältnis aussieht, welches wohl auch noch nicht so wirklich toll aussieht ohne die Fördergelder. Man sollte aber die immateriellen Werte einer Solaranlage nicht unterschätzen, wie z.B. ein gutes Image für Unternehmen oder das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.
 
@medienfux: Ne, hab mich vielleicht ungünstig ausgedrückt. Wenn du einen Bedarf von 10kW (einfaches Beispiel) abdecken möchtest, brauchst du bei 7% Wirkungsgrad z.B. 10 Panele. Hätte das Panel einen Wirkungsgrad von 70%, müsstest du nur ein einziges Panel kaufen - die Panel-Hersteller wie Solarworld würden also weniger Panele verkaufen können. Ok, ein Panel mit 70% Wirkungsgrad wäre teurer als eins mit 7%, aber sicherlich nicht 10x teurer. Solange es Kommunen / Investoren gibt, die ganze Felder mit solch ineffizienten Panelen vollpflastern wollen (zum schlechten Wirkungsgrad kommt in Deutschland ja noch die nicht so üppigen Sonnenstunden dazu), solange verkaufen Solarworld & Co tausende Panele jedes Jahr. Klar, wir müssen was für die Umwelt tun, gerne, aber jetzt werden Millionen an Fördergeldern ausgezahlt und wenn die Produkte dann mal tatsächlich marktreif sind (also deutlich höherer Wirkungsgrad), dann ist kein Geld mehr für Förderungen da und keiner kann es sich leisten...
 
@Tyndal: dieses zupflastern von feldern ist auch mir wirklich ein dorn im auge. immer öfter begegne ich diesen "anlagen". es wird massig fläche verbraucht und das meist in gegenden in denen man statt diesem gesamten solarpark einfach eine windkraftanlage hätte aufbauen können um ein vielfaches an leistung zu erreichen. die solarzelle hat ihre daseinsberechtigung, keine frage, insbesondere in flächen die man ohnehin für nichts anderes nutzen kann /dächer. das aktuelle fördermodell passt mir überhaupt nicht. ich finde es zwar richtig, dass ein anreiz geschaffen wird damit sich hauseigentümer solarzellen aufs dach setzen, allerdings finde ich die förderung zu hoch. es wäre um ein vielfaches besser wenn das geld in eine staatliche "entwicklungsabteilung" fließen würde. insbesondere kostensenkung erachte ich als viel wichtiger wie z.b. die effizienz. wenn sich wirklich fast jeder solarmodule ohne kredit und co leisten kann, erst dann wird es massiv in die fläche gehen. bis dahin sehe ich die jetzige milliardenförderung wesentlich besser in der gebäudedämmung aufgehoben. es gibt sicherlich noch unzählige haushalte die mit strom heizen und wenn insbesondere hier eine einsparung erreicht wird...
 
@3-R4Z0R: Ist schon richtig, aber die Panele bestehen ja auch aus Rohstoffen (wie gut sind die recyclebar?) und verbrauchen bei der Herstellung auch Energie (und damit CO2). Ich hätte gerne etwas für die Umwelt getan am privaten Häuschen... aber jegliche alternative Energiequelle wie Holzpellets, Photovaltaik, Solarthermie oder Erdwärme ist im Vergleich zu Öl/Gasbrennern so exorbitant teurer, dass es mir schlicht nicht möglich ist. Ein Kostenvoranschlag für Solarstrom (30% Abdeckung des Hausverbrauchs) lag mit Installation bei über 10.000 Euro - und das würde mir pro Jahr 300 Euro Stromkosten sparen... irgendwas passt da nicht.
 
@Tyndal: atomenenergie hat nen wirkungsgrad von 0,1
normale stomübertragung lag auch nur bei 80 % (oder geringere finde den wert gerade nicht)

und je mehr pannels gekauft werden desto mehr wird auch in die forschung gesteckt :)
 
@Tyndal: Dir ist aber klar, dass Autos mit Verbrennungsmotor auch einen Wirkungsgrad von weniger als 50% haben? Wirkungsgerade sind egal, hauptsache solange man die Kosten wieder einspart. Trotzdem sind höhere Wirkungsgerade natürlich besser. Gerade in Zentraleuropa muss man dann weniger Geld in die Hand nehmen und sein Haus weniger verschandeln, um langfristig zu sparen.
 
@Colonel Lynch: Die Autoindustrie hätte schon vor Jahren effizientere Motoren bauen können oder zumindest entwickeln - aber solange Benzin bezahlbar war, war es nicht nötig. Auch Solarhersteller könnten mehr Geld für Weiterentwicklungen ausgeben - aber solange die aktuellen Module so hoch gefördert werden, lohnt es sich für die Hersteller nicht. Sobald die Förderungen weg sind, müssen die Wirkungsgrade steigen, damit überhaupt noch jemand Interesse daran hat. Ich bin der Meinung, dass die Förderung aktuell kontraproduktiv auf die Weiterentwicklung wirkt. In ein paar Jahren werden akzeptable Wirkungsgrade und Preise aber hoffentlich verfügbar sein... ich warte noch auf den Durchbruch.
 
@Tyndal: Bezüglich des Wirklungsgrades mit 70Prozent, du hast dich mit der Materie nicht wirklich befasst oder? Monokristalline Solarzellen erreichen max. 24Prozent Wirkungsgrad und diese werden nur in der Raumfahrt eingesetzt und sind extrem! teuer. Der Wirkungsgrad ist an sich auch zweitrangig, wichtig wäre es die Produktionskosten und vorallem die Belastung durch die Produktion zu verringern. Zum Vergleich Kohle oder Atom bewegt sich auf einem Level von ca. 30-37Prozent.
 
@Tyndal: Ein Ottomotor hat nur einen Wirkungsgrad von ca. 30%. Das heißt 70% des verbrannten Treibstoffes geht an Wärme verloren.
 
Das klingt aber arg wenig , waren Solarzellen nicht schon bei 21% ?
 
@~LN~: Meines Wissens nach nur unter Laborbedingungen. Somit unbezahlbar ^^
 
@~LN~: Dickschicht versus Dünnschicht zellen http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle
 
Was hilft das, wenn das Wetter immer kälter/bewölkter wird?
 
@Sighol: Für die Weltraumforschung ist es vielleicht nicht schlecht. Ich mein Satelliten brauchen auch ein haufen Strom und Raumstationen erst.
 
Photovoltaikzellen werden auch weiterhin nur einen begrenzten Wirkunsggrad besitzen.
Eine interessante alternative sind Neuentwicklungen des alten Stirlingmotors.
Ein Stirlingmotor ist eine Wärmekraftmaschine, welche die Erwärmung eines eingeschlossenen Gases (z.b: Wasserstoff) in Bewegung (Kraft) umsetzt.
Man geht her und konstruiert einen Parabolspiegel in dem die Sonnenstrahlen gebündelt werden. Damit lassen sich jetzt schon(!) 30% Wirkungsgrad (d.h. die Ausbeute der Sonnenstrahlen) erziehlen.
Googlet nach: solar park stirlingmotor
 
@Waspy: Ein Stirling Motor ist eine Wärmekraftmaschine und hat daher immer den Carnot'schen Wirkungsgrad, bei Solarzellen sind noch Steigerungen möglich, ausserdem lässt sich sowas schlecht auf einem hausdach realisieren.
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