Studienplatzvergabe bald über neue Online-Plattform

Wirtschaft & Firmen Die zentrale Vergabe von Studienplätzen soll zukünftig über eine Online-Plattform erfolgen und dabei transparenter werden als bisher. Der Auftrag zur Entwicklung des Systems wurde nun T-Systems übergeben. mehr...

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ZVS ist out!
 
Studienplatzvergabe fürs WS 2011? Haben die nen Knall? Da ist man in manchen Fachbereichen jetzt schon zu spät dran. Und dann ist da noch die TerrorCom dran, man man man. Genug Unis haben bereits laufende Systeme für Anmeldungen und sowas, wie wärs wenn man die mal fragt, dann brauch man auch keine 15 Millionen für etwas auszugeben, was bereits in irgendeiner Art und Weise auf irgendwelchen Uni-Rechnern schnurrt.
 
@wuddih: Und du meinst, die zig verschiedenen Systeme kann man ohne Kosten einfach mal so verbinden?
 
@sebastian2: Es geht um die Vermittlung, einige Unis haben sowas, wenn sich Leute in mehreren Fachbereichen bewerben, was nicht selten ist. Sucht man sich das beste System raus, erweitert es und gut ist. Das wird sowieso eine Plattform für sich werden, die Unis selber müssen bei sich nichts umstellen oder verändern, höchstens ne andere arbeitsweise. Ich weiß ja nicht was du dir unter nem ZVS vorstellst, aber es ist bestimmt das falsche ^^
 
@wuddih: du meinst sowa wie primuss?
 
@wuddih: ich glaube deine Vorstellungen sind ein wenig falsch... ein bestehendes System auf alle unis umzumünzen... genial.
 
@scy: Zum letzten Mal, die Unis müssen bei sich nichts verändern. Ende. Fertig. @DevSibwarra: Gegen Primuss hätt ich persönlich nichts, da gibt aber auch noch andere und Primuss wird auch demnächst eingestellt und durch was anderes ersetzt. Ich kenn aber noch 3 andere, da müsste man dann halt abwägen, was modularer und besser geschrieben ist, aber es wäre z.B. kein Problem vor Primuss noch ne Ebene drüber laufen zu lassen und nicht nur auf Uni-Ebene. Nunja, ändert aber trotzdem nichts daran, dass man für einige Leute, die WS2011 anfangen wollen, mit dem System definitiv nicht helfen kann, weil dafür jetzt schon die Bewerbungsfristen durch sind und man nur noch auf Wartelisten landet.
 
@wuddih: Die ZVS übernimmt jedoch nicht nur die Anmeldung und Bewerbung (ggf. bei mehreren Fachbereichen) wie es die Unis tun, sondern verteilt die Studienbewerber auf die verschiedenen Universitäten, nach verfügbaren Buchungskapazitäten, Wartezeiten, div. sozialen Kriterien (Wohnort, ...), Wunschpriorität, ... die Unterschiede zu den Systemen, wie sie Universitäten zur Bearbeitung ihrer direkten Anmeldungen benötigen, sind erheblich. Da lässt sich nicht einfach mal schnell ein Uni-System nehmen und umbauen, die Kosten und der Zeitaufwand bis alles glatt läuft wären u.U. höher als der Neuentwurf eines für den Zweck explizit gedachten Systems. Es ist in meinen Augen schon richtig, hier ein Projekt mit der Zielsetzung eines spezifischen Systems anzusetzen, Standardsoftware ist das wohl kaum :) Ob so ein Projekt mit der T-Com dann jedoch zum WS 2011/12 tatsächlich schon Anwendungsreife erlangt hat, steht auf einem anderen Blatt :)
 
Das wird auch mal höchste Zeit, dass endlich ein zentrales System eingeführt wird! Das jetzige System ist nämlich wie so ein Dschungel durch den man sich erst durchschlagen muss... Andere Länder haben das auch und es funktioniert trotz einiger Kinderkrankheiten im Anfangsstadium!
 
@Nelson2k3: Hier gab es auch mal ein zentrales System. Das hatte zwar ein paar Macken aber hat im grossen und ganzen funktioniert. Es konnte sein dass man an einer ganz anderen Uni gelandet ist, aber immerhin hatte man einen Studienplatz.
 
Dieses Zulassungssystem ist der letzte Mist. Es berücksichtigt in keinster Weise die Fähigkeiten eines Menschen! Es berücksichtigt nur die Noten. Und dann wundert man sich, was es für bescheuerte Lehrerinnen oder Ärztinnen gibt. Ganze einfach: Die hatten ihr 1er Abi, wussten nicht was sie Studieren sollen und haben irgendwas gemacht, aber nicht, weil sie von dem Beruf überzeugt sind. Das System ist fürn Hintern!
 
@LoD14: Viel schlimmer ist, das sich ein Trend entwickelt, das die Leute zwar irgendwas Studieren und in dem Moment auch Top Studenten sind, im Nachhinein aber nichts mehr Wissen. Diplomierte Vollidioten. Gerade im IT Bereich immer vermehrt anzutreffen. Studierte Informatiker die mit Zahlen Jonglieren können wie ich... es mit gar nichts kann. Vor einem Computer aber sitzen wie ich vor Gallenblasenoperation. Verstehe gar nichts, bekomme aber einen Job in den renommiertesten Firmen dieser Welt, weil meine Noten toll sind.
 
@Aurelia: das hat nix mit der ZVS zu tun. Das hätte was mit dem Studiengang zu tun und der neuausrichtung durch Bologna, wo alles nur auf Prüfungen hin gelernt wird.
 
@Aurelia: Informatik hat nichts mit Computern zu tun, eher mit Mathematik.
 
@jediknight: Dennoch studieren es die Leute weil sie denken es hat was damit zu tun.
 
@Aurelia: für die gibts ja die mädcheninformatik... äh medieninformatik.
 
Man sollte meinen, dass an genügend Universitäten in Deutschland im Fach Informatik unterrichtet wird. Theoretisch müsste dort genügend Fachwissen vorhanden sein, um so ein Vergabesystem zu erstellen. Wäre eine richtig feine und gute Übung für ein höheres Semester, evtl. in Verbindung mit den Diplomarbeiten. Aber hey, warum bereits bezahlte Ressourcen nutzen, wenn man für schlappe 15 Millionen Anschubfinanzierung (plus weiterer Millionen Weiterführungsfinanzierung plus weiterer Millionen Wartung/Weiterentwicklung) das outsourcen kann?
 
@Tyndal: Unis programmieren auch nicht umsonst :). Auch da kosts Geld :).

Ist aber teils richtig. Bei uns an der FH haben wir auch Informatiker... Trotzdem dümpeln wir hier mit CISCO und Novell Programmen herum...
 
@Tyndal: informatiker können die abgeschlossenheit, endlichkeit und laufzeiten von algorithmen mathematisch beweisen und vorgehensparadigmen für softwareentwicklung entwerfen, aber selber software programmieren... sowas wird an meiner uni nicht gelehrt.
 
@jim_panse: Ausserdem lernt man im Studiengang Informatik kaum das Durchführen von Projekten... und schon gar nicht in dieser Größenordnung. Sicherlich, man könnte Teilaufgaben an Studierende als Diplomarbeiten etc vergeben, aber es würden dennoch Leute nötig, die das ganze planen, steuern, koordinieren, überwachen, die Ressourcen beschaffen, die Anforderungen klären, ... also eigentlich die gesamte Projektsteuerung, -planung und letztendlich auch das Gesamtdesign. Dies wären keine Studierenden. Und wenn Du Einzelaufgaben an Studierende übergibst, die das als Teil ihrer Ausbildung erledigen, ist Dein Zeitrahmen auch ungewiss - werden sie brauchbare Ergebnisse liefern? Wann werden sie brauchbare Ergebnisse liefern? Etc. - auf die Weise kann man toll Forschungsprojekte durchführen, aber wenn man in einem Zeitrahmen wie dem gegebenen ein produktives System in dieser Größenordnung für einen Einsatz wie obigen braucht, ist man mit der Projektvergabe an ein Unternehmen sicherlich nicht falsch beraten.
 
@sebastian2: Eben, an den hochschulen ist know-how vorhanden und dort weiss man was gut ist.
 
Ein zentrales Bewerbungsportal für alle deutschen Uni's und FH's und alle Studiengänge wäre cool, nicht nur für die bisherigen ZVS Studiengänge.
Man sucht sich seinen Studiengang raus, wählt die gewünschten Uni's, gibt alle nötigen Daten (Abi Schnitt usw) ein und schickt das ganze in einem Schwung an alle in Frage kommenden Unis. Und erst wenn man von irgendwo ne (vorläufige) Zusage hat reicht man die beglaubigten Kopien nach.
Allein was das an Porto und Papier sparen würde... und an Kosten für beglaubigte Kopien. Die sind teilweise echt unverschämt. als ich vor n paar Jahren die Uni gewechselt hab, hab ich 20 Bewerbungen geschrieben, d.h. 20x Zeugnis, 20x Wehrdienstbescheinigung, 20x Exmat. Bescheinigung der alten Uni. Bei der Stadt sollte das 2,-/Kopie kosten! Zum Glück gings beim ASTA für lau.

Das würde natürlich bedeuten das alle Uni's und FH's ihre Bewerbungsmodalitäten standardisieren müssten.
 
@lufkin: Dann meinst du sowas wie UCAS? http://tinyurl.com/ycwt69x
 
T-Systems... Immer das selbe korrupte Gesindel. Und bei solchen Großprojekten braucht es eine straffe Projektleitung: wenn nun "...die Leitung des Projektes, mit dem die Defizite der bisherigen Praxis behoben werden sollen, ... bei der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die dabei vom Bund unterstützt werden", liegt, dann kann man sich schon mal darauf einstellen, dass das genau so wie bei der LKW-Maut, FISKUS (Vereinheitlichung der Fianzämter länderübergreifend) usw endet.
 
@rallef: Wieso habe ich mir nur ähnliches gedacht, als ich den Artikel las :D
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