Google integriert Social Search in Suchergebnisse

Internet & Webdienste Im letzten Jahr hat Google mit der Social Search einen experimentellen Dienst gestartet, mit dem man soziale Netzwerke durchsuchen kann, um relevante Ergebnisse aus dem Freundeskreis zu erhalten. Jetzt wurde die Social Search in die regulären ... mehr...

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So können zukünftigte Arbeitgeber noch einfacher nach persönlichen Informationen suchen! :-)
 
@Layor: Naja, man sollte im Internet keine Daten veröffentlichen, die nicht ohnehin jeder bekommen darf. Wer Saufbilder und Sprachbehinderungen zur Schau stellst, ist selbst Schuld. Ich finde dieses Feature nicht schlimm - eigentlich ist es eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Suchtechnologie.
 
@web189: solange der jeweilige nutzer volle kontrolle über das hat, was er preisgibt find ich das auch ok. leider kann man das nicht immer gewährleisten. ich muss immer wieder mitansehen, wie freunde mich auf peinlichen fotos verlinken die noch nicht mal was mit mir zu tun haben... nervig.
 
... und die DB von Google wächst und wächst...
 
@Lindheimer: Das stimmt, leider ist man oftmals machtlos. Das liegt allerdings nicht an der Rechtslage oder dem Internet - sondern einfach daran, wie mit Daten umgegangen wird. Schließlich gibt es das Recht am eigenen Bild, nur gegenüber Freunden ist das immer etwas problematisch. Ich sehe hier die Betreiber der Social Networks in der Pflicht, ihre Bestimmungen zu verschärfen und nur Bilder zuzulassen, die keine fremden Personen zeigen. (Oder zumindest erst bestätigen zu lassen) Natürlich würde das System bei einer derartigen Masse von Bildern nicht funktionieren, dennoch sollte sich dort etwas tun.
 
@Layor: Ich empfehle diesen Artikel: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,665806,00.html - Zitat: "Erklären wir ihnen, weshalb wir seltsame Fotos von uns ins Netz stellen und trotzdem erwarten, dass unsere zukünftigen Arbeitgeber nicht in diesen manchmal öffentlich zugänglichen, aber privaten Daten herumschnüffeln. Es würde ja auch niemand gern bei einer Firma arbeiten, die den Hausmüll eines Bewerbers durchwühlt, selbst wenn die Tonne vor der Tür steht."
 
@web189: Das einzige soziale Netzwerk wo ich bin ist StudiVZ (für mehr fehlt mir einfach die Zeit) und jedenfalls dort kann man in den Einstellungen festlegen, dass man auf Fotos nicht ohne Nachfrage verlinkt werden darf. Ich hab bei mir das auch so eingestellt, dass ich grundsätzlich erst vorher gefragt werde.
 
@xep624: Der Vergleich mit dem Müll durchwühlen stammt zwar aus dem Spiegel-Artikel, dennoch finde ich ihn unpassend. Der Müll steht in einem verschlossenen Behälter zum Zwecke der Entsorgung vor der Tür, öffentlich einsehbar ins Web gestellte private Partyfotos dienen jedoch eben gerade dem Zweck, dass Hinz und Kunz sich diese ansehen können - und so halt auch der zukünftige Arbeitgeber. Es gibt in den üblichen Social Networks durchaus die Option, die Bilder nur den eigenen Freunden anzuzeigen (und somit fallen sie aus der Google Suche raus), oder man verzichtet eben darauf sie online zu stellen... der Müll muss weg und zu diesem Zwecke halt vor die Tür, das Foto muss aber nicht öffentlich ausgestellt werden.
 
"Laut den Entwicklern handelt es sich ausschließlich um Daten, die frei zugänglich sind und einem Nutzer auch ohne Google zur Verfügung stehen würden." ____ Ahja. Das war ja bei dem einen Kollegen, der sich mit seinem Datencrawler Marke Eigenbau auf StudiVZ betätigte, nicht anders.
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