Patch-Day Teil 1: MS Removal Tool in Version 3.4

Viren & Trojaner An jedem zweiten Dienstag des Monats ist Patch-Day, an dem Sicherheitsupdates für verschiedene Microsoft-Produkte erscheinen. Nun wurde Version 3.4 des "Windows-Tools zum Entfernen bösartiger Software" freigegeben. mehr...

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*installed*
 
wie ist das wenn man die MSE (microsoft security essentials) installiert hat? braucht man das dann?
 
Und wie ist das mit dem Windows Defender? ersetzt der das Removal Tool?
 
@sqrt: es ist ein eigenständiges, kleines Programm, welches nach den oben genannten schadsoftware sucht
 
@theoh: das Removal Tool bekommt man heute abend über windows update. wenn du MSE drauf hast, bräuchtest du es eigentlich nicht, da microsoft, sicherlich die selben signaturen auch für MSE ausliefert.
 
@sqrt das Removal Tool wird nicht wirklich installiert, sondern schaut nur einmal ob du viren hast, danach läuft das Removal Tool nie wieder im hintergrund. also der defender wird nicht ersetzt.
 
Was bringt ein Virenscanner, der einmal pro Monat halbherzig aktualisiert und angewendet wird und dessen Scanergebnisse an den Hersteller gesendet werden? Wer weiß, ob nicht hier noch andere Informationen gesendet werde, um die Benutzer auszuspinnieren. Lieber einen vernünftigen Virenscanner, als eine aufgezwungene Spyware zu installieren. Oder, warum wird dieses Update trotz aktiver Virenschutzsoftware als wichtiges Update installiert, obwohl dies eindeutig nicht nötig ist?
 
@kfedder: weil es so viele rechner auf der welt gibt die Infiziert sind und microsoft nur schadensbegrenzung betreibt. sonst würden viele unwissende sagen, windows ist aber lahm und botneze braucht auch keiner.
 
@kfedder: wenn MS alle User ausspionieren wollte, würden Sie es auch tun, nur es würde irgendwann auffallen. Bisher ist so ein Verhalten nicht nachgewiesen worden. Übrigens sind es genau die Leute, die Angst machen vor MS (ausspionieren blabla) die dazu beitragen dass keine Updates installiert werden, und die Schadsoftware sich schneller ausbreiten kann. Das Removal tool soll dazu dienen, die bereits länger bekannte Schadprogramme einfacher zu entfernen. Das ist mit externen Programmen mitunter sehr schwierig, da manchmal sehr tief ins System eingegriffen werden muss, das kann MS m.M.n. besser. auch wenn es für die frischen Schädlinge noch keine Signaturen mitbringt. PS Vertraust du MS nicht, dann darfst du konsequenterweise keine MS-Produkte einsetzten. Sobald du aber ein MS-Produkt installiert hast, vertraust du MS automatisch. Denk mal darüber nach...
 
@Blaulicht110: +
 
@kfedder: Wie wäre es, wenn du dich einmal SACHLICH informieren würderst, was denn genau an MS gesendet wird? Nur so zur Info, es wurde von einer bekannten und anerkannten Uni in Deutschland untersucht und sie haben nichts von dem gefunden was du hier versuchst zu unterstellen. Folglich von jemand dessen Galubwürdigkeit keine Zweifel aufbringt, im Gegensatz zu deiner hier. Ich hätte von dir noch bitte einen Beweis, der bestätigt, dass es nur halbherzig gemacht wurde.
 
@Rumulus: Sorry, aber Microsoft könne enormen Traffic und enorme Auslastung der Webserver reduzieren, wenn man beim überprüfen auf Updates auch überprüfen würde, ob eine AntiVirenSoftware installiert ist. Da man dies mit einem einzigen API-Aufruf im Sicherhetiscenter abfragen kann, stellt sich hier wirklich die Frage, ob Microsoft hier nicht einfach nur eine Spyware instalieren möchte. In Bezug auf SACHLICHE Gutachten gebe ich grundsätzlich nichts auf Urteile von Universitäten, da diese grundsätzlich an massiver Geldknappheit leiden und die dortigen Angestellten auch nicht gerade in Reichtum leben und somit die Unabhängigkeit von Universitäten nicht gewährleistet ist. Da bisher keine andere glaubwürdige und unabhängige Quelle das Gutachten dieser Uni bestätigt hat, habe ich starke Zweifel an diesem Gutachten und hinterfrage denn sinn des "MS Removal Tool" weiterhin.
 
@kfedder: Das Removal Tool wird beim Installieren der Updates nicht nur heruntergeladen sondern gleich auch einmal ausgeführt, und das eben auf allen PCs die Updates beziehen. Es geht eben darum, auch die DAUs zu erwischen, die keinen Virenscanner evtl. haben und sich nicht auskennen. Und dafür ists halt nötig, das generell auf ALLEN PCs beim Updatevorgang laufen zu lassen. Käme eine Abfrage, würde es gerade der DAU wohl verneinen. So besteht die Chance, z.B. Millionen PCs am Patchday aus Botnetzen rauszukicken, auch wenn man die PCs vielleicht nicht mehr ganz säubern kann.
 
@kfedder: Windows prüft ja ob eine Antivir Software installiert ist und wenn nicht, bekommt man auch Warnungen. Einzusehen unter dem Wartungscenter! Du verstehst den Sinn nicht, MS versucht hier nicht einen vollwertigen Ersatz zu schaffen, sondern bemüht sich um Schadensbegrenzung für User, die sich einen Dreck um die Sicherheit bemühen. Somit schützen sie auch andere User. Versuche nur einmal das zu sehen was es ist und nicht immer deinem Anti MS-Gebashe freien Lauf zu lassen. Nein, das ist gelogen von dir, du hällst nur nichts von Untersuchungen MS gut dastehen lassen, aber Untersuchungen egal von wem, oder wie glaubwürdig, die MS schlecht aussehen lassen schenkst du sofort Glauben. Das ist eher die Wahrheit und nicht selten hast du hier auch schon Links und Zitate von solchen verwendet. Schön, dass das Frauenhofer Institut für dich unglaubwürdig ist, gerade das wohl bekannteste und International anerkannteste Institut aus Deutschland. Die auf Spenden und Fremdgelder nicht angewiesen sind. Noch interessanter ist es, dass du es schon vorverurteilt hast, bevor du überhaupt wusstest um wen es sich handelt. Zeigt doch nur einmal mehr wie voreingenommen und unsachlich du bist.
 
@kfedders "Text" ist "auszuspinnieren".
 
@Rumulus: naja keinen Beweis das sie spionieren bedeutet nicht automtisch das sie es nicht tun :P und wer alt genug ist um mit M$ groß geworden zu sein, weis das die keine weisse Weste haben ... aber das ist ja egal, denn solange niemand gezwungen wird M$ Produkte zu nutzen ...
 
@serra.avatar: Wo gibt es eigentlich den 100% sicheren Beweis das Linux-Produkte ihre Nutzer nicht auspionieren.
Nicht nur MS überprüft Betriebssysteme online ob sie uptodate sind, und bekannterweise werden dabei Daten übermittelt.
 
@serra.avatar: Sehe es einmal von der Seite, seit mehreren Jahrzehnten wird sowas über MS behauptet und danach gesucht. Millionen von Stunden wurden bisher in MS Produkte investiert um Schwachstellen zu finden. Trotz dieser Anstrengungen und der Tatsache, dass sogar der Quellcode von XP frei im Netz gelandet ist, hat bisher niemand eine Hintertür, oder einen Beweis gefunden, dass MS Daten sendet die über das hinausgehen was wie bisher immer selbst gesagt haben. Wie wahrscheinlich ist es unter Berücksichtigung dieser klaren Fakten immer noch? Schön finde ich immer die Ahnungslosen, die ihre Theorie damit versuchen zu rechtfertigen indem sie behaupten, die Daten werden verschlüsselt gesendet. Ja das stimmt, aber was sie nicht wissen oder berücksichtigen, dass die Daten mit ihrem System verschlüsselt werden und auch es ein sehr Leichtes ist, die Daten mit ihrem System wieder zu entschlüsseln. Jeder brauchbare Informatiker ist sehr wohl in der Lage die Pakete abzufangen und selbst nachzuschauen, aber wer das Gegenteil behauptet hat gar keine Ahnung. Solche Gerüchte halten sich auch nur bei solchen hartnäckig, aber gut ist es wenn man sich deren bewusst ist.
 
@Rumulus: Grundsätzlich sollte man aber IMMER das Verhalten von Microsoft hinterfragen, Denn zum einen ist Microsoft in Bezug auf Sicherheit in keinster Weise glaubwürdig und zum Anderen versucht der Konzern, wie einige weitere große Konzerne den User zum gläsernen Kunden zu machen und ihn mit allen Mitteln fest an sich zu binden. Ich habe daher meine Konsequenzen gezogen und habe auf meinen Systemen nur noch eine Windows Vista Version installiert von der ich über Kurz oder Lang auch weg will. Es ist Fakt, das Microsoft und Sicherheit wie Feuer und Wasser sind.
 
@kfedder: Hinterfragen ist in Ordnung, aber Unterstellungen machen ohne Beweise nicht! Ich hinterfrage selbst Linux und jede andere Software, besonders Antivirenprogramme. Was denkst du warum Diktatoren-Staaten Linux einsetzen? Sicher nicht weil sie der Grundgedanken von Open Source unterstützen und teilen wollen. Sondern weil es für sie einfacher ist, ihre Spionagecode einzubauen um ihre Behörden und Bürger zu überwachen! Versteh dies bitte nicht falsch, aber hier wird ein Vorteil von Open Source eindeutig missbraucht und insoweit sollte man es auch hinterfragen (dürfen)! Nicht ohne Grund hat man sich jetzt z.B. in der Open Source Szene dafür entschieden, keine Software/Applikationen mehr an solche Staaten zur Verfügung zustellen. In der Szene ist man sich dessen durchaus bewusst und an einer Open Source Konferenz in den USA wo ich Ende letzen Jahres war, hat es darüber eine rege Diskussion gegeben und nun sind endlich Entscheidungen getroffen worden, dass man solche Staaten nicht weiter unterstützen will. Sinnvolles Ergebnis durch Hinterfragen. Edit: Hier noch ein Link: http://winfuture.de/news,53116.html
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