Filesharing-Prozess: Beklagte lehnt Vergleich ab

Filesharing Die Recording Industry Association of America (RIAA) machte der wegen unautorisierter Downloads von Musikfiles verurteilten Jammie Thomas-Rasset ein Vergleichsangebot. Demzufolge müsse Thomas-Rasset "nur" 25.000 US-Dollar bezahlen. mehr...

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Viel Erfolg ... *daumendrück*
 
Eine Frau die ihren "Mann" steht :) und sich nicht einschüchtern lässt .Find ich gut.
 
@dank1985: Nur das dieser Mann eine Frau ist ^^ :)
 
@Sirius5: Upala, habe schnell aus den Mann wieder eine Frau gemacht!
 
Diese Blöde Musikindustrie die übertreiben so dermaßen mit ihren schaden ersatz foderungen. 1.92 Mio für 25 titel. Ich meine um die 500 $ würden reichen aber auch das ist schon zu viel.
 
@chrizy: Vielleicht kann sich die arme Britney Spears wegen der bösen Filesharerin jetzt nicht mehr den Friseur leisten, schon mal daran gedacht?!! :)
 
@borizb: LöL [ironie an] und ne Glatze kostet 1,92 Mio $ [ironie aus]
 
Was denn jetzt? 24000$ oder 25000$?!
 
@rAcHe kLoS: Darf se sich aussuchen...
 
@rAcHe kLoS: $Zahl
 
@rAcHe kLoS: wie jetz insgesammt 24k statt 25k oder pro lied?!
 
Was ich komisch daran find: Da wird solange vor Gericht gestritten bis das Strafmass für die Angeklagte genehm ist (jetzt mal ausser Acht gelassen worum es geht) oO? Geht soetwas in good ol' Germany auch?
 
@Bommel120: Nennt man Revision oder Berufung einlegen. Du kannst dich in Deutschland genauso hochklagen bis zum BGH, aber auch dann ist Schluss. Bei ihr gehts auch nicht unendlich lang, irgendwann hat sie das höchste Gericht erreicht, dann ist Ende im Gelände...
 
@DasFragezeichen: Berufung ist gegen ein Rechtsgültiges Urteil gegen zu klagen. Revision ist wenn der Fall wegen eines Fehlers wieder aufgenommen werden kann, zb. Fehlerhafte beweismittel.
 
@Tofte: Leider falsch. Berufung ist schlicht und einfach die "Anfechtung" eines noch nicht rechtskräftigen Urteils in der nächsten Instanz. Dabei wird nicht nur rechtlich sondern auch faktisch geprüft (also nicht nur wegen Rechtsmängel, sondern im Grunde beginnt alles von vorne, nur eben in der nächsten Instanz). Revision ist die Anfechtung eines ebenfalls nicht rechtskräftigen Urteils in rechtlicher Hinsicht (sprich: Es wurden Grundsatzurteile oder gültige Paragraphen nicht berücksichtigt. Dabei wird der Fall nicht wirklich neu aufgerollt, ein neues Hauptsacheverfahren findet nicht statt). Gegen rechtskräftige Urteile (also Urteile, bei denen keine Rechtsmittel mehr möglich sind) kann in Strafsachen ein Wiederaufnahmeverfahren beantragt werden, im Zivilrecht gibts das nicht.
 
Nehmen wir mal an:
5MB ist ein Lied, 5$ kostet ein Lied, mit 500KB/s konnte sie Uploaden....
Dann müsste Sie 177!!!!! Tage am Stück mit voller Bandbreite Lieder upgeloaded haben um diesen Schaden anzurichten
Die Amis haben schon einen an der Waffel
 
@SisT: Hä?!
 
@SisT: Hast du das aus meinem früheren Kommentar zum Thema geklaut? ^^ http://winfuture.de/news,52572.htmlm O1:Re19.
 
@NewsLeser: ne...das war einfach logisch von mir zusammengereimt weil ich die strafe unangemessen finde und wenn du nachguckst siehste dass du das 8 tage vor meiner anmeldung geschrieben hast :-) ich habe das also gar nicht gelesen...aber ist gut wenn es leute gibt die genau denken und die strafe auf den wirklichen verlust beschränken und nicht auf den verlust in der 10. verteilerstufe
 
@SisT: Nicht dass hier falsche Gedanken aufkommen, ich halte die Strafe auch für völlig absurd. Aber die rechnen anders. 10 Leute laden es runter und von diesen Leuten laden es wieder 10 runter und so weiter. Dann kommt man schnell auf einen ordentlichen Schaden.
 
Tod der Musikindustrie
 
@Postralf10: *Unterschreib* Es lebe OpenMusic, oder MusicPedia, oder hmm.. was gibts da noch so?
 
@Postralf10: = Tod den professionellen Musikern und Nachwuchskünstlern.
 
@DennisMoore: Keine Sorge - GUTE Musik, verkauft sich auch ohne die Rechteparasiten im hintergrund. Sollen ECHTE Musiker ihre Werker via freien Download ihren Fans anbieten. Da ist viel geld mit zu machen. Die Mainstreamclone wie "Lady Gaga" gehen dabei natürlich leer aus. Aber um sowas ist es nicht schade!
 
@Kobold-HH: Nun, aber warum wird mit Lady Gaga so viel Umsatz gemacht? Weil es eben viele Leute gibt, die so etwas hören wollen (warum auch immer, man kann natürlich davon ausgehen dass der durch Marketing stark geförderte Bekanntheitsgrad hier auch eine Rolle spielt). Ich finde es etwas vermessen, offenbar nach persönlichen Hörpräferenzen/Geschmack "ECHTE" Musiker und "GUTE" Musik von anderen zu unterscheiden (sicherlich gibt es auch Retortenbands, die primär aus Marketing und kaum aus musikalischer Fertigkeit bestehen - doch es gibt bei den großen Labels auch genug musikalische Musiker :)). Hmm... wie machen denn die "ECHTEN" Musiker, die ihre Werke Deiner Ansicht nach kostenlos zum Download zur Verfügung stellen sollten, das "viele damit zu machende" Geld? Mit Konzerten? Um über solche wirklich Geld verdienen zu können muss man aber erst einmal ausreichend bekannt sein. Wie bringt sich die Band bis dahin über die Runden, wenn sie doch ihre Musik dem Konsumenten schenken soll? Ich sage nicht, dass ich die Vorgehensweisen/Geschäftsmodelle der _großen_ Musikkonzerte gutheiße (es gibt auch so einige Indie-Labels, zufälligerweise wird die meiste Musik, die ich so höre, über jene vertrieben), allerdings halte ich "Verschenken" doch irgendwie für ein fragwürdiges Geschäftsmodell.
 
@Kobold-HH: Lady Gaga würde es ohne die MI wohl gar nicht geben. Glaubst du etwa, dass das alles Zufall war so wie es abgelaufen ist? Mit Lilly Allen ists genauso. Viele wissen gar nicht was die MI alles so im Hintergrund macht und machen muß, bis es einen weiteren sogenannten "Weltstar" gibt. Ich fänds im Übrigen auch gut, wenn ich wirklich gute Musik nicht so per Zufall finden würde, sondern wenn sie gezielt bekannt gemacht werden würde. z.B. durch die Musikindustrie. Aber dazu müßte die Mehrheit der Konsumenten erstmal gute Musik haben wollen und nicht die 0815-Pophits und One Hit Wonder.
 
Der Vergleich wurde warscheinlich abgelehnt weil die Dame ein Prezedenzfall erstrebt. Wenn Das Urteil geringer ausfällt kann die RIAA Mafia sehr warscheinlich nie wieder in Millionenhöhe Klagen, weil jeder sich auf diesen einen Fall berufen wird. Das die RIAA mit diesem angebot probiert das zu verhindern ist schon recht dreist.
 
@Tofte: somit könnte Sie ja eigentlich noch Geld von der RIAA verlangen?
 
@Tofte: Die RIAA hat ganz einfach Angst zu verlieren. Wenn man drüber nachdenkt, sieht es im ersten Moment noch wie nen freundliches Angebot aus, denkt man aber genauer drüber nach, merkt man, wie viel Angst die haben. Was wohl der Grund dafür is? :)
 
@TamCore:
Ganz genau.
Zitat: arin heißt es, dass sie nur 25.000 US-Dollar bezahlen müsse, sofern sie das Urteil annullieren lässt.

Die wollen schon das alte Urteil nicht, da ist sie ja schon auf 54.000 runter.
Die wollen einfach weiter jeden auf Millionen verklagen können.
 
Also auf den ersten Blick dachte ich: Hey, die MI weiß, die haben nun nix mehr zu verlieren, ein nachvollziehbarer Zug. Aber auf den zweiten Blick... WTF?
 
Recording Industry Association of America (RIAA) ist genauso ein schmarotzer wie die GEMA in deutschland.ihre einzige daseinsberechtigung sind zweifelhafte angaben...die nicht belegbar sind... und wer etwas veröffendlicht (print, cd/dvd, internet etc) hat verflucht damit zu leben, das wenn es den leuten gefällt kopiert wird! dem uhrheber dem das nicht gefällt empfehele ich es mal mit richtiger handfester arbeit zu versuchen zB helfer auf dem bau (6 euro die std.). angebliche inteligenz und kust besagt nicht das man ein besserer mensch ist. auch diese uhrheber kopieren!
 
@MxH: Hi, ich will keine Lanze für die GEMA oder die RIAA brechen, aber was du sagst ist Bullshit. Du machst etwas und verschenkst es. Okay! Du machst etwas und willst dafür etwas haben, weil du Zeit, Kraft, Geld darin investiert hast. Dann kommt jemand und nimmt es dir einfach weg und sagt, du kriegst nix, Ar.... lecken. Na, da möchte ich dann aber mal hören, wie du da drüber denkst. Und dabei spielt es nun wirklich keinerlei Rolle, was jemand macht. Das bestimmt nun mal der Markt und Angebot und Nachfrage. Und ob Künstler bessere Menschen oder sonstwas sind, lasse ich mal so da stehen und bezweifle das mal einfach - ich kenn mich ja :-)
 
@MxH: allein dein "UHrheber" zeigt schon, wie gut du dich in der Materie auskennst (wobei ich die Machenschaften der Org.en KEINESFALLS verteidigen will)
 
@DioGenes: "Nimmt es dir einfach weg"? Nee, eigentlich wird da nicht wirklich etwas weggenommen, oder?
 
@jacksmith0815: Na ja, ich denke, der Urheber wird das schon etwas anders sehen. Ich mache selbst Musik, stelle die auch online, ohne GEMA, frei zum Download.
Noch - als PR, Marketing, wie auch immer.
Aber sollten wir irgendwann mal bekannt werden und die Laute kaufen unsere Songs, na, dann wäre ich doch froh darüber, wenn das Viele machen und nur Wenige das umgehen und sich kostenlos irgendwo "bedienen".
Denn wie schon gesagt, da steckt ja auch viel Arbeit drin, auch Geld und irgendwie will man ja für seine Leistung auch entlohnt werden.
Es gibt natürlich andere Denkbeispiele wie Open Source, Open Music etc.
Klar, ist Okay, wenn der Künstler (Erschaffer) es so machen will, völlig legitim.
Aber es muss doch auch völlig legitim sein für seine Leistung eine Gegenleistung zu verlangen.
Machst du alles was du machst umsonst?
 
@DioGenes: Mir geht es lediglich darum aufzuzeigen, dass wir alle schon durch die Musikindustrie manipuliert wurden. Nur weil es "Raub" genannt wird kommt es noch lange nicht zum Raub. Es wird nämlich nichts mit Gewalt "weggenommen". Und das mit der Gegenleistung ist selbstverständlich völlig legitim. Klar. Aber da ist doch das große Problem, das es dafür zur Zeit noch kein geeignetes Konzept gibt. Und übrigens: bisher ist nur bewiesen, das Filesharing Musik nicht "killt", sondern im Gegenteil mehr Geld mit Musik verdient wird. Nur eben anders als früher.
 
@jacksmith0815: Da gebe ich dir natürlich Recht. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass die Verkaufszahlen steigen. Auch durch "unzulässige" Downloads, denn, so mit Booklet und Original... Es gibt mittlerweile auch genügend Künstler, die das ähnlich sehen oder ihre Songs frei online zur Verfügung stellen (Nine Inch Nails, wenn ich mich recht erinnere und andere). Klar, das mit Leistung und Gegenleistung - Und dass das ganze Raub genannt wird hat sich nun mal so eingebürgert. Man sieht ja auch, dass die RIAA (und GEMA) da eben nicht so leicht mit durchkommen, ich finde das auch gut so. Allerdings finde ich es aber auch bedenklich, wenn Leute einfach nur noch Freeloader sind, egal um was es sich handelt. Schließlich gehören zu einem Herstellungsprozess Aufwände die der Hersteller vergütet haben will - Logisch. Inwieweit da das Preis-Lesitungs-Verhältnis stimmt ist wieder eine andere Frage. Wenn die MI es einfach schaffen würde ihre Produkte zu einem WIRKLICH adäquaten Preis anzubieten, wäre das Thema schon lange vom Tisch.
 
Da Fragt man sich, was genau die RIAA denk, was mit dem Urteil wohl passieren könnte :-)
 
Das ist doch nur Geldschneiderrei das hat weder was mit Strafe zu tun noch mit gerechtigkeit oder sonstwas...

Anwälte sind meiner Meinung nach die größte Gefahr geworden für den Rechtsstaat.
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