YouTube-Videos lassen sich jetzt via IPv6 abrufen

Internet & Webdienste Seit Donnerstag können die Teilnehmer des Google-IPv6-Tests die Videoinhalte von YouTube über das Internet Protokoll Version 6 abrufen. Eine Auswertung von Traffic-Statistiken hat seitdem einen deutlichen Anstieg des IPv6-Verkehrs ergeben. mehr...

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Sehr gut, das Google das so aktiv vorantreibt. Wird wirklich langsam Zeit mit IPv6...
 
@el3ktro: Merkt man da selbst irgendeinen Unterschied? Ich meine bei so Ottonormalanschlüssen wahrscheinlich nicht, die laufen eh alle mit v4, aber sonst?
 
@emitter: Nein, was soll man da merken?
 
@emitter: Du persönlich wirst bei surfen den Unterschied nicht wirklich merken. Evtl wird eine Seite schneller gefunden, da die IPs eindeutiger sind. Aber das dürfte wohl im Millisekundenbereich sein.
 
@Mister-X: "Da die IPs eindeutiger sind"?
 
@emitter: ja die laufen leider alle noch mit ipv4. aber das ist halt nicht besonders toll,wenn uns in 1 jahr alle ipv4 adressen ausgegangen sind. desshalb sollten alle anbieter schnell auf ipv6 umsteigen, leider gibt es da für die anbieter noch keinen ansporn :-(.
 
@Mister-X: IPs sind eindeutiger? Solang nicht NAT angewand wird ist doch jede IP (egal ob IPv4/6) eindeutig? IPv6 soll ja auch keinen Performance Vorteil haben sondern den Adresspool wieder vergrößern. (oder liege ich falsch?)
 
@darkalucard: Eine IPv6 Adresse besteht z.B. (gibt mehrere Typen) aus der Informaton, dass es sich um eine von einem Provider vergebene Adresse handelt. Dann kommt die Information, zu welcher Topleveldomain dein Provider gehört, dann die Information deines Providers und schließlich deine eigene Kennung, die dir dein Provider vergibt. Dadurch hat theoretisch zumindest jeder Router weltweit seine Eindeutige kennung. Das mit dem NAT spielt sich ja erst im Router ab. Was hinzukommt, ist, dass jeder Router jeden Tag die gleiche IP hat. D.h. es muss nicht erst "Millisekundenlang" im Internet gesucht werden, welche IP denn winfuture.de heute hat. Evtl hab ich mich da oben etwas komisch ausgedrückt. Is ja bald Feierabend :) Edit: Zusatz zu NAT: Ich bin mir nicht sicher, ob dann in Zukunft überhaupt noch ein NAT Prozess stattfindet. Wenn ich das richtig aufgefasst habe, sind ja dann dadurch, dass ich noch einen kleinen Bereich innerhalb meiner mir vom Provider zugewiesenen Adresse selbt verwalten und Subnetten kann, auch jeder PC auf der Welt eindeutig. Somit würde sich der Routprozess darauf beschränken, die Intranetzinterne Adresse und deren Anfragen auf das Internet umzuleiten. Praktisch so eine art Supernetting.
 
@Mister-X: sry, aber das gibts auch schon bei v4, bei v6 haben wir ausschließliche den vorteil, wie darkalucard schon erwähnt hat, der vergrößerung des adresspools.
 
@königflamer: Nicht in dieser eindeutigen Form. Gibt bei v4 einen Anteil fester IP Adressen und einen Anteil wechelnder Adressen. Um das ganze jetzt genau zu erklären, ist hier der falsche Ort. Evtl später im Forum - wär wirklich interessant.
 
@Mister-X: wäre mir neu! aber dann auch verständlich warum google so sehr dahinter ist, das wäre ein deutlicher vorteil für deren analytics, die wollen ja auch das DNS protokoll ändern, damit man genauer bestimmen kann wer am anderen ende sitzt... traurig ...
 
@königflamer: genau das wird auch ein Problem für alle Filesharer :$
 
@el3ktro: http://de.wikipedia.org/wiki/Ipv6 IPV6 bringt einige neue features mit :-)
 
@Mister-X: achja das internet ist auch nicht mehr das was es mal war....
 
@Mister-X: So ein Quatsch grundsätzlich sind alle IPs dynamisch und bestimmte IP Addressbereiche sind von Institutionen und Ländern gekauft worden (und lediglich daran könnte man von einer IP auf ein Unternehmen, wie z.B. einem Provider schließen. Das Klassensystem, so wie es früher mal mit IP eingeführt wurde ist überholt, da darüber die IP Bereiche zu großzügig verteilt wurden. Der Unterschied von Ip v4 zu IP v6 ist das man von 32bit auf 128bit aufgestockt hat und damit die Anzahl der Adressen massiv aufgstockt hat (mal schaun wie lange die dann halten). Schneller wird rein gar nichts durch das IP v 6 Protokoll (ist ja auf der Osi 3 Schicht angesiedelt und somit ein ein Vermittlungsprotokoll wie jedes andere). Gut am Header wurde einiges verändert, so wie z.B. ein QoS aber das muss ein Ipv6 Frame nicht schneller machen als Ipv4 zumal es QoS Funktionen auch von Protokollen der anderen Osischichten gibt.
 
@Darksilver: ipv6 = 340 Sextillionen adressen, ich denke das reicht erstmal :)
 
@Darksilver: Sorry, nicht alle sind dynamisch! Z. B. private Adressbereiche sind strikt von öffentlichen Adressbereichen getrennt und werden somit auch nicht weiter geroutet. Somit kann man doch, wie Mister-X, von fest vergebenen Bereichen sprechen!
 
@el3ktro: Naja wenn man mobil ins I-net geht dann merkt man schon ein unterschied zu IPv4. Denn das Handy (oder was auch immer) wählt sich bei dem Wechseln zu einen neuen Handymasten in den Neuen ein, ist aber noch weiterhin beim alten angemeldet. Es mach alle Vorkehrungen und baut erst nach und nach den Kontakt zum alten ab. So merkt man nicht ob man den Masten wechselt und hat einen weichen Übergang. ... Das währe eine neu standardisierte Funktion bei IPv6. Es gab das auch schon bei IPv4, war da aber kein Standard und wurde nivht von allen Geräten unterstützt.
 
Als Otto-Normal-Telekom-Kunde hat man ja keine Chance, IPv6 zu benutzen oder?
 
@USA: Im Moment noch nicht, nein.
 
@Mister-X: Zumal ja das Problem besteht, dass dann jede Menge ältere Modems getauscht werden müssten, was entweder den Betreiber viel Kostet oder auf den Kunden umgelegt wird.
 
@Mister-X: Nur über einen Tunnel, wie z.B. SIXXS.
 
@darkalucard: klar wird das auf den kunden umgelegt. aber ich wette,dass die meisten router das auch mit nem firmwareupgrade schaffen (ist aber nur spekulation, so genau kenne ich mich in dieser technik nicht aus)
 
@USA: Ich kenne eine Reihe Heim- (zugegeben von ITlern) und KMU-Netze, die intern ausschließlich IPv6 fahren. Leider kommt man in der Regel beim Provider noch nicht mit IPv6 weiter.
 
@darkalucard: Für die "alten" IPv4 Adressen ist ein extra Bereich reserviert. Klar müssen die Modems irgendwann ausgetauscht werden. Aber ist nicht so, dass jemand auf nen Knopf drückt, die Welt mit IPv6 surft und alles, was kein v6 kann, ist offline. Wär ja fatal.
 
@Mister-X: Ist ja jetzt schon so, dass das IPv6, sobald ein Gerät unterwegs nur IPv4 macht, in IPv4 getunnelt wird. Solange keine reine IPv6 Struktur vorherrscht wird es (wenn überhaupt!!!) eher nicht schneller gehen.
 
@Mister-X: IPs werden in Software gemanagt, nicht in der Hardware. Die Hardware braucht es bloß, um die Software drauf laufen zu lassen. Wenn die Hardware-Hersteller der DSL-Modems behaupten, dass IPv6 nicht möglich wäre, dann liegt das daran, das die bloß noch mal neu kassieren wollen.
 
hmm kann mir mal jemand erklären wie man auch bei Endusern auf IPv6 umstellen soll, also die ISp's usw... Die meisten Router können das doch gar nicht, und dann erst die ganze Internettelefonie (SIP usw..) die ja voll auf IPv4 basiert! Hirngespinste.... das dauert noch 10 Jahre +....
 
@legalxpuser: Endverbraucher braucht auch kein IPv6, es würde schon reichen wenn Server oder Router IPv6 verwenden. Ansonsten gehen in 10 Jahren die IP-Adressen aus :)
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