Microsoft
28.01.2010 13:22Siemens lizensiert Microsofts Gesundheitssoftware
Microsoft und der deutsche Siemens-Konzern haben ein Lizenzabkommen geschlossen, in dessen Rahmen Siemens Microsofts Gesundheitssoftware HealthVault in Deutschland einführen wird. Es ist der erste derartige Vertrag für den deutschen Markt. mehr...
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chill0r am 28.01.10 13:29 Uhr
(-4)
"Sowohl Microsoft, als auch Siemens legen nach eigenem Bekunden hohen Wert auf die Sicherheit der Daten der Nutzer und den Schutz ihrer Privatsphäre." - Wers glaubt wird seelig.. so ein SCHWACHSINN! -.-'''
m.schmidler am 28.01.10 14:12 Uhr
(+2)
@chill0r: Richtig, beim Thema Gesundheit will ich absolute Vertraulichkeit und nicht die Abhängigkeit von einem Computersystem! Stimme auch völlig mit Uechel (s.u.) überein.
venture am 28.01.10 15:54 Uhr
(+1)
@m.schmidler: Ja klar, absolute Vertraulichkeit. Übrigens, mein Nachbar hat Tripper, weiß ich von der Sprechstundenhilfe, ist ne gute Bekannte. Du ahnst ja garnicht, wie mein anderer Nachbar reagiert hat, als ich dem das erzähl hab... Wach auf, nicht die Software ist das Problem, sondern die Menschen, die sie bedienen.
der_Cox am 28.01.10 13:32 Uhr
Hört sich doch zunächst gut an..oder?
Uechel am 28.01.10 13:44 Uhr
(+4)
@der_Cox: Nein ! Das hört sich nicht gut an ! Erstens kommt die gleiche Problematik zum Tragen wie bei der Gesundheitskarte, nur daß HealthVault vielleicht zur Zeit NOCH auf mehr Freiwilligkeit basiert. Aber sind die Daten erstmal da, werden sie wohl auch fleißig und mit großem Interesse genutzt. Wer sagt Dir, daß die Einstiegsbedingungen, die bei Einführung gelten auch noch in fünf Jahren gelten. Wer sagt Dir, daß Anbieter (z.B. Versicherer) nicht auf diese Daten zugreifen wollen und sei es auf dem Wege der "Freiwilligkeit" nach dem Motto, stimmen sie einer Einsichtnahme zu ? Wenn ja, dann prüfen wir, wenn nein, keine Leistung. Dies gilt möglicherweise genauso für Arbeitsverhältnisse (neue oder bestehende bei öfterer Krankheit). Oder auch bei berechtigten und erst recht unberechtigten polizeilichen Ermittlungen. Die Beispiele der Gefährlichkeit solcher Sammlungen von ganz persönlichen Daten ließe sich endlos fortsetzen, insbesondere auch noch in Kombination mit anderen Datenbanken. Deshalb : Finger weg ! Keine freiwilligen Angaben !
der_Cox am 28.01.10 13:53 Uhr
(+2)
@Uechel: Daher weht der Wind also!
medienfux am 28.01.10 13:54 Uhr
(-2)
@Uechel: dann schalte bei dieser angst auch bitte dein internet ab. man kann alles auf irgend eine weise schwarz malen. vorteile gibt es zu genüge.
miwalter am 28.01.10 14:00 Uhr
(+3)
@medienfux: Uechel hat vollkommen Recht. Es ist wirklich traurig wie sorglos manche Zeitgenossen (dich eingeschlossen) mit ihren privaten/persönlichen Daten umgehen. Dein Schluss er müsse deshalb auch auf das Internet verzichten zeugt von leider ziemlich unterdurchschnittlicher Denkleistung.
Uechel am 28.01.10 14:04 Uhr
(+1)
@medienfux: Ich brauche das Internet nicht abschalten, ich verwende neben entsprechender VirenSchutz- (usw.) Software auch Anti-Adware/Spyware-Programme, Hardwarefirewall, Anonymisierungsverfahren, Sandboxverfahren, Verschlüsselungverfahren. Dies schon aus den Gründen von Tätigkeiten, wie ich sie nachfolgend beschrieben habe. Soweit dazu. Zum Anderen zu "... man kann alles auf irgend eine weise schwarz malen..." kann ich Dir mitteilen, als jahrelanger Personalrat und Schwerbehindertenvertreter und Tätigkeiten in einem Sozialverband mit Beratungsfunktion, gibt es in dem Bereich Gesundheit / Soziales aber auch nichts, was man nicht "...schwarz genug malen..." kann. Vielleicht fehlt Dir dazu auch die praktische Erfahrung über solche Probleme.
Dr-Gimpfen am 28.01.10 14:26 Uhr
(-6)
@Uechel: du hast deinen Aluhut vergessen damit das CIA nicht deine Gedanken lesen kann...
medienfux am 28.01.10 14:29 Uhr
(-3)
@Uechel: deine angst hast du deutlich niedergeschrieben. nun, um schon den versuch von datenmissbrauch zu unterbinden solltest du den stecker ziehen. ich verstehe nicht, wie jemand, der mit so viel bedenken durch die welt geht noch das internet benutzt. da ist meines erachtens ein wiederspruch zu dem, was du sagst- und dem, was du tust. im übrigen schützen dich schlecht konfigurierte- tausende sicherheitssuiten auch nicht vor irgendwelchen leks- die nicht mal virulent sein müssen.
ach und die minuszeichen sind auch sehr objektiv.
venture am 28.01.10 15:55 Uhr
@Dr-Gimpfen: Das ist nicht die CIA, das sind die kleinen grauen Männchen in ihren fliegenden Untertassen... -.-
NoName! am 28.01.10 16:17 Uhr
@Uechel: Hört sich aber schon etwas paranoid an! Anscheinend eine typisch deutsche Macke! Arbeitest Du noch in deinem Job?
Uechel am 28.01.10 19:03 Uhr
@NoName! : Das ist nicht paranoid. Das ist dem weitgehensten Schutz zutiefst persönlicher Daten geschuldet, als da sind: Krankheiten, Kranksheitsverläufe, ärztliche Gutachten, behördliche Gutachten, anstehende und laufende und abgeschlossene Gerichtsverfahren, Arbeitsbiografien, Rentenverfahren, diverse Protolle von Verhandlungen, Gesprächen, Vermittlungsversuchen, Mobbingsachen mit Ergebnissen bis hin zum Selbstmordversuch usw. usw. Ich denke, wer so was schreibt wie Du ist einfach dumm und / oder unerfahren. @ medienfux : Woher nimmst Du das Wissen, daß bei mir "... schlecht konfigurierte- tausende sicherheitssuiten auch nicht vor irgendwelchen leks- die nicht mal virulent sein müssen..." vorhanden sind. Oder schließt Du von Dir auf Andere oder hälst Du Andere grundsätzlich für dümmer? Oder bist Du zur sachglichen Argumentation nicht fähig bzw. mit Deinen Ansichten / Erfahrungen zu unreif bei solchen Problematiken?! @ Dr-Gimpfen : Ich brauche keinen Aluhut zum Schutz vor dem CIA. Die finden gottseisgedankt genug Dumme wie Dich, wo sie es einfacher haben (können). Ansonsten recht vielen Dank für Deinen geistvollen und sehr sachlichen Kommentar der nur Eines zeigt, null Ahnung vom Thema und null Fähigkeit zur Diskussion.
Mister-X am 28.01.10 13:36 Uhr
...aber 2000 Menschen allein in Deutschland entlassen. Komische Welt
pumba am 28.01.10 13:39 Uhr
"er Anwender kann zum Beispiel Angaben zu Impfungen, Krankheitsverläufen"... Ähhm Impfungen z.B. beinhalten Quecksilber. Ist das eine gute Idee?
Uechel am 28.01.10 13:48 Uhr
(+1)
@pumba: Verstehe ich nicht ganz. Wenn (gesetzliche, empfohlene) Impfungen pauschal alle Quecksilber enthalten sollten (ich bezweifle das), wäre die Speicherung im Sinne möglicher Impfschäden u.U. positiv. In der Gesamtheit der Problematik bin ich trotzdem gegen solche Universal-Datenbanken.
Xtremo am 28.01.10 14:24 Uhr
(+1)
"Siemens lizenziert Microsofts Gesundheitssoftware" lizenziert leitet sich von Lizenz ab und hat mit zensiert nichts gemein. Somit wird lizenziert mit z geschrieben. lizensiert ist ein beliebter Fehler.
Dr-Gimpfen am 28.01.10 14:28 Uhr
Jeder der schonmal eine langwierige komplizierte Erkrankung hatte mit mehreren Klinikwechseln und Arztwechseln hatte ist um so ein System dankbar..... Weil ansonsten weiss dann wieder der eine Arzt nicht was der andere schon gemacht hat und es werden wieder zig untersuchungen doppelt und unnötig gemacht ....
Uechel am 28.01.10 19:27 Uhr
(+1)
@Dr-Gimpfen: Auch da offenbaren sich Wissenslücken. Die Erlaubnis für einen Arzt / eine Klinik sich bei anderen (Ärzten, Institutionen usw.) zu erkundigen und zu erfahren, kannst Du auch ohne große Datenbank ermöglichen. Und dies bzw. Dein Einverständnis hierzu wird fast auch immer direkt und mal weniger direkt auf den entsprechenden (Aufnahme-, Erklärungs-, Einverständnis-, Antrags-) Formulen gemacht. Die meisten bemerken es nur nicht. Auf die fehlende Kenntnis zu dem Thema deutet auch Dein Hinweis "...Weil ansonsten weiss dann wieder der eine Arzt nicht was der andere schon gemacht hat und es werden wieder zig untersuchungen doppelt und unnötig gemacht ...." Der JEWEILS gerade BEHANDELNDE ARZT ist für die Behandlung medizinisch und juristisch (strafrechtlich, zivirechtlich, berufsrechtlich) selbst eigenständig verantwortlich nach derzeitiger Gesetzeslage. Was heißt, wenn er sich blind auf nicht von ihm stammende Untersuchungen, Werte usw. verläßt und die Behandlung dadurch mißlingt, wird auch er, der gerade BEHANDELNDE ARZT, zur Rechenschaft gezogen und nicht unbedingt jene, die vorab ein falsches Gutachten, falsche Werte usw. ermittelt haben. Ergo wird der gerade BEHANDELNDE ARZT selbst nocheinmal untersuchen oder zumindest gegenprüfen. Und was sagt ein Krankheitswert (Diagnose, Untersuchung, Blutwert, Röntgenbild usw.) aus, der zwar in der achso schönen praktischen Datenbank steht aber schon etwas älter ist : gar nichts. Etwas älter und damit gesundheits- bzw. lebensbedrohend kann je nach Fall schon ein Tag, eine Woche, 14 Tage, ein Monat sein.
Ganz nebenbei eine Frage : Hast Du schon mal darüber nachgedacht, wer die Erlaubnis zur N utzung dieser Datenbank gibt bzw. geben muß? Z.B. wenn der Patient nicht ansprechbar ist ? Erlauben es dann Anverwandte, ist es dem Arzt eigenständig erlaubt Einblick zunehmen, weil er im Interesse der Patienten meint zu handeln. Wird ein Vormund bestimmt, der dies erlauben kann. Kann ein richterlicher Beschluß dies erlauben. Kann ein richterlicher Beschluß auch den Einblick bei polizeilichen Ermittlungen oder bei gutachterlichen Auseinandersetzungen erlauben. Fragen / Probleme über die Du mit Sicherheit noch nicht nachgedacht hast! Auf die unbestreitbare allgemeinen Problematik des Datenschutzes (menschliches Fehlverhalten, absichtlicher Mißbrauch, technische Probleme usw.) bin ich bei allem noch nicht eingegangen, Aber diese kämen ja noch hinzu. Hast Du das Alles bedacht?
bash am 28.01.10 16:46 Uhr
(+1)
Fehlt nur noch eine Version von Google mit personalisierter Werrbung. Dann wird man direkt auf der Startseite persönlich begrüsst: "Guten Tag Herr X wir hätten da ein neues Wundermittel gegen ihre Hämorriden. Klicken Sie hier!". Hinterlässt bei Freunden und Bekannten sicher einen tollen Eindruck.
MxH am 28.01.10 21:08 Uhr
(-1)
ha ha..wer das benutzt kann das gleich einfach in die newsgroups setzen...wie dumm deutsche firmen doch mitlerweile sind!
Christian1974 am 30.01.10 10:09 Uhr
Ich finde die Idee gut. Wenn es doppelte Untersuchungen erspart und viel Zeit, so ist das legitim. Darf man nicht vergessen das im Gesundheitswesen schon mehr Zeit für die Abgleichung der Daten verwendet wird, als für die Betreuung der Patienten, so ist das ein richtiger Schritt. Der Nutzer selbst entscheidet was freigegeben wird, somit bleibt der Nutzer auch involviert und das entspricht dem was immer gewünscht wird. Wieviele Daten existieren über uns und wir haben keinen Einfluss darauf was damit geschieht.
Hey ihr Angsthasen die jaaaaaaa soooooviel Angst vor dem Verlust persönlicher Daten haben durch Microsoft. Weder verlangt Microsoft die Adresse beim Registrieren der Windows Version noch schickt Windows persönliche Daten an Microsoft. Man sollte sich ein bisschen damit befassen was und wieso es gesendet wurde. Telemetriedaten des OS wie der Programme beinhalten keine persönlichen Daten, nur wie das Programm genutzt wird und wie der Fehler entstanden ist. Die Telemetriedaten dienen dazu Windows und andere Programme zu verbessern. Die Schnüffelthese kommt von Experten die wahrscheinlich nur ein riesiges Interesse haben ihre Software zu vertreiben. Ich musste bei Windows noch nie meine Daten angeben so wie bei Mac OS X wo Apple weiß was ich für Hard- und Software ich nutze, mittels Apple-ID
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