Netzagentur: Erste Strafen wegen Telefonwerbung

Recht, Politik & EU Die Bundesnetzagentur hat sechs Untersuchungen wegen unerlaubter Telefonwerbung abgeschlossen. Sie verhängte dabei und in drei schon im Dezember beendeten Fällen gegen die Täter Bußgelder in einer Gesamthöhe von 500.000 Euro. mehr...

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Ich hoffe nur, dass dei Strafgelder so hoch ausfallen, damit diese nicht von vorne herein in die Gewinnkalkulation mit eineplant werden können...
 
@Antiheld: auf jedenfall gut, dass dagegen vorgegangen wird und nicht nur ein "Schein"-Gesetz entstanden ist.
 
Callcenter nutzen Dealer um irgendeine Nummer zu generieren die der Angerufene dann auf seinem Display sieht. Ruft er zurückt, landet er im Nirvana. Es ist nach wie vor sehr schwer diese Machenschaften zu unterbinden, so lange es so viele Lücken gibt Nach wie vor ist es erlaubt Verträge am Telefon abzuschliessen. Man hat zwar ein 2 Wöchiges Kündigungsrecht, aber naja. Es gibt auch die Möglichkeit sich die Verträge zuschicken zu lassen. Das macht man aber sehr ungern, denn in Callcentern will man sofortige Erfolge. Die Bundesregierung hat schärfere Gesetze zu gunsten der Callcenter vermieden. Schließlich konnten die ja mit einer Entlassungswelle drohen. Und bekanntermaßen knickt unsere Bundesregierung bei solchen Argumenten sofort ein.
 
@Sesamstrassentier: Solche Callcenter müssten Verifizier werden. Also genaue Vorschriften die auflisten welche Geräten eingesetz werden dürfen, wie man anrufen darf etc. Danach muss das stichprobenartig überprüft werden. Fällt dann bei dem Überprüfen auf, dass nur ein Gerät abweicht, direkt Unterlassungsklage aussprechen und mit Bußgeld bestrafen. So kann schon mal eingegrenzt werden ob sie mit Cheater-Anlagen telefonieren. Desweiteren muss es doch eine Möglichkeit geben, bestimmte Telefonnummern zu verbieten Rufnummern zu unterdrücken, hier ist der Telefonanbieter gefordert. Warum ein Fall fallen gelassen wurde wegens "Mangel an Beweisen" ist mir unklar, da wir doch VORRATSDATENSPEICHERUNG im Gesetz verankert haben *würg*
 
@Sesamstrassentier: Du sagst es schon richtig, das Hauptproblem ist, dass es nach wie vor möglich ist Verträge am Telefon zu schliessen. So lange das möglich ist werden die Callcenter und deren Auftraggeber schon einen Weg finden diese Anrufe weiter zu tätigen. Im Prinzip wäre es doch schön wenn man den am Telefon geschlossenen Vertrag zugeschickt bekommt (zur Unterschrift), denn dann könnte man einfach nicht unterschreiben und die Sache erledigt sich von selbst.
 
@drhook: aha, und irgendein SChlaumeier der Bundesregierung würde das dann auch auf das Internet ausweiten :ugly
 
@Sesamstrassentier: Sofern dir das Widerrufsrecht nicht in Textform schon vor Vertragsabschluss zukommt hast du erstmal einen Monat Widerrufsrecht. Verletzt der Vertragspartner seine unternehmerischen Aufklärungspflichten hast du quasi lebenslanges Widerrufsrecht, bis der Unternehmer seinen Pflichten nachgekommen ist!
 
Es spielt keine Rolle ob man die Nummer des Callcenters sehen kann denn normalerweise erfährt der Angerufene welches Produkt verkauft werden sollte. Kommt es dann zu einer Beschwerde dann können die Behörden Produkt und betroffenes Callcenter in der Regel in Verbindung bringen.
 
Telefonwerbung ist ätzend. Besonders wenn die Telefonnate dann einfach nur ein Tonband sind und automatisch aufgelegt wird. Ansonsten könnte man Telefon sofort vom Mitarbeiter verlangen das er _alle_ Daten über einen löscht.
 
@Snaeng: Callcenter löschen keine Daten. Leider.
 
@Sesamstrassentier: ich wimmel die ab mit: Erst lange zuhören und danach sagen "Mein Insolvenzberater hat mir gesagt dass ich keine neuen Verträge abschließen darf" danach sind die sowas von angep...t dass die auflegen und nicht wieder anrufen... :)
 
@Sesamstrassentier: Telefonat aufnehmen, Daten geben lassen. Bei kommenden Anruf ebenfalls aufnehmen und Callcenter abgleichen, ggf. klagen.
 
Richtig so! Endlich wird gegen diese Landplage konsequent vorgegangen
 
Das beste gegen Telefonwerbung ist immer noch, die Trillerpfeife :)
 
@Croft: Hab ich meinem Vater -inzwischen über 80 Jahre- auch mal besorgt. Er hatte sie immer verlegt, suchte während er mit diesen Damen und Herrn sprach danach und war schließlich so verwirrt dass er sich doch was hat aufschwatzen lassen...und dann hatte er die Trillerpfeife gefunden...
 
@jigsaw: Und der Callagent wird die nächsten 20 Min. wohl keine anrufe mehr tun :)
 
@Croft: jep, und mein Vater hatte ab dann verstanden dass er VOR "Vertragsabschluß" trillern muß ,-)
 
@jigsaw: Hauptsache er hat es verstanden :)
 
@Croft: Falls noch jmd John Becker kennt: 'ne Luftdrucktröte "Ah Herr xy der Firma yz... *tröööööt* Vielen Dank für Ihren Anruf!"
 
@sacro: Noch geiler ist, wenn du nach dem pfeifen den Callagent fragst ob er auch das Geräusch gehört hat. Wenn er dann ja sagt, ist das ja ein Zeichen das es nicht laut genug gewesen ist und du noch mal pfeifen musst . Besonders gut ist es natürlich wenn du das schon gut vorbereitet hast, also am Anfang immer schön leise sprechen, damit er sein Headset schön laut dreht :)
 
@Croft: Dumm nur, dass die Frequenzen sowohl einer Trillerpfeife als auch einer Gashupe gar nicht erst ankommen, da sie durch die mindere Qualität abgeschnitten werden... Am anderen Ende kommt nur ein hakendes Rauschen an, mehr nicht.
 
@Croft: Ich gebe Dir ja Recht, nur aufpaassen, im Extremfall kann das auf Körperverletzung hinaus laufen.....
 
@Croft: Die Aussage(Tatsache) von Slurp kann man nur bestätigen. Es hat zwar nichts mit der Qualität in dem Sinne zu tun, sondern mit der recht engen Bandbreite der übertragenen "Sprachfrequenz". __ Des weiteren wäre, wenn es dennoch zu Hörschäden kommen sollte, eine Anzeige wegen Körperverletzung für dich drinn.
 
@mr.return: Mit Qualität meine ich natürlich die Bandbreite, denn diese schränkt die Qualität natürlich enorm ein (vergleichbar mit.. nem 16kb/s Stream?).
 
@mr.return: Das möchte ich aber mal gerne sehen wie mich jemand verklagen will, der mich ILLEGAL angerufen hat.
 
Zählt das eigentlich auch für "Umfragen" ? Die rufen neuerdings auch auf dem Handy an, allerdings mit übermittelter Rufnummer. Die Nummer kommt auf jeden Fall ab jetzt überall rein, wenn irgendwo nach einer (unnötig erhobenen) Telefonnummer gefragt wird. Es war der größte Fehler, Telefonbücher als öffentlich zugängliche Verzeichnisse für Werbetreibende zum Abschuss freizugeben, bzw. als Software mit Filtermöglichkeit verkaufen zu lassen! Man hätte bei grundsätzlich nur ausgehenden tausendfachen Anrufen so hohe Gebühren erheben können, dass sich Werbung per Telefon nicht lohnt.
Das wäre einfacher zu bewerkstelligen gewesen, als ein Gesetz, das viele nicht beachten, und was man ohne Hilfe Betroffener, die dafür die Zeit haben, sich irgendwo zu beschweren, nicht kontrollieren kann!
 
@ReBaStard: Jap, auch Umfragen gehören dazu.
 
Gesamthöhe von 500000 Eur? Bei 5 Fällen (+1 eingestellter) ist das aber nicht besonders viel... 500000 Euro pro Callcenter bzw Verstoß(!) sollte da schon drin sein.
 
@darron: Laut gesetzt ist es ja so das eine gedlstrafe von 50000 EUR erhoben werden kann... in diesem fall musste jede firma also weit über 50000 EUR zahlen. das Sehr Pos. !
Schlimm finde ich es aber noch das wie heute der fall auf arbeit war, das ich angerufen worde wegen einem gewinnspiel und mich fragte ob ich weiter machen will obwohl ich noch nei was von dennen gehort habe, und wenn ich nichtmitmachen möchte weiter solle ich doch bitte meine bankverbindung geben damit des geld was ich eingezahlt haben solle zurück überwiesen werden kann....

hab weder was eingezahlt noch ne abbuchung gehabt. voll komisch... nachdem ich sagte ich geb keine daten durch meinte er dann können sie auch nicht kündigen und sich die rechtsabteilung nochmal bei mir melden wird :D
 
Das ist immernoch zu wenig. Ein Exempel sieht anders aus.
 
Kann man auch was gegen diese GEZ-, NetXYZ- und DSL-Powersellerzecken an der Haustüre tun, außer stillos die Türe zu kloppen?!
 
@peer_g: Hallooo? Es ging um Telefonwerbung! Der beste Beitrag in diesem Thread stammt von @Croft! Das wäre wirklich mal eine Alternative! Datt iss goil! Manno, warum bin ich noch net selber drauf kumme? Ich habe jetzt schon das "Unwort" des Jahres 2010, ...abtrillern!? :-)
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