Nach Selbstmordserie: France-Télécom-Chef geht

Wirtschaft & Firmen Nachdem im Oktober 2009 bereits der stellvertretende Chef des französischen Telekommunikationskonzerns France Télécom gehen musste, trifft es nun auch den Boss Didier Lombard. Grund ist eine seit zwei Jahren anhaltende Selbstmordserie. mehr...

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...leider viel zu spät für seine "Opfer".....:-((
 
@DavyJones: Richtig. Die Frage ist heit nur ob wirklich der Job der auslöser war, denke der ein oder andere hatte schon Sorgen und der Job war nur das i-Tüpfelchen.
 
@DavyJones: Sind eine Versetzung und ein neuer Chef ein Grund den Freitod zu wählen? Lasst uns mal logisch an die Sache rangehen und nicht mit einer BILD-Mentalität.
 
@Chosen_One: Wenn du dir die Menschen genau ansiehst wäre das ein logischer Schritt .
 
@Chosen_One: Wenn man depremiert oder suizidgefährdet ist, ist das letzte womit man Dinge angeht die Logik.
 
@lutschboy: Was ist denn in userer Gesellschaft logisch ? Wenn alles logisch währe gebe es aber ein riesengroßes Chaos .
 
@lutschboy: Das macht den Chef immernoch nicht zum Schuldigen.
 
@lutschboy: Ja mag stimmen...aber hat das was mit der Situation zu tun? Nein. Wir reden hier von stinknormalen Jobs. Dass da nicht immer alles wie Butter läuft sollte jeder wissen. Hier in Deutschland macht die Telekom Schlagzeilen, dass mehrere tausend Mitarbeiter entlassen oder in via Outsourcing in andere Firmen übergesiedelt werden. Wo blieb da die Selbstmordwelle? Oder stellt die France Telecom nur labile Menschen ein? Das meine ich mit Logik....
 
@Chosen_One: Vielleicht wird es hier nur besser unter den Teppich gekehrt, oder die Sozialversorgung ist besser als in Frankreich, oder die Unterschiede sind einfach rein kultureller Natur. So einfach kann man das nicht abtun. Da man mehr oder weniger sein halbes Leben auf Arbeit verbringt, sollte dort auch ein Menschengerechtes Klima herrschen. In den Abschiedsbriefen wird ja ganz klar der Arbeitgeber angeklagt, und das ist auch das Entscheidende. Einfach zu sagen "Man kann doch kündigen, selbst schuld" trägt der komplizierten menschlichen Psyche nicht genug Rechnung.
 
@Chosen_One: Man merkt, dass du auch nie annähernd schlaflose Nächte hattest wg. Job + Privatleben, sonst würdest du nicht so argumentieren !
 
@pubsfried: is ne tolle Idee... wir mobben unseren Chef aus der Firma in dem wir uns alle Umbringen... Aber mal ne andere Frage: Wenn es zugegeben hat, das es Fehler gemacht hat und es fest steht, das sich die Leute wegen Ihrer Arbeit umgebracht haben, kann man den Typ dann nicht wegen Totschlag an Arsch kriegen?
 
hier stand grad noch ein Post bzgl des Winfuture Niveaus :roll:
 
das ist hart.

Ob er jemals wieder glücklich wird
 
ob er sich wiklich schuldbewusst ist? ob man ihm das vorwerfen kann?
 
Da kann der doch nun mal gar nichts für, wenn die wegen sowas Selbstmord begehen?? Wer sich wegen zu hoher Arbeitsbelastung umbringt, ist selber Schuld, schließlich kann man ja immer noch sich nen andren Job suchen, wenn man damit nicht fertig wird.
 
@mh0001: ich denke nicht das es für alle Menschen so einfach ist sich mal eben einen neuen Job zu holen.
 
@omnia: Dann kann man zur Not immer noch von Sozialhilfe etc. leben, aber muss sich nicht umbringen. Ich bin nun mal der Meinung, dass materielle Belange in egal welcher Hinsicht das nicht rechtfertigen, und habe nicht wirklich Verständnis dafür.
 
@mh0001: stimmt
 
@mh0001: vielleicht is man aber auf den job angewiesen weil man kredite am laufen hat ür ein haus z.b. oder kinder ernähren muss. "Dazu kamen noch persönliche Probleme.
" ich denke mal alles in allem...
 
@mh0001: Wenn du eine Familie hast und eine feste Wohnung und ein Auto und solche Sachen, dann ist auf Sozialhilfe umsteigen ein richtig dicker Einschnitt, der von labileren Personen oder solchen die auch privat viele Probleme haben sehr schlecht aufgenommen wird. Natürlich ist logisch betrachtet selbst mit den Ratten unter Brücken leben noch besser als der Tod. Aber die Leute gingen zur Arbeit, wurden dort unter Druck gesetzt, ausgebeutet, wie Menschenmüll behandelt, und das jeden Tag über 10 Stunden lang. Da kommt dann halt die Psyche ins Spiel, man wird depremiert und verliert die Fähigkeit zu logischem denken. Wenn man jetzt gemütlich vorm PC hockt mit ner kühlen Cola und mit netten Kollegen in der Pause tratscht dann mag das nicht nachvollziehbar sein, aber wenn man selbst unter so einem Druck steht, ändert sich das denken und empfinden.
 
@lutschboy: ich mag keine cola :(
 
Das dürfte nur die Spitze des Eisberges sein. Wir leben in einer Gesellschaft in der Menschenleben und Gesundheit weniger Wert sind als Aktien. Das ist ganz einfach die hochgepriesene Westliche Demokratie für die auch Menschen geopfert werden. Ich glaube nicht das einer der Politiker, Wirtschaftsbosse oder Aktionäre deswegen ein schlechtes Gewissen hat, solange das liebe Geld fließt ist für die alles O.K.
 
@brunner.a: Kannst ja gerne nach nordkorea auswandern,da haste den tollen kommunismus.Oder in irgendein afrikanisches land,kannst ja schauen wo de was zu essen bekommst,oder china ist bestimmt auch toll. Es ist zwar nicht toll wie in manchen firmen mit menschen umgegangen wird,aber trotzdem,uns geht es in der "westlichen demokratie" trotz allem sehr gut.
 
Na und? Jetzt sitzt er halt im VErwaltungsrat der selben Firma. Was hats gebracht? NIX!
 
achtung vorurteil: die franzosen arbeiten doch ziemlich locker, die machen sich doch keinen stress? o.O
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