Linux
06.02.2010 00:49Wine 1.1.38 - Windows-Laufzeitumgebung für Linux
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung, die die Ausführung von Windows-Applikationen unter Linux und anderen POSIX-kompatiblen Systemen ohne spürbare Performanceverluste ermöglicht. Die Liste der unterstützten Programme wächst stetig. mehr...
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Sesamstraßentier am 06.02.10 01:39 Uhr
(+5)
i like the red wine
¨ am 06.02.10 02:05 Uhr
(+2)
7 Fässer Wine können uns nicht gefährlich sein...lallalala....
wir machen durch, kommt Freunde seid bereit....lalllaallla....7 Fässer Wine können manchmal die Rettung sein.... *pfeif**anstimm*
Snaeng am 06.02.10 12:14 Uhr
(-4)
Wine Is a Nice Emulator - WINE
qa729 am 06.02.10 13:27 Uhr
@EddieErpel: Entschuldigt bitte meinen "Wutausbruch", aber ich bin mir sicher, dass Snaeng die Bedeutung von WINE kennt, und absichtlich von einem Emulator schreibt. Trotzdem muss ich hier einen Fehler zugeben: Ich habe den Troll gefüttert, und mich damit auf dieselbe Ebene begeben.
Edit: Killerspiele spiele ich schon seit Langem nicht mehr, etwa seitdem ich auf Linux gewechselt bin... Ausnahme ist ein gelegentliches Spielen von Warsow :)
voodoopuppe am 06.02.10 13:49 Uhr
@qa729: Wieso war Wine nochmal kein Emulator?
Kirill am 06.02.10 15:34 Uhr
(-2)
@voodoopuppe: Weil das wohl am besten als rekursive Abkürzung gepasst hat. Tatsächlich ist Wine technisch so ziemlich das, was ein Emulator macht.
McStarfighter am 06.02.10 16:00 Uhr
(+1)
@Kirill: Eben nicht. Wine ist ne API, ein Framework, ne Runtime. Ein Emulator liefert ne eigene isolierte Umgebung mitsamt durch Software dargestellter Hardware. Wine hingegen biegt einfach nur die Funktionen, die so ein Win-App braucht, auf die Linux-Pendants um. Es wird keine eigene Hardware emuliert und auch keine isolierte Umgebung dargestellt.
qa729 am 06.02.10 16:38 Uhr
@McStarfighter: Gute Erklärung für einen Laien, werde ich mir merken.
@voodoopuppe: Weil ein Emulator komplett anders arbeitet, wie McStarfighter schon gut erklärt hat. Wine ist eher ein "Simulator". Wine gaukelt den Anwendungen ein Windows System vor, die Anwendungen geben dann auch Befehle die windowseigen formuliert sind an Wine. Wine "übersetzt" die Befehle, sodass z.B. Linux diese verstehen kann. Also ist Wine eine Art Dolmetscher.
Pac-Man am 06.02.10 16:48 Uhr
@Snaeng: Quote "Den Moment verpasst, an dem es unlustig wurde?"
voodoopuppe am 06.02.10 16:50 Uhr
@qa729: Und ein Emulator simuliert keine eigene Hardwareumgebung innerhalb eines Systems? Wenn ich jetzt VirtualBox installiere, dann gaukelt das meinem Linux auch einen eigenen PC vor (simuliert ihn sozusagen), auf welchem ich ein Windows installieren könnte. Deine Erklärung ist nicht ganz wasserdicht ... :-)
voodoopuppe am 06.02.10 16:53 Uhr
@McStarfighter: "Als Emulator (von lat. aemulare, „nachahmen“) wird in der Computertechnik ein System bezeichnet, das ein anderes in bestimmten Teilaspekten nachbildet. Das nachgebildete System erhält die gleichen Daten, führt vergleichbare Programme aus und erzielt die möglichst gleichen Ergebnisse in Bezug auf bestimmte Fragestellungen wie das zu emulierende System." - Da steht nichts von eigener, isolierten Umgebung. Anstatt sich immer um solche "Definitionen" zu streiten, sollte man lieber einsehen, dass auch auf ein System mehrere Defintionen zutreffen können - wie es eben im aktuellen der Fall ist.
TiKu am 06.02.10 18:23 Uhr
@voodoopuppe: VirtualBox emuliert keinen PC. Es virtualisiert den vorhandenen PC, d. h. es wird nur dafür gesorgt, dass Host und Gast sich nicht in die Quere kommen (okay, das beinhaltet die Emulation einer GPU, da PCI-Geräte sich noch nicht virtualisieren lassen), ansonsten greift der Gast ganz normal auf die Hardware zu. Wenn du einen PC-Emulator suchst, dann nimm QEMU.
qa729 am 06.02.10 18:30 Uhr
@voodoopuppe: "...wird in der Computertechnik ein System bezeichnet, das ein anderes in bestimmten Teilaspekten nachbildet." Wine bildet kein Windows nach, es übersetzt sozusagen nur die Funktionen in für ein anderes OS handhabbare. Eben deswegen ist es auch kein Emulator, was die Macher von Wine in ihrem ursprünglichen Namen klarmachen wollten. In einer Kleinigkeit wird Wine übrigens wirklich bald zum Emulator: Es sollen bald mittels Windowstreibern Drucker angesteuert werden können xD
voodoopuppe am 06.02.10 20:24 Uhr
@qa729: Es bildet also KEINE Windows Schnittstellen nach, die es auf Linux garnicht gibt ?!
voodoopuppe am 06.02.10 20:24 Uhr
@TiKu: Dann tausche VirtualBox gegen QEMU ... und jetzt?
TiKu am 06.02.10 20:36 Uhr
@voodoopuppe: Das Wie macht den Unterschied. Wine erweitert Linux um eine Win32-Persönlichkeit. Es ist eine Implementation des Win32-Subsystems für Linux, d. h. Wine ist eine Implementierung der Win32-DLLs, mit dem Unterschied, dass als Backend der Linux-Kernel genutzt wird statt des Windows-Kernels. Wine ist also nichts anderes als Win32 für Windows, nur eben mit einem anderen Unterbau. Es käme aber keiner auf die Idee, das Win32-Subsystem von Windows als Emulator zu bezeichnen. QEMU ist ein Emulator, weil das, was QEMU liefert (z. B. eine ARM-CPU) sich auf einer anderen Ebene als das Original befindet. Eine physische ARM-CPU ist Hardware, auf der das Betriebssystem läuft. Eine durch QEMU emulierte ARM-CPU ist dagegen eine Softwareschicht, die auf einem Betriebssystem läuft, das wiederum auf einer CPU läuft.
mcbit am 06.02.10 13:25 Uhr
(-1)
Das Bild oben suggeriert einem, dass man WINE benötigt, um etwas simples wie Irfanview nutzen zu können, weil es offenbar nichts vergleichbares unter Linux gibt :-) (Die Spiele sind eröffnet).
voodoopuppe am 06.02.10 13:49 Uhr
(-1)
@mcbit: Ist dem nicht so? :-D
sebastian2 am 06.02.10 14:08 Uhr
@voodoopuppe: XNView , fspot...
TiKu am 06.02.10 14:24 Uhr
@sebastian2: Wobei XnView unter Linux ein Graus ist, zumindest war es das, als ich es das letzte Mal in Verwendung hatte.
Kirill am 06.02.10 15:35 Uhr
(+1)
@mcbit: Das Bild suggeriert, dass man Wine benötigt, um Ifranview unter Linux zu benutzen.
voodoopuppe am 06.02.10 16:48 Uhr
(-1)
@sebastian2: Es war die Frage nach vergleichbaren, GUTEN Programen ... kein Linux-Schund :-P
OttONormal... am 06.02.10 17:27 Uhr
@mcbit: Mir suggeriert es, das ich Irfan View mit Wine starten kann, wenn ich es denn benötigen sollte. Kannst du das mit QuenView unter Windows auch so einfach? :P
TiKu am 06.02.10 18:21 Uhr
@OttONormalUser: MINGW?
Fusselbär am 06.02.10 19:38 Uhr
(-5)
@OttONormalUser: Meintest Du Gwenview (am besten mit kipi-plugins)? Gwenview: http://de.wikipedia.org/wiki/Gwenview und kipi-plugins: http://www.kipi-plugins.org/
exqZ am 06.02.10 19:38 Uhr
@mcbit: Picasa gibt es jetzt auch für Linux:
http://picasa.google.com/linux/
Sonst kenn ich auch nur F.Spot aber das ist sau lahm bei einlesen der Bilder.
BrainCracked am 06.02.10 21:42 Uhr
@mcbit: digiKam nicht zu vergessen. sehr mächtig, wie ich finde.
Geisterfahrer am 07.02.10 12:43 Uhr
(-1)
@exqZ: Ja aber leider nur als wine umsetzung.Und nicht nativ^^
exqZ am 08.02.10 01:13 Uhr
@Geisterfahrer: Nee ohne Wine, als RPM oder DEB Paket^^
TiKu am 08.02.10 08:01 Uhr
@exqZ: Nein, mit Wine. Man kann Wine auch als Programmierbibliothek (für Windows-Nutzer: als DLL) nutzen, so wie man sonst GTK+ oder QT nutzen würde.
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